Zusammenstellung für Homerecording-Einstieg ausreichend?

von Spacy, 14.08.16.

  1. Spacy

    Spacy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #1
    Titel ein wenig aussagekräftiger gestaltet - bitte künftig selbst darauf achten. Danke! MfG. Basselch

    Hallo zusammen!

    Ich möchte zuhause ein wenig Homerecording betreiben und dafür keine Unsummen an Geld ausgeben.

    Was ich bereits habe:

    1 Desktop PC HP Elite 8000 mit
    Q9550 QuadCore Prozessor
    Radeon 5450 1GB
    4GB RAM

    1 Notebook Lenovo G510
    i5 Prozessor
    HD4600m
    8GB RAM

    1 Zoom G7.1ut, welches ich ja theoretisch als Soundkarte nehmen könnte
    1 Fender G-DEC 3, ebenfalls als Soundkarte nutzbar.
    1 Shure Mikrofon
    E- und Westerngitarre
    Cubase 4LE

    Was ich machen möchte:

    Meinen "Weltklasse" Gesang aufnehmen:D
    Gitarre aufnehmen
    Schlagzeug programmieren (so simpel wie möglich)
    Basslauf aufnehmen (über Keyboard mit Midi Anschluss, noch nicht vorhanden)
    Und dann das ganze "Mastern" oder wie dat heisst;)

    Am allerliebsten wäre es mir, wenn ich alles an meinem Notebook machen könnte.
    Die Nachbearbeitung am Notebook, ohne externe Soundkarten.
    Das Aufnehmen wenn unbedingt notwendig halt mit externen Geräten.

    Hintergrund ist, das ich nicht ständig auf meinen Desktop Rechner zugreifen kann, da meine Frau öfter mal Nachschichten hat
    und unser PC Raum neben dem Schlafzimmer ist.

    Daher würde ich am liebsten das Notebook nutzen, damit ich ohne großen Aufwand ins Wohnzimmer wechseln kann.


    Ist das machbar?


    LG

    Spacy:)
     
  2. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #2
    Um ein dediziertes Audio-Interface für's Monitoring und die Vocals wirst du nicht herumkommen - Zoom und G-Dec hin oder her...





    ...ebenso um ein anständiges Mikrofon für Vocals und A-Gitarre (falls das genannte Shure ein Bühnenmikro ist; Bühnenmikrofon für Recordingzwecke an durchschnittlichen Preamps ist eher eine Krücke...)







    Schliesslich kann etwas Lektüre nie schaden:





    HTH
    :hat:
     
  3. Spacy

    Spacy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #3
    Ok, nehme ich mal so an.
    Aber warum komme ich mit meinen Sachen nicht aus?
    Wo ist der bedeutende Unterschied?

    Edit:

    Ich habe nicht den unbedingten Anspruch auf allerhöchste Studioqualität.
    Recht brauchbar reicht mir für den Anfang.
    Jedenfalls darf das notwendige Zubehör nicht teuer sein.
    Und wenn meine Ansprüche steigen, investiere ich auch mehr.
    Aber erstmal möchte ich es überhaupt mal hinkriegen, ein paar Songs aufzunehmen.

    Bitte denkt daran, das hier ein absoluter Anfänger in Sachen Homerecording fragt.
    Von daher bitte bei den Antworten nicht so rangehen, als müsste großes Grundwissen vorhanden sein.

    Danke!!!!
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #4

    Wegen der Latenz...
    (die dir vermutlich so einiges versauen wird ...und für deren Abhilfe nur ein gutes Audio-Interface mit soliden Treibern in Frage kommt.)

    ...und wegen den Rauschwerten
    (der schwache Ausgangspegel eines "0816 Bühnenmikrofons" stellt eine nicht unerhebliche, nicht zu unterschätzende Herausforderung an den nachgeschalteten Mikrofon-Preamp dar!)




    Ist es auch nicht.

    Wir bewegen uns ja nach wie vor in der Einstiegsklasse...



    :hat:
     
  5. Rake5000

    Rake5000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #5
    Du brauchst ein Audio-Interface fürs Mikro, auch ich hätte Dir das Steinberg UR22 MKII empfohlen, das hab ich selbst.
    Ein neues Mikro und Lektüre kannste Dir sparen. (Womit ich keineswegs hairmetal widersprechen will, dass das sinnvolle Sachen sind!)
    Nimm für Drums das kostenlose MT Power Drumkit, das funktioniert in Cubase wunderbar. Da sind auch schon hunderte Grooves bei, die man verwenden und anpassen kann.
    Du wirst nicht umhin kommen, Dich in die ganze Materie reinzufuchsen. Hier im Forum und restlichen Web gibt es reichlich Starthilfe.

