Wie flexibel ist man denn mit dem Mike Dirnt Bass?

von Chaos Keeper, 11.06.05.

  1. Chaos Keeper

    Chaos Keeper Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.06.05   #1
    Moin,
    ich war heute mal wieder bei meinem Lieblings-Musikladen, hauptsächlich um zu fragen, ob ich mir da Geld verdienen könnte, um den Bass zu finanzieren (unter anderem, weil mich der Beruf "Musikalienhändler" interessiert, nach dem Gespräch heute noch mehr als vorher). Bei der Gelegenheit wurden mir auch gleich mal die beiden folgende Bässe präsentiert:
    Der Traben Element und der Fender Mike Dirnt Signature (und das, obwohl ich Green Day nicht mag). Der Element ist recht nett, aber rauscht halt doch ein bisschen und hat im Gegensatz zum MD Radioempfang, obwohl es das gleiche Kabel und der gleiche Verstärker war. Naja, als der MD angestöpselt wurde, dachte ich, obwohl an den Equalizer-Einstellungen nix geändert wurde, einfach nur: "Wow! Der drückt ja ohne Ende!" Das bei einem Punk-Bass, die ja meistens Squier-Niveau haben, einem Mexican-Bass. Es war alles andere, als das, was ich erwartete. Der Preis geht eigentlich auch in Ordnung, wenn man sich ansieht, was da drin steckt (eigentlich das Gegenteil von Punk, der Bass, aber das ist GD ja sowieso...). Kurzum: Ich habe den Klang gefunden, den ich eigentlich so suchte, den ich in meinem ersten Thread in diesem Board versucht habe zu beschreiben. Aber: Ich befürchte, dass der halt doch recht unflexibel ist, weil er eben nur einen Tonabnehmer hat. Kann man mit dem auch etwas gemäßigtere Sachen spielen oder ist der nur für Rock geeignet? Hat den schon einer von den Bass-Pros angespielt? Wenn nicht, kann das einer machen? *AK, Aqua, EdeWolf usw. flehend anguck*
    Thx!
     
  2. Dextra

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    Erstellt: 11.06.05   #2
    Ich denke diesen "drückenden" Sound des Mike Dirnt Signature wirst du in jedem anderen Bass mit halbwegs gescheiten P-Style PUs finden. Für mich ist dieser Bass nur Geldmacherei, weil völlig überteuert, genauso wie alle anderen Fender-Bässe.
    Natürlich kannst du mit dem Bass auch andere Musikstile als Rock spielen, jedoch passt er klanglich dann halt nicht 100%ig ins Bild.
    Ich hatte mit dem Traben aber keinen Radioempfang. Also kannst du das auch nicht so pauschalisieren. :p (hab über Yamaha Halfstack gespielt) Und, Hand aufs Herz: Der Traben lässt sich doch viel besser anpacken als der Fender, oder? :D

    PS: Hast du nen Job bekommen bei Eichler? :)
     
  3. Chaos Keeper

    Chaos Keeper Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.06.05   #3
    Der Mike Dirnt ist gar nicht so schlecht! Der hat einen 51er Custom Shop PU, ne Badass 2 Bridge, 3 lagiges Pickguard und so manches andere nette Gimmick (an das gute alte YPS-Heft erinner). Der Preis geht eigentlich sogar in Ordnung! Und zum Druck des Basses: Der ist nicht zu beschreiben, du wohnst doch, wenn ich mich richtig erinnere, in Calden, oder? Geh einfach mal demnächst wieder zu Eichler und spiel den an, dann weißt du, was ich meine!

    Das meinte ich doch, ob er da reinpasst. Naja, muss ich wohl mal gucken.
    Naja, der Fender hat sich für mich ähnlich anfassen lassen, als der Traben...

    Naja, den Job habe ich nicht sicher, weil der Boss nicht da war, aber soll einfach mal eine Bewerbung schreiben, das Interesse besteht. Kannst mich dann mit etwas Glück demnächst Samstags im Eichler bestaunen!

    edit: ich habe jetzt noch mal genauer darüber nachgedacht. Abgesehen davon, dass es einfach DER Bass-Klang ist, den ich suchte, den der Bass hat, denke ich schon, dass ich keine großen Probleme haben werde, auch ruhigere Sachen zu spielen. Roger Waters von Pink Floyd hat schließlich auch so manches ruhige und schöne Lied auf seinem Precision-Bass hervorgebracht. Ich hoffe nur, dass die den Bass noch da haben, bis ich das Geld habe. Wenn nicht, befürchte ich nämlich, dass es so läuft, wie ich es leider schon allzuoft von Fender gehört habe: Dass ich eines der weniger guten Modelle erwische. Mist, da hat man nen 6er im Lotto aber kann ihn nicht einlösen...
     
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