Ibanez Montage MSC-700 -> neuen/zusätzlichen Akustik PickUp einbauen möglich? (siehe Video)

  • Ersteller Skinny Jeans
  • Erstellt am
Hmm, ich nehme an, dass der magnetische PU mit an dem gesamten System hängt.
In dem Fall ist dessen guter Sound mit vom System abhängig und ein Austausch riskant, auch wenn du die Effekte nicht brauchst und der Stromverbrauch lästig ist.

Ob ein Austausch des Piezo unter dem Steg was bringt ist auch spekulativ, würde ich nicht probieren, selbst wenn hier die Verkabelung zum Preamp sicher noch machbar ist.

Gegen einen extra Pickup unter der Decke wie K&K spricht, dass du da mangels Schallloch (und damit ist es schon nicht einfach) bei deiner Gitarre sehr schlecht rankommst.

Bei deiner Kombi würde ich für den Piezo-Sound ein externes Helferlein probieren, z.B.
https://www.thomann.de/de/tc_electronic_bodyrez.htm
https://www.thomann.de/de/boss_ad_2.htm

Auch ein guter Premap wie der Baggs Para DI hilft bei bescheidenem Piezo-Sound.
 
Ich würde statt in unnötige Preamps zu investieren, wenn ein guter Bühnensound Dir wichtig ist ein LR Baggs Anthem einbauen bzw. einbauen lassen.

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Ich würde statt in unnötige Preamps zu investieren
Der Umbau ist hier aber schwierig, sonst würde ich auch nicht zu solchen Geräte raten (außer dem Para DI, der hilft fast immer).

wenn ein guter Bühnensound Dir wichtig ist ein LR Baggs Anthem einbauen bzw. einbauen lassen
Völlig richtig bei einer normalen Western o.ä.
Wir haben hier aber einen flachen Hybriden mit magn. PU, vermutlich gemeinsam über das bestehende Preamp-System mit dem Piezo.
Und der mag. PU gefällt ihm ja gut.
Als Option sehe ich dann eher das Lyric (Anthem ohne Piezo) als drittes System.
Ob das Mikro aber in dem dünnen Hobel einen guten Ton abnimmt ist auch nicht sicher.
 
Den gewünschten akustischen Klang einer Gitarre gut abzunehmen ist sehr schwierig.
Ich versuche das bei meiner Jazzgitarre. Das klappt so halbwegs, aber den holzigen akustischen Sound bekomme ich bisher nicht reproduziert.
Für eine neue, die meinen Erwartunge gerecht werden sollte, würde ich nach einer suchen, die den akustischen Sound so wiedergibt, wie es soll unddann dort ggf. einen magneitischen PU am Hals anschrauben. Da kann man weniger falsch machen.

Hier im System würde ich gar nichts ändern. Da kann man nur verlieren. Entweder der Ton gefällt, so wie er ist, oder man muss sich nach einer anderen Gitarre umsehen, was eventuell viel Zeit kosten kann.
Eventuell tatsächlich mit einem externen Helferlein (Siehe Post #2) schauen, ob man es wie gewünscht hinbiegen kann.
 
Wir haben hier aber einen flachen Hybriden mit magn. PU, vermutlich gemeinsam über das bestehende Preamp-System mit dem Piezo.

Na der magnetische Pickup hat ja bereits einen eigenen Ausgang. Macht ja auch Sinn die Signale getrennt zu behandeln um ein optimales Resultat zu erhalten.

Und der mag. PU gefällt ihm ja gut.

Sonst würde ein Umbau ohnehin keinen Sinn machen.

Als Option sehe ich dann eher das Lyric (Anthem ohne Piezo) als drittes System.
Ob das Mikro aber in dem dünnen Hobel einen guten Ton abnimmt ist auch nicht sicher.

Meist wird das Mikro ja im Anthem nur ergänzend zugemischt. Wie es in dem flachen Korpus klingen wird ist natürlich nicht einfach vorherzusagen, aber ich würde wenn dann eher das Element, also den "undersaddlepickup" des Anthem einbauen und eben das dazugehörige Zargenradio.

War das Ibanez-System nicht sogar ein B-Band??? Die haben ja eine begrenzte Lebensdauer und der UST ist längst nicht mehr lieferbar.

*
 
Scheint so zu sein:
J&M schreibt
Tonabnehmer: Ibanez Magnetic AP9 und B-Band UST

Mein in die Jazzgitarre eingebauter UST geht noch.
Aber wenn der kaputt ist kann ich den leicht durch etwas anderes ersetztn, da Eigenbau.

Bei der Ibanez müsste man schauen, was da wie miteinander verheiratet ist.
 
LR Baggs Session Acoustic DI nutze ich bereits. Bässe rein und Höhen raus bei der Git hilft auch schon.
die 2 Outputs sind aber nicht der magnetische und der piezo, sondern mit oder ohne FX.
anthem schaue ich mir mal an.
diese gitarre in hochwertig nachbauen ist ein langer traum von mir und in meinen augen wäre so eine hybrid gitarre immer noch der absolute marktlücke
und ich hatte taylor t5z, habe die acoustasonic etc
alles nicht perfekt und ich wüsste genau, wie sie sein müsste, hehe ;)
 
Ich hätte da noch einen Gedanken...

Es gibt heute auch die Möglichkeit einen vorhandenen Piezo-Pickup zu benutzen und dann mit moderner digitaler Technik ein wenig zu "schummeln". ;-)
Was zum Beispiel so ein Kemper Profiling Amp mit Röhrenverstärker anstellt, so etwas ähnliches macht z.B. der ToneDexter mit Mikrofonen. Sprich: Es wird ein Mikro "simuliert". Das funktioniert tatsächlich verblüffend gut und taugt natürlich auch gleichzeitig für alle anderen akustischen Gitarren, die ggf. auf der Bühne eingesetzt werden.Der Vorteil wäre hier natürlich, dass hier grob kein Eingriff am Instrument nötig ist. Der TonDexter ist allerdings etwas rar und war auch eine Zeit lang nicht erhältlich, da die notwendigen Chips in der Produktion gefehlt haben, aber vielleicht gibt es ja irgendwo eine Möglichkeit doch mal so ein Gerät in die Finger zu bekommen und auszuprobieren. Scheinbar ist auch die Version 2 so langsam auf dem Weg.

Es ist schon ein Weilchen her, aber da konnte ich das mal live hören und es war wirklich äußerst beeindruckend. Das Ding wurde auch schon bei vielen Profis gesichtet.

Infos dazu gibt es zum Beispiel hier:
https://www.bonedo.de/artikel/audio-sprockets-tonedexter-test/
Hersteller: https://audiosprockets.com/

Falls irgendwo schon ein Kemper vorhanden sein sollte, dann ist vielleicht auch der Ansatz hier ganz interessant:
https://www.acousticprofile.com/de/
 

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