Wie nehme ich am besten (leise) mit einem Röhrenpreamp auf?

von mcfly789, 20.08.06.

  1. mcfly789

    mcfly789 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.06   #1
    Hallo,

    ich bräuchte mal Eure Hilfe. Ich bin im Begriff mir einen Mesa/Boogie Studio Preamp zu kaufen und wollte mich mal erkundigen, wie man damit am besten Nachbarschonend aufnehmen kann.

    Macht es Sinn, mit dem Main- bzw. Recording-Out vom Preamp erst noch in ein Toneport zu gehen, zwecks "Endstufen-Simulation" und ein paar Effekten oder würde es besser klingen, wenn man sich dafür ein anderes USB/Firewire Interface kauft?

    Wäre nett, wenn sich jemand melden könnte, der auf dem Gebiet schon ein paar Erfahrungen gemacht hat.

    MfG
    mcfly
     
  2. xium

    xium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #2
    Es gibt grundsätzlich viele Möglichkeiten mit ein Preamp.
    Eine gut klingende ist z.b wenn du mit dem Recording Out ins Mischpult bzw. in dein Interfaces gehst. Die Effekte werden eigentlich immer erst im nachhinein dazugegeben. Endstufensimulation brauchst du eher nicht, bessere wäre da z.b. eine Boxensimulation wie z.b. die Redbox von H&K.
    Der Vorteil eines Röhrenamps ist ja zudem, das es sich um eine Class A Verstärkung handelt.
    Die Simulationen wie Guitar Rig und Co finden ich haben vor allem einen ziemlichen Dynamikverlust.

    mfg
     
  3. Molehunter

    Molehunter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.06   #3
    Eine weitere Möglichkeit, die allerdings sehr kostenintensiv ist, wäre mit dem Preamp in eine Röhrenendstufe zu gehen, von dort in einen Powersoak, von dort zum Lautsprecher und diesen mikrofoniert. Am Powersoak kannst du die Lautstärke runterfahren, obwohl gleichzeitig die Endstufe aufgedreht ist. Damit wäre der extrem geile Klang der Endröhrensättigung im Klangbild. Schon erwähnt - eher teuer.

    cu
    Molehunter
     
  4. mcfly789

    mcfly789 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.06   #4
    Erstmal danke für die Tipps.
    Die Nummer mit der Powersoak ist, glaube ich, wenig praktikabel.
    Technisch würde das vielleicht gehen, aber praktisch sehe ich da doch einige Schwierigkeiten: Wenn ich Abends den runtergedämpften Amp hier stehen hätte und ich säße daneben und würde Gitarre spielen, hätte ich wegen der geringen Lautstärke lauter Nebengeräusche auf der Gitarrenspur. Das kanns irgendwie nicht sein.

    Da ich aber den Mesa/Boogie eh nicht bekommen habe, bzw. keine 380,- Euro dafür ausgeben wollte, bin ich mitlerweile auf den H&K Tubemann II gekommen. Der hat schon ne Redbox eingebaut. Die Samples auf der H&K Homepage klingen auch schon sehr vielversprechend. Ich denke mal, ich werd da in naher Zukunft mal in den nächstbesten Laden marschieren, der den hat und da mal einen Kopfhörer drankorken.

    Ob ich dann zwecks der Effekte in ein Toneport o.ä. gehe oder ob ich ein externes Effektgerät, wie z.B. das G-Major benutze und über ein simpleres USB Interface als das/der/die/den Toneport in Rechner gehe, weiß ich noch nicht. Ist auch irgendwie alles ne Kostenfrage...
     
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