Yamaha C-112 + DAP P-1200 (Erfahrungsbericht)

von emo, 05.03.06.

  1. emo

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    Erstellt: 05.03.06   #1
    Nachdem ich mich eine ganze weile durchs PA-Forum gelesen habe und nun für die Band die Anschaffung irgendeiner Art von Gesangsverstärker anstand (Gesang über 15" Bassamp ist auf dauer halt doch nicht soo das wahre.. weder für den Bass noch für den Gesang..) haben wir uns für die Anschaffung von einer 12" Yamaha-Box aus der Clubserie entschieden.

    Nach dem was ich im Forum gelesen hatte wäre die DAP 900 oder 1200 passend.. na ja, auf den kleinen Preis-Unterschied kommt es auch nicht an, also wird die größere Version gekauft.
    Vorhanden war schon ein kleiner Mixer (Yamaha MG10/2), also viel diese Entscheidung erstmal weg. Wie bei allen armen Musikern ist das Geld natürlich grundsätzlich knapp, also entschieden wir uns dafür erstmal EINE der Yamaha Boxen zu kaufen, und eben die passende Endstufe.. 175 Watt müssten für den Proberaum erstmal reichen, immerhin proben wir nicht sooo laut und besser als der Bassamp sollte es allemal sein..

    Also sollte es in etwa folgende Anlage werden:
    Yamaha MG10/2 Mixer (bereits vorhanden, sonst 109€)
    Yamaha C-112 Club Series PA-Box (309€)
    DAP Audio Palladium P-1200 Endstufe (199€)

    Kommt man also auf etwa 500€ Investition für Box + Endstufe.. das ist noch machbar, also eine recht günstige Lösung mit der Möglichkeit aufzurüsten..
    Letzten Dienstag gings dann also zu Musikservice nach Aschaffenburg, nach einigen Umwegen (powered by Map24.de) wurde der Laden gefunden,.. parken konnte man auch halbwegs und die kleine Faschings-Notbestzung wurde vorort angetroffen..
    Die Yamaha-Box ist vorrätig (ein glück, nächtes mal ruf ich vorher an...:er_what:)und der Verkäufer bestätigt, dass die P-1200 passend ist. Ein Boxenkabel gabs netter Weise dazu, dann noch zwei XLR Kabel drauf, die braucht man ja eh immer..

    Gestern gings dann ans testen, Bandprobe ist angesagt.. Nachdem der ganze Kram ausgeladen und aufgebaut ist wird erstmal ne runde getestet.. dank fehlendem Boxenstativ (jaaja, wir müssen sparen... ;) ) steht die Box nur etwa auf 1m Höhe.. na ja wird schon gehn..
    Über die Box läuft erstmal nur ein Gesangsmic, diesen Job erledigt die Kombination aber sehr gut.

    Hatte mir vorher sagen lassen, dass ich am Pult auf etwa null db auspegeln soll und die Endstufe nicht weiter als bis zur Hälfte aufdrehn soll um die Boxen nicht zu überlasten (Endstufe 400W@8ohm, Boxen 175W belastbarkeit)
    Also erstmal alles ausgepegelt, Mischpult zeigt beim Singen etwa 0db.. jetzt wirds spannend.. Endstufe an und regler hoch.. Lautstärke ist mehr als ausreichend, testweise fängt es ab etwa 3 1/2 an zu koppeln, allerdings ist die Lautstärke bei etwa 2 1/2 schon mehr als ausreichend.. also bleibt es dabei :)
    Das Problem mit dem Koppeln liegt vermutlich allerdings daran, dass der Sänger vor der einzigen ungedämmten Wand stand.. na ja, die Wand bekommt auchnoch ihren Noppenschaumstoff, dann geht da vermutlich mehr.. außerdem war das benutzte Micro nicht gerade das allerbeste.

    Fazit: Ich kann die Kombination aus einer Yamaha Box und der DAP-Endstufe nur weiter empfehlen! Um Gesang im Proberaum laut zu bekommen reicht es auf jeden Fall und vorallem kann man trotz des relativ geringen Preises (mit Pult etwas über 600€) gut erweitern und die Box dann immernoch weiter nutzen (erst recht wenn eine Box mit Monitorschräge vorrätig ist und man die dann nimmt..)
    Der Gesang hat sich die ganze Probe über super durchgesetzt, auch wenn der Gitarrist mal meinte sich ein bisschen lauter drehen zu müssen..
    Okay, wir proben nicht soooo laut, deshalb kann ich nicht sagen wie es bei Bands mit aufgedrehten MESA-Fullstacks aussieht.. aber für uns ist die Lösung super!
    Werde, wenn an der entsprechenden Wand auchnoch Noppenschaum hängt und ein anständiges Micro da ist nochmal testen wie es dann mit den Rückkopplungen aussieht, habe da nicht viel getestet, da der Gesang auch bei der nur bis 2,5 aufgedrehten Endstufe absolut laut genug war.

    An der Stelle auch nochmal vielen Dank an die Faschingsbestzung bei Musikservice, die uns netterweise auch nochmal durchs ganze verlassene Gebäude geführt hat *gg*

    Ach ja, im Anhang noch eine Skizze von unserem Proberaumaufbau (der raum ist etwa 3,5x3,5 Meter..)
     

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