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  1. #21
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    Illinäus ist offline
    nun ja, ich muss mich nich damit herumschlagen ich höre absolut
    Und wie machst es du dann ? Wenn du wirklich absolut absolut hörst, also sagen wir mal mit einer Treffsicherheit von 95% müsste für dich die Rechenmethode ( siehe ein Post von mir weiter oben ) ideal sein.

    @MaBA

    Normalerweise kannst du auch die Durtonleiter oder Dreiklänge als Referenz verwenden, wenn du dir darin sicher bist. Dazu mußt du nur wissen, welche Intervalle im Dreiklang bzw. der Tonleiter vorkommen.

    Beispiel: Wenn du Dur- und Moll-Dreiklänge unterscheiden kannst, wirst du die große und kleine Terz auch leicht erkennen. Ebenso die reine Quinte.
    Wenn du auch die Umkehrungen der Dreiklänge beherrschst, erkennst du auch Quarten und große und kleine Sexten.
    Konsequenz hier raus--> erst einmal alle Moll- und Dur-Tonleitern , Akkorde und deren Umkehrung absolut sicher singen und spielen können und genau wissen welche Noten in Ihnen vorkommen, bevor man mit Intervalltraining beginnt ? Spielen und erkennen von Akkorden und Tonleitern ist kein Problem, beim Singen bin ich mir nicht sicher, mit Umkerungen habe ich mich noch nicht beschäftigt

  2. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von jballestrem

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    jballestrem ist offline
    wozu rechenmethode? ich meine, wenn ich absolut höre dann weiß ich halt: das is ein F und ein Eb und um rauszukriegen, dass es eine b7 is muss ich nich lang rumrechnen außerdem höre ich auch direkt einen speziellen sound, einen charakter - > so klingt eine b7 und nix anderes.

  3. #23
    HCA Musiktheorie
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    MaBa ist offline
    Zitat von Illinäus Beitrag anzeigen
    Konsequenz hier raus--> erst einmal alle Moll- und Dur-Tonleitern , Akkorde und deren Umkehrung absolut sicher singen und spielen können und genau wissen welche Noten in Ihnen vorkommen, bevor man mit Intervalltraining beginnt ?
    Da Intervalle nur Tonhöhenunterschiede sind, sind sie relativ. Deshalb ist es ist nur eine Durtonleiter, die du zu erforschen brauchst. Jede andere Durtonleiter klingt gleich. Mit "erforschen" meine ich bewußtes Hören.
    (Für's Aufschreiben von Noten ist es natürlich von Vorteil, die Tonarten mit ihren Vorzeichen zu kennen.)


    Ich kannn leider keine speziellen Tips für dich geben. Gehörbildung ist sehr individuell und ich bin kein Lehrer. Ich habe in der Richtung keine Erfahrungen, außer meinen eigenen, und das ist auch schon eine Weile her.

    Übrigens sehr empfehlenswert ist der oben angeheftete Workshop: "Grundlagen Gehör" von Mathias Löffler, fallst du ihn noch nicht gelesen hast. Er enthält sehr viele gute Anregungen.

    Gruß

  4. #24
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    Illinäus ist offline
    Da Intervalle nur Tonhöhenunterschiede sind, sind sie relativ. Deshalb ist es ist nur eine Durtonleiter, die du zu erforschen brauchst. Jede andere Durtonleiter klingt gleich
    Danke. Das die Tonleitern immer gleich klingen ist mir schon bekannt. Als Bassist habe ich sogar den Vorteil das sich die Griffbilder von Tonleitern und Intervallen nie ändern solange man keine Lehrsaiten benutzt. Trotzdem noch mal Danke.

    Übrigens ist mir jetzt auch noch mal klar geworden was transponieren bedeutet.

    Doch einmal möchte ich noch ganz kurz nerven:

    Es gibt ja die Durtonleiter, die natürliche Molltonleiter, die harmonische Molltonleiter, die melodische Molltonleiter und die Sinti und Roma Molltonleiter.

