Zusammenhang zwischen musiktheoretischer Ausbildung und Kompositionsqualität

von Stoertebeker, 20.08.06.

  1. Stoertebeker

    Stoertebeker Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.06   #1
    Da das Hörproben-Forum keine Plauderecke hat (bitte mal eins einrichten, liebe Mods), stelle ich meinen Beitrag einfach mal hier rein:

    Ich hatte neulich mit einem Kollegen eine kontroverse Diskussion darüber, ob Leute mit einer musikalischen Ausbildung (Unterricht am Instrument, Musikstudium, etc) im Schnitt bessere Musik schreiben, als Leute ohne formale musikalische Ausbildung.

    Da sich hier im Forum wohl beide Spezies von Musikern tummeln würd' ich euch mal um Hörbeispiele hier aus dem Forum bitten (mit Link), die diese These stützen oder wiederlegen.

    Günstig wärs, wenn ihr euch dabei auf die positiven Beispiele beschränken würdet, da klar ist dass beide Gattungen auch viel Mist produzieren (können).

    Gruß
    Stoertebeker

    PS: Ich bin mir bewusst, dass es problematisch ist die Qualität eines Musikstücks objektiv zu bewerten, aber ich glaube dass sich im großen und ganzen schon eine Tendenz erkennen lassen wird.
     
  2. Freddy3792

    Freddy3792 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #2
    Ich glaube kaum, dass es einen großen Unterschied macht, da man auch ohne Theorie, aber mit viel Zeit auch ein Gefühl für die Musik bekommt und möglicherweise schränkt einen die Theorie ein, aber ich denke pauschal kann man es nicht sagen, denn es gibt gute Musiker die keine großen Theorie Kenntnisse haben und doch sehr gute Musik schreiben und auch viele gute, die die Theorie kennen. Ich glaube du wirst hier keine Erkenntnis erlangen.
     
  3. Stoertebeker

    Stoertebeker Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #3
    Wenn dem so ist, wie du sagst, würde das ja den Zweck einer musikalischen Ausbildung, einmal abgesehen vom Erwerb technischer Fertigkeiten am Instrument, in Frage stellen.
     
  4. Armin

    Armin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #4
    ich bringe das Beispiel immer wieder gerne:

    der untere song ist wohl kompositorisch ziemlich Klasse - hat ein Lehrer gemacht, bei dem man sich sicher sein kann, dass er Ahnung von der Theorie hat.
    Hören

    Trotzdem ist das, was die Leute hören wollen, nicht Theorie, sondern Musiker, die einfach nur Musik machen. Aber ob das dann "besser" ist, wird immer eine Frage für sich sein.


    Zur Ausbildung: natürlich ist die Ausbildung sinnvoll - aber worauf gründet sie? Auf Erkenntnissen, die von Leuten ohne Ausbildung gewonnen wurde. Beschreiten neuer oder eigener Wege, ist nie schlecht, aber häufig wie oben schon geschrieben SEEEEHR zeitintensiv. Und wenn man dann nur alte Ideen klont, wäre die Ausbildung besser geworden.
    Es gibt aber auch Ausbildung, die Kreativität fördert. So muss es nicht sein, dass die Leute dadurch zu festgefahren werden
     
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