Zivildienstfrage wegen Zurückstellung

von erschtel, 06.05.05.

  1. erschtel

    erschtel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #1
    Hallo,

    ich bin seit letztem Jahr mit T2 gemustert worden. Eigentlich würde ich auch gerne Zivildienst machen, aber wegen persönlichen Gründen wäre es jetzt sehr sehr schlecht, wenn ich ihn trotzdem machen würde.

    Ich habe gehabt nach dem Zivildienst eine Ausbildung anzufangen. Nun habe ich die Frage, ob ich, wenn ich ein Arbeitsvertrag bekommen würde, dann zurückgestellt werden könnte?
    Ich habe schon ein Threat gefunden, aber der war so drucheinander, dass Meinungen von a-z geposted wurden, die mir nicht geholfen haben.

    Gibt es noch eine andere Chance den Zivildienst zu umgehen? (außer Heirat)

    Danke
     
  2. Cheldar

    Cheldar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #2
    naja.. du könntest (!) immernoch sagen, dass du doch lieber bund machen willst.

    andere möglichkeit wäre ne neumusterung, weil du plötzlich gebrechen hast, die damals nicht da waren (im 'einverständnis' mit deinem arzt des vertrauens, quasi Vitamin B) und du dadurch T3 oder T5 gemustert würdest. DANN müsstest du nur noch sagen "ja ich will doch bund machen, aber ich bin doch nicht tauglich". Weil wenn du nach der nachmusterung immernoch sagst dass du zivi machen willst, musst du den auch machen

    ach: selbst heirat ist nicht unbedingt grund, zurückgestellt zu werden

    und mit nem arbeitsvertrag kannst du schonmal zumindest sagen dass du arbeit hast und die gefährdet wär wenn du gerade zu dieser zeit mit dem ersatzdienst anfangen müsstest...
     
  3. estide

    estide Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #3
    Jeder hat das Recht auf eine 1 Ausbildung vor dem Bund oder Zivildienst ;)
    Es muss nur deine erste Ausbildung sein....
    Da man nur aus Gewissensgründen Verweigern kann, wäre es unklug nach erfolgreicher Verweigerung zu sagen man will Bund machen, so schnell ändert sich das Gewissen nicht ;)
    Nachdem du verweigert hast bei Kreiswehrersatzamt und die Bestätigung bekommen hast, wirst du an das Zivildienstamt übergeben....dort schreibst du dann einen "Antrag auf Zurückstellung" hin für die Zurückstellung bis zum Tag X...Mit Begründung der Ausbildung....der Vetrag mit IHK Stempel und ne Bestätigung vom Arbeitgeber sollte schon Vorliegen und als Anlage mitgeschickt werden ;)

    Steht aber auch im Verweigerungsschreiben welches du bei erfolgreicher Verweigerung vom Kreiswehrersatzamt bekommst....ist ein Zweiseitiges Blatt mit vielen Infos drauf, da steht auch was wegen der Zurückstellung...;)

    Umgehen kannst du ihn nicht...Du kannst dich nur wenn du die Ausbildung zuerst machst, nach 2 Jahren neu Mustern lassen und hoffen oder dich so anstellend das du ausgemusterst wirst....
    Aber nach der Ausbildung ist der Zivildienst vieleicht ganz nützlich, denn wenn man nicht direkt nen Job findet, kann man Gut während des Zivildienstes nach nem Job suchen...so mach ich es ;)
    Falls du übernommen wirst von deinem Ausbildungsbetrieb reicht das Auch um zurückgestellt zu werden. Wenn du Glück hast bist du lang genug da (bis du über 25 jahre alt bist) und kannst dann nicht mehr eingezogen werden ;)

    Gruß Estide
     
  4. erschtel

    erschtel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #4
    Danke für eure Beiträge..

    Habe letztens gelesen, dass man nur bis 23 jahre nur noch einberufen wird. Bin jetzt 19, wenn ich meine ausbildung anfange bin ich fast 21. da ich dann abitur habe kann ich bestimmt auf 2 Jahre verkürzen, daher werde ich dann nicht mehr einberufen (hoffentlich). So ist im Moment meine Rechnung. Denke sie geht auf oder?
     
  5. estide

    estide Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #5
    Wenn du Bund machst geht es bis zum 23 Lebensjahr....da du aber verweigert hast, kannst du bis zum 25 Lebensjahr eingezogen werden ;) Bin mir aber nicht 100%sicher...:)
     
  6. Cheldar

    Cheldar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #6
    und man kann auch einberufen werden wenn man einen tag nach der einberufung erst 23 werden würde

    und afaik wird man nach dem abi einberufen

    ausnahmen bestätigen natürlich die regel (also dass die mal sagen "ja ok, sie haben ja ne ausbildung sicher, bei dem derzeitigen arbeitsmarkt bla bla, sie sind bis ausbildungsende zurückgestellt")
     
  7. estide

    estide Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #7
    Wenn du ne Ausbildungsstelle hast, auch "Kurzfristig" kannst du die defintiv vorziehen. Jeder hat das Recht auf ne erste Grundausbildung bla bla ;)
    Und wenn du z.b. nach dem Abi studierst oder kurzfristig ne Ausbildung anfängst, und 3 Monate im Studium bist, können die dich ebenfalls nimmer einziehen
     
  8. Cheldar

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    Erstellt: 06.05.05   #8
    mein cousin wurde nach mehr als 3 monaten ausm studium inne bw einberufen (is zwar schon 5 jahre her, aber egal)

    das abitur zählt auch zu der erstausbildung. so wars bisher eigentlich bei jedem den ich kannte.. also entweder abi und dann bund/zivi oder schule+ausbildung und dann zivi/bund. ich kenn niemanden, der abi gemacht hat, dann ausbildung gemacht hat und dann beim bund/zivi war.
     
  9. clemens

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    Erstellt: 06.05.05   #9
    Warum? Muss man in Deutschland als Untauglicher Zivildienst machen? Also bei uns muss ein Untauglicher weder Bundesheer noch Zivildienst machen...
     
  10. Cheldar

    Cheldar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #10
    wenn man schon quasi verweigert hat, bevor man untauglich wurde, muss man den zivildienst meines wissens dennoch leisten... weil man kann für bestimmte Bundeswehrsachen nicht tauglich sein, für den zivildienst aber dennoch...