    Als Analogie zu den Akkorden müsste es doch auch eine verminderte und eine übermäßige Tonleiter geben oder ?

  5. #25
    HCA Musiktheorie
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    MaBa ist offline
    Zitat von Illinäus Beitrag anzeigen
    Als Analogie zu den Akkorden müsste es doch auch eine verminderte und eine übermäßige Tonleiter geben oder ?
    Könnte man denken, ist aber nicht so. In der Durtonleiter sind ja auch schon Dur- und Moll-Dreiklänge und der verminderte Dreiklang enthalten, obwohl sie sich "Durtonleiter" nennt.

    In einigen Moll-Tonleitern kommt auch der Übermäßige Dreiklang vor.

    Du kannst dir die Durtonleiter aus den Quintverwandten Dur-Dreiklängen aufbauen. Die drei Akkorde stehen im Quintenzirkel direkt nebeneinander und entsprechen der Subdominante, Tonika und Dominante. Die reine Moll-Tonleiter läßt sich genauso aus den quintverwandten Moll-Dreiklängen bilden.

    Andersherum erhältst du durch Terzschichtungen auf den Hauptstufen der Dur-Tonleiter (bzw. Moll-Tonleiter) wieder die Dur-Dreiklänge (bzw. Moll-Dreiklänge).

    Bei übermäßigen und verminderten Dreiklängen funktioniert das nicht.

    Gruß

  6. #26
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    Illinäus ist offline
    Ok, Danke für die Antwort und noch viel Spaß beim Musikmachen

  7. #27
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    danieloldemeier ist offline
    @jballestrem:Ich muss dir rechtgeben,dass die Liedmethode allein nicht zum echten Erfolg führt,sie kann aber ein Einstieg sein. Ich habe zum Beispiel mit der Liedmethode angefangen und konnte dann die Intervalle sicher bestimmen. Jetzt bin ich so weit,dass mir sofort vom hören klar wird, welcher Intervall gespielt wurde, also brauche ich die Liedanfänge nicht mehr.Vor allem sieht man so schon zu Anfang schnell ein paar Erfolge und ist nicht gleich frustriert.

  8. #28
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    ookie ist offline
    Für die kleine Sexte habe ich "Manha Di Carneval"(Black Orpheus).

    Hat jemand ein Lied für den Tritonus(verminderte Quinte)?

  9. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von jballestrem

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    jballestrem ist offline
    maria (aus westside storie) fängt mit nem tritonus an.

  10. #30
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    Viktoria14 ist offline
    Hallo zusammen.
    Gerade bin ich auf dieses Thema gestoßen und möchte auch gerne etwas dazu beitragen.
    Ich habe ein Problem:
    Auch ich habe Intervalle zunächst durch die Liedmethode gelernt. Jetzt bin ich aber soweit, dass ich alle Intervalle- ob aufwärts,abwärts oder zusammen- perfekt höre und mir auch keine Gedanken über die Liedanfänge mehr machen muss. Wenn eine kl. Terz erklingt, dann höre ich einfach, dass es eine kleine Terz ist ohne jetzt zuerst sämtliche Liedanfänge durchgehn zu müssen.
    Auch Dreiklänge und ihre Umkehrungen höre ich bis auf wenige Ausnahmen gut.
    Das Problem: Das Melodiediktat!!! Ich weiß nicht, was ich falsch mache Ich bekomme das einfach gar nicht hin. Kein Mensch kann es verstehn, da ich ja Intervalle gut höre und auch rhythmisch gut bin. Sobald die Noten schnell hintereinander gespielt werden, kann ich bestenfalls noch sagen, ob es sich eher um eine Sekunde oder Quarte handelt. Mit Terzen und Sekunden in der Melodie habe ich absolute Probleme- ich verwechsle das andauernd! Ich habe auch schon das sog tonale Hören ausprobiert dh. einfach nur einzelne Töne in einer Tonleider hintereinander mit kurzem Abstand gespielt bekommen und sie dann benennen. Das geht ganz okay. Ich verstehe nicht, was ich falsch mache !
    Kann mir jemand helfen bzw Tips geben? Gibt es noch einen Zwischenschritt, den ich nicht gemacht habe zwischen Intervall zu Melodie? Oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

  11. #31
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    Hiaslayer ist offline
    Hallo Viktoria!

