[Sonstiges] Übersicht von A bis Z: Fachbegriffe, die man kennen sollte

Dieses Thema im Forum "FAQ and Workshop" wurde erstellt von bassterix, 13.09.05.

  1. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    Hier ist der an andernorts von mir versprochene Fachbegriffe-FAQ Workshop. Er wird von mir ständig erweitert und ist in der derzeitigen Version noch lückenhaft. Diese Mängel werden in absehbarer Zeit beseitigt.

    Wer bessere Erklärungen, Vorschläge, Beschwerden hat den bitte ich sie mir per PM zuzusenden. Auch wer über Fehler stolpert soll mir bitte per PM bescheid geben. Ich kümmere mich dann darum.

    Edit: Es hat ein Weilchen gedauert bis ich den Workshop erweitern konnte. Aber jetzt ist schon einiges vorhanden. Viel Spaß beim Lesen.
     
  2. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    A

    A/B Box: Ist ein Schalter mit dem man ein Signal entweder an Empfänger A oder Empfänger B schicken kann.

    A-Gitarre, -Guitar: kurz für Akustik-Gitarre

    Abalone: Perlmutt

    AC: kurz für alternating current

    AC-Hum: Netzbrummen in der Stromversorgung

    AC-Mains: Netzanschluß

    Alder: Erle; z.B.: Korpus einer Fender Stratocaster


    Allen Wrench: Inbusschlüssel


    Alnico: Ist eine Legierung aus Eisen-Aluminium-Nickel-Cobalt mit hohen magnetischen Eigenschaften. Sie findet vor allem im Tonabnehmer- bzw. Lautsprecherbau Verwendung.


    Amp, Amplifier: Verstärker


    Analyzer: Gerät zum Anzeigen einzelner Frequenzen und deren Pegeln


    Archtop: Instrument mit einer gewölbten Korpusdecke. z.B.: Gibson Les Paul


    Ash: engl. für Esche; wird ebenfalls bei einer Fender Stratocaster verwendet


    Attack: Bezeichnung für das Ansprechverhalten eines Tones.


    Aural Exciter: Effektgerät zur Steigerung der Brillanz


    Aux, Auxillary: Hilfseingang

     
  3. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    B


    Backline: Equipment das auf der Bühne steht; z.B.:Verstärker, Instrumente,…


    Backstage: engl. für hinter der Bühne; oft gleichgesetzt mit den Aufenthaltsräumen der Bands.


    Balance-Poti: Dabei handelt es sich um einen Regler der es einem erlaubt zwischen dem Signal von zwei Tonabnehmer hin und her zu mischen.


    Ballend/-s: Rundes Endstück einer Saite, daß zur Befestigung an der Brücke dient.


    Basswood: engl. für Lindenholz


    Bending: Spieltechnik, die das Ziehen der Saiten entlang der Bundstäbchen meint.


    Binding: Bezeichnet eine Einfassung bzw. Umrandung des Griffbretts oder des Korpus.


    Blockinlay/-s: Positionsmarkierungen die im Gegensatz zu den runden Dots eine rechteckige und vor allem eine größere Form aufweisen.


    Body: Korpus


    Bolt On Neck, BO: Halskonstruktion mit angeschraubten Hals.


    Boost: Anhebung, Verstärkung eines Signals; siehe im Gegensatz dazu Cut


    BPM: kurz für beats per minute, engl. für Schläge pro Minute


    Brass: Messing


    Bridge: Brücke


    Bridges, Bridge Saddlers: Seitenreiter.


    Bridge PU: Tonabnehmer der sich am Nächsten zur Brücke befindet.


    Bright: Regler der den Anteil der Brillanzen anhebt bzw. senkt.
     
  4. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    C

    Case: Kiste für Equipment oder Koffer für den Transport eines Instruments.

    Channel: Kanal

    Chorus: Effektgerät, daß dem original Signal ein zeitlich versetztes und leicht verstimmtes Signal hinzufügt.

    Clean Channel: unverzerrter Soundkanal; Gegensatz dazu Crunch Channel

    Coil: engl. f. Spule eines Tonabnehmers.

    Coil Split: Schalter der die zweite Spule eines Humbuckers abschaltet und diesen zum Singlecoil-PU macht.

    Coil Tap: Coil-Split

    Combo: Kombination von Vorverstärker, Verstärker und Lautsprecher in einem gemeinsamen Gehäuse.

    Controls: Bedienungselemente; z.B.: Volumeregler und EQ-Poti einer E-Gitarre.

    Crunch Channel: Verzerrter Soundkanal

    Custom, Custom Shop: engl. f. Sonderanfertigung; Spezielle Anfertigung eines Gerätes, z.B.: eines Instruments oder einer Box, das sich von der Serienproduktion unterscheidet und den Kundenwünschen entsprechend hergestellt wird.

