Wie improvisiert man?

von Djingle, 29.10.09.

  1. Djingle

    Djingle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.09   #1
    Hallo,

    Die Frage klingt doof, aber: Wie improvisiert man?
    Ich spiele nun schon etwa ein Jahr Bass und kann es mittlerweile recht ordentlich. Manchmal treffe ich mich auch mit Leuten (meistens mit Gitarristen) um eine runde zu jammen. ("jammen" heißt ja mehr oder weniger improvisieren..)
    Wenn dann irgendwann kommt: "Spiel mal ne Bassline und ich steig mit ein.." steh ich total auf dem Schlauch. Sowas kann ich nicht. Nur fertige Lieder.

    Könnt ihr mir vielleicht Tips oder standart- Basslines geben mit denen ich ein wenig weiter komme? Gibts irgendwo Lesestoff? Buchempfehlungen?

    Danke
     
  2. Jevers Finest

    Jevers Finest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.09   #2

    Guter Groove ist eigentlich immer Ton auf die 1, 3 und 3+ Ist allerdings von der Musikrichtung abhägnig. Bei Metal kannste z.b. einfach durchachteln (1+2+3+4+).

    Welche Töne du da spielen musst ist dann abhägnig vom Gitarristen. Angenommen er spielt Am kannste den Grundton mitschrammeln, oder die Töne, die in Am noch vorkommen.

    Wenn du den "Vorgabenmensch" spielen sollst, mach einfach 'ne simple Linie, angenommen:


    G|-------------------------------------------------------------------------------
    D|--------------------------------------------------------------------------------
    A|-3-3-3-3-3-3-3-3-1-1-1-1-1-1-1-1-----------------1-1-1-1-1-1-1-1-------
    E|--------------------------------------4-4-4-4-4-4-4-4-------------------------

    Der Gitarrist scheint ja dann zu wissen, was er spielen muss.
     
  3. sKu

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    Erstellt: 29.10.09   #3
    Es lohnt sich da ein wenig mit "Pattern" bzw Skalen auseinander zu setzen. Quasi einfache Fingersätze für die gängigsten Akkorde, Moll, Dur, Sept.. da gibts diverse "Muster", die man quasi überall auf dem Griffbrett unterbringen kann.

    Damit hat man dann einen gewissen Tonvorrat für Läufe, Übergänge und ähnliches. Ansonsten kommt diese Fähigkeit mit der Zeit...
    Schau dir die "fertigen Lieder" an, die du spielst. Da erkennt man einige Schablonen und Muster. Da kann man sich am Anfang ne Menge abschauen.

    Ne gute Einstiegslektüre zu dem Thema bietet, wie so oft, JustChords.de. Insbesondere die Kapitel "Basslinien Konstruktion", "Besuch von Rhora Pente" und "Jenseits des Grundtons" sollten für dich interessant sein.

    Wenns darum geht zu erkennen, welche Grundtöne überhaupt grade anliegen, kann man ruhig mal dem Gitarristen auf die Finger schauen, wenns mit dem Raushören noch nicht so klappt ;)
     
  4. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.10.09   #4
    Ich unterschreib auf jedenfall die sache mit skalen :)

    Aber vorher kann man es tatsächlich auch mal ohne probieren. Sprich mal sucht sich drumrhytmen oder gitarrenfills und improvisiert einfach mal drüber. Für sich alleine natürlich :) Dann spielt man da einmal 5 min dran rum, und findet recht fix die Töne die dann rein passen (das muss man dann natürlich hören können). Und aus den tönen baut sich dann seine bassline, einfach nach gefühl. Wenn man sowas öfter macht, hat man irgendwann ein natürliches gespür für die töne und welche dazu passen.
    Wer dann erst anfängt skalen zu sehen und lernen wird einfach nur das konzept hinter dem, was ihm sein gefühl vorher beigebracht hat, verstehen.

