Wie trainiert ihr euere Schlaghand also euer Rhytmusgefühl?

von Deep Purple, 19.01.04.

  1. Deep Purple

    Deep Purple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.04   #1
    hallo,
    ich spiel jetz seit sagenhaften 2 woche gitarre na ja ich weiß nicht so recht was ich üben soll also ich kann weitestgehend die akkorde der ersten drei bünde akzeptabel schnell. hab aber tierische probleme irgend nen rhytmus zu spielen also meine rechte hand will nich so, auch wenn ich n lied hör kann ich’s nur mit mühe erkennen was es fürn rhytmus hat.
    welche übung würdet ihr mir da empfehlen um das zu verbessern. zb bei give peace a chance von lennon kann ich nich den rhytmus der gitarre spielen obwohl das ding ja total simpel is da es nur aus c und g dur besteht. welchem lied sollt ich mich da mal widmen(is egal welches von mir aus spiel ich auch rasmus oder andern charts-brei wenn’s nur geiegnet is). womit habt ihr angefangen
     
  2. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.01.04   #2
    spiel den song solange du kannst. wenn ein song nur aus zwei akkorden besteht gibt es keinen Grund umzusteigen. hör dir den song hundert mal, tausend mal an bis du den rhythmus nachspielen kannst. und am besten gleich versuchen mitzuspielen. viel glück :) (keine sorge, das kommt alles noch. zwei wochen ist schon ne recht kurze zeit, da lernt man noch nicht so viel ;))
     
  3. Blumenhund

    Blumenhund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.04   #3
    kannste denn takte zählen ? Wenn nich kann ich dir das nur empfehlen

    http://www.planet-guitar.de

    da dürfte es ein workshop geben ---> Ryhtm Basix , so hab ichs auch im Unterricht gelernt
     
  4. das tob

    das tob Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 21.01.04   #4
    ja und wenn du die takte zählen kannst, dann stehst du vor dem problem der gähnenden leere zwischen den beats.
    zwischen den takten, einfach mit wechselschlägen rumexperimentieren,
    bis du schlussendlich wieder beim ersten takt ankommst.
    also schön in der zeit bleiben.
     
  5. zwei_welt

    zwei_welt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.05   #5
    Solltest du Lust drauf haben, das ganze in einem nicht ganz so intuitiven Rahmen anzugehen kannst du ja mal nach Seiten im Netz zum Thema "Gitarre" (frag mich, warum das hier sowieso nicht ausgiebiger praktiziert wird )s uchen. Dort wirst du mit, sagen wir zu 90%er Sicherheit irgendwelche Rhythmusschulen finden. Die sind zwar unspektakulär aber helfen im Durchschnitt glaub ich ganz gut.
    Ansonsten kann ich nur sagen :
    schrammel alles nach was dir zu Ohren kommt (aber wirklich solang bis du es kannst !)

    Außerdem ist es denk ich wichtig, ein konstantes metrum zu haben. Bei mir ist es beispielsweise der Fuß, der dieses Metrum zu Ausdruck bringt (das können auch andere Körperteile sein...).
     
  6. reiserso

    reiserso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.05   #6
    Ich bin leider relativ spät darauf gekommen, dass zum Gitarrespielen mehr als einfach nur Akkorde gehören :-)-) .

    Es gibt mehrere Dinge , die ich hilfreich finde:

    _ nicht an irgendwelchen superstücken mit superrhythmen orientieren, und die versuchen schnell nachzuspielen, wird meist unsauber

    - auch wenn´s etwas stupide ist, Metronom holen, und die gängigsten Taktarten ( 4/4, 3/4, 6/8 ) spielen. Erstmal nur ganze Noten, dann halbe, viertel ,achtel etc. ) Wenn das sauber sitzt, Tempo steigern. Zwischendurch das Metrum ausmachen und wieder anmachen, um festzustellen, ob du im Takt geblieben bis

    - Laut oder leise mitzählen

    - Ich fands hilfreich , Takte zu gehen oder mich danach zu bewegen, das bleibt dann nicht im Kopf hängen , der Takt geht durch den ganzen Körper. Such Dir Stücke mit einfachen Rhythmen und klar erkennbaren Takteinheiten und geh sie , beweg Dich danach und beton beim Gehen die Einsen.

    - Falls Du joggst oder so, zähl mit den Schritten mit ( Natürlich nicht bis 19865, sondern 123, oder 1234 :-) )

    - auch wenn ich mich wiederhole, ich fände es wichtig, bevor man mit Pausen , Triolen etc. in einem Rhythmus anfängt, daß die Basis erstmal bombenfest sitzt, also dass Du (auch wenns stupide ist), ein Lied im 4/4 Takt erstmal nur mit klaren Vierteln spielst, und wenn Du das draufhast, wirklich regelmäßig eine Geschwindigkeit beizubehalten, bei diesem Takt bleibst, daa erst etwas komplizierteres suchen. Aufnehmen finde ich auch sehr hilfreich, ich war häufig erstaunt, wie sich Stücke, von denen ich mir eingebildet habe, dass ich sie gut und flüssigkann, auch mit sauberem Takt und so, sich dann in Wirklichkeit angehört haben.
     
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