    Cut: Absenkung bzw. Abdämpfung eines Signals oder Frequenz. siehe im Gegensatz dazu Boost.

    Cutaway: Dabei handelt sich um einen Einschnitt im Korpus, der die Bespielbarkeit in höheren Lagen des Griffbretts gewährleisten soll. z.B.: Gibson Les Paul
     
  5. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    D

    D-Tuner: Spezielle Stimmmechanik die es ermöglicht die Saite per Kippschalter auf eine zuvor festgelegte Tonhöhe herunterzustimmen.

    DC: Abkürzung für direct current engl. für Gleichstrom

    Dead Spot: Meint eine Stelle auf dem Griffbrett, bei der die gespielte Note ident mit der Eigenresonanzfrequenz des Halses ist. Dadurch kommt es zu einer schlechteren Wiedergabe des Tons, dieser scheint leiser zu sein und hat auch noch eine kürze Ausklingzeit (Sustain) als die übrigen Töne auf dem Griffbrett.

    DI: Abkürzung für direct injection.

    DI-Out:Ausgang einer DI-Box.

    Dot: Einlage im Griffbrett in Form eines Punkts, der zur besseren Orientierung am Griffbrett dient.

    Double-Ballend/-s: Saiten für Headless Instrumente. Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung

    Doublecutaway: Im Gegensatzt zum Singlecutaway wird auch oberhalb der Griffbrettflanke ein Teil des Korpus weggeschnitten. z.B.: Fender Stratocastor

    Doubleneck: Saiteninstrument mit zwei Hälsen.
     
  6. bassterix

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    E

    E/A-Gitarre/Guitar: Akkustikgitarre mit einem integrierten Tonabnehmersystem.

    Ebony: Ebenholz

    Endpin/-s: Einfache Knöpfe die zur Befestigung eines Gurtes am Instrument dienen. siehe auch Security-Locks

    Endstufe: Sie verstärkt das Signal des Vorverstärkers und gibt dieses dann an die Boxen ab.

    EQ: siehe Equalizer.

    Equalizer: Klangregelung

    Exciter: siehe Aural Exciter

    Extra Long-scale: 36" / 914mm Mensur; Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung
     
  7. bassterix

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    F

    Features: Ausstattung

    Finetuner: Feinstimmer

    Fingerboard: Griffbrett

    Finish: Lackierung

    Flageolett/-s: Oberton

    Flatwound-Saite: geschliffene Saiten. Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung

    Flightcase: Stabile Ausführung eines Cases zum Transport von Verstärkern oder Instrumenten. Es besteht aus einer 5-10mm dicken Schicht mehrfach verleimten Holzes, das an den Seiten durch Aluminiumleisten und an den Ecken durch Metallkugelecken verstärkt ist. Der Inhalt so gegen Stoße geschützt.

    Footswitch: Fußschalter

    Fret/-s: Bünde

    Fretboard: Griffbrett

    Fretless: Griffbrett ohne Bünde

    Full Stack: Bezeichnung für die Verwendung eines Verstärkers und von 2 Boxen.
     
  8. bassterix

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    G

    Gauge: Stärke, Maß

    Gigbag: Instumententasche; meist aus Polyester

    Growl: Bezeichnung für den „Knurrfaktor“ eines E-Basses.

    Guitar: Gitarre
     
  9. bassterix

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    H

    Half Stack: Bezeichnung für die Verwendung von einem Verstärker und nur einer Box.

    Hard Rock Maple: Felsahorn

    Hardware: Mechaniken auf einem Instrument; z.B.: Brücke, Poti, Stimmmechaniken, etc.

    HE: kurz für HöhenEinheit; gibt die Kapazität eines Racks an.

    Headless: Hier handelt es sich um eine spezielle Konstruktion eines Saiteninstruments, dem die die Kopfplatte, an denen die Stimmmechaniken montiert sind, fehlt. Deshalb kommen hier Doubleballend-Saiten zum Einsatz, die zw. Headpiece und Bridge gespannt werden. Das Stimmen der Saiten erfolgt übrigens an der eigens dafür konstruierten Brücke.

    Headpiece: Befestigungsstück für Doubleballend-Saiten am oberen Griffbrettende eines Headlessinstruments

    Headstock: siehe Kopfplatte

    Humbucker: Für diese Tonabnehmer Bauweise werden 2 Spulen verwendet, die entweder nebeneinander oder untereinander angeordnet werden, um störende Einstreuung zu unterbinden.

    Hybrid-Verstärker: Verstärkerart die zwei verschiedene Technologien, was die Vorstufe und die Endstufe angeht, kombiniert. In der Regel werden Verstärker mit einer Röhrenvorstufe mit einer Transistorendstufe hergestellt.
     
  10. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    I

    Impedance: Ohm

    In, Input, Insert: Eingangsbuchse für das Instrumentenkabel am Verstärker oder Effektgerät.