    PS ob Du das Notebook oder den PC verwendest, macht keinen Unterschied.
    PPS ein vernünftiger Kopfhörer wär fürs Mixen (und leise Recorden) noch sehr zu empfehlen... haste einen?

    Viel Erfolg! :)
     
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  6. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 14.08.16   #6
    Hallo, Spacy,

    ...der Laptop reicht fürs erste auf jeden Fall! Bei mir werkelt im Mobil-Setup ein alter Acer mit Celeron 2,3 GHz-Prozessor, und auch das funktioniert noch ;)

    Die o. g. Empfehlung des Interfaces und Mikrofons ist der absolute Einsteigertip und auch weit über den ersten Einstieg hinaus noch tauglich. Richtig teuer geht anders... ;)
    Wenn Du aber nochmal preislich tieferlegen möchtest, dann wäre eventuell nachfolgendes Set eine Überlegung wert - Du legst Dich mit dem kleinen Focusrite-Interface allerdings auf maximal einen Kanal fest, den Du simultan aufnehmen kannst, das UR22 schafft 2:

    [​IMG]

    Das Mic dürfte auf jeden Fall unterhalb des AT2035 anzusiedeln sein, aber wenn's wirklich extrem ums Budget geht, wäre das noch eine gangbare Möglichkeit. Unser Moderator antipasti hat dem Vorgänger dieses Sets mal auf den Zahn gefühlt und war recht zufrieden...

    Viele Grüße
    Klaus
     
  7. GuywithBass

    GuywithBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #7
    Das heist aber nicht, das mit 50 Euro alles bezahlt ist. Ein Audio-Interface für 130 und eine AT 2035 für rund 170 Euro machen schon 300 Euro aus. Deutlich drunter gehts nur gebraucht, oder es wird Schund, der keinen Spass macht.

    Mit dem Audio-Interface anzufangen ist keine schlechte idee. Es sollte aber mindestens 2 Input Kanäle mit Mikrofon Preamps haben und einer als HiZ-Eingang schaltbar sein, wie das beim UR22 der Fall ist.

    Wer aber sein normales dynamisches Bühnenmikrofon gegen ein AT 2035 oder ähnliches mal tauscht wundert sich was vorher alles nicht gehört wurde. Wer das Thema ernsthaft weiter betreibt, kommt dann um ein besseres Mikrofon nicht herum.:D

    Im Gegensatz zu @Rake5000 sehe ich Fachlitteratur für sehr wichtig an. Und für rund 10 Euro bekommt man häufig das genannte Buch gebraucht.
     
  8. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.16   #8
    Statt dem AT2035 tut's auch das AT2020.
     
  9. Rake5000

    Rake5000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.16   #9
    Also ich verstehe das so: Spacy will überhaupt erst mal nen Einstieg finden, hat noch keine Ahnung und will keine bis wenig Kohle ausgeben, sondern am liebsten mit dem vorhandenen erst mal starten und was aufnehmen. Was ist also erforderlich, damit es überhaupt geht? Ein Interface. Ohne geht's nicht, man muss sein Mikro ja irgendwo einstecken.
    Alles andere ist erst mal nicht zwingend erforderlich. :-)
    Ich sehe die Prio so:
    *Interface*
    Vernünftige Kopfhörer
    Besseres Mikro
    Gedruckte Lektüre
     
  10. GuywithBass

    GuywithBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.16   #10
    An dem Interface komm keiner vor bei. Das wird in jeden Fall benötigt, denn das was da ist eigent sich - nach kurzer Durchsicht der Manuale - maximal, dazu die Gitarre in den Computer zu bringen.

    Der Kauf des Interfaces sollte einhergehen mit Wissensaufbau, und der geht meistens sehr gut mit einem Buch. Youtube, Foren und sonstige Ifo-Quellen sind zwar sehr schön, aber ein gut aufgebautes Buch, kann immer mal schnell zur Hand genommen werden, startet sofort, hat keine Batterie-Probleme und ist umfasender in seiner Darstellung und oft didaktisch um Welten besser als diese Tutorialversuche, die es oft im Internet gibt. ich war so oft schon enttäuscht wenn eine qäckige Stimme in einem Video mit wenig Rotenfaden versucht sein gerade erworbenes darzubieten.

    Das Buch von Hr. Enders (ist hier im Forum auch unterwegs) ist zwar älter aber vermittelt umfassend Grundlagen. (Zu Cubasenutzung hat er zudem Video-tutorials verfasst, die wirklich nutzbar und diaktisch gut vorbereitet sind.) Mir nützt die beste Technik nichts, wenn ich nichts damit anfangen kann. Und 10-20 Euro sind selten so gewinnbringend angelegt.
     
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