Wie lerne ich Harmonielehre wirklich effektiv?

von Schmuddelfutz, 18.01.07.

  1. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.07   #1
    Ja, meine eigentliche Frage steht ja bereits oben:

    Ich möchte mich jetzt mal aktiv an die Harmonielehre machen, habe bisher fast nur nach Gefühl gespielt. Doch wo fange ich an? Mein Lehrer hat schon länger totalen Stress und keine Zeit (Physikstudium) und ich sitze an sich alleine da. Ich übe täglich einfach spielen, neue Songs, improvisieren, halt einfach nur praktisches.
    Doch wie lerne effektiv? Noten sind nicht so das Problem, das Kartenspiel von hier ausm Forum habe ich schon ;)
    Gibt es da gute Sites? Wo ich in sinnvoller Reihenfolge lerne? Gute Lernbücher? Videos?

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    -> btw., Dinge wie Musikschule kann ich mir nicht leisten, bin Schüler

    Wen es wundert, ich hatte das hier schonmal im Bassisten-Unterforum gefragt, habs jetzt nur kopiert. ;)
     
  2. bimbimfranzi.xx

    bimbimfranzi.xx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.07   #2
  3. Curare

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    Erstellt: 18.01.07   #3
    Ricci Adams' Musictheory.net

    Amazon.de: Die neue Jazz-Harmonielehre. Verstehen, Hören, Spielen: Bücher: Frank (jun.) Sikora

    Jazz Theorie

    Das sind ein paar tipps, sind allesamt sehr brauchbar. Das buch kann ich nur empfehlen,habe ich selbst und es ist sehr effektiv.

    der 1. link bietet neben theorie lessons auch die möglichkeit sein gehör zu trainieren in bezug auf vierklänge und skalen, die du erlernst.

    der 3. link ist ebenfalls recht hilfreich, da gibts viele verschiedene optionen.einfach mal reinschauen.

    Ich rate dir aber zu dem buch, denn da ist es verständlicher und duhast einen harmonielehre´´lehrer´´. da steckt ein konzept dahinter die zusammenhänge werden besser klar.

    Grüße
     
  4. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.07   #4
    Hab mir das Buch bestellt :) Danke schon mal für die Supertipps...da zeigt sich wieder: Hier werden Sie geholfen ;) :great:
     
  5. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.07   #5
    Ich habe meine Harmonielehrekentnisse so erworben:
    Mein Gitarrenlehrer hat mir erzählt wie man Tonleitern bildet, und was Eine Tonika, Subdominante und Dominante ist. Dann hab ich angefangen Musik zu hören und dabei zu analysieren. Mozart war bei dem wissensstand ganz gut, da er ziemlich viele dieser Funktionen verwendet. Natürlich kann man mit dem wissen nicht alles analysieren, aber das war auch gut so. Plötzlich folgte auf ein G-dur nähmlich ein e-moll. Was war das?
    Ich zu meinem Gitarrenlehrer geflitzt und gefragt. (Zum glück wohnt er 2 Häuser neben mir) Schon hatte ich gelernt, was eine Paralelle war.


    So du sagtest ja dein Gitarrenlehrer habe im Moment keine Zeit.
    Aber ich denke du kannst ja sicher auch hier im Forum fragen.
    Was eine Tonika, Dominante und Subdominante ist, solltest du leicht hier im Forum rausfinden können. Und dann analysier doch einfach mal ein paar Mozartstücke auf diese Funktionen. Und wenn dann fragen aufkommen postest du die hier.
    KV 2 wäre z.b. ein guter Anfang.
     
  6. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.07   #6
    Was heisst hier, dein Lehrer hat keine Zeit?
    Dann such dir einen neuen Lehrer für die Zeit. Besonders wenn du ein so neues großes Thema anfangen willst und anscheinend bereit bist, für Unterricht zu zahlen.
     
  7. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #7
    Das Problem ist: Mein Lehrer ist ein befreundeter Bassist, der das ganze zum spottbilligen Freundschaftspreis gemacht hat, und Musikschule kann ich mir als armer SChüler (;)) auf Dauer nicht leisten.
    Sonst sieht es hier inner Gegend mit guten Lehrern mau aus...
     
  8. Lynx

    Lynx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #8
    Mit was für Mozart Stücken hast du denn angefangen ? @kleinershredder
     
  9. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #9
  10. Lynx

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    Erstellt: 22.01.07   #10
    cool danke. :)
     
  11. Der Seerrrräuber

    Der Seerrrräuber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #11
    Ich les immer mal wieder in der Neuen Harmonielehre von Frank Haunschild, einfach klasse!
     
  12. booooobby05

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    Erstellt: 24.01.07   #12
    Ja hab verschiedene Harmonielehre Bücher und Frank Haunschild´s find ich nach wie vor das Beste.

