[Zubehör] Fender - Deluxe Cable Tweed

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Paderborn
Fender - Deluxe Cable Tweed

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Preis (5,5 Meter): 22 € (Stand: September 2026)

Spezifikationen:
  • mit 24K vergoldeten 6,3 mm Klinkensteckern
  • PVC Hülle zur Vermeidung von zusätzlichen Geräuschen
  • Abschirmung: 95% Kupfer
  • AWG 20
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Aufbau:

Das Fender* Deluxe Cable Tweed ist in unterschiedlichen Längen und Farben erhältlich und kombiniert klassische Optik mit durchdachter Technik. Sein Innenleiter aus sauerstofffreiem Kupfer (OFC, AWG 20) wird von einer Isolierung umschlossen, die sowohl die elektrische Trennung übernimmt als auch die kapazitiven Eigenschaften des Kabels mitbestimmt. Eine zu geflochtene Kupferabschirmung hält elektromagnetische Einstreuungen fern.

Vor mechanischen Belastungen schützt eine PVC-Ummantelung, die zudem Griffgeräusche reduziert. Darüber liegt der namensgebende, gewebte Außenmantel im Tweed-Look, der dem Kabel sein markantes Aussehen verleiht und zusätzlich gegen Verwicklungen hilft. Das ist in meinen Augen der entscheidende Vorteil von Tweed-Kabeln: Sie verhuddeln einfach nicht so schnell.

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Die 6,3-mm-Klinkenstecker besitzen 24-karätig vergoldete Kontakte sowie ein verschraubbares Metallgehäuse. Im Inneren stabilisiert Schrumpfschlauch die Lötstellen; eine explizite mechanische Zugentlastung fehlt hingegen. Die Kabel sind mit geraden und mit angewinkelten Steckern erhältlich. Schön finde ich auch, dass diese Kabel mit einem Klett-Kabelbinder kommen.

Verarbeitung:

Das Fender* Deluxe Cable Tweed ist sauber und sorgfältig verarbeitet. Die Textilumwicklung sitzt straff und gleichmäßig, ohne lose Fasern oder sichtbare Unregelmäßigkeiten. Auch die Stecker sind ordentlich montiert: Die Gehäuse sitzen fest, wackeln nicht, und die Lötstellen im Inneren sind sauber gesetzt und durch Schrumpfschlauch geschützt – ein mechanischer Schutz, der zumindest teilweise die fehlende Zugentlastung kompensiert.

Die Steckerpassung ist präzise: Sie rasten sicher in den Buchsen ein und lassen sich ohne übermäßigen Kraftaufwand stecken und ziehen. Auch nach mehrfachem Gebrauch zeigen sich kein Spiel oder Lockerungen. Das Kabel wirkt insgesamt stabil. Kurzum: eine solide Fertigung, die für den regelmäßigen Einsatz taugt.

Klang:

Klanglich ordnet sich das Fender* Deluxe Cable Tweed im neutralen bis leicht warmen Spektrum ein. Dank des Leiterquerschnitts (AWG 20) und der dichten Kupferabschirmung überträgt es das Signal ohne spürbare Höhenverluste, dämpft jedoch feinste Anteile im obersten Höhenbereich minimal ab. Dadurch wirkt der Ton leicht geglättet – besonders bei Singlecoil-Gitarren –, was bei hell abgestimmten Instrumenten oder Verstärkern durchaus angenehm sein kann.

Die Kapazität bewegt sich im mittleren Bereich: Weder ein extrem „helles" Low-Capacitance-Kabel noch ein deutlich bedämpfendes Vintage-Modell. Wer ein klanglich unaufdringliches Kabel sucht, ohne an Definition einzubüßen, findet hier eine ausgewogene Lösung.

Fazit:

Das Fender* Deluxe Cable Tweed ist ein solide verarbeitetes Instrumentenkabel mit klassischer Tweed-Optik, das sich durch saubere Stecker, eine dichte Abschirmung und robuste PVC-Ummantelung auszeichnet. Klanglich bewegt es sich im neutralen bis leicht warmen Bereich, ohne spürbare Höhenverluste oder auffällige Färbungen. Einziger Wermutstropfen ist die fehlende mechanische Zugentlastung an den Steckern, die durch Schrumpfschlauch nur teilweise kompensiert wird. Für rund 22 € (5,5 m) ist es ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Look, Robustheit und unaufdringlichem Klang für Bühne und Studio.
 
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Solide Kabel, kann ich bestätigen. Die Impedanz spielt bei mir keine wesentliche Rolle, ich habe die Fender Deluxe Tweed* seit einigen Jahren als Standardinstrumentenkabel vor allem vom Digitalpiano* zum kleinen Mixer*.

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Gruß Claus
 
Klanglich bewegt es sich im neutralen bis leicht warmen Bereich, ohne spürbare Höhenverluste oder auffällige Färbungen.
Ernst gemeint? Gibt es im Forum vielleicht einen Thread, der mir die Unterschiede erklärt?
 

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...Klanglich ordnet sich das Fender Deluxe Cable Tweed im neutralen bis leicht warmen Spektrum ein...

