Wie merk ich mir bloß 72 Töne??

von Crate, 12.08.04.

  1. Crate

    Crate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #1
    hallo,
    ich hab es schonmal versucht das Griffbrett auswendig zu lernen, aber irgendwie geht das nicht.
    Ich bekomme nie hin alle Töne auswendig zu lernen, sondern immer nur so die "wichtigsten" Töne wie C,E,F und so ein paar andere Töne, die mir komischerweise merken konnte.Das sind dann Töne, die ziemlich schnell weiss so inerhalb einer Sekunde.
    Dadurch habe ich aber keinen Überblick übers Griffbrett sondern immer nur so "kleine Inseln".
    Wenn ich die Töne so lerne, dass ich alle C,D,E,F, etc auf allen Seiten suche, dann weiss ich später nicht welche überhaupt die Nachbartöne sind.

    Und manchmal sitzt man da mit seiner Gitarre, guckt auf nen bestimmten Bunnd: "ähhh den hab ich doch schonmal gelernt, aber mir sagt der Ton auf dem Griffbrett irgendwie nichts"
    Außerdem, auch wenn ab dem zwölften Bund sich alles wiederholen soll, sieht das für mich irgendwie total anders aus.

    Also mein Ziel ist es jeden Ton auf dem Griffbrett zu kennen und während ich ne Melodie oder nen Akkord spiele, immer die Töne zu wissen.

    Weiss nicht, wie das gehen soll :confused:
     
  2. MasterMind

    MasterMind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #2
    um dir ein wenig hoffnung zu machen, es sind nur 60 töne (bei standard-tuning) :D


    ich versuche es auch gerade, habe auch keine ultimaive methode. ich lerne die töne nacheinander. erst alle A, dann alle... usw.
     
  3. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.08.04   #3
    denk in intervallen. du solltest wissen wie intervalle auf dem griffbrett aussehen. wenn du weißt wo auf der E saite ein A ist, weißt du auch wo die Oktave dazu ist, wieder ein A. wenn du dazu noch ne Oktave greifst hast du noch ein A. so kannst du alle A's abgreifen bis du alle A's aufm Griffbrett kennst.

    so mach ichs und es funktioniert prächtig :)

    mfg
    BlackZ
     
  4. Hans_3

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    Erstellt: 12.08.04   #4
    Die beste NAchricht: Es sind nur 60. Die beiden E-Saiten sind ja identisch.

    Am besten geht:

    Erstmal E-Saite komplett lernen. Dann Akkorde (den E-Barreetyp und Powerchords) drauf rumschieben und ansagen. Wenn das im Schlaf geht, nächste Saite.

    Zusätzlich kann man sich pro Tag einen Ton vornehmen und den auf allen Saiten nacheinander spielen. Und immer die Reihenfolge wechseln, dann ist der Üb-Effekt besser.

    Wichtig ist, dass man nicht alles auf einmal lernt und ständig wiederholt, das Gedächtnis braucht Zeit bis es richtig eingebrannt ist.
     
  5. Jim Panse

    Jim Panse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #5
    habt ihr ein link wo die ganze E-Saite beschrieben ist? hab das irgednwie noch nich gefunden :confused:
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 12.08.04   #6
    Wo ist das Problem? Du hast doch auf jedem Bund einen Halbton, das zählst du einfach ab.

    E F F# G G# A B H C C# D D# E

    Lern erstmal, wo E, A, G und H auf der E-Saite sind. Dann hast du eine erste Orientierung. Der Rest lernt sich dann später leichter.
     
  7. Jim Panse

    Jim Panse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #7
    B und H sind doch die selben Töne oder??
     
  8. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.08.04   #8
    nein. ein englisches B entspricht dem deutschen H. Ein deutsches B ist ein englisches Bb. in der Rockmusik wird die Englische Schreibweise häufig verwendet, während die deutsche häufiger in der Klassik vorkommt.

    mfg
    BlackZ
     
  9. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.08.04   #9
    Jain. :)

    Im deutchen Raum wird das H benutzt, im englischen das B. Fuer das Bb wird in Deutschland einfach ein B genommen.

