Zeit für Unterricht

von ApeX, 19.05.06.

  1. ApeX

    ApeX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.06   #1
    hi leute, mal wieder ein Problem. IHC gehe demnächst auf die weiterführende Schule und ich weis nciht in wiefern ich dann Zeit für den bassunterricht haben werde. weil es liegt mir wirklich viel daran das bassspielen zu erlernen. gibts irgendwie ncoh andere möglichkeitne sich das bassspielen näher zu bringen?? ich habe gehört das es zwar über bücher geht, aber das das uahc nciht die optimale lösung ist
     
  2. alex80211b

    alex80211b Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.06   #2
    Das kommt u.A auf den Schultyp an, was solls denn werden? Zu deiner Frage mit den Büchern, ja, möglich ist das schon, allerdings musst du motivierter sein als bei normalem Bassunterricht, da man IMHO Gefahr läuft, das Lernen zu vernachlässigen. Wenn du ein gutes Buch, z.B RockBass und danach die Bass Bible, besitzt, kannst du schon sehr viel lernen.

    MfG Alex
     
  3. Grooveaddict

    Grooveaddict Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.06   #3
    Bücher sind auf jeden Fall ne Option. Für passende Bücher gibt's, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, schon einige Threads.
    Wenn du irgendwie die Möglichkeit hast parallel in Bands zu spielen, wär das natürlich optimal (falls du das nicht schon tust...). Im Zusammenspiel kannst du imho Sachen lernen, die dir ein Lehrer alleine auch nicht beibringen könnte. Außerdem wirst du dann mit Sicherheit auch andere Basser kennenlernen, die dir vielleicht das ein oder andere zeigen können oder die dich einfach so inspirieren...
    Außerdem hilft's sicher auch, sich Stücke rauszuhören und einfach zum Band mitzuspielen.

    :great:
     
  4. ApeX

    ApeX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.06   #4
    ja ich gehe auf die mies van der rohe schule. das ist die fachoberschule für maschinnebautechnik, falls das jmd. weiterhilft.

    und bisher spiele ich nciht in bands oder so
     
  5. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.05.06   #5
    Mit Bass-Unterricht hab' ich jetzt relativ wenig erfahrung, aber mit diversem Instrumental-Unterricht parallel zu verschiedenen Schulen.
    Bei mir war es so, dass ich bis zum Ende meines Studiums immer gut mit Musikunterricht und Üben durchgekommen bin. Meine Zeit war damals einfach anders planbar und ich habe auch immer feste Zeitblöcke zum Üben gefunden, auch wenn die sich Schuljahresweise/Semesterweise geändert habe. (die brauchst Du auch, wenn Du alleine vor Dich hinwerkelst).
    Schwierig wurde es subjektiv erst, als ich dann in den Beruf eingestiegen bin und nach 8 Stunden Büro am Tag nicht mehr die Disziplin aufgebracht habe, jeden Tag eine halbe Stunde Klavier zu üben.
    Seit ich jetzt meinen Bass habe, spiele ich relativ viel und habe festgestellt, dass es nicht an der tatsächlich mangelnden Zeit lag, sondern daran, dass ich irgendwie keinen Bock darauf hatte, mich am Klavier für etwas zu schinden, das ich nicht wirklich lernen wollte.
    Klar klappt es nicht jeden Tag mit der halben Stunde, aber ich komme doch gut vorwärts und es macht Spaß zu üben.

    Kurz gesagt: Wenn Du Bass spielen willst, wirst Du die Zeit finden sowohl Unterricht zu nehmen, als auch zu üben und vorwärts zu kommen.
    Man kann Unterricht auch 14-tägig nehmen, vielleicht wäre das eine Option? Damit hast Du "mehr Zeit" um Deine Übungen gebacken zu kriegen, trotzdem aber die Kontrolle und ein Stück weit auch den Druck, etwas tun zu müssen.

    Grüße

    Ice
     
  6. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #6
    es gibt hervorragende autodidakten und ebenso gut bücher. beim basspielen kann man eh nicht viel falsch machen ;)

    man muss wie die priinzessin sagte einfach bock haben und zeit aufbringen.
     
  7. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.05.06   #7
    Das war nicht Pro-Lehrer gemeint... bin ja selber auf'm Bass Autodidakt.

    Falsch machen kann man allerdings 'ne Menge, wenn Du mich so fragst. Zumindest 'nen Kumpel, der die Greifhandhaltung korrigiert ehe es eine Sehnenscheidenentzündung tut, sollte man haben.
     
  8. nightwatchman

    nightwatchman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #8
    Ich finde ehrlich gesagt, dass die Autodidakten hier immer ein bisschen zu schlecht wegkommen. Von vielen Usern wird regelrecht behauptet, dass man ohne Lehrer überhaupt keine Chancen hat vernünftig Bass spielen zu lernen - oder dass es zumindest verdammt schwer ist und - Vorsicht Ironie - es ja solche Unmengen an Selbstdisziplin verlangt zuhause allein zu üben.

