Wieder ne Anfängerfrage

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Ideentoeter
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Hallo erstmal,

bin seit einiger Zeit Leser hier, aber jetzt muss ich dochmal was fragen.

Erstmal vielleicht zu meinem Kenntnissstand :D :

Ich spiel erst seit ca. 3 Wochen, wobei auch leider nicht so oft, wie ichs gern hätte wegen Zeitmangel.
Also ich lerne, auf anraten von nem Freund, nach Peter Bursch's Gitarrenbuch, vielleicht kennt das wer (mir wurde jedenfalls gesagt, das der ziemlich bekannt sein soll).
Jedenfalls kann ich 5 Griffe, drei davon relativ sauber, die andern werden noch geübt :D

Naja, nu bin ich so ein bisschen am blättern und probier mal hier und da was, aber was leider nicht so richtig angesprochen wird, ist die art der Spieltechnik. Was bietet sich wie am besten an und wieso?

Ich spiel mal mit Plektrum, mal ohne, mal mit Daumen, mal mit dem Zeigefingernagel (so angewinkelter Finger blah) aber diese Sache mit dem Auf- und Abschlag ist mir noch ein Rätsel (also die Seiten so rauf und runter anschlagen). Irgendwie spiel ich die Seiten immer unterschiedlich stark und von unten nach oben (bzw. von hohe e-Saite zur tiefen hin) krieg ich das garnicht gebacken, da verhackt sich dann irgendwas oder eine Seite wird zu doll angespielt oder so.
Wie sollte man das am besten machen?

Und vielleicht noch eine Sache: Ich weiß nicht, ob das an zu unsauberen Spielem liegt oder an irgendwas anderem, aber irgendwie schnarren manche Saiten, wenn ich sie z.B. zu doll anspiele (dabei reiß ich nun nicht gerade daran, spiel einfach...ich sag mal 'normal').
Ich hab ja hier schon oft was darüber gelesen, diese Geschichte mit im 1. und 12. Bund die Saiten runterdrücken und schauen, ob sie ganz aufliegen (was sie bei mir tun), nur versteh ich kein Wort von dem, wie man das beheben kann und verständlicherweise hab ich auch schiss davor, meine Gitarre kaputt zu machen wenn ich das irgendwie als Laie rumschrauben will :D Vielleicht kann mir da ja jemand verständlich erklären, wie man das beheben könnte (so für die ganz dummen sozusagen).
 
Eigenschaft
 
Geh zu deinem Freund hin und gib ihm mit dem Bursch-Buch eins auf die Batterie :D

Weil genau DAS ist das Problem bei dem Buch: "Mach es einfach, wie erklr ich dir nicht", so läuft das halt bei dem Buch ab. Leider.


Das mit dem schnarren,hmm, lass deine Gitarre mal einstellen! (z.B. in nem musikgeschäft)
 
AgentOrange schrieb:
Geh zu deinem Freund hin und gib ihm mit dem Bursch-Buch eins auf die Batterie :D

Weil genau DAS ist das Problem bei dem Buch: "Mach es einfach, wie erklr ich dir nicht", so läuft das halt bei dem Buch ab. Leider.

Hättest du denn da'n Tipp, wo man das besser erklärt bekommt? Am besten ne Internetseite :D Weil bei den ganzen, die hier in den Anfängerthreads stehen hab ich bis jetzt nirgendwo etwas in der Richtung gefunden und ich denk mir, gerade sowas ist doch wichtig. Ich krieg zwar so oder so Töne aus dem Ding raus...nur manche Sachen sollte man schonmal erklärt bekommen.

Und für Unterricht ist's mir zu früh bzw. hab ich wie gesagt eh nicht so wirklich die Zeit dazu :cool:


Das mit dem schnarren,hmm, lass deine Gitarre mal einstellen! (z.B. in nem musikgeschäft)

mmh, kost doch wieder Geld, oder? *knickrig ist*
 
Ideentoeter schrieb:
Und für Unterricht ist's mir zu früh bzw. hab ich wie gesagt eh nicht so wirklich die Zeit dazu :cool:

Zu früh? Man sollte GERADE am Anfang für ne halbwegs vernünftige Technik Unterricht nehmen, und wenns nur ein halbes Jahr ist. Ich kann dir versprechen, dass du dir sonst sehr viel an "kräppliger" Fingerhaltung, Technik etc beibringst, die du später umso schwerer wieder los wirst. War bei mir auch so. Glaub mir: die Autodidakt-Nummer bringts nicht wirklich, lass dir zumindest das Grundlegende zeigen. Da reicht auch mal ne halbe Stunde in der Woche, soviel Zeit muss schon sein. Danach kannst du immer noch überlegen wies weitergeht.

So Sachen wie die Plektrumhaltung etc. kann man dir nich über ein Internetforum oder per Buch erklären, das kann ein Lehrer immer noch am Besten. Und der hilft dir auch bei der Einstellung deines Instruments (Saitenlage, Halskrümmung... etc).

so far... ;)
 
Naja Gitarre einstellen lässt am besten im Musikfachgeschäft!
Ansonsten rate ich dir auch zu nem Lehrer!

Btw ich hab auch mit Peter Burschs Buch angefangen udn rückblickend kann ich sagen dass es eigentlich ganz gut ist! (Jaja die Meinungen sind gespalten^^) In Sachen Rhytmik ist es halt unter aller Sau! Und dan man den f-dur nicht gleich richtig lernt find ich auch dumm, aber naja...!

Zu deinem Problem mit den Auf/Abschlägen: Sowas ist normal am Anfang! Ein gefühl für die Seiten und das Plek entwickelst du schon noch im Laufe der Zeit! Wenn dus aber schnell lernen willst empfehle ich dir mit Finger und/oder Plek einfach einen Akkord deiner Wahl zu greifen und einfach auf/abschläge hintereinander zu machen! Wichtig ist: Mach es gleichmäßig. Klopf zur Not mit dem Fuß mit oder spiel mit nem Metronom. Hauptsache es ist schön gleichmäßig;)!
 
Ich hab mit dem Gitarrenbuch 1 von Peter Bursch angefangen und muss sagen, dass ich recht gut und schnell gelernt habe. Rückblickend kann ich nur sagen: Soo schlecht ist es doch gar nicht. Na ja, jedem das seine.
 
Ich geh mal ganz stark davon aus, dass dir der Unterricht nach Peter Bursch nicht das Leben versauen wird, denn auch ich hab - vor Ewigkeiten - danach meine ersten Schritte bei der Erforschung des Gitarrenspiels gemacht. Also mach ruhig weiter und lerne Stück für Stück die Akkorde.

Erst nach einem gewissen Grundstock an Akkorden und einem relativ guten Akkordwechsel lohnt es sich meines Erachtens, Unterricht zu nehmen, denn warum sollte man jemanden dafür bezahlen, dass er dir zusieht, wie du minutenlang nach dem richtigen Akkord suchst? Und dann wird dir der Lehrer auch sagen, was du beim Spiel mit Plek oder Finger falsch machst.

Wichtig ist aber von Anfang an, dass du die Akkorde sauber greifst, denn es bringt nichts, wenn du recht schnell die Chords wechselst, man dafür nicht mehr hören kann, welcher es denn sein sollte, weil du schon wieder mal die falschen Saiten "am Wickel" hast. Das kann auch unter Umständen dazu führen, dass Saiten scheppert und klirren.

Mein Fazit: In Ruhe weiterüben, und wenn es ein bisschen besser geht, mit Unterricht beginnen. Viel Spaß!
 

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