Xylophon bauen

von D-a-N, 02.12.07.

  1. D-a-N

    D-a-N Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.07   #1
    Hallo,
    Ich habe mal eine Frage zum Xylophon.
    Ich bin dabei mir eins selber zu bauen.
    Nur ich weiß nich wie ich die Stäbe lagern soll. Hab sie jetz an 2 Seiten auf Filz gelagert, aber irgendwie schwingen sie nicht. Wie macht man das??
     
  2. FonsäÄ

    FonsäÄ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.07   #2
    nur mal so ne Zwischenfrage...hast du die Stäbe auch selber gemacht?
    Wie hast du da denn die Töne so genau getroffen?

    Sorry interessiert mich grad^^

    b2t: also ich dacht immer des is bei Xylophonen so, dass die Stäbe auf zwei gummierten Stiften stecken, und unten noch zusätzlich ein Filz dran is
     
  3. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.07   #3
    Also hab eben HartHolz Leisten gekauft, und mit ner Stichsäge in Stücke gesägt, und mit Hilfe eines Stimmgerätes gestimmt. (länge)
     
  4. FonsäÄ

    FonsäÄ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.07   #4
    was mir grad noch eingefallen is...die normalen xylophon-leisten haben doch in der mitte auf der unterseite so ne verjüngung, also ich mein des is da "dünner"...sieht von der seite aus wie ne brücke über nem fluss^^ (tolle erklärung...)

    vielleicht liegts da dran dass die teile bei dir nich so richtig schwingen wollen
     
  5. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.07   #5
    Ja dieses Teil is nur nur zur Soundverbesserung damit mehr tiefen kommen...
    Jetz geht es doch. Es lagt an meinem selbstgebauten Schlägell^^ Hab welche gekauft und dann gings (aber war immernoch recht leise)
     
  6. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #6
    So nun, nach 2 Tagen Arbeit ist es fertig. Ich habe es mal aufgenommen, mit einem billigen grenzflächenmicrofon und ohne EQ. Klingt noch nich so optimal.
    Was haltet ihr davon?
    Link: http://danrock.da.funpic.de/Xylophon/Xylophon.mp3
    (Ich kann kein Xylohpn spielen xD)
    Und noch ein, zwei Bilder:
    [​IMG]
    [​IMG]
     
  7. Visch-Volker

    Visch-Volker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.07   #7
    krasse sache! wie viel hat das ganze gekostet?

    ich hab mal ne andere idee gehabt. wenn mann langen breiten bambus kauft und immer genau so sägt dass die trennwände genau oben sind, könnte man doch die röhren so lang sägen dass die richtigen töne be rauskommen. geht das?

    volker
     
  8. FonsäÄ

    FonsäÄ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.07   #8
    Ja ich denk schon, dass das geht...die Form vom Bambus dient dann als "Resonanzkörper", und verstärkt die Lautstärke nochmal :)
    ...is ja bei Windspielen aus Metall und bei Chimes auch so, dass hohle Metallstangen benutzt werden, die sind erstens stabiler und geben auch noch einen besseren Ton.

    ...@D-a-N: wow is echt toll geworden! :great:
     
  9. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.07   #9
    Dankeschön :)
    Ich denke das das mit den Röhren auch wunderbar gehen würde.

    Edit: Auch zu Kostenfrage:
    Das Holz alleine ca. 60-70€ (aber inc. 2. Kasten mit Halbtönen)
    +Schrauben und Nägel 5€
    +Leim 5€
    +Filz 1-2€
    +Werkzeug (Sägeblatt, und kleine Bohrer in passenden größen)
     
  10. zakk93

    zakk93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.07   #10
    Hey D-a-N hört sich cool an^^ ist ja auch mal was anderes nen Xylophon zu bauen :D .....

    übrigens: Gute Songwahl XD
     
  11. D-a-N

    D-a-N Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.07   #11
    Ja der Song is schon Cool^^ Danke.
    Eig. Klingt das Teil viel voller. Auf der aufnahme klingt es so, als würde man die Stäbe mit der Hand abdämpfen...
     
  12. Peacefrog

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    Erstellt: 10.12.07   #12
    Hi Dan,

    auch von mir ein dickes Lob, ich mag ja total die selbst gebauten Sachen.
    Vor allem wenn Sie noch so gut funktionieren und klingen wie dein Xylophon.

    Respekt !

    und weiterso...
    viele Grüße Peter
     
  13. Haensi

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    Erstellt: 10.12.07   #13
    Für ein Anfangs-Projekt ganz toll. Respekt. :great:
    Was hast du für Holz verwendet. Darauf kommt es nämlich an. Bei professionellen Xylofonen wird meist soweit ich weiss Palisander oder Ebenholz verwendet. Das ist aber ganz schön teuer und hätte deine Budgetrahmen sicher gesprengt.
    Da kann man sicher mit unterschiedlichen Hölzer soundmäßig einiges rausholen. :great:
     
  14. D-a-N

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    Erstellt: 10.12.07   #14
    Bei den meisten Preisgünstigen Xylohponen wird Ahorn verwendet. Aber das hat mir nicht so gefallen und ich habe mich für Buche entschieden. Der "Resonanzkörper" ist aus Fichte.
     