    Ich finde das ist ziemlicher Quatsch!

    Es erfordert doch keine Disziplin auf dem Instrument das man sich selbst ausgesucht hat zu üben!? Entweder bin ich in diesem Punkt einfach komplett anders als andere Leute oder ich verstehe sonst was nicht... ich zwinge mich doch nicht dazu Bass zu spielen, sondern ich will Bass spielen, weil es das ist, was mir in meiner Freizeit mit großem Abstand am meisten Spaß macht! Wenn ich von der Arbeit nachhause komme spiele ich erstmal 1-2h Bass (und an manchen Tagen auch gleich den ganzen Abend, also noch viele Stunden mehr...), auf diese Art und Weise bin ich jetzt in den zwei Jahren die ich nun Bass spiele sehr gut weitergekommen. Ok, ich bin nachdem ich drei Monate gespielt habe sofort in eine Band eingestiegen (in der ich seitdem spiele) und habe dadurch vielleicht den fehlenden Lehrer kompensiert, aber das grundsätzliche Üben fand ja trotzdem alleine, zuhause statt.

    Und ich habe mir auch am Anfang keine Sehnenscheidenentzündung geholt, habe trotzdem 'nen ordentlichen Wechselanschlag gelernt, habe mich trotzdem mit alternativen Spieltechniken beschäftigt und und... mit ein bisschen gutem Willen und der Liebe zum Instrument kann man also auch als Autodidakt sehr gut voran kommen. Ich habe auch gar nichts gegen Lehrer, aber es würde mich stören, wenn ich nicht mehr 100%tig selbst bestimmen könnte, mit was ich mich auf dem Bass gerade beschäftige...

    So das waren meine 2 Cent zu dem Thema, vielleicht habe ich ja den einen oder anderen Anfänger dadurch ermutigt, dass es auch anderes geht als von den meisten immer propagiert.
     
  9. C???nd

    C???nd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #9
    ich habe auch 4 jahre lang als autodidakt mir das meiste beigebracht und hatte bislang auch keine mühen, da kann ich den meisten recht geben.
    seit januar 06 nehm ich nun aber bassstunden und ich habe für mich einfach gemerkt, dass mich der lehrer einfach mehr fördern kann. z.b. kann er mich gut einschätzen, was ich schon spielen kann und was noch zu weit weg ist und so auch das passende zum üben geben. klar, ein buch könnte dir das evtl sogar auch beibringen, ich mag es lieber, wenn ich jemanden auch meine passenden fragen dazustellen kann (wieso dies und jenes und blabla) da kann dir einfach fast kein buch helfen...vorallem was alles theoretische und so angeht, bin ich froh beim lehrer zu sein, der kann das in ner für mich verständlichen laiensprache ausdrücken ;)
    darum würde ich sagen, bis zu einem gewissen punkt kann man als autodidakt sehr weit kommen, ein lehrer kann dich einfach auf eine noch höhere ebene bringen (meine meinung ;) )
     
  10. Voronwe

    Voronwe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.06   #10
    also, ich denke wenn du (@threadstarter) autodidaktisch lernen kannst, kannst du das tun wenn du regelmäßig dranbleibst und wirklich motiviert bist und übst usw... aber, das würde ich nicht vernachlässigen, vereinbare ab und zu mal ne Stunde mit nem Lehrer dass er dich korrigiert usw., so ganz alleine gehts halt meiner Meinung nach nicht.
    An sich ist autodidaktischer "Unterricht" ne feine Sache, weil man nur dann übt wenn man voll Bock hat und dann ist man sehr produktiv. :) Mit regelmäßigem Lehrer kann es manchmal zum Zwang werden, oder auch nicht, und dann hat man es extrem gut :D
     
  11. nookieZ4

    nookieZ4 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.06   #11
    hmmm.....ich würde sagen, dass es drauf ankommt, was man erreichen will. Ich für meinen Teil hatte nicht eine Stunde Bassunterricht, Lektüre oder sonst was und spiele seit nunmehr sechs Jahren recht erfolgreich in verschieden Bands. Evtl fiel es mir leichter, weil ich vorher schon 4 Jahre Swing und Jazz Trompete gespielt habe und bis vor kurzem noch gespielt habe, so dass Musiktheorie und Zählzeiten kein Thema für mich sind/waren. Aber das Bass spielen an sich ("grooven" "Slappen" usw....) hab ich mir komplett selber (vornehmlich durch nachspielen) beigebracht. Von daher würde ich behaupten, dass zum eigentlichen Bass lernen und zum Spielen in einer Band auf regionaler Ebene (Cover und/oder eigene Sachen) ein Lehrer oder ähnliches nicht zwingend notwendig ist ("Musik-Legastemiker" mal ausgenommen ;) ). Wenn man höhere Ansprüche hat, dann bezweifel ich diese Notwendigkeit nicht.
     
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