...will jetzt anfangen

von Garcy, 01.07.08.

  1. Garcy

    Garcy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #1
    Hallo,........
    ums kurz zu machen,ich bin 42 Jahre alt, habe Jahre lang auf der Konzertgitarre gespielt,
    so hobbymäßig aus Spass an der Freud mit nur mäßigen Notenkenntnissen,
    halt mit nem Kumpel nach Tabulatoren gübt und gespielt,,hatte jetzt 1 Jahr Musikschule (E-Gitarre),hat auch irre Spass gemacht und viel gelernt,
    was mich aber nie losgelassen hat ,ist das Schlagzeug,fands immer faszinierend,
    und weil man ja im Leben nichts auslassen soll,überleg ich ,ob ich
    damit anfange (auch Musikschule,45 min je Woche).
    Zu alt dafür fühle ich mich nicht,.....und rythmisch gesehen bin ich keine "taube Nuß",
    traue es auch zu.
    Meine Frage: um vernünftig (grade zu Hause) üben zu können,brächte ich sicher
    ein eigens Schlagzeug,die Anschaffung schließt sich aus,weil wir wohnen im
    Mehrfamilienhaus :o(
    Die elektronischen Drums ............eignen sich doch sicher genauso und bilden ein
    "echtes"Schlagzeug nach?
    In welcher Preisklasse bewegen sich die Teile (zum Üben zu Hause).
    hab recherchiert bei Thomann usw.......mir ist aber nicht klar ,welche davon zum üben reichen?
    Danke für ne Info
     
  2. DrummerinMR

    DrummerinMR Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.07.08   #2
    rechne 1000 euro für ein gutes gebrauchtes edrum. kommt also in etwa auf einen nenner mit einem a-drum, zumindest wenn man einigermaßen "authentisch" spielen will.

    wichtig vor allem: meshheads und erweiterbarkeit (manche module lassen nur die vorgefertige konfiguration los, aber der ein oder andere möchte auch gern mal mit mehr pads/cymbalpads spielen)

    td6 aufwärts bei roland
    ggf. bei yamaha ein dtxtreme abstauben
     
  3. Garcy

    Garcy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #3
    ...mal ne ganz blöde Frage,man geht mit nem elektronischen nimandem auf die Nerven,denke
    die Schlaggeräusche halten sich in Grenzen??
     
  4. WebSTAR

    WebSTAR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #4
    Das hängt vom Fell ab.
    Aber es ist nicht so extrem.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr_Q
     
  5. Garcy

    Garcy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #5
    .......danke.,ich werd mal ne Nacht drüber schlafen und mich dann einfach anmelden :o)

    noch was vergessen......
    .....ich gehe mal davon aus,dass man also auch üben kann mit den e-drums,
    soll heißen,zwar nicht authentisch aber doch "ähnlich",
    weil ohne zu Hause was zu machen,kommt man ja nicht weiter.
    Haben den andere Musikschüler die Erfahrung gemacht,dass es das Lernen erschwert,
    wenn man in der Schule auf den Drums übt und zu Hause aufm E-Drum "hämmert".
    Hab das so in den Foren rausgelesen.
     
  6. DrummerinMR

    DrummerinMR Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.07.08   #6
    natürlich ist das ein unterschied, ob es das lernen erschwert ist allerdings fraglich. drums sind im endeffekt bewegungsabläufe, die kannste auch aufm sofa üben mit kissen *lach*... wenn du in ein ordentliches e-drum investierst, wirst du daran spaß haben. nicht zuletzt bieten edrums ein paar kleinigkeiten, die man so bei normalen drums nicht hat, zb hat mein dtxplorer (alle anderen yamahas auch) ein eingebautes metronom, was dir anzeigt ob du genau aufm punkt, davor oder dahinter spielst, zudem noch ein paar lieder zu denen du playalong trommeln kannst usw usw.
     