Da würde es mich fast mal interessieren, wie das Kabel klanglich gegen meine Duesenberg-Kabel abschneidet, welche bei mir Usus sind.

Ansonsten, weil hier ein Einfluss auf Klang genannt wurde: Höhendämpfend bis zum gehtnicht mehr ist bei mir zum Beispiel ein altes Spiralkabel. Klanglich sehr ausgewogen, aber im praktischen Betrieb sehr sperrig sind (sehr wahrscheinlich schon nicht mehr erhältliche) tweedbezogene Sommer-Kabel, die ich einst mal beim Dirk (Tube-Town) kaufte.

Also ja klar, die klanglichen Unterschiede sind z.T. enorm und das wurde hier ja auch schon hinreichend begründet.
 
berträgt es das Signal ohne spürbare Höhenverluste, dämpft jedoch feinste Anteile im obersten Höhenbereich minimal ab.
Woher stammt diese Aussage? Hast Du das selbst überprüft? Und wenn ja: wie?
 
  • Ersteller
  • #8
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Falls Du die Symbole für elektronische Bauteile kennst, lässt sich der Sachverhalt aus dem Ersatzschaltbild ersehen
Kenne ich leider nicht. Lässt sich der Einfluss des Kabels auf den Klang auch ohne Fachsprache kurz erklären?
Ich spiele schon lange Gitarre, aber Unterschiede habe ich noch nie wahrgenommen. Entweder das Kabel ist heile oder kaputt, so simpel habe ich das bisher gesehen (bzw. gehört).
 
  • #10
Ohne Fachsprache, mein Wissen aus Helmuth Lemmes kleinen Taschenbüchern ist nach ca. 40 Jahren sowieso etwas verblasst. :D

In der Grafik ist ein "Tone Poti" eingezeichnet. Der Begriff "Poti" steht für Potentiometer, das ist ein regelbarer Widerstand. Die Zickzacklinie darunter symbolisiert diesen Widerstand, die kleine Pfeilspitze den Spannungsteiler (Regler) für mehr oder weniger Widerstand. Im Zusammenspiel mit dem Bauteil "C2" (Kondensator) wird durch diese Schaltung ein Tiefpassfilter gebildet. Das bedeutet, je nach Höhe der Frequenz wird weniger Widerstand zu mehr Durchlass in Richtung Masse am anderen Ende des Kondensators, der Ton wird aufgrund der elektrischen Werte dieser Bauteile gut hörbar dunkler.

Rechts daneben siehst Du die praktisch gleiche Anordung, diesmal gebildet aus Volume Poti plus dem Kondensator aus geschirmten Kabel, das eine viel kleinere Kapazität (700pf) hat als der "C2".
Jedes Hören von mehr oder weniger hohen Frequenzen hinter dem Gitarrenkabel dürfte von mehreren Faktoren abhängig und zwangsläufig subjektiv sein. Den Einfluss des Kabels auf die Höhenübertragung könnte man aber auf jeden Falls berechnen und auch messen.

Gruß Claus
 
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  • #11
Spielt die Länge des Kabels nicht auch eine Rolle? Je länger, desto „gefährlicher“, was die Höhen betrifft? Gibt es nicht deswegen auch Buffer in manchen Pedals…?
Frage für meinen Schwager.
 
  • #12
Die Länge erhöht die Kapazität ziemlich(?) linear, gleich muss ich aber doch meinen Lemme ausgraben... :D
 
  • #13
Man könnte auch einfach mal How it works - Reihe rein schauen. Da würde man sehen das das Kabel nicht höhen bedämpft sondern die Resonanzspitze, gebildet aus Tonabnehmer + Potentiometer + Kabel, verschiebt. Entscheidend dafür ist die Kabelkapazität die sich aus dem Innenleiter, Isolator und Aussenleiter des Koaxialkabels ergibt und abhängig von der Länge ist.

Diese gehört bei jedem Kabel eigentlich spezifiziert und nicht mit irgendwelchen Werbetexten „Low-Capacitance“-Kabel umschrieben. Und man kann das auch nachmessen. Welche Leiterdicke es hat ist nur mäßig interessant. Da es Fender* ist und die sowas tatsächlich auch angeben, nicht wie manch anderer Hersteller, besitzt das Kabel eine Kapazität von 103.1 pF/m. Das würde ich jetzt nicht als „Low Capacitance“ betiteln sondern eher im Normalbereich, da gibt es andere Hersteller die auf 70pF/m oder sogar leicht drunter kommen. Was das bedeutet sieht man dann im Link zur How it works Reihe.
 
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  • #14
Das Fender Deluxe Cable Tweed ist sauber und sorgfältig verarbeitet.
Ja, finde ich auch. Meins hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, hält sich aber tapfer. Ich habe nur vorsichtshalber einen Stecker getaped, weil ich manchmal keinen Bock habe das Kabel über den Gurt zu hängen.

Das Klettband ist auch sehr praktisch bei der 5m-Version, wenn man es nur Zuhause nutzt jedenfalls.

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