Wie den "richtigen" Sound am Verstärker finden?

von pehajope, 12.06.16.

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  1. pehajope

    pehajope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #1
    Hallo,

    geht es Euch nicht auch so. Man meint daß man ein paar gute Riffs beherrscht, nur hört es sich Sche... an. Man fummelt am Verstärker rum, aber es klappt nicht so richtig oder gar nicht.

    Mit meinem "Laney VC15-110" klappt es nicht so richtig. Es liegt zwar ein Musterzettel anbei, auf dem die groben Einsttellungen zu sehen sind, aber entweder zu laut oder zu klar, zu verzerrt, oder, oder.... Natürlich liegt´s nicht am Verstärker

    Ich habe es nun schon mit mehreren Kisten probiert.

    Wie macht Ihr das?
     
  2. smello

    smello Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #2
    Ich würde am Anfang den Equalizer erst mal auf Mittelstellung bringen.

    Drive dann soweit auf dass der gewünschte Verzerrgrad erreicht ist und dann mit dem Equalizer spielen.
    Dabei kann man auch gut mal sehr extreme Einstellungen ausprobieren um zu sehen, wie der Regler wirkt.

    Geheime Tricks gibt es dabei nicht wirklich (oder ich kenne sie auch nicht ;) ).
    Man muss einfach rumprobieren und lernen wie der Amp reagiert.

    Ich hoffe das hilft etwas.
     
  3. micharockz

    micharockz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #3
    Rumprobieren halte auch ich für richtig. Ein paar Anregungen dazu:
    • Falls der Verstärker einen Bright oder Deep Switch, oder Presence Regler betätigen und im Gegenzug mit Bass und Treble Regler gegensteuern. Vielleicht ändert sich die Klangfärbung und Frequenzverteilung ja positiv (oder auch nicht)
    • Beim Drehen an den Ampknöppen verschiedene Tonabnehmerkombinationen durchprobieren
    • Den Schallkegel des Amps testweise auf die Ohren ausrichten, ggf. Verstärker kippen.
    Welche Riffs klingen denn bescheiden, bzw. welche Sounds sind Vorbild und welche Gitarre benutzt du?
     
  4. SebbMusick

    SebbMusick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #4
    Grundsätzlich ist Probieren das A und O. Außerdem - und dafür könnte ich jetzt was ins Phrasenschwein werfen - wer sein Equipment kennt, kann mit diesem auch umgehen. Möchte dir jetzt Nichts unterstellen, aber es ist wichtig zu wissen, was der eigene Amp, die Gitarre etc. können und was dementsprechend machbar ist.

    Beschränke dich zunächst auf die wichtigsten Regler: Treble, Middle (!), Bass. Hier stellst du die "Grundfrequenzen" ein. Dazu stellst du die Regler alle auf 12Uhr und probierst solange, bis du was Passables hast. Spiele zuvor auch mit den Reglern an deiner Gitarre rum, evtl. auch mal die PU-Position ändern.
    Das Ganze wiederholst bzw. gleichst du mit dem Kanal für die Zerre ab. Normalerweise müsste man damit schon was erreichen.
    Habe mir den Amp mal angesehen. Du hast auch 2 Eingänge, die du gerne ausprobieren solltest.
    Mit einem Röhrenamp bist du eigentlich ganz gut dabei. Die Sache ist die, dass solche Röhrenamps erst bei Zunahme der Lautstärke ihre volle Kraft zu Tage bringen. d.h gleichzeitig auch, dass sich die oben erwähnten 3 Grundregler bei höherer oder tieferer Lautstärkeeinstellung ganz anders anhören können. Die Endstufe kannst du mit dem Tone bzw. Presence-Regler nochmals regulieren. Das Hauptproblem sehe ich aber in der geringen Leistung mit 15W und dem Lautsprecher an sich. Vielleicht kann eine extern angeschlossene Box schon aushelfen (Übrigens: Ich möchte seit Längerem ein 4x12 Cabinet verkaufen, evtl. Interesse? :D ;)).
    Ich habe das deshalb angesprochen, weil man meist unten rum Druck und Attack haben möchte und ein Bass-Regler meist nicht aushilft, wenn man eine kleine Amp-Combo hat mit relativ schwacher Leistung; Da muss das Verhältnis stimmen. Die Box an sich bildet schließlich auch einen Resonanzkörper.

    Was du noch prüfen könntest ist, ob deine Röhren noch ok sind. Sind die hin, dann ist dein Sound auch futsch :gruebel:

    Letzlich ist es auch eine Frage, WAS genau du haben möchtest. Da sind die Geschmäcker unterschiedlich.

