Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
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    hilfe bei gelenksschmerzen gesucht!

    ich spiele seit 8 jahren violine, nach intensiven übeeinheiten empfinde ich seit neuestem mehr oder minder große gelenkschmerzen in der linken hand.
    meine professorin meinte, es wäre wichtig die hände und finger vor dem spielen mit diversen übungen "aufzuwärmen", weitere tipps hatte sie jedoch leider nicht parat. habt ihr noch ideen um diesen schmerzen vorzubeugen bzw. sie im nachhinein zu lindern? ich will mir schließlich nicht jetzt schon meine gelenke ruinieren, bin ja jung und hab noch viel vor.
    ich würde mich sehr über hilfreiche tipps freuen!
    schon im vorraus dankeschön und viel spaß beim spielen. (:

  2. #2
    Thomann-Streicher-Service Avatar von fiddle

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    Hi geige,

    sei bloß vorsichtig mit sowas! Ich kenne Geiger, die haben alles, was kein Mensch braucht.

    Hier ist proffessioneller Rat gefragt: von Ärzten!

    1. Handelt es sich tatsächlich um die Gelenke?
    2. Sind es vielleicht die Sehnen? Dann helfen auch keine Aufwärmübungen, das macht es nur schlimmer!

    Aus meiner Basketball-Erfahrung (und ich habe mir oft die Knöchel verstaucht) weiß ich, daß Gelenke vor allem Ruhe brauchen. Das bei dir ist wahrscheinlich (mein Laienhafter nicht-Arzt-Wissen) eine Überbeanspruchung.

    Ich weiß, daß ein Musikstudent/-in üben muß, aber frage dich bitte: wieviel von deiner Gesundheit ist es das wert?
    Ich kenne alles bei den Profis: Gehörschaden, Wirbelsäule im Arsch, Sehnenscheidenentzündung, Gelenksschmerzen - und all das chronisch bzw. fast nicht reparabel. (mit den zugehörigen Folgesymptomen: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und noch ein paar andere Stellen)

    Gehe bitte zu einem Facharzt, der davon was versteht.
    Ansonsten ist mein Tip: Übeeinheiten reduzieren, dafür vielleicht "effizienter" üben?


    cheers, fiddle

    ps. Schmerz ist immer ein Signal vom Körper: "zu viel"
    Thomann-Streicher-Service (gelernter Geigenbauer), angestellt seit Mai 2012
    Spiele bei Seelenstein (NDH, dunkler Deutschrock)
    Mein Eigenbau: das E-Geigen-Projekt klick - Bogen beziehen Fach-thread: klick

    Es gibt Menschen, die Instrumente und Werkzeuge niemals gemeinsam benutzen sollten.

  3. #3
    Mod Streicher/HipHop Avatar von cello und bass

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    Mir fällt grade die Alexandertechnik ein http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander-Technik - mach dich (nach einem Arztbesuch) mal dort schlau, wie du dein Instrument gesünder und effektiver spielen kannst

  4. #4
    MOD-Vocal Avatar von Vali

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    Du solltest vom Geigespielen keine Gelenkschmerzen bekommen. Wahrscheinlich steckt da ein Haltungsfehler dahinter oder du übertreibst vielleicht mit dem Üben. Wie viele Stunden übst du denn am Tag? Ansonsten empfiehlt es sich wie fiddle schon gesagt hat zu überprüfen, ob es nicht eher ein muskuläres Problem ist oder die Sehnenscheiden. Jedenfalls ist nichts davon normal, auch wenn man unaufgewärmt Geige spielt. Mal davon abgesehen, mache ich vorher keine Trockenaufwärmübungen und ich übe an einigen Tagen, wenn mich das Geigenfieber packt auch mal 4 Stunden ohne danach körperlich im Eimer zu sein. Das sage ich jetzt als Geigerin und "bald-Ärztin".

  5. #5
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    schon im vorraus mal danke für die vielen tipps!
    normalerweise komme ich auf ca. 3 stunden am tag. da ich jetzt 2 wochen ferien hatte, habe ich zwischen 6-8 h gespielt. es ist also durchaus möglich, bzw sogar sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine überlastung handelt. doch jetzt ist sie schule wieder losgegangen, da werde ich wohl wieder zu meinen 3h zurückkehren, wenn es sich dennoch nicht bessert werd ich einen arzt aufsuchen.
    habt ihr vielleicht noch einen geheimtipp für mich was salben, cremen und öle betrifft.? so könnte ich meine gelenke (falls dies tatsächlich die "sorgenkinder" sind) schützen bzw unterstützen. verwendet ihr irgendwelche pflegemittel dieser art.??
    nochmals vielen dank und viel freude an der musik wünscht,
    die geige

  6. #6
    gug
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    Ich kann dir auch noch Kieser-Training empfehlen!
    Dort werden spezielle Muskeln gestärkt. Es gibt dort auch eine ärztliche Untersuchung und du kannst die Problemzonen direkt ansprechen. Es können mit diesem speziellen Krafttrainng einseitige Fehlbelastungen ausgeglichen werden. Einige Krankenkassen geben Zuschüsse. Es gibt da die Herangehensweise, dass man bereits eingetreteen Schäden mildert und so Schlimmeres vermeiden kann. Beziehungsweise auch vorbeugend Muskelaufbau und Gelenkigkeit fördert an deinen empfindlichen über überforderten Stellen. Das Training wird von Therapeuten begleitet, damit du die richtigen Übungen auf genau die richtige Weise machst.

    Im Internet bei Kiesertraining.de kannst du dich weiter informieren. 2x die Woche 30 min ist optimal. Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass die kleine Wunder bewirken können.

    Geht mal auf die Internetseite oder versuch eine kostenloses Probetraining oder lass dich vom Orthopäden dort hin schicken.

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