Wieso 16 Ohm bei Gastrobeschallung?

von Szenescout, 04.11.06.

  1. Szenescout

    Szenescout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.06   #1
    Kann mir jemand kurz erklären, wieso man mir immer Lautsprecher mit 16 Ohm Impedanz empfiehlt wenn es um die Beschallung von Bars etc. geht?


    Vielen Dank schonmal!
     
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 04.11.06   #2
    Weil man bei solchen Installationen meist viele Boxen einsetzt und bei einer Gesamtimpedanz von 4Ohm halt 8 Boxen an einem Amp betreiben kann. Für größere Installationen und lange Kabelwege würde ich aber zu einer 100V Anlage raten.

    der onk
     
  3. robert015

    robert015 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.06   #3
    Nicht ganz, 8x 16 Ohm parallel ergibt 2 Ohm Gesamtimpedanz.

    gruß
     
  4. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 04.11.06   #4
    ... davon ausgehend, daß einkanalige Amps ja doch eher selten auftauchen. :D
    Aber bei einem Monoamp hast du natürlich Recht.

    der onk mit Gruß
     
  5. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 04.11.06   #5
    man kann ja auch solche spielchen mit abwechselnd seriell/parallell machen...
     
  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 04.11.06   #6
    Ist aber problembehaftet, weil der Impedanzverlauf auch bei Boxen gleichen Typs variiert...

    der onk mit Gruß
     
  7. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

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    Erstellt: 04.11.06   #7
    ...:D , da kann man, entsprechendes Pech gepachtet natürlich ins Klo greifen. Ansonsten halte ich das für übertrieben, auch noch auf die Serienstreuung bei Installationsware zu achten, gerade weil es da meist um dezentrale Beschallung geht.

    Grüße aus Oberfranken

    Uwe
     
  8. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.06   #8
    Hier in Spanien gibts keine grosse endstüfen bei beschallung von grossere anlagen, es gibt ein lautsprecher mit eingebaute stereo endstüfe und ein passiv lautsprecher der daran verbunden werd für das 2e kanal.
    An die wand gibt es ein bedienteil für jedes lautsprecherpahr, das gesteuert werd durch eine anlage mit etwa 30W endstüfe, also die verteilung ist nicht auf line-pegel...
    LG
    NightflY
     
  9. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 04.11.06   #9


    was macht ein unterschiedlicher impedanzverlauf, dass man keine serielle schaltung wählen sollte?

    bzw: warum sollte parallel unproblematischer sein als seriell?
     
  10. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 05.11.06   #10
    Bei paralleler Verschaltung beeinflussen sich die Boxen nicht gegenseitig, bei serieller schon. Simpel ausgedrückt, klauen sich bei serieller Verschaltung die Boxen gegenseitig Leistung, je nachdem welche Box bei welcher Frequenz niederohmiger ist. Serielle Verschaltung funtioniert (zumindest im Mittel-/Hochtonbereich) nur dann richtig, wenn die Impedanzverläufe der angeschlossenen Boxen identisch wären - das sind sie aber nie.

    der onk
     
  11. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #11
    ...
    das Beste ist in so einem Falle dann eben doch die 100V-Technik. ;)
     
  12. Szenescout

    Szenescout Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #12
    Ich möchte eine Bar mit etwa 8 evid 4.2 beschallen. Die gibt es ja auch in 100V.

    Was ist denn genau das Besondere bei der 100V Technik? Was sind die Unterschiede zur konventionellen Technik? Ab welcher Kabellänge sollte man ein 100V System unbedingt nehmen.
     
  13. lini

    lini HCA PA-Praxis & LS-Selbstbau HCA

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    Erstellt: 05.11.06   #13
    Der Vorteil bei 100Volt ist, daß man das Signal über sehr lange Strecken sehr verlustarm übertragen kann. Ich würde so ab 50 Metern Kabellänge zu 100 Volt raten. Einziger Nachteil: Für einen guten Klang bei tiefen Frequenzen braucht man hochwertige Übertrager, die einen entsprechenden großen Frequenzbereich und eine hohe Belastbarkeit haben. Das sollte aber für Hintergrundbeschallung kein Problem sein.
     
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