Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
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    Calaway65 ist offline

    Endstufenleistung für Konserve

    Hi Jungs,
    sorry wenn das schon mal gefragt wurde (wurde es bestimmt), die SuFu spackt bei mir grad son bisschen.

    Wenn jetzt Livemucke machen will, sagt man ja in der Regel etwa:

    RMS-Boxen-Leistung x 1,5 = empfohlene Endstufenleistung (bei Subs auch gerne mal x 2)

    Wie sieht das denn jetzt aus, wenn ich ausschließlich Konserve abspielen möchte. Schließlich hat Konserve kaum Dynamikschwankungen, also wäre es zumindest nach meiner Überlegung doch besser, die Endstufenleistung möglichst 1:1 zur RMS-Boxenleistung zu machen!?

  2. #2
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    Nail.16 ist offline
    Bei Konserve kannst Du die Endstufe gerne 1:1 dimensionieren, dann kannst Du zwar nicht das letzte Bisschen an Leistung herausholen, aber Du bist auf der sicheren Seite. Musik sollte idR schon noch mehr Dynamik als ein RMS-Signal haben. Etwas an Überdimensionierung schadet nie, weil dann die Endstufe nicht an der Leistungsgrenze gefahren wird, zudem heißt es, dass Endstufen, insbesondere welche mit Schaltnetzteilen (also Class H und D) sowieso nicht die volle RMS-Leistung über lange Zeit leisten können.
    Die Boxen und Endstufen spielen aber auch eine Rolle, weil hier Hersteller auch verschieden Messen. Demnach ist das schwer so pauschal zu beantworten.
    Das Beste ist es mMn die Endstufen etwas überzudimensionieren und dann entsprechend zu limitieren.
    Geändert von Nail.16 (28.11.2010 um 19:50:35 Uhr)

  3. #3
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    humi ist offline
    Nail da hast einen falschen Schluß gezogen ... da die meisten Netzteile nicht für Dauerlast ausgelegt sind, ist besonders bei Konservenmugge der Amp zu überdimensionieren ... besonders im Bass kann auch ein Faktor 4 (je nach verwendetem Amp) nicht schaden.
    WHAT! We Have Audio Technology | Pannenweg 304 | 6031 RK | Nederweert | Nederland | info(ät)what-audio.nl
    Marken im Vertrieb: Ohm Professional loudspeaker systems, Matrix Amplification, MGM Cases, Studt Akustik, Presonus, ...
    Zitat: "Auch Pferde?" fragten ängstlich die Bauern. "Auch Pferde, Genossen!" antwortete der Agitator ...
    Mein tontechnisch betreuter Sauhaufen: Radiophon
    Verkaufe: Set 4x L-Acoustics MTD-115a incl. Controller, Cases, Zubehör

  4. #4
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    RaumKlang ist offline
    Zitat von Nail.16 Beitrag anzeigen
    Musik sollte idR schon noch mehr Dynamik als ein RMS-Signal haben.
    Den Teil erklärst Du jetzt aber bitte nochmal. Was ist ein RMS-Signal? :-)


    Zitat von Nail.16 Beitrag anzeigen
    zudem heißt es, dass Endstufen, insbesondere welche mit Schaltnetzteilen (also Class H und D) sowieso nicht die volle RMS-Leistung über lange Zeit leisten können.
    Was genau hat die Art des Netzteils mit der Schaltung der Ausgangsstufe zu tun? Hint: Auch einen Class-A Verstärker kann man mit einem Schaltnetzteil betreiben. Oder Class-D mit einem konventionellen Ringerntrafo.
    So ganz nebenbei sei erwähnt, dass ein Schaltnetzteil - sofern passend dimensioniert - die gleiche Leistung zur Verfügung stellen kann wie ein konventionelles Netzteil. Auch dauerhaft. Lass Dich nicht davon täuschen, dass der Trafo deutlich kleiner ist :-)

  5. #5
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    Nail.16 ist offline
    RMS-Signal = Pink Noise 6dB Crest.

    Was genau hat die Art des Netzteils mit der Schaltung der Ausgangsstufe zu tun? Hint: Auch einen Class-A Verstärker kann man mit einem Schaltnetzteil betreiben. Oder Class-D mit einem konventionellen Ringerntrafo.
    So ganz nebenbei sei erwähnt, dass ein Schaltnetzteil - sofern passend dimensioniert - die gleiche Leistung zur Verfügung stellen kann wie ein konventionelles Netzteil. Auch dauerhaft. Lass Dich nicht davon täuschen, dass der Trafo deutlich kleiner ist :-)
    Was genau hat die Art des Netzteils mit der Schaltung der Ausgangsstufe zu tun? Hint: Auch einen Class-A Verstärker kann man mit einem Schaltnetzteil betreiben. Oder Class-D mit einem konventionellen Ringerntrafo.
    Das wusste ich nicht. Aber es gibt Class D verstärker mit Ringkerntrafo? Die haben doch alle eine Schaltnetzteil, oder?