    Da kann ich mich meinen Vorpostern nur anschließen (und meinem letzten Satz :))
    Evtl. mal andere Gitarren oder PU's ausprobieren oder eher mal paar Bodentreter testen, da gibt es auch Gute und Günstige zu haben.. für deinen Amp hast du ja schon eine Menge Geld hingeblättert :confused:

    hoffe, dass ich etwas helfen konnte!
    cheers
     
  5. Brocke

    Brocke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #5
    Veilleicht noch ein Tipp zum einstellen des EQ's. Falls du einen Looper besitzt (oder ein Delay auf unendlich stellst), kannst du eine Akkordfolge oder ein Riff einspielen und endlos durch den Amp jagen. Jetzt kannst du in aller Ruhe sämtliche Reglereinstellungen vornehmen und ausprobieren. Bei manchen Amps bedingen sich Bass, Mid und Treble gegenseitig auch mehr als bei anderen. Hinzu kommt, dass z.B
    Abends weniger Bass etc. eingestellt werden muss, damit es sich wieder gut anhört.
    Wie lange hast du den Laney denn schon?

    Gruß Jörg
     
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  6. smello

    smello Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #6
    Den Lautsprecher kenne ich nicht, aber die mache insgesamt sehr viel am Sound aus.

    Aber mit 15W kann man sich schon das Musikzimmer halb zerlegen.
     
  7. Myxin

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    Erstellt: 12.06.16   #7
    Der Tipp an sich ist nicht verkehrt - ich finde das auch immer ganz interessant, wenn das Leute in Demo Videos zu Gitarren Amps machen - einfach um zu zeigen, wie groß die Bandbreite der Regler grundsätzlich ist.
    Für mich selbst funktioniert es so aber nicht. Habe es schon ausprobiert und stelle fest, dass ich meine Spielweise immer (unbewusst) den Amp Settings anpasse, insofern hilft da bei nur, zu spielen und immer wieder mal zwischendurch an den Reglern zu drehen.

    Ich finde es schon ok, wenn man einfach mal den EQ komplett auf 12 Uhr einstellt, dann das Gain und dann die Feinjustierungen macht.
    Aus Erfahrung weiß ich, dass gerade Einsteiger gerne mal etwas zu viel Gain nehmen und dabei noch recht wenige Mitten, weil das mehr den "fertig produzierten" Gitarrensounds entspricht, die man von Studioaufnahmen her kennt. Da hilft es manchmal, etwas Gain zurückzunehmen und die Mitten etwas reinzudrehen. Ich drehe die Mitten immer so sehr rein, dass es mich gerade nicht mehr "nervt" - das ist auch ein bisserl von der Tagesform abhängig, das geht vermutlich einigen so. Kennt doch jeder, dass der Amp mal etwas besser, mal etwas schlechter klingt, obwohl man genau weiß, dass man keinen Regler angefasst hat seit dem letzten Mal.

    Ums Ausprobieren kommt man einfach nicht vorbei. Wenn man nie irgendein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht, würde ich mal andere Speaker oder gleich einen anderen Amp ausprobieren.
     
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  8. SebbMusick

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    Erstellt: 12.06.16   #8
    Das musst du mir jetzt mal erklären :eek:
     
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  9. Rake5000

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    Erstellt: 12.06.16   #9
    Mir bitte auch erklären...

    Ich gehe mit den allgemeinen Tipps mit und ergänze: je leiser, desto mehr Bass und Höhen reindrehen. Die werden erheblich lauter, wenn man aufdreht. Reverb braucht man bei höherer Lautstärke und im Bandkontext auch viel weniger. In Videos sind die Amps meist recht laut abgenommen und der Raum klingt anders als der eigene und überhaupt klingt ein abgenommener Amp anders als wenn man davor steht und zu alledem weiß man auch nicht, was noch alles bei der Videoproduktion am Ton geschraubt wurde. Das sollte man einfach im Kopf behalten, wenn man Demovideos anschaut und es sollte nicht überraschen, dass es selbst bei gleicher Gitarre daheim mit gleichen Einstellungen anders klingt.

    Praxisbeispiel für Einstellungen laut vs. leiste: meinen Crunch Kanal spiele ich
    laut im Proberaum, 15W Volume 3/10:
    Bass 3/10
    Mid 6/10
    Treble 4/10
    Reverb 4/10

    leise daheim 1W Volume 1/10:
    Bass 10/10
    Mid 5/10
    Treble 7/10
    Reverb 7/10

    Gain habe ich immer gleich: so wenig, wie gerade eben ausreicht. Völlig unterschiedliche Einstellungen, ergeben im jew. Kontext meinen Wohlfühlsound.