    Es gibt halt verschiedene Typen. Einige schwören eben auf Skalen und sagen jeder gute musiker muss das können... Seh ich persönlich nciht so. Einige der besten Musiker die ich kenne haben keine Ahnung von dem kram den sie spielen, und schreiben daher
    richtig genialen kram. Opeth wär ein passendes Beispiel :)
    Aber hier sollte klar sein das, auch wenn es so klingen mag, der weg mit dem Gefühl anfürsich der steinigere ist. Zudem, wenn man sich hier ein Jahr dran ersucht und merkt, das man nicht der typ dafür ist. Hat man ein Jahr "verlohren". Steigt man direkt mit Skalen ein, bringt es einem in jedem Fall etwas.
    Daher die kleine Warnung das man das nicht so leicht nehmen sollte :p

    Btw, mein alter Gitarrist hatte mal ein paar stunden bei Frank Haunschild.
    (http://www.amazon.de/neue-Harmoniel...dlagen/dp/3927190004/ref=cm_cr_pr_product_top)
    Die geschcihte erzähl ich immer wieder gerne...
    Der sagte jedenfalls mal "Alle denken immer ich wäre so ein Ass in Musiktheorie,w eil ich die ganzen Bücher geschrieben hab. Aber ich musste mir den kram nur so genau anschauen, weil ich es anders nicht hin bekommen hab"

    Viele Wege führen nach Rom, aber welcher für dich der beste ist, ist Typsache...
    Bzw was man wirklich damit machen will :) Die Theorie zu kennen ist echt klasse. Sobald man sich einigermaßen reingefunden hat, macht das sogar richtig spaß, die zusammenhänge zu verstehen...
     
  5. sKu

    sKu Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.10.09   #5
    Das interessante ist ja, das man dabei unbewusst genau diese Muster entwickelt und einsetzt ;)
    Ich hab auch die ersten Jahre nur nach Trial-n-Error gespielt. Als ich mir dann Skalen kurz angeschaut hab, verstand ich, was ich da überhaupt gemacht hab *gg* Es ist ja mehr ne kleine Hilfe für spontane Sachen. Für Live-Jams oder ähnliches wo halt rumraten irgendwie uncool kommt ;)
     
  6. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.10.09   #6
    Jep, die töne ändern sich ja auch nciht nur weil man sie selber sucht :)


    Selbst für Live gehts, wenn man das schön öfter man, denn man hat die "skalen" ja im kopf, nur eben anders abgespeichert. :o
     
  7. marcus_br

    marcus_br Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #7
    Die Frage ist nicht doof, aber jede Antwort in einem Internetforum muss es sein, weil es so eine komplexe Fragestellung ist. :gruebel:

    Jeden Tag improvisierst du wenn du den Mund aufmachst und etwas sagst. Das kann etwas lusties sein, etwas erklärendes, eine Nacherzählung, eine Liebeserklärung, was dir passiert ist, etc. Wenn man Musik konzeptionell als Sprache auffasst, dann frag ich dich halt zurück: Woher weisst du, was du sagst, wenn du etwas sagst? Du hast als Kind die Sprache gelernt, erst durch Nachsprechen und dann aber auch sofort durch Improvisation. Du bist unter Improvisationsprofis (deinen Eltern) gross geworden, und hast von ihnen gelernt.

    In der Musik unterhalten wir uns mit Tönen und Klängen, nicht mit Worten und Sätzen. Unsere Grammatik ist die Harmonielehre, unsere Wörter sind Licks und unsere Sätze sind Phrasen. Unsere Ausdrucksmittel sind alle anderen musikalischen Parameter: Pausen, Dynamik,Artikulation etc. Mit all diesen Mitteln kannst du arbeiten. um musikalisch etwas auszudrücken.

    Leg den Bass weg und mach Musik an, die du gut kennst. Nun sing dazu, improvisere. Improvisere Basslinien, Schlagzeugfills, Bläser-Riffs, Melodien, alles was dir einfällt. Selbst wenn dir nicht allzuviel einfällt, wirst du bestimmt merken, dass es dir leichter fällt, mit der Stimme oder in der Vorstellung zu improvisieren, als mit dem Instrument. Diese Lücke klafft bei jedem, Profis arbeiten hart daran, diese Lücke so klein wie möglich zu machen.

    Mach die gleiche Übung, und improvisier mit dem Mund leichte Basslinien. Nimm dich dabei auf, und spiel dann nach, was du aufgenommen hast. Finde jeden Ton raus, aber auch die Phrasierung, Artikulation, etc. Das dauert einige Zeit, aber hilft dir, auf dem Instrument das zu verwirklichen, was du dir in deinem Kopf vorstellst.

    Neben solchen Übungen ist es natürlich auch wichtig, viel gute Musik analytisch zu hören, Harmonielehre zu lernen (Frank Sikora, Moderne Jazz Harmonielehre), Skalen und Akkordbrechungen zu lernen, etc. Aber immer mit dem Ziel, eine Klangvorstellung zu realisieren.