    So ganz nebenbei sei erwähnt, dass ein Schaltnetzteil - sofern passend dimensioniert - die gleiche Leistung zur Verfügung stellen kann wie ein konventionelles Netzteil. Auch dauerhaft. Lass Dich nicht davon täuschen, dass der Trafo deutlich kleiner ist :-)

    Das wusste ich schon. Ich meinte eigentlich, dass man ein einen Ringkerntrafo kurzzeitig überlasten kann, weil es eine geiwsse zeit dauert, bis es zur thermischen Überlastung kommt. Bei einem Schaltnetzteil ist das doch kein Problem der Wärme.
    Auch falsch?

  6. #6
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    RaumKlang ist offline
    Zitat von Nail.16 Beitrag anzeigen
    RMS-Signal = Pink Noise 6dB Crest.
    Warum schreibst Du dann nicht genau das? RMS bedeutet lediglich "quadratisches Mittel" oder schlicht Effektivwert. Sofern wir es mit sinusähnlichen Signalen zu tun haben, liegt der Effektivwert bei etwa 71% des Scheitelwertes.


    Zitat von Nail.16 Beitrag anzeigen
    Das wusste ich nicht. Aber es gibt Class D verstärker mit Ringkerntrafo? Die haben doch alle eine Schaltnetzteil, oder?
    Nein. Zwar relativ selten, aber es gibt durchaus sowas.


    Zitat von Nail.16 Beitrag anzeigen
    Das wusste ich schon. Ich meinte eigentlich, dass man ein einen Ringkerntrafo kurzzeitig überlasten kann, weil es eine geiwsse zeit dauert, bis es zur thermischen Überlastung kommt. Bei einem Schaltnetzteil ist das doch kein Problem der Wärme.
    Auch aus einem konventionellen Netzteil kann man nicht dauerhaft mehr Leistung ziehen als dafür vorgesehen. Das dauert vielleicht ein paar Minuten bis der Trafo seinen nutzbaren Temperaturbereich verlässt und dann ist Schicht im Schacht.

  7. #7
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    Nail.16 ist offline
    Zitat von RaumKlang Beitrag anzeigen
    Auch aus einem konventionellen Netzteil kann man nicht dauerhaft mehr Leistung ziehen als dafür vorgesehen. Das dauert vielleicht ein paar Minuten bis der Trafo seinen nutzbaren Temperaturbereich verlässt und dann ist Schicht im Schacht.
    Ich schrieb ja "kurzzeitig". Aber nicht zu kurz, dass es nicht für Musik ausreichen würde.

    Ansonsten: Wieder was gelernt^^

  8. #8
    HCA Recording Avatar von topo

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    topo ist offline
    Ich verlinke mal auf einen älteren Tread von mir - passend zum Thema:

    Live-Band PA versus „Disco“ PA


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  9. #9
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    Calaway65 ist offline
    Ok, interessant!

    Dann werde ich mal ein bischhen konkreter:

    Mein Patenonkeln will demnächst mal wieder seine Kelleranlage flott machen. Die besteht aus 2 Selbstbau Fullrange-Boxen mit jeweils 8 HiFi-Bässen und einer Impedanz von 4 Ohm. Gesamtleistung pro Box: 640 W

    Nun geht es ihm nicht um den ultimativen HiFi-Klang er hat einfach nur nach einer Endstufe gefragt mit der er es den Boxen so richtig besorgen kann. Mein erster Vorschlag wäre jetzt ein T.Amp TSA 1400 gewesen. Nach meiner ersten Überlegung hätte die mit 2x670W an 4Ohm ja ziemlich genau gepasst.

    Was hättet ihr den für konkrete Vorschläge (günstig ist natürlich zu bevorzugen )?

  10. #10
    HCA Recording Avatar von topo

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    topo ist offline
    Was ihr vorhabt, hat, so meine Einschätzung, nicht wirklich etwas mit PA zu tun......


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  11. #11
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    Calaway65 ist offline
    Leider gibt es hier keinen HiFi-Bereich und mich extra in nem anderen Forum dafür anmelden.....

    Im Endeffekt ist es ja nun egal, ob die Bassspeaker Hifi oder PA sind, da wird die Endstufendimensionierung ja wohl nicht groß anders sein?!

    Eigentlich geht es ja nun mehr um die Endstufe, bzw. welche wir da nehmen sollten.

  12. #12
    PA-kkordeon Moderator Avatar von Wil_Riker

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    Wil_Riker ist offline
    Hallo Calaway65,

    da hier im PA-Bereich keine HiFi-Fragen beantwortet werden, habe ich den Thread nach OffTopic/Media-Center verschoben...

  13. #13
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    Calaway65 ist offline
    Alles klar! Dann will ich mal hoffen, dass mir jemand weiterhelfen kann!

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