  7. Garcy

    Garcy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #7
    Danke für die Info`s
     
  8. Haensi

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    Erstellt: 02.07.08   #8
    Als Ergänzung zum Unterricht auf einem "echten" Drumset, sind E-Drums schon gut. Als alleiniges Instrument zum Schlagzeug erlernen halte ich sie nicht für die beste Lösung.
    Gerade bei billigen E-Drums hörst du keinen Unterschied ob du die "Fell"-Mitte oder dern -rand triffst. Bei einer A-Drum schon. Das ist aber nicht unwichtig im Bezug auf Stockhaltung und Schlagtechnik. Unter Umständen gewöhnt man sich eine falsche Haltung an, die nicht gut für Gelenke und Bewegungsapparat ist.
    Wenn man die Grundlagen auf einem Akustikset lernt und die Bewegungsabläufe daheim noch mal auf der E-Drums übt, ist das wohl schon ok.
    Natürlich ist auch ein Unterschied zwischen Pads und Felle vom Anschlagsgefühl her. Wenn man aber beides kennt, kann man sich gut drauf einstellen. Wer nur Pads kennt, kann sich u. U. auf echten Fellen etwas schwer tun.
    Es werden zwar mittlerweile überall günstig E-Drums angeboten. Von diesen "Spielzeugen" möchte ich dir aber wirklich abraten. Ernsthafte Musikinstrumente sind das nicht. Unter 500,-- € (Neupreis) völlig indiskutabel. Da wäre die absolute Schmerzgrenze http://www.musik-service.de/alesis-dm-5-pro-prx395761033de.aspx
    Besser dran bist du wohl mit Roland und Yamaha. Wenn es besser sein soll dann vielleicht noch Hart Dynamics, das ist aber schon eine andere Preisklasse.

    Zum Thema Lautstärke:
    Ganz geräuschlos sind auch E-Drums nicht. Die Anschlaggeräusche hört man immer. Vor allem das der Kickdrum könnte den Nachbarn unterhalb schon ganz schön nerven. Da müsste man evt. eine Trittschalldämmung installieren (Podest o ä. )
     
  9. De-loused

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    Erstellt: 02.07.08   #9
    Hats du schonmal Rockmusik auf E-Drums gespielt? Also allein die Bassdrum hat bei mir in den Schränken im Stockwerk unter mir die Gläser klappern lassen, da darf man keine falschen Vorstellungen haben. Natürlich sind Mesh-Heads relativ leise, aber gerade Anfänger mit etwas unkontrollierter Lautstärke werden auch ziemlich über dem spielen was man gemeinhin Zimmerlautstärke nennt. Also gehts mindestens durch die ganze Wohnung, bei meinem alten Td7 nur mit Gummipads sogar durch die ganze Doppelhaushälfte bis rüber zu den Nachbarn.
    Und natürlich sind Drums Bewegungsabläufe, aber das ist ja nur ein Aspekt des Schlagzeugspiels, ein anderer ist die Erzeugung von Klang auf dem Drums, und durch ein mächtig anderes Rebound- und Klangverhalten wird gerade der Wechsel schwierig. Wenn du immer und überall nur E-Drums spielen möchtest dann seh ich da kein Problem, aber bei Technik- und Klangfragen sind E-Drums 1. nicht so sensibel und 2. vom Spielverhalten viel undifferenzierter als unterschiedliche Materialien(Felle)/Oberflächen/Becken, da sie meist gleiche Pads für Snare, Becken und Toms in jeder Größe haben. Das bedeutet, das du dir am E-Drumset die Finger wund üben und wahnsinnige Kombinationen spielen kannst, und dich dann ans A-Set setzt und es entweder technisch gar nicht hinkriegst weil auf einem 16er Tom spielen willst das total wenig Rebound hat, oder es einfach nicht klingen will weil du kein Gefühl für Dynamik und Klangerzeugung hast. Beim E-Drum macht der Computer den Sound und du rufst ihn nur ab, beim A-set machst du ihn selbst durch Wahl des Materials/der Sticks oder der Besen/des Anschlagwinkels/der Anschlagtechnik, und das ist ein riesiger Unterschied, den ein E-Drum bildet diesen Aspekt nur in Ansätzen nach. Darüberhinaus kenne ich keinen Schlagzeuger der jemals durch reines üben auf den E-Drums ein guter Schlagzeuger geworden ist, ich kenne nur den umgekehrten Weg das Leute wie Omar Hakim oder Thomas Lang die schon gestandene Drummer sind zeitweise viel mit E-Drums spielen.

    Sry Haensi, hab dich in meinem Eifer glatt überlesen, du hasts natürlich schon auf den Punkt gebracht.
     
  10. WebSTAR

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    Erstellt: 02.07.08   #10
    Also ich habe das letzte mal bei einem Musikgeschäft bei einem gespielt, aber das war nicht besonders laut...ok...kann auch sein, das ich nicht laut gespielt habe ;)
     
  11. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.08   #11
    Das Anschlaggeräusch ist auch nicht das grösste Problem sondern der Trittschall. Und damit kannst du deine Nachbarn unter dir in den Wahnsinn treiben.
     
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