    Inlay/-s: Einlagearbeiten im Griffbrett. z.B.: Dots, Blockinlays, oder sonstige Formen.
     
  11. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    J

    J-Bass: Kurzform für Jazz Bass® by Fender

    J-Type PU: Tonabnehmer der die gleiche Bauform und Abmessungen aufweist wie der eines Fender Jazz Basses.

    JB: Siehe J-Bass

    Jack: Buchse; siehe In

    Jumbo Fret/-s: extra breite Bundstäbchen;
     
  12. bassterix

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    K

    Kopfplatte: Bezeichnung für das Endstück des Griffbretts an dem die Stimmmechaniken montiert sind.
     
  13. bassterix

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  14. bassterix

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    M

    Machine Head/-s: siehe Tuner

    Master, Master Volume: Lautstärkeregler an einem Verstärker der den Gesamt-Output regelt.

    Medium-Scale: 32" / 813mm Mensur; Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung

    Mensur: Gibt den Abstand zwischen Sattel und Brücke an, dieser entspricht der Länge der schwingenden Saite.

    Mute: Stummschaltung des Signals, um in Spielpausen das Instrument zu wechseln oder in Ruhe stimmen zu können.
     
  15. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    N

    Neck-PU: Tonabnehmer der am Nächsten zum Griffbrett montiert ist.

    Neck Trough Body, NT: Halskonstruktion bei der der Hals an die beiden Teile des Korpus angeleimt wird. Dies ergibt eine steifere Verbindung und vor allem eine größere Resonanzfläche zw. Hals und Korpus. Diese wiederum verspricht ein längeres Sustain.

    Nullbund: Der Nullbund ist ein Bundstäbchen, das genau an der Position des Sattels angebracht ist. Dieser entfällt jedoch nicht und wird ein kleines Stück hinter dem Nullbund montiert. Der Nullbund hat den Vorteil, daß sich die Lehrseite wie ein gegriffener Ton am Griffbrett anhört.
     
  16. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    O

    Octaver: Es handelt sich hierbei um ein Effektgerät, das dem Originalsignal eine bis mehrere oktavierte Signale hinzufügt. Ob dieses Signal eine Oktave darüber oder darunter liegt hängt vom jeweiligen Gerät ab.

    Ohm: Ist die SI-Einheit für den elektrischen Widerstand.

    One Piece Neck: Ist die englische Bezeichnung für einen einteiligen Hals. Dabei handelt es sich um einen Hals, dessen Griffbrett nicht wie üblich auf den Hals aufgeleimt wurde, sondern bestehen Hals und Griffbrett aus einem Stück Holz.

    Out, Output: Ausgangsbuchse für ein Signal.
     
  17. bassterix

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    P

    Preci: siehe P-Bass

    P-Bass: Kurzform für Precision Bass© by Fender

    Phone/-s-Out: Spezieller Anschluß der für die Verwendung eines Kopfhörers ausgelegt ist.

    Pick/-s: Plektron

    Pickguard: Schlagbrett. Es schützt den Korpus vor dem Zerkratzen durch das Plektron.

    Pickup: Tonabnehmer

    PU: Tonabnehmer
     
  18. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    Q

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  19. bassterix

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    R

    Reissue, Remake, Replica: Wiederauflage oder Nachbau eines Instruments das einen gewissen Kultstatus erreicht hat; z.B.: 62er Fender Jazz Bass

    RM: kurz f. rack mount; engl. f. ein Gerät, daß man in ein Rack einbauen kann.

    Roadcase: siehe Flightcase

    Roundwound-Saiten: ungeschliffene Saiten. Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung
     
  20. bassterix

    bassterix Mod Emeritus

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    S

    Scale: Mensur; Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung

    Security Lock/-s: Arretierbare Gurthalter die ein unabsichtliches Lösen des Gurtes vom Instrument verhindern sollen. Dafür wird der original Halter gegen den Lockingsystem Halter ausgetauscht und am Gurt ein entsprechendes Gegenstück montiert. Dieser kann nun am Instrument eingerastet werden.

    Semiacoustic: siehe E/A-Gitarre/Guitar

    Short-Scale:30" / 762mm Mensur; Workshop: Saiten: Eine elementare Einführung

    Side-Dot/-s: Orientierungsmarkierungen in der Griffbrettflanke.

    Singlecoil PU: Tonabnehmer mir nur einer Spule

    Singlecutaway: siehe Cutaway

    Solid-State: Transistorverstärker

    Spacing: siehe String Spacing

    Speaker: Lautsprecher

    Stack: siehe Full-Stack

    Strap: engl.f. Gurt, Gitarrengurt.

    Strap Lock/-s: Erfüllen die gleiche Aufgabe wie Security-Locks, jedoch werden sie lediglich am Gurt montiert und am ursprünglichen Gurthalter arretiert.

    String Spacing: Abstand zwischen den einzelnen Saiten.

    Switch/-er: Schalter
     

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