    Ich hatte das selbe Problem....Intervalle waren kein Problem, doch als sie im Zusammenhang einer Melodie gespielt wurden, konnte ich das erste Intervall noch hören, beim Zweiten kam ich dann schon ins Grübeln.
    Ich hab immer die Schuld bei mir gesucht und immer weiter die Intervalle geübt, obwohl ich die schon nahezu perfekt konnte. Was mir nicht in den Sinn kam war, dass der Ansatz wie ich an ein Melodiediktat heranging völlig falsch war.
    Ich hangelte mich immer von einem Ton zum nächsten, d.h. erster Ton zum Zweiten war z.B. eine r4, zweiter Ton zum Dritten war eine gr2.
    An dieses System halten sich die meisten Anfänger, doch es ist schlichtweg FLASCH!
    Erkennt man hier ein Intervall falsch, dann ist das ganze Diktat nicht richtig, da sich ja alles verschiebt.
    Besser ist es die Töne in Beziehung zu dem Grundton zu setzten, d.h. in dem obigen Beispiel:
    Was ich als reine 4 erkannt habe war die 5 Stufe die zur 1ten springt. Die gr2 war die 2te Stufe, die sehr stark zur 1 Stufe zieht.
    Du kannst das sehr gut üben, in dem du dir eine Tonart vornimmet, z.B. D Dur. Spielst eine Kadenz in dieser Tonart, um den Grundton in den Kopf zu bringen und dann schlägst du Töne aus D Dur an und löst sie zum Grundton auf.
    Beispiel:
    Kadenz spielen (D-G-A-D)
    Ton anschlagen, z.B. fis
    das fis auflösen: fis - d -> gr3 -> jetzt weißt du dass es sich um die dritte Stufe handelt also muss es ein fis sein
    Wenn es dir Anfangs schwer fällt eine gr3 zu hören, dann löse den Ton schrittweise auf also fis - e - d
    Das kannst du in sämtlichen Toanrten üben und mit allen Tönen in Dur und in Moll(harmonisch)
    Anfangs ist es ratsam die Töne laut zu singne und aufzulösen, später jedoch wenn du die Wirkung der einzelnen Stufen gut kultiviert hast, wirst du nur noch sagen a das war die 4 Stufe und nicht mehr g-fis-e-d singen müssen.
    Dieses System ist sehr zuverlässig wenn man es gut beherrscht und ein weiterer Vorteil ist, dass wenn man mal einen Ton nicht erwischt, kann man ihn auslassen und zum nächsten übergehen, da man ja den vorherigen nicht zwingend braucht...nur den Grundton solltest du nicht aus dem Auge äh....Ohr verlieren , denn ist der mal vergessen, dann kannst du einpacken

    Gute anregungen zu diesem Thema findest du in "Grundlagen Gehör" von Mattthias Löffler (auch im Gehörbildungsforum) --> sehr zu empfehlen

    Ich hoffe, dass ich helfen konnte

    MfG
    Matthias
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  12. #32
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    Viktoria14 ist offline
    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort !
    Das werde ich gleich mal probieren . Klingt zwar kompliziert, aber logisch Vielen Danke für die tollen Tipps !!!

  13. #33
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    ginod ist offline

    ...

    bin leider eher miserabel in Melodiediktat. Habe aber dennoch ein paar super Ansätze ovn einem guten Lehrer bekommen die ich jetzt weiter verfolgen werde.

