Wiso verlaufen die Saiten bei einer Les Paul nicht parallel zum Korpus?

von CrossRoads, 02.01.05.

  1. CrossRoads

    CrossRoads Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.05   #1
    Schon klar, weil der Hals ja auch nicht parallel zum Korpus eingeleimt ist.

    Aber warum???
     
  2. benwolf666

    benwolf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.05   #2
    was heißt denn für dich parallel zum korpus. bei nem gewölbtem korpus ist das wort "parallel" wohl nicht zu gebrauchen. der hals ist eher tangential da wo er eingeleimt ist. das liegt halt daran, dass die bridge so hoch liegt (durch gewölbtem korpus und sowieso sind die t.o.m höher als z.b. fr). nur durch diesen "neck angle" des halses kann man eine gute saitenlage erreichen.

    gruß
    ben
     
  3. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 03.01.05   #3
    Die Saiten sollen mit möglichst großem Druck auf den Steg gepreßt werden, um eine gute Kopplung mit dem Korpus zu erreichen. Bei der Strat ist das vom Prinzip her schon sehr gut, da die Saiten fast rechtwinklig am Steg abknicken und durch den Korpus geführt werden.
    Bei der Paul sind die Verhältnisse etwas anders. Der Winkel ist wesentlich kleiner. Deshalb ist der Hals angewinkelt, um den Gesamtwinkel und damit den Druck zu vergrößern.

    Ulf
     
  4. Ickebiwa

    Ickebiwa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.05   #4
    Weil keiner in den Jungel flog und die Paula wieder gerade bog?!

    vll deswegen...
     
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  5. Vogel

    Vogel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.05   #5
    aber durch den winkel und die spitzen saitenreiter reißen bei mir die Saiten häufig. würde ein wrap-aroun abhilfe schaffen? ist der ton noch genauso gut?
     
  6. benwolf666

    benwolf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.05   #6
    hi,
    @vogel: es kann nicht sein, dass die saiten durch den winkel reißen. und die bridge kannste doch vernünftig feilen. das muss andere gründe haben! welche marke ist es denn?

    gruß
    ben
     
  7. Vogel

    Vogel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #7
    ich schätze stärkerer winkel ist dann, wenn die brücke höher ist, und somit mehr druck auf den saiten dort. und genau an der brücke reißen sie mir immer. kann ich da einfach reinfeilen?

    is ne gibson
     
  8. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 04.01.05   #8
    NEIN! Bring sie zu einem Gitarrenbauer.
     
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  9. benwolf666

    benwolf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #9
    das kommt drauf an, wenn du ein wenig geschick und ahnung hast, sehe ich da kein problem das selbst zu machen, ich mach sowas auch immer selbst. wenn du es dir aber nicht zutraust und auf nummer sicher gehen willst, bring sie zum gitarrenbauer. der macht halt auch nichts anderes als darein feilen.:D halt nur mit ein bißchen übung.

    gruß
    ben
     
  10. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 04.01.05   #10
    Der Gitarrenbauer macht bei einem Setup sogar noch sehr viel anderes.
    Sattelkerben, Halskrümmung, Saitenlage von einem echten Fachmann eingestellt nicht von einem "so, hier noch mal mit dem Imbus bei..."

    Du wirst begeistert sein, wie sich die Klampfe dann spielt.
     
  11. Vogel

    Vogel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #11
    sie spielt sich geil, nur die saiten... würde wraü around besser sein? hatt der ne nicht so spitze brücke(wie bei fender)?
     
  12. Rick

    Rick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #12
    bei einem wraparound musst du aufpassen.
    wenn es ein prs-wraparound ist (ohne saitenreiter), dann musst du fast 9er oder max. 10er saiten nehmen, da du sonst probleme mit der oktavreinheit haben wirst (geht mir grad so).
    hab mir deshalb 2 stk. tonepros avt-bridges bestellt, die haben auch saitenreiter zum einstellen der einzelnen saiten.

    ich hätte übrigens die prs-bridge übrig, wenn du interesse daran hast...

    ciao, rick
     
  13. hoss

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    Erstellt: 04.01.05   #13
    Von PRS gibt es das normale Wrap Over Stoptail, eine "selbst intonierte" Variante des alten (vor 1954) Gibson Stoptails

    [​IMG]

    Und eine volleinstellbare Variante

    [​IMG]


    Bei der Les Paul ist ja aber die Seitenführung durch die Tune-O-Matic Bridge geregelt.

    ACHTUNG: Das LP Stoptail steht NICHT schräg, ich würde es nicht durch eines von PRS ersetzen.

    [​IMG]
     
  14. haggi

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    Erstellt: 04.01.05   #14
    Was bewirkt man dann damit? :confused:
     
  15. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 04.01.05   #15
    Mit den Saitenreiterchen auf dem Steg stellt man die Intonation ein.
     
  16. haggi

    haggi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #16
    Okay. Aber inwiefern ändert man daran was wenn das Ding schräge ist oder gerade? Und reden wir jetzt vom Stoptail oder von dem Reiter?

    Müsste mich mal etwas mit der Technik befassen ;)
     
  17. Domo

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    Erstellt: 04.01.05   #17
    die schräge brücke ist wichtig für die oktavreinheit. wenn man bei stratocaster-brücken schaut bemerkt man dass die einzelnen saitenraiter auch seitlich versetzt angeordnet sind...
     
  18. DerOnkel

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    Erstellt: 04.01.05   #18
    Wenn Du vom Sattel zum 12 Bund mißt und das Ergebnis verdoppelst, erhältst Du die Position, wo die Saitenreiter sitzen sollen. Die brauchen dann noch ein wenig "Spielraum" nach vorne und hinten, um die Oktavreinheit einstellen zu können.

    Wenn Du die "schräge" Lösung auf eine Paul baust, kann es sein, daß dieser Spielraum nicht ausreicht. Damit könntest Du Dein Instrument nicht mehr sauber einstellen.

    Ulf
     
  19. benwolf666

    benwolf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #19
    @hoss: hast du dich schonmal ein bißchen mit gitarrentheorie auseinandergesetzt??? ein gitarrenbauer macht auch nichts anderes als den inbus schlüssel drehen bis der hals gut eingestellt ist;) . mit ein bißchen übung kann man fast alles was der sonst so macht auch selbst machen, nur mut. wenn es dann schlechter ist kann man es ja wieder rückgängig machen.
    ob das stoptail schräg steht oder nicht ist wohl ganz egal. es hat nur einen sinn, die saiten fest halten. die schräge ist nur bei der saitenführung, also dem t.o.m. wichtig, weil die dickeren saiten unreiner schwingen und dadurch die mensur etwas größer gewählt werden muss.

    gruß
    ben
     
  20. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 04.01.05   #20
    bewolf: aber das PRS Stoptail hat schräglaufende Kerben, deshalb würde ich es NICHT auf eine Les Paul stecken.
     
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