Ziel erreichen - Fragen zu Spieltechniken, Steigerung usw.

von Suoy, 04.03.16.

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pedaltrain
  1. Suoy

    Suoy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.16   #1
    Hi,
    war leider schon ne ganze Zeit nicht mehr auf dem Musiker-Board, viel zu tun und keine Zeit...
    Nun ja, zu meiner Frage... Ich seh immer wieder awesome Bands mit extrem guten Gitarristen auf Youtube die mich immer wieder aufs neue motivieren da weiterzumachen wo Ich in den letzten 4h aufgehört habe. Nun ist es jedoch so, das Ich übe und übe und dabei ganz das Ziel und den Zweck vergeße. Ich will ja eigentlich nur 3 Dinge meistern: Klang, Klarheit, Schnelligkeit. Und dann kommen die Spieltechnicken.

    Ich würde mich sehnlichst an Dinge dranwagen die mir auch verdammt gut gefallen:


    Was muss Ich dafür lernen? (Langzeit ziele) und wie trenniere Ich meine Linke Hand (für Präzision und schnelligkeit) über das Fretboard?
    Ich seh da momentan:
    Sweep Picking, Alternate Picking, A lot of Djent, Pinch Harmonics (wahrscheinlich fehlt mir noch ne ganze Baureihe mehr von den Dingen die Ich jetzt gerade erwähnt habe)
    --- Beiträge zusammengefasst, 04.03.16 ---
    Mein <s>Traum</s> Wille ist es alles dafür zu geben damit Ich ein guter Lead Guitarist (und Songwriter) werde. Ich scheu mich nicht vor den Übungen weder Theorie noch Praxis. Ich will einfach endlich mal besser werden.
     
  2. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.16   #2
    Also für den Song den du gepostet hast brauchst eigentlich nur halbwegs solides Alternate Picking. Du hast eigentlich alles allgemeines genannt, wichtig wäre noch die Saiten richtig zu muten. (störgeräuschverminderung)

    Grüße
     
  3. Suoy

    Suoy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #3
    Ich zieh mir mal die Warmup Technicken von Michael Batio rein
     
  4. Martin1625

    Martin1625 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.16   #4
    Ich empfehl dir das CAprice 5th von PAganini. Auf der E gitarre meienr Meinugn nach die beste
    Übung für alle Metaler und solche dies werden wollen. Nimm die version von Jason Becker,
    die von Steve VAi trainniert vor allem dein sweeping.
     
  5. michum

    michum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.16   #5
    Du meinst die crossroads-Filmmusik? Da spielt Vai kein einziges sweep... ??. :-)
     
  6. Hans_3

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    Erstellt: 21.03.16   #6
    In der Vai-Version höre ich allerdings auch kein Sweeping (zumindest nicht in dieser):

    Youtube Imv6aagHwjo

    ... Abgesehen davon: Es sind eh nur ganz wenige Stellen drin, die man sweepen könnte. Von daher eignet sich ein Stück, was gegen 100% Prozent Alternate Picking verlangt, eher nicht gut zum Üben von Sweeping.
     
  7. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #7
    Ein schöner Wechselschlag (neudeutsch Alternate Picking), Abdämpfen mit dem Handballen
    (neudeutsch Palm Muting) und ein wenig Tapping (Druffbabbe auf Hessisch) sollte genügen.
     
  8. FretboardJunkie

    FretboardJunkie Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.03.16   #8
    Moin!

    Um das klar zu trennen:
    Eugene's Trickbag von Steve Vai zitiert frei aus Villa-Lobos Etude Nr. 2, Paganini Caprice #5 und ist mit Vai himself angereichert. Das Ganze in A und weitestgehend, zumindest die klassischen Teile, mit Wechselschlag gespielt. Tempo so um die 150 bpm, wenn ich mich recht erinnere. Wenn es so klingen soll, wie Mr. Vai es eingespielt hat, kommt man um Alternate Picking nicht herum, wie Hans_3 ja schon ausführte.
    Man kann es anders spielen. Aber man kann auch ins Fitnessstudio gehen und seine eigenen Aufkleber auf die Gewichte pappen, wenn man mit der eigenen Leistung nicht zufrieden ist..

    Die Paganini Caprice #5 steht ebenfalls in A, aber man kann sie nach E transponieren. Da gab es mal einen Abdruck im Musikermagazin "Fachblatt", muss so 1983 gewesen sein. Workshop-Autor war Andreas Vahsen, späterer Gründer des MGI. In E kann man auf einer 24bündigen Gitarre den kompletten Notentext spielen. Naja, oder man kann sich sein Leben lang daran abarbeiten. Es gibt aber auch gängige Gitarrenadaptionen in A für klassische Gitarre.

    Das Stück ist wirklich extrem schwer, wenn man es einerseits sauber und in gefordertem Tempo spielen möchte. Violinisten spielen es mit bis zu 170-200 bpm, das ist mal eine klare Ansage. Es hat viele versteckte kleine Schwierigkeiten, die man auf verschiedene Arten lösen kann. Deshalb lohnt es sich, sich damit zu befassen.

    Auch die Etüden von Villa-Lobos sind zu empfehlen. Die oben angesprochene Etude Nr. 2 http://meuprofessordemusica.blogspot.de/2013/02/heitor-villa-lobos-estudo-n-2.html ist mit vielen unüblichen Arpeggio-Fingersätzen durchsetzt. Tolle Technikübung, auch und gerade für E-Gitarre.

    Grüße Thomas
     
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