    Noch ein zweiter Tipp hinterher: Höhen einmal eklig schrill einstellen und dann Tone-Poti der Gitarre zurückdrehen. Volume-Poti genauso testen. Gibt ganz andere Klangbilder als Alternative zum meist verwendeten "alles an der Gitarre voll auf" und nur am Amp herumdrehen.
     
  10. Backstein123

    Backstein123 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.06.16   #10
    Cool bleiben, oder wie es auf dem meist verkauften Ratgeber für Reisen durch die Galaxie steht: keine Panik!
    :cool:
    Ich hab hier in meinem Wohnzimmer 2 Verstärker (tubemeister5 und Bugera V5) und beide klingen total anders und beide wollen anders einstellt werden.

    Aber die Regler Stellung ist ja nicht in Stein gemeißelt ;)
    Du stehst morgen früh auf, drehst dann die Bässe raus weil es deinen Ohren zu tief ist und schon gegen Mittag findest du den Ton zu spitz und schon kommen die Bässe wieder rein und die Höhen raus...
    Am nächsten Tag denkst du dir dann "was zum Teufel hab ich geraucht?" Und drehst wieder daran.
    Dein Ohr ist da sehr Form abhängig und die ändert sich halt...

    Eigentlich seit heute morgen versuche ich den Sound von Ian D'sa hin zu bekommen.
    Dieses super klare verzerrte mir diesem schneidenden, hohen Sound.
    Aber mit meiner fat Strat klingt das alles viel dumpfer und nicht so klar.
    Aber morgen bekomm ich das hin... Bis ich mittags wieder an den Reglern spiele:rolleyes:
     
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  11. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #11
    Oh man !

    Die EQs Bass Mid High beeinflussen nicht die Grundgfrequenz , sondern nur ein Plus oder Minus von Eckfrequenzen , die der Hersteller beim Bau des Amps festgelegt hat . Es gibt zig verschiedene Arten von EQs , die alle anders gehandelt werden wollen .

    Volle Kraft von Röhren Amps bei Lautstärke ? ... hört dieser Mythos nicht irgendwann mal einfach auf ?

    Ein Orange OR 120 klingt leise besser , als sone Blackheart 5 Watt Büchse , die am Ende ist .

    Und dann noch was .... nehmt exakt das gleiche Equipment , wie Eure Vorbilder . Ihr werdet nie so klingen , wie Sie !

    Woran liegts ? ;)
     
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  12. pehajope

    pehajope Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #12
    Moin, Danke für die rege Beteiligung.

    Wie laut ein röhrenverstärker kann ist mir wohl bewusst, da ich auch im Hifi-Bereich Röhrengeräte am laufen habe. Ich habe mit einem Verstärker angefangen der wenig Möglichkeiten hatte zum Spielen(Fummeln an den Potis) den Laney habe ich seit ca. 5 Monaten und habe bewusst am anfang nur die normalen Einstellungen gewählt. es kommt aber immer die Zeit wo man(n)/Frau ein wenig mehr möchte.
    Mir ist auch bewusst, daß der Laney sehr laut kann. Ich gehe mit dem Regler vorsichtig um (Nachbarn, ect, ect). Ich möchte auch niemanden nachspielen oder gar genau so klingen wie das Original. Klappt sowieso nicht (bei mir wenigstens).;)

    Übrigens, meine Gitte ist ne "FENDER Classic Player 60s Stratocaster". Ich werde mich wohl oder übel zum fummeln überwinden müssen:D. gehört ja eigentlich auch zum Üben.
     
  13. Brocke

    Brocke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #13
    War als Beispiel gemeint. Sorry für die Verwirrung.
    Es ging mir nicht darum zu erklären, was wann wie nachgeregelt werden muss, sondern darum, dass sich der Höreindruck über den Tag verändert (Umgebungsgeräusche etc.).
    Btw. ich drehe Abends auch eher mehr Bässe rein. Mein Vox TB18c hat nen Darkswitch. Manchmal vergesse ich tagsüber, dass ich ihn vom Vorabend noch an habe und verstehe nicht, warum der Amp so "grummelt".

    Gruß Jörg
     
  14. SebbMusick

    SebbMusick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #14
    Ist schon mal eine passable Erklärung und ja, @Brocke die Verwirrung war perfekt :confused:

    Solche tagesabhängigen Schwankungen sind mir zuvor noch nie aufgefallen, zumindest bewusst nicht.
    Klar, wenn man mal die Location gewechselt hat bei einem Gig oder im Bandgefüge selbst ist das schon mal vorgekommen, dass "der Sound" plötzlich nicht mehr mit der sonst "perfekten Einstellung" vorhanden war.