    Ganz wichtig ist, dass du nicht einfach die Bücher, Webseiten durch studierst, sondern das du es erstmal einen klanglichen Eindruck bekommst und du es dann auch auf dein Instrument umsetzen kannst.

    Ganz einfaches Beispiel: Du lernst Harmonisch Moll. Du weißt alles darüber: Wie sie entstanden ist, Die einzelnen Stufenakkorde, Struktur, die Modes usw. Das alleine bringts dir jedoch nichts. Die wirkliche Arbeit kommt dann erst noch: Sie sicher spielen zu können, sie gut einsetzten können, etc.

    Noch ein Tipp: Fang langsam an und Schritt für Schritt. Es wird jedoch auf dauer sehr langweilig wenn du jetzt 2 Wochen nur die Penta machst. Teil es dir lieber so ein, dass du an einem tag so und so lange Penta machst, dann ionisches System, und dann andere Skalen..(Harmonisch, Melodisch Dur/Moll etc.) Du wirst sehen es baut sich auf alles auf.

    Du spielst Bass oder?

    MFG booooobby05
     
  13. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #13
    Jau! ;) :)
     
  14. rusher

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    Erstellt: 04.02.07   #14
    Die neue Harmonielehre von Frank Haunschild oder Die Neue Jazz Harmonielehre von Frank Sikora (bin ich grad dabei und das is wahnsinnig geilo, eben nur Jazz Harmonielehre)
     
  15. Gika

    Gika Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.07   #15
    Die neue Harmonielehre von F. Haunschild kann ich auch sehr empfehlen. Falls Du englisch gut verstehst, dann solltest du dich mal auf Free sheet music on 8notes.com gut umschauen, da hats vieles zur Harmonielehre in leicht verständlichen Schritten mit Übungen. Dazu hat es sonst noch coole Trainingsprogramme wie z.B. Notenlesetraining und andere Extras wie ein Generator zur Erstellung leerer Notenblätter, ein online Metronom, Biografien von Künstlern und gratis Noten und Riffs von bekannten Stücken. Und das alles in einer grafisch übersichtlichen Aufmachung.

    Ich habe leider immer noch das Problem, dass ich dass, was ich an Theorie gelernt habe nicht umsetzen kann. Ich meine, ich improviere zwar in verschieden Modi, das kann ich aber auch, ohne zu wissen, was das für Modi sind. Ich behaupte, es geht immer noch besser nach Gefühl als nach Theorie. Das einzige, was mir bis jetzt wirklich etwas brachte, war die Notenschrift zu lernen.
     
  16. Wowang

    Wowang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.07   #16
    Hallo Freunde der gepflegten Harmonielehre,

    Ich denke mal, meine Frage paßt hierhin, Und zwar: eigtl komme ich aus der Rock Ecke und möchte mich jetzt aber mal n bisken Jazzmäßig umtun.
    Hab mir ein ganz tolles Lehrwerk zugelegt, nämlich:

    Neue Jazz Harmonielehre von Frank Sikora

    Kann ich wirklich empfehlen, sehr gut gemacht.
    Sagmeister Jazz hab ich auch, aber is nicht ganz so der Renner.

    Was ich aber bei allen Büchern vermisse, ist eine Anleitung, wie man als Anfänger das Ganze jetzt in die Praxis, sprich aufs Griffbrett bringt.
    Natürlich will ich nicht alles bis ins Kleinste vorgekaut bekommen, aber als Anfänger verläßt einen bei diesen Lehrwerken nach kurzer Zeit immer irgendwie der Mut/die Inspiration.
    Ich hoffe, ich drücke mich verständlich aus.

    Meine Frage wäre jetzt, ob jemand da ein entsprechendes Lehrwerk empfehlen kann.
    Und last not least: welche Gitarre???
     
  17. MaBa

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    Erstellt: 05.03.07   #17
    Die Harmonielehre ist ja auch keine Gitarrenschule. Wenn deine technischen fähigkeiten noch nicht weit genug fortgeschritten sind, benötigst du Unterricht am Instrument. Es gibt auch instrumentenbezogene Praxis-Bücher, wo dann speziell mehr oder nur auf die Technik eingegangen wird. Ich kann dir leider keine Empfehlungen geben...

    Frank Sikora geht davon aus, daß der Leser die Notenbeispiele nachspielen kann und/oder auch die die Möglichkeit hat, die Beispiels-CDs zu bekommen. Das Hören und Nachspielen ist im Jazz mit das Wichtigste...

    Ein Großteil des Buches befaßt damit, wie der Instrumentalist das erworbenen Wissens in der Praxis umsetzen kann und welche Fähigkeiten dazu entwickelt oder erweitert werden müssen. Genau in diese Richtung gehen auch die Übungen.

    Gruß
     
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