    Der Bezug zu dem Grundton ist schonmal ein richtiger Ansatz. Die meisten Leider in einem MElodiediktat beziehen sich erstmal auf eine Dur/Moll Tonleiter. Wenn also eine Melodie aufwärts oder abwärts ohne größere Intervallsprünge zu machen- ist das für die meisten Leute kein problem. Bei den größeren Intervallen hilft es in der Regel die dazwischenliegenden Töne einfach mitzusingen. sprich die MElodie geht eigetnlich

    1-3-5-6-5-4-2-7-1 Stufe

    Jetzt denkt man sich aber im Kopf einfach mal

    1-2-3-4-5-6-5-4-3-2-1-7-1

    Man füllt also die Intervalle mit Tonleitertönen. Man muss aber davor natürlich die Fähigkeit besitzen das Lied in Bezug auf seinen Grundton und in seiner grundlegenden Dur Tonleiter zu setzen.

    Weiterhin sind Übungen von Vokalisen Sequenzen sehr hilfreich. Das bedeutet man versucht bestimmte immer wiederkehrende Sequenzen und Tonfolgen vom Blatt zu singen und sich sie einzuprägen. Zum Beispiel hat sich ein Dur Dreiklang einfach so in meinem Kopf eingebrannt, dass ich ihn sofort erkenne wenn er in einer MElodie gespielt wird. So ähnlich kann man das auch mit anderen MElodieabläufen machen die eben sehr häufig vorkommen.
    Hier ein Zitat ... ne Scherz ist ja verboten

  14. #34
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    Fr3yr ist offline
    Ich weiß ich mache mich damit sicher unbeliebt, aber ich möchte es nur mal erwähnt haben:
    Das Problem das Hiaslayer angesprochen hat, dass man einer Melodie nicht mehr folgen kann und nur die ersten paar Intervalle erkennt, ist einer der Gründe warum ich die "Liedmethode" zum Intervalle merken grundsätzlich nicht empfehlen kann.
    Diese Methode ist gut um sich ein isoliertes einzelnes Intervall zu merken bzw. zu erkennen, die Methode versagt aber recht schnell wenn man mehrere Intervalle in einem Harmonischen oder Melodischen Kontext zu erkennen versucht.
    Das soll jetzt kein meckern an der Methode sein, nur ein Hinweis, dass sich jeder darüber im Klaren sein sollte, dass es hier zu Problemen kommen kann.
    Hat man also bei einem zusammenhängenden Melodiediktat Probleme, kann das auch die Ursache sein, das sollte jeder für sich selber entscheiden können, wie er damit zurecht kommt.
    Generell kann ich dem was Hiaslayer gesagt hat übrigens nur zustimmen, es ist immer besser die Intervalle im großen Kontext zur Tonart zu sehen und sich nicht in einem Drahtseilakt an den Intervallen entlang zu hangeln. Ich prüfe Intervalle die ich erkenne allerdings sofern dazu Zeit ist auch mit benachbarten Tönen, einfach zur Sicherheit. Wenn das gesuchte Intervall auf den Grundton bezogen eine Sexte darstellt und zum vorherigen Ton steht es eine Quarte höher bietet sich das zum Beispiel an.

    Gruß
    Daniel

  15. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von yflöte

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    yflöte ist offline
    @ookie:
    Tritonus = The Simpsons
    Große None = We have a dream (Dieter Bohlen ) oder auch Oktave + große Sekunde

    @alle:
    Ich habe nur gute Erfahrungen mit den Liedanfängen gemacht - bei Anfängern ist dies d i e Lösung.
    Damit kann man Sicherheit erlangen für die ersten drei bis X Musikerjahre.
    Schüler/Hobbymusiker brauchen i.A. nicht mehr.

    Wer sowieso absolut hören kann (du Armer, was machst du bloß, wenn dein Nachbar immer falsch singt/spielt?) oder auf einem Profi-Musiker-Niveau ist, kann da natürlich drüber lachen, für den ist "hören" Alltags-Werkzeug.

    Grüße yflöte

  16. #36
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    Rude Mood ist offline
    Bin wahrscheinlich mächtig spät, aber trotzdem:

    Tritonus - Jimi Hendrix: Purple Haze
    Kleine Sexte - Tristan und Isolde (die ersten 2 Noten)

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