    Konsequenter waere es die Tonleiter nur mir Kreuzen zu versehen:

    E F F# G G# A A# H C C# D D# E

    EDIT: zu langsam :(
     
  10. Haianson

    Haianson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #10
    ich hab das so gelernt das ich mir auf jeder saite c d e gemerkt hab der rest ging/geht dann gut ableiten
    wenn ich dich richtig verstanden habe hast du das auch nach dem system gemacht bist dann aber wegen nachbartönen ins straucheln gekommen von "wegen was is das doch gleich für einer. "
    dasd problem hat ich auch und hatte ich auch weil ich komischerweise die reihenfolge der töne nie merken konnte also wenn ich von c auf g wollte musste ich immer erst umständlich abzählen .... vielleicht einfach ma die reihenfolge auswendig lernen dann klappt das auch mit dem oben genannten system


    mit diesem dreieckssystem welches im buch "rock guitar secrets" beschrieben wird bin ich nie zurechtgekommen konnts mir nach intensiven üben trotzdem nicht merken ...
     
  11. hoss

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    Erstellt: 12.08.04   #11
    Sobald Du mal das geniale Grundton-Quart-Quint-Grundton System der Gitarre intus hast, wird es viel viel leichter.

    Auch wenn es keinen Spass macht, übe Tonleitern wie ein Verrückter (das wird Dir auch jeder Stargitarrist sagen) und sprich (sing) die Töne mit, die Du spielst.

    Auf meiner Homepage gibt es ein Java Applet unter Chords, Scales,...
    Das malt Dir alle Töne hin wie Du's willst.

    Um ein bissl Theorie kommt man leider nicht herum (Intervalle, Akkordaufbau, Tonleitern)
     
  12. kingcools

    kingcools Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #12
    und wozu lernt man das?o.O ich meine kann man sich ja erschliessen...
     
  13. Arahilion

    Arahilion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #13
    Ich habs nicht gelernt, kam mit der Zeit einfach, ka wie :o
     
  14. Crate

    Crate Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #14
    jo, tu ich ja auch, aber das ist ja das Nachguck- und nicht das Merkprinzip. Herleiten kann ich mir jeden Ton, aber es dauert eben länger als wenn ich die Töne einfach weiss. Es ist auch nicht so als wüsste ich keine Note. Ich kann mir alle herleiten, aber das geht zu langsam. Wenn ich mir das 5 Sekunden herleiten muss, ist das zu langsam.

    Ich möchte mit dem ganzen Griffbrettlernen auch erreichen, dass ich nach Noten flüssiger spielen kann. Denn zur Zeit halte ich mich größtenteils an der Suche der Noten auf dem Griffbrett auf. Wenn man da immer alles nachgucken und von quinte/oktave X ableiten muss dauert das zu lange.

    @ Hans_3

    jo coole Tips... Das hört sich schonmal gut an. Werd ich ausprobieren. Besonderes das mit den Baree-akkorden.

    Ich glaub auch noch nen Problem bei mir ist, dass ich zuviel von C-Dur ausgehe und so viele #/bs nicht so mitlerne.

    aber mit den Intervallen ist das auch noch so eine Sache. Ich wüsste jetzt nicht auf Anhieb was ne Quinte zu A ist. Das müsste ich erst abzählen und das macht die Sache auch nicht leichter. Muss man in Intervalle von einer Note sofort wissen?? Ich meine Ich weiss auch nicht was M für ein Buchstabe im Alphabet ist - müsste ich auch erst abzählen.

    @ kingcools s.o.
     
  15. whir

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    Erstellt: 12.08.04   #15
    Speziell da macht sich die Kenntnis des Quintenzirkels ganz gut. Weißt automatisch immer die Quarte (= 1 rückwärts) und Quinte (= 1 vorwärts) zu einer Note.
     
  16. Arahilion

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    Erstellt: 13.08.04   #16
    Mach dir nicht so nen Stress daraus, mach es einfach so wie du es jetzt macht, mit der Zeit weißt du dann die Noten auswendig ^^, glaub mir, ein bißchen Geduld und Zeit bringt Wunder ^^
     
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