Yamaha 5016cf oder ALLEN&HEATH PA12-CP

von virtualguitarist, 10.04.07.

  1. virtualguitarist

    virtualguitarist Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Zuletzt hier:
    28.07.08
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 10.04.07   #1
    hallo!

    Ihr habt mir letzte woche bei der wahl des yamaha 5016cf mischpultes geholfen.
    zur erinnerung:
    mind. 8 kanäle, 2 monitorwege (siehe im forum "welches PM")

    jetzt bin ich auf das ALLEN&HEATH PA12-CP gestoßen und kann mich nicht entscheiden.
    was ist die bessere lösung?
    der yamaha pm hat zwei effektgeräte, einen graphik equalizer...
    der a&h pm hat die höhere leistung (2x500 Watt auch an 8 Ohm) und scheint professioneller zu sein. rentiert sich dieses weniger üppig ausgestattete mischpult aufgrund der höheren qualität?
    sie kosten beide genau gleich viel!

    Könnt ihr mir helfen?

    mfg virtualguitarist

    PS: ich weiß das a&h hat nur einen monitorweg
     
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

    Im Board seit:
    15.04.06
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    7.130
    Zustimmungen:
    875
    Kekse:
    23.172
    Erstellt: 11.04.07   #2
    Meines Erachtens der A&H.
    Gründe:

    -Vierband EQ in den Kanälen (auch wenn nur eine Semiparametrik, so ist das zweite Mittenband mit 250Hz doch sehr praxisgerecht gewählt).
    - Effektgerät voll editierbar (zwar nur per MIDI, aber immerhin).
    - Master-EQ als Vierband Semiparametrik (wesentlich flexibler als Oktavband Grafik-EQ)
    - erwachsene Fader, kein Kinderspielzeug:D
    - Endstufe kann volle Leistung an 8Ohm (wichtig, wenn nur 8Ohm Tops laufen oder passiv getrennte Subs)

    Das stimmt nicht. Der A&H hat auch zwei Monitorwege.

    der onk mit Gruß
     
  3. virtualguitarist

    virtualguitarist Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Zuletzt hier:
    28.07.08
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 11.04.07   #3
    hi!

    mir ist aufgefallen, das allen heath hat keinen compressor. ist das tragisch?
    und man kann den effektanteil auf den monitorwegen nicht kontrollieren
    bekommt man eigentlich über den spdif ausgang den stereomix oder die einzelnen spuren, um sie danach noch am pc bearbeiten zu können?
    und warum fehlen bei den stereoeingängen des a&h die xlr eingänge?
    kann ich dieses eher professionelle mischpult mit meinem einsteigerwissen bedienen?
    beim yamaha gibt es ja die möglichkeit, dass sich z. b. der master eq grob den räumlichkeiten anpasst.

    Ein gruß mit viel verwirrung

    Virtualguitarist
     
  4. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

    Im Board seit:
    15.04.06
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    7.130
    Zustimmungen:
    875
    Kekse:
    23.172
    Erstellt: 11.04.07   #4
    Ein normaler Kompressor hat fünf Regler. Meine Meinung über Geräte mit weniger Reglern ist - vorsichtig ausgedrückt - nicht allzu hoch. Ohne den Ein-Regler-Kompressor der neuen Yamaha Geräte zu kennen, möchte ich doch behaupten, daß man sich davon nicht zu viel erwarten sollte.

    Falls Du also im Laufe der Zeit Lust auf Dynamikverringerung bekommen solltest, würde ich auf jeden Fall zu externen Geräten greifen und Inserts dafür hat ja auch der A&H Powermischer.


    Daß der Effektanteil auf den Monitorwegen beim A&H nicht regelbar sein sollte,halte ich für ein Gerücht. :D


    SPDIF ist stereo - man bekommt hier den Summenmix geboten.


    Da Stereoeingänge i.d.R. auf Linepegel ausgelegt sind und die überwiegende Mehrzahl, normalerweise an derartige Eingnge angeschlossener Geräte mit Klinken oder Cinch daherkommen, findet man eben bei vielen Mischpulten keine XLR-Anschlüsse an den Stereoeingängen. Oft ist es auch ein Platzproblem, zwei XLR auf engem Raum unterzubringen und deshalb wird darauf verzichtet. Was manche Hersteller aber machen, ist einen XLR-Eingang (samt Mikrofonvorverstärker) pro Stereokanal vorzusehen, um diesen mono mit einem Mikrofon betreiben zu können. A&H hat darauf verzichtet (man will ja auch den CP20 verkaufen ;) ).


    Das A&H ist nicht schwieriger zu bedienen als andere Powermischer seiner Klasse. Allerdings hebt es sich in Ausstattung und Konzept etwas von anderen Geräten ab; daher auch meine Empfehlung ggü. dem Yamaha.
    Ebenso wie beim Erlernen eines Instruments wirst Du Deine Fähigkeiten in der Beschallerei auch langsam durch Ausprobieren, Tips und Erfahrungen verbessern. Ein Anfänger spielt auf einer billigen Gitarre nicht schlechter als auf einer teuren - es spricht also nix dagegen, in Deinem Fall gleich einen guten Powermischer zu kaufen, mit dem Du auch nach vielen Jahren noch zufriedenstellend arbeiten kannst und Freude an dem Gerät hast.


