Wie ist das Besondere einer Fender Esquire Schaltung?

von Joa, 23.07.08.

  1. Joa

    Joa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.08   #1
    Hallo, Leute,

    Ist es etwa eine No-load (direkte Verbindung über den Schalter zur Klinkenbuchse)?
    Habe ich gemacht in einer Schalterstellung, aber da optional die beiden anderen Schalterstellungen über die Potis gehen - und so zwei Kabel zur Buchse laufen bei meiner Eigenbau-Esquire, wird die No-load Schaltung ebenfalls in geringer Weise durch die Potis beeinflußt bzw. geregelt.

    Muß etwa das zweite Kabel in No-load-Stellung überbrückt werden und wie macht man das bzw bringt das klangmäßig überhaupt was, wenn der Potiweg ausgespart wird?

    Gruß,
    Joachim
     
  2. tsb.olaf

    tsb.olaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #2
    also no-load ist es nicht, denn über das volume-poti muss das signal immer.

    hier ein schaltplan, den hab ich auch eingebaut: hier
     
  3. Joa

    Joa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #3
    Hey, danke, Olaf!

    Wenn dem Signal immer noch was im Weg steht, hat es ja nichts gewonnen.
    Hab schon öfter Tonabnehmer direkt über die Buchse ausprobiert, der Klang ist schon etwas anders und besser. Leider hat so ein Tonabnehmer nur einen heißen Draht.

    Noch eine Frage:
    Die grünen "05 cabs", was sind das für Dinger?

    Gruß,
    Joachim
     
  4. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 25.07.08   #4
    Ein Kondensator mit 50nF.
    Nimmst Du 47nF Folienkondensator vom örtlichen Elektronikhändler Deines Vertrauens.

    Ich persönlich würde da aber eher zu kleineren Werten tendieren. 22nF ist quasi Standard, aber immer noch zu groß. Bei Tone=0% ist das eigentlich nur dumpf.

    Ich würde hier zu Werten zwischen 4,7nF und 10nF raten. Am besten kaufst Du die mehrere Kondensatoren und kannst das dann ausprobieren. Aber Achtung! Den Unterschied merkt man nur bei Tone=0%!

    Ulf
     
  5. tsb.olaf

    tsb.olaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #5
    also mit den kondensatoren habe ich auch erst weng rumprobiert und hab jetzt denk ich einen mit 33nF drin und bin sehr zufrieden. Die esquire-schaltung ist trotz des nur einen Pickups sehr flexibel, weil man eben immer 3 sounds zur verfügung hat
     
  6. Joa

    Joa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #6
    Kondensatoren mit kleinen Werten habe ich da. Von 2 nF in kleinen Schritten aufwärts - findet man beim Ausschlachten von Elektrogeräten.

    Der Tele-Brigde-Sound ist ohnehin so einzigartig, daß es keinen anderen Pickup in der Gitarre braucht.

    Danke für Eure Hilfe,
    Joachim
     
  7. sebhala

    sebhala Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.10   #7
    Hallo, meine Tele wird auch eine Esquire und ich hab da noch eine Frage. Und zwar habe ich in einem anderen Forum die Idee entdeckt, den 3,3K Widerstand aus der Standard Esquire Schaltung mit einem Trimmpoti zu ersetzen um so den "Dumpfheitsgrad" der Neckposition zu regeln. Sozusagen als Alternative zur Probiererei mit verschiedenen Kondensatoren. Finde ich ganz gut, da es aber ja keine 3,3k Potis gibt, frage ich mich, welcher Wert des Potis optimaler wäre: 2,5K oder 5K? :gruebel:
     
  8. hansg

    hansg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.10   #8
    Wenn der Widerstand 3,3K hat dann würde ich schon ein Trimmpoti verwenden das einen größeren Wert hat.
    Damit kannst du entweder die 3,3K einstellen oder aber nach oben bzw. nach unten variieren.
    Mit dem 2,5K Poti bist du noch unter den 3,3K und kannst den Wert nur noch weiter verringern.

    Gruss
    Hans
     
  9. sebhala

    sebhala Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.10   #9
    Hallo Hans, vielen dank! Ist eigentlich total logisch...
     
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