  15. b0zzen

    b0zzen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #15
    Zur Lagerung: Bei Adams/Yamaha sind die Stäbe horizontal durchbohrt und "aufgefädelt". Die Schnüre liegen auf gummierten Messing-U's.
    Einen Resonazkörper gibt es da nicht, nur einzelne Metallröhren unter jedem Stab.

    Aber wo's jetzt eh schon fertig ist: Schönes Ding! :)
     
  16. dermartin

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    Erstellt: 11.12.07   #16
    Hallo,

    nur mal ne Frage:

    Hast du die Klangstäbe nur abgelängt oder auch an der Unterseite "ausgehöhlt"? Ich vermisse bei deinem Xylo etwas das Herz im Klang, wenn du weist was ich meine. Das kann zum einen am Holz, zum anderen am Klangkörper sowie am Resonanzkörper liegen. Im Moment erinnert der Klang eher an eine Strohfiedel. Wann baust du die Halbtonreihe?
     
  17. GOA_1906

    GOA_1906 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.09   #17
    Hi dan,
    ich bin dabei das vierte xylophon zu bauen. meine kosten bisher etwa 10€.
    lach nicht, aber ich baue die nur aus dingen die man beim Speermüll findet.
    projekt 1) seiten und fronten vom seitenbrett eines ehebettes. im kasten selber aus laminatresten 2 resonanzkästen eingebaut so dass eine schallröhre entsteht die gut 1.5 m misst obwohl der hasten selber nur 60cm hat. der hauptschall kommt seitlich aus dem kasten. klangleiste habe ich mit einem dünnen streifen aus der wärmedämmung für heizungsrohre genommen. als klanghölzer habe ich die leisten einer matratzenauflage 2x4cm genommen , längste 38 cm =C bis auf 18cm runter bein 12ten holz. diese habe ich 2cm vom ende durchbohrt und mit nägel, welche ich mit stromkabelisolation überzogen habe, befestigt. saumässig guter klang und war eins von den drei selbstgebauten instrumenten , mit denen ich mir auf dem weihnachtmarkt kohle erspielt habe.
     
  18. GOA_1906

    GOA_1906 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.09   #18
    projekt 2 fast ähnlich . die latten einer ausrangierten lamellentür aneinandergelegt (12 stck) , 2 über die enden verleimt und schonn war eine leichte stabile grundplatte geschaffen. rundherum noch mal 4 lamellen geklebt, sodass ein flacher kasten entstand. das gleiche nochmal passnenau als deckel. darein dann 2 leisten, die als matatzenauflage von einem kinderbettchen stammten, schmalseitig eingeklebt. aus den gleichen leisten dann die klanghölzer hergestellt , ach übrigens, die feinabstimmung habe ich durch einsägungen an der unterseite gemacht, genau mittig eine ca 2mm tiefe sägerille und links und rechts etwa 5mm entfernt jeweils eine ca 1mm tiefe sägerille bringt die längeren hölzer schön in schwingungen. die befestigung der klanghölzer erfolgte genauso wie beim ersten projekt.
    dieses teilchen habe ich ínzwischen einer grundschule gestiftet, deren musiklehrer auch an der städtischen musikschule tätig ist. bei der nächsten öffentlichen veranstaltung soll ich das xylophon nochmal offiziell übergeben. so mit presse und so. die musikpädagogen fanden es einfach klasse.
     
  19. GOA_1906

    GOA_1906 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.09   #19
    projekt 3) Drei restbretter vom klicklaminat mit 60 cm länge nebeneinander gesteckt von unten aus leisten (Kinderbett) einen rand geklebt dann 2 leisten kinderbett als klangleiste. isolation wie hehabt. und nun der hammer. Lach selber drüber. aus den weggeworfenen metallfüssen von tischgrills, also aluminiumrohr mit ca 0,75 wandstärke, habe ich mir die klangkörper zurecht gesägt. die masse geb ich ein mal grob .C=498mm, D=475mm, E=446mm, G=409mm, A=387mm, C=354mm, D=334mm, E=314mm, G=288mm, A=279mm, C=255mm, D=240mm.Lieber etwas länger absägen ca5mm und durch runterfeilen die feinabstimmung machen. die bereits eigestanzten löcher zur befestigung an dem grill haben keine auswirkung auf die klangqualität. hört sich fast wie glocken an. die leute auf dem weihnachtsmarkt waren jedenfalls beim spielen der weihnachtslieder sehr angetan.
     
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