    Wenn man dann mit anderen Musikern spielt, muss alles sehr schnell gehen. Da laufen die gleichen Prozesse ab, nur in Sekundenbruchteilen. Darum ist es wichtig, sich vorher gut vorbereitet zu haben.

    Ich möchte dir Victor Wooten's neues Buch

    Music Lesson: Die Geschichte einer Suche nach Wahrheit, Weisheit und Vollendung

    empfehlen. Der deutsche Titel ist etwas misglückt, der englische ist:

    The Music Lesson: A Spiritual Search for Growth Through Music

    In diesem Buch geht es aber ganz handfest um alles, was Musik ist, und könnte dir eine Hilfe sein, deinen Horizont abzustecken.
     
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  8. marcus_br

    marcus_br Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #8
    Meine erste Antwort bezog sich auf die Idealvorstellung, jetzt geht es um den praktischen Bandalltag, wo man schon mal Abstriche machen muss :) Es ist beser, etwas zu spielen, was nicht auf idealste Weise improvisiert ist, als gar nichts.

    Es gibt Bass-Bücher mit Standard-Grooves für alle gängigen Musikrichtungen. Die einfachsten passen auf ein Blatt Papier und sollte man auf jeden Fall können. Lerne einfach *einen* generischen Blues, *einen* Salsa, *einen* Bossa/Samba, *ein* Rock Stueck, *ein* Funk, *einen* Reggae, etc. Dann bist du nicht verlegen wenn jemand sagt, "lass uns mal nen Blues spielen", oder "hey, wir spielen mal Knocking On Heavens Door, aber als Reggae". Welche Buecher fuer dich am besten sind kannst nur du rausfinden, ich hoffe es gibt eine gut sortierte Stadtbücherei in deiner Nähe. Ansonsten einfach mal wenn du in einer grossen Stadt bist in der Bücherei oder in einem gut sortierten Fachgeschäft durchschauen.

    Wenn du völlig auf den Schlauch stehst, spiel halt nur einen Ton, aber rhythmisch auf eine interessante Weise. Nimm ein Blatt Papier und male eine Linie drauf mit 8 Punkten . Kreise zufällige drei der 8 Punkte ein, das sind die Achtel, die du spielst. Mit Metronom üben. Schon hast du einen, ach was sag ich, 8*7*6 = 336 Grooves :)

    Du kennst doch schon fertige Stücke. Nimm einfach einen Takt aus einem fertigen Stüick und spiel ihn in einer Schleife. Ändere den Groove ein bischen ab, zum Beispiel in dem du die erste mit der zweiten Takthälfte vertauscht, etc. Bleib auf einem Ton, wechsel zwischen zwei Tönen (welche ist dann schon fast egal, es kommt immer was raus).

    Mach es dir einfach, wenn du unter Druck stehst. Nimm was offensichtliches.
     
  9. Nameless92

    Nameless92 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #9

    Nachdem ich deine ersten beiden Absätze gelesen habe, wollte ich sofort fragen, ob du Victor Wooten's Buch gelesen hast :D
    Das Buch ist echt klasse. Hab ich auch gelesen und kanns weiterempfehlen.
     
  10. RudolfGrauberger

    RudolfGrauberger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.09   #10
    Wie schon einige gesagt haben musst du als Bassist als erstes Grooven! Egal ob Blues, Metal oder Funk!

    Um das zu üben kannst du dir einfach mal ein paar Songs anhören, nen Beat anmachen (im Internet gibts kostenlose Programme mit dennen du einen Schlagzeugbeat simulieren kannst) und etwas dazu spielen. Dauert nicht lange dann klingt es schon nach etwas!

    Ansonsten bringt dich da nur Erfahrung weiter, vor allem weil du dann auch weißt was nicht nur in deinem Kopf gut klingt, sondern auch in real! ;-)

    Liebe Grüße,
    Rudi
     
  11. Ragtime

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    Erstellt: 13.11.09   #11
    Mal eine Frage: Meine Freundin spielt auch Bass, hat aber nen relativ stressigen Arbeitstag und deswegen oft nicht die Motivation abends noch die Skalen zu lernen, die ich ihr gebe ;-). Da sie auch gerne liest, dachte ich, dass das vielleicht eine schöne Alternative wäre, grade um die Motivation in Sachen Musik voranzutreiben.

    Also was genau ist das für ein Buch? Hab Rezessionen gelesen, aber so ganz klar ist es mir nicht ;).
     