    Ich werde das mal in der kommenden Zeit beobachten :great:

    cheers
     
  15. aspenD28

    aspenD28 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #15
    Und unbedingt auch die Volume/Tone-Potis der Gitarre einsetzen und vorher die Pickup-Höhe sauber einstellen.
     
  16. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #16
    Hallo,
    ein guter Verstärker sollte in nahezu allen Einstellungen, sofern sie nicht zu extrem sind, gut klingen. Ansonsten ist irgendwas anderes faul.
    Bei Zimmerlautstärke empfiehlt es sich im Vergleich zu Bandlautstärke die Höhen etwas anzuheben.
    Gruß
     
  17. Mooswitz

    Mooswitz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #17
    Hallo!

    Ich würde mich auch gern ein wenig einbringen und meine Erfahrungen als Langjähriger Laney-Spieler beisteuern ;)
    Ich besitze einen älteren Laney TF700 Fusion Röhren-Transistor-Hybriden, der wirklich richtig gut klingt...

    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Laney Amps eher ins Metal-Segment gehören und dort dann auch ihren Sound richtig entfalten können.
    Trotzdem kann man mit den Teilen super auch alles andere spielen ;) - man muss nur wissen wie ;)

    Meine persönlichen Einstellungen sind dort dann Folgende, vll. helfen sie dir ein wenig, einen passenden Ton für dich zu finden. (Manchmal nutze ich noch einen Boss OD-2, aber mehr auch nicht)

    Clean:

    Low: 6/10
    Mid: 8/10
    High: 4/10

    Drive1: (Rhythm)

    Gain: 6/10
    Enhance: 3/10
    Master: 3/10 (zum Proben)
    Master: 9/10 (für A4uftritte und Generalproben)

    Dist2: (lead)

    Gain: 8/10
    Enhance: 6/10
    Master: 5/10

    EQ für Drive:

    Je nach Genre anders... Hier ne kleine Auswahl:
    Reverb musst du, falls du einen hast, ein wenig rumspielen... Zu viel klingt zu aufgesetzt, zu wenig kann manchmal bei Soli ein wenig lau klingen...

    Grunge/Postgrunge:
    Low: 6/10
    Mid: 7/10
    High: 5/10

    Rock/Hardrock:
    Low: 3/10
    Mid: 7/10, 8/10
    High: 6/10

    Metal/Hardcore:
    Low: 9/10
    Mid: 3/10
    High: 9/10



    Gruß, Mooswitz
     
  18. revolverband

    revolverband Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.16   #18
    Ich habe auch einen Laney VC15 - der gehört sicher nicht ins Metal-Segment ;), bei AC/DC Crunch ist ohne Pedale auch schon Schluss. Aber der klingt gut, und mit Booster oder Zerrer geht auch Heavy Brett.
    Von den EQ Tipps mal abgesehen - da der Laney schön dynamisch ist, kommen manche Sounds auch besser, wenn man richtig "reinhaut". Das Gain habe ich in der Regel auf drei Uhr, drüber werden mir die Nebengeräusche zu stark, und für härteres Zeug spiele ich mit der Paula (oder mit Pedal, dann allerdings weniger Gain am Amp und mehr am Treter).
    Falls der HH Speaker nicht so gut ist (ich hab noch den VC mit Jensen) solltest du deinen VC mal mit einer externen Box probieren. Die Palmer 112´er mit Greenback passt z.B. super!
    Was für Riffs klingen denn nicht? Da du "zu verzerrt" auch genannt hast - vielleicht stellst du im Drive Kanal mal den Drive-Regler niedrig ein und gibst mit Drive-Volume mehr Gas - für Keith Richards Sounds...
     
  19. BUTTERKR?M

    BUTTERKR?M Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.16   #19
    Den VC15 hatte ich auch schon, und mehrere LC15.
    Das Wichtigste: eine 12"er anschließen, der 10"er klingt nicht so doll. Aber dann klingt der VC15 wirklich klasse. Das ist nicht schwer, da was anständiges rauszuholen.
    Alles auf 12, Höhen vielleicht etwas mehr, Gain so auf 13-14 Uhr, für clean mit der Gitarre etwas runterregeln, das ist so meine Einstellung gewesen! Fand ich gut!

    Edit: Das hier ist mit dem LC15 aufgenommen, den VC15 finde ich ehrlich gesagt noch besser:
     
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  20. pehajope

    pehajope Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.16   #20
    @ BUTTERKR?M

    das problem ist wenn ich mir noch ne extra Box zulege, kann ich mir gleich nen Top kaufen (Laney IRT (Studio?) und ne 1x 12er oder 2x12er Box dazu. Hatte ich auch schon darüber nachgedacht, nur das geht nochmals ans Eingemachte.

    Ansonsten spiele ich ein wenig mit den Potis.
     
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