wie funktioniert ein amp?

von thans, 27.09.05.

  1. thans

    thans Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.05   #1
    Also, ich habe eine frage bezüglich der funktionsweise von amps.

    welche funktion haben die röhren, wie ersteht der klang? was ist klangprägend und was bewirkt die wattzahl? also schlicht und einfach:

    wie funktioniert so ein amp?


    danke :)
     
  2. Loomis

    Loomis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.05   #2
  3. hatti123

    hatti123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.05   #3
  4. thans

    thans Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.05   #4
    ach leute, genau sowas habe ich doch gesucht! thumbs up! merci ;)
     
  5. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.09.05   #5
    ah die frage kommt wie gerufen. will mich diesbezüglich auch etwas genauer mit der technik beschäftigen.
    ich möchte keine röhre vs transe diskussion starten aber wollte mal fragen ob folgende zitate (zumindest physikalisch) unumstritten sind:
    heißt das letzte im klartext viel mehr und besseres sustain?

    noch ne frage zum master, volume bzw gain regler... ich will es mal wie lieschen müller ausdrücken: "wenn ich da was aufdrehe wird es lauter." wo liegt genau der unterschied. steuert der eine die vorstufe, der andere die endstufe?

    sorry aber bis jetzt hab ich einfach nur den stecker reingesteckt und gespielt aber irgendwann muss man ja mal wissen was eigentlich genau dahinter steckt. :o :o

    ps: die links sind wirklich gut :great:
     
  6. Cursive

    Cursive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.05   #6
    mh...zum ersten Satz würde ich sagen, dass das stark von der Wattzahl und dem gewünschten Sound abhängt. Eine Transe klingt in allen Lautstärken meiner Erfahrung nache relativ gleich, natürlich verändert sich der Sound wenn ich von zimmer lautstärke auf Proberaum" gehen, aber nicht so wesentlich wie bei einer Röhre.
    Allerdings spielt wohl hier auch der "mythos" der Endstufenzerre noch eine Rolle. eine 50 Watt Röhre ohne Hörschaden in Die endstufensättigung zu bringen, ist so gut wie unmöglich, allerdings gibt es ja auch kleine Röhren mit 3 Watt oder sogar weniger, bei denen das dann kein Problem ist. Allerdings ist die Endstufenzerre wohl eher geschmacksache, weil der Sound dadurch zwar cremiger wird, aber eben an "knackigkeit" verliert. Ich muss sagen, dass dieser Satz heute so nicht ehr gültig ist, da z.B mein screamer im Laden auch leise schon richtig geil klang, viel besser als z.B den Cube 15 den ich grade da habe., okay, das ist eine völlig andere Preisklasse, allerdings fällt mir bei transen auf, dass sie im sehr leisen Betrieb uch noch ein wenig "kratzen", also stimmt das was ich oben gesagt habe nicht ganz, man muss schon ein bisschen aufdrehen, damit es klingt. aber das ist eigentlich nicht soo erheblich bzw. so laut.

    Das Röhrenamps besseres Sustain haben, kann ich bestätigen. Das liegt wohl an den Obertönen, die eine Röhre meiner Erfahurng nach viel schöner rüber bringen kann als eine Transe. Auch das mt dem Übersteuern stimmt. Das ist es eben, wenn bei der Transe die endstufe "zerrt", klingt das eben wie bei einer "peakenden", übersteuernden HiFi anlage, bei der Röhrenendstufe nicht. allerdings muss dann jeder für sich entscheiden, ob die Röhre dann noch gut klingt oder nicht, man muss auf jeden Fall sagen, dass sich sowohl die transe als auch die Röhre Sountechnisch verändern, wenn die Endstufe zerrt. Die Frage ist nur, was besser anzuhören ist ;) Für mich eindeutig die Röhre.
    UNd: Ich glaube dass transistorverstärker ja auch mit der Zeit kaputt gehen wenn es peaked. Auch (Endstufen)Röhren muss man ja öfter wechseln, wenn man den Amp bis an die Grenze aufreisst..
    .greez.
     
  7. joergen

    joergen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.05   #7
    hi hi,

    ich bin eigentlich ein wenig mehr mit der akkustikgitarre zu gange, entsprechend rudimentär sind meine kenntnisse, was verstärker angeht. das volumen, master, gain problem traue ich mir trotzdem mal zu. bitte berichtigt mich, sollte ich falsch liegen, man lernt ja nie aus.

    man muss sich vorstellen, dass man es mit zwei signalpegeln zu tun hat: einen vor der verstärkung (gain), das ist das signal, das von der gitarre selbst kommt und einen nach der verstärkung (master), das ist der pegel, der an die box weitergegeben wird. füttert man den verstärker mit einem starken eingangssignal, so beginnt er ab einem bestimmten level nicht mehr lauter zu werden sondern zu übersteuern. diese eigenschaft macht man sich zunutze, um den verzerrten sound zu bekommen. wie laut das signal ist, das tatsächlich an die box weitergegeben wird, hängt aber davon ab, wie man das signal vom verstärker, ob verzerrt oder nicht, aufdreht.

    die trennung von volume und master kenne ich eigentlich nur von amps, die mehrere kanäle zur verfügung haben, zwischen denen man hin und herschalten kann. wenn man zwischen den kanälen (meist zwei) hin und herschaltet, möchte man möglichst keinen komplett neuen sound-check machen, daher hat man vor den master für jeden kanal noch einmal einen volume regler, der aber im prinzip genau wie der master, den pegel nach der verstärkung regelt. mit den beiden volume reglern versucht man dann beide kanäle auf exakt gleiche klangstärke zu bekommen und mit dem master regelt man dann den tatsächlichen level des ausgangssignals.

    ich hoffe ihr pflichtet mir bei.
    tschüss.
     
  8. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.09.05   #8
    so hab es mal so aufgemalt wie ich es verstanden habe.

    die amplitude ist praktisch die lautstärke ja?
    und bei X würde der amp übersteuern? wäre logisch da: Je mehr gain desto größer X.

    aber was ist dann das "clippen"?

    wenn die zeichnung falsch ist klärt mich bitte auf :o
     
  9. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 28.09.05   #9
    Du beantwortest Das ja im Satz vorher selbst:
    Clippen=übersteuern=verzerren
    Nur benutzt man das Wort "clippen" nicht unbedingt bei röhren. Es ist vor allem negativ besetzt; wenn man z.B: Digital aufnimmt darf man auf keinen Fall übersteuern. Dann sieht das Signal nämlich so aus, wie in deiner Zeichnung, also es wird hart abgeschnitten. In der Analogtechnik ist es etwas anders, da passiert das Übersteuern etwas weicher. Schon beim Transistor, noch mehr aber bei eienr Röhre. Genaueres kann ich dazu aber auch nicht sagen.
     
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