  12. RudolfGrauberger

    RudolfGrauberger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.09   #12
    Naja. Wie der Titel schon sagt ist es ein spirituelles Buch!

    Dabei werden nicht nur (meiner Meinung nach) revolutiönare neue Perspektiven eingenommen, was dass Spielen eines Instruments und die Musik selbst angeht sondern auch der Zusammenhang zwischen Musik und dem Leben dargestellt!

    Auf jedenfall den Kauf wert! Ich weiß nicht wie gut die deutsche Übersetzung gelungen ist, aber dass englische Buch ist nicht nur super geschrieben, sondern vermag auch Berge zu versetzen was viele - nicht nur die Musik und das Spiel - angeht!

    Ich kann nur dazu raten es zu kaufen und zu lesen!
     
  13. marcus_br

    marcus_br Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.09   #13
    Um Skalen geht es in dem Buch eben gerade nicht, dafuer um alles andere. In jedem Kapitel wird ein musikalischer Aspekt behandelt, zum Beispiel Phrasierung, Pausen, Artikulation, etc, eben das, was aus Skalen und anderen Toenen erst Musik macht.

    Dabei ist die Erzaehlweise ungewoehnlich: In dem Buch taucht eine fiktive Person auf, die als Lehrer fuer den Ich-Erzaehler agiert. Victor wollte kein Sachbuch schreiben, weil er dann seine Theorien haette verteidigen muessen. So kann er einfach sagen, es ist einfach nur eine erfundene Geschichte. Ganz schoen raffiniert :)

    In dem Buch ist mehr Musik als Spiritualitaet, aber auch die kommt vor. Wer es noch sachlicher mag (aber weniger amuesant), kann sich auch Victor Wooten's DVD Groove Workshop zulegen. Diese ist ein Live Mitschnitt eines Workshops, in dem Victor Wooten alle musikalischen Themen aus dem Buch eingehender behandelt und mehr konkrete Uebungen vorschlaegt. Buch und DVD ergaenzen sich ideal.
     
  14. Ragtime

    Ragtime Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.09   #14
    Das Buch hört sich wirklich nicht schlech an....Und da ich bei dem tollen "Club" eh noch bestellen muss, bietet es sich ja an ;-).
     
  15. lubo77

    lubo77 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.09   #15
    Aus dem Stand heraus finde ich das auch schwer. Meistens greife ich dann auf Bekanntes und Einfaches zurück. Oder man beredet kurz ein Schema, welches sich dann beim folgenden Jammen selber entwickelt.

    Am einfachsten sind solche Sachen, wenn Drums dabei sind. Zu dem Rhythmus fällt einem dann meistens ein Groove ein, denn man mit Skalen beleben kann.

    Persönlich übe ich solche Dinge, indem ich eine CD einlege oder das Radio laufen lasse und einfach mitspiele. Dann bekommt man eigentlich schnell eine Gespür dafür.

    Das benannte Buch klingt wirklich interessant. Habs mir mal bestellt und bin gespannt.
     
  16. NoiseDisturbance

    NoiseDisturbance Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.11   #16
    Hi,
    ich spiele jetzt seit einem Jahr Bass und ich würde gerne wissen wie man improvisiert und welche Töne gut zusammen passen.
    Ich würde mich über Ratschlage freuen:)
    Mgf NoiseDisurbance
     
  17. Bierpreis

    Bierpreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.11   #17
    Ohje, schau dir mal die Suchfunktion an, da wirst du jede Menge finden.
    Sicherlich wird den Thead aufgrund dessen geschlossen und nur auf konkrete Anfrage wieder geöffnet, aber das passt schon, das Thema wurde wirklich sehr oft durchgekaut und kann auch keinesfalls in einem Post einfach so erklärt werden. Von daher wünsche ich viel Spaß beim lesen hier im Forum. :)
     
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  18. Freu

    Freu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.11   #18
    Ich kann seit einem Jahr Lesen und würde gerne wissen wie man Gedichte schreibt und welche Worte gut zusammen passen.

    Ich will dich nicht necken, aber wie Bierpreis anmerkte ist Improvisation ein weites Feld.
    Eine Mischung aus harter Arbeit, Talent und Persönlichkeit.
     
  19. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.03.11   #19
    welcome NoiseDisurbance!
    bitte künftig die sufu nutzen (oben rechts)
    dir hilft speziell das vorstehende aus dem jetzt zusammengeführten thread.
     
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