    EQ-Presets für bestimmte Räumlichkeiten sind nicht mehr als eine weitere Angel der Marketingstrategen zum Kundenfang und in der Praxis kaum brauchbar. Woher soll den der Entwickler der Presets beim EMX5016 wissen, wie der kleine Postsaal beim Schneiderwirt in Unterzipfelsham klingt, wenn er halb gefüllt ist und am Powermischer eine 2000 Euro HK-PA hängt? Eben!:D


    der onk mit Gruß
     
  5. virtualguitarist

    virtualguitarist Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Zuletzt hier:
    28.07.08
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 11.04.07   #5
    aha

    ich habe einen test in einem musikmagazin gelesen, in dem das yamaha getestet wurde.
    und anscheinend , wenn man auf kanal 1 ein mirko anschließt und damit den sound des lautsprechers im saal abnimmt, richtet sich der eq grob selbst ein. soll anscheinend sogar gar nicht so schlecht funktionieren. und wenn man jetzt immer oder oft im der gleichen location spielt, ist es auch fein wenn man seine eq einstellungen speichern kann, so wie es beim yamaha der fall ist.

    sonst leuchten mir deine ausführungen ein, vielen dank

    mfg vg
     
  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

    Im Board seit:
    15.04.06
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    7.130
    Zustimmungen:
    875
    Kekse:
    23.172
    Erstellt: 11.04.07   #6
    Zufällig ein Musikmagazin, in dem Yamaha ganzseitige Anzeigen schaltet? Naja, wollen wir mal nicht gehässig sein, jeder muß von was leben... :D

    Über Vorgehensweise, Sinn und Unsinn zum Thema Einmessen einer PA per RTA (und so wird's wohl auch der EMX machen, wenn er nicht gar lediglich auftretende Feedbacks zieht) stand hier schon einiges im Forum. Die Entscheidung über den Kauf eines Powermischers würde ich von dieser EQ-Funktion alleine nicht abhängig machen.

    Aber ich will Dir keinesfalls den A&H aufschwatzen. Trotzdem solltest Du EMX und den A&H mal in Natura ansehen/-greifen. Alleine schon haptisch macht der A&H eine sehr gute Figur, die sich vor dem Klassenprimus Dynacord Powermate nicht verstecken muß. Und dann noch die Fader...:D


    der onk mit Gruß
     
  7. virtualguitarist

    virtualguitarist Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Zuletzt hier:
    28.07.08
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 12.04.07   #7
    hier hab ich den test nochmal rausgesucht:
    https://www.thomann.de/at/yamaha_emx_5016cf.htm
    (auf der rechten seite stehen zwei artikel zur auswahl)

    nein du musst ihn mir nicht aufschwatzen, ich werde wahrscheinlich sowieso den a&h nehmen, ich war mir nur nicht sicher wegen diesen kleinen goodies von yamaha, da ich mich ja noch nicht so gut auskenne.

    kann man beim allen heath den limiter eigentlich irgendwie bedienen oder funtioniert der ganz automatisch im hintergrund?

    mfg virtualguitarist
     
  8. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

    Im Board seit:
    15.04.06
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    7.130
    Zustimmungen:
    875
    Kekse:
    23.172
    Erstellt: 12.04.07   #8
    Der threshold des Limiters ist fix auf die Vollaussteuerung der internen Endstufe eingestellt. Also genauso, wie bei allen externen Amps, die einen solchen Clip-Limiter besitzen. Der Limiter sorgt lediglich dafür, daß die Endstufe nicht übersteuert wird. Also eine reine Schutzschaltung ohne klangliche Bedeutung, da nicht als Dauerzustand vorgesehen. Mit Rücksicht auf das verwendete Material sollte man also den Pegel reduzieren, wenn die Limit-LED dauerhaft das Ende der Fahnenstange verkündet.;)


    der onk
     
  9. virtualguitarist

    virtualguitarist Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Zuletzt hier:
    28.07.08
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.04.07   #9
    danke für die beantwortung meiner fragen

    habe jetzt das allen heath bestellt und bin schon gespannt

    werde dann vl einen bericht ins forum schreiben

    mfg virtualguitarist
     
  10. kamvl

    kamvl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.04.06
    Zuletzt hier:
    4.05.14
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 04.06.07   #10
    Stehe eventuell vor derselben Entscheidung. Und das neue Yamaha ist nicht praxistauglich IMO. Aus einem einzigen Grund: Es gibt keine vernünftige Möglichkeit, links und rechts getrennt zu filtern (was gerade in kleinen Räumen oder Kneipen oft notwendig ist). Der 9-Band-Graphik-EQ gilt für beide Kanäle gleichzeitig. Einen Main-Insert zum Einschleifen eines externen EQs gibt es nicht, einen Power-Amp-In auch nicht. Einen Subgruppen-Hack kann man auch nicht machen, da es keine Subgruppen gibt.... Ausserdem sind beim PA12(-CP) alle Kanäle auf Einzelplatinen, das spart im Falle des Falles Reparaturkosten und -zeit. Schade für den Yamaha, den der 1-knob-compressor funktioniert gar nicht so schlecht. Habs mit ner Akustik-Gitarre getestet. Für die Anwendungen der Zielgruppe wohl völlig ausreichend. Wirklich sehr schade...
     
Die Seite wird geladen...

mapping