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  • 1 Post By drumtheater736

Thema: Anfängerfrage zur Fusstechnik

  1. #1
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    Anfängerfrage zur Fusstechnik

    Hallo Schlagzeuggemeinde,

    seit ein paar Tagen besitze ich nun auch ein Schlagzeug. Genauer ists nur ein E-Drum von Roland.

    Ich habe dabei eine Frage zur Fußtechnik. Soweit ich bisher lesen konnte, gibt es unterschiedliche Techniken, die Basstrommel zu bedienen.

    Meine Frage betrifft dabei, die Stellung des Kickpads unmittelbar nach dem Schlag. Am "bequemsten" kommt es mir vor, wenn man das Pedal tritt und den Fuss dann darauf ruhen lässt. Das Kickpad berührt dann praktisch ständig die Trommel. Nur kurz vorm Schlag verlässt der Schlegel die Trommel (bzw. bei mir das Netz).

    Beim E-Drum scheint es keinen großen Unterschied zu machen, aber ich kann mir vorstellen, dass es bei einem A-Set doch klanglich anders sein kann. Wenn man den Schlegel nach dem Schlag zurückprallen lässt, dann kann doch das Fell frei schwingen? Dämpft dies, wenn man den Fuß nach dem Schlag auf dem Pedal lässt? Was ist denn die "richtige", also die gebräuchlicher Spielweise, bzw. wie steht das Fusspedal in Ruheposition?

    Danke für jede Hilfe,
    Roland

  2. #2
    HCA Eigenbau Drums Avatar von GieselaBSE

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    GieselaBSE ist offline
    Das ist eine Klangfrage.
    Dein Gedanke ist richtig, lässt man den Beater im Fell ruhen, dämpft er das Fell und somit auch den Ton.
    Nimmt man den Beater wieder direkt vom Fell, klingt es "offener".
    Viele Rockdrummer lassen den Beater im Fell, ist durchaus gebräuchlich.
    Gut ist, wenn man beides beherrscht, es gibt kein wirkliches "richtig" oder "falsch".

    Entscheide dich ruhig für die Art, die dir jetzt am bequemsten ist.
    hier könnte meine Signatur stehen

  3. #3
    Helpful & Friendly User Avatar von BumTac

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    BumTac ist offline
    Gisela hat´s genau richtig formuliert! Auch die Frage "heel down" oder "heel up" entscheidet hier mit. Wenn Du die Hacken immer angehoben spielst, fällt es fast auf natürliche Art leicht, den Beater wieder vom Fell zu nehmen. Umgekehrt ist es schon eine Frage der Disziplin, denn wenn der Fuß flächig auf der Trittplatte liegt, drückt es automatisch den Beater ins Fell. Sooooo wahnsinnig groß sind die Unterschiede klanglich aber nun auch nicht, ich behaupte, die meisten würden das von aussen nicht beurteilen können. Und abgenommen (bei e-drum sowieso) wird der Unterschied noch geringer bzw. fällt sogar komplett weg.
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  4. #4
    Kesselmod (Drums) Avatar von Bacchus#777

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    Bacchus#777 ist gerade online
    Hallo Roland (der E-Drummer, hihi)

    Genau wie meine beiden Vorredner kann ich das auch unterschreiben. Es gibt hier kein richtig oder falsch. Heel down und heel up, wie BumTac schon sagte, ist das entscheidende Kriterium. Wenn du Heel Up spielt, ist es fast ein Unding, den Fuß gleich wieder nach dem Schlag anzuheben. Da holst du dir vielleicht einen Leistenbruch von, aber keine schönere Technik.

    Liebe Grüße, wilkommen in der Schlagzeugerwelt und viel viel Spaß beim Spielen!

    Bacchus
    Love dump me!



  5. #5
    Helpful & Friendly User Avatar von Drummerle

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    Zitat von Bacchus#777 Beitrag anzeigen
    Wenn du Heel Up spielt, ist es fast ein Unding, den Fuß gleich wieder nach dem Schlag anzuheben. Da holst du dir vielleicht einen Leistenbruch von, aber keine schönere Technik.
    Das habe ich aber von meinem Lehrer anders gelernt - und der hat eine verdammt gute Technik....
    Habe anfangs auch immer reingedrückt - weil ich es so gelernt und angewand hatte....leider hatte mein Lehrer die BD sehr Resonant gestimmt, ohne Dämpfung o.ä. - da muss man ehrlich sagen, hat sich das "auf dem Fell liegen lassen" echt nicht angehört.

    Und beim Double-Bass spielen war es dann eine echte Gleichgewichtsübung - die Pedal-Grundstellung war nämlich so, dass der Beater ca. 5cm vom Fell entfernt war - und nach dem schlag musste man sofort wieder in diese Grundstellung gehen - bei Heel-Up hieß das also, dass beide beide nur leicht auf dem Pedal liegen - sprich nahezu schweben. War echt schwer, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich es heute noch nicht kann ;-) bei Heel Up spiele ich immer noch "normal".


    Aber wie heißt es so schön "When you mean it sounds good, it sounds good!"
    Einfacher ist es natürlich das gewicht des fußes immer voll auf dem pedal zu haben, und damit dem Beater am Fell. Wenn die BD aber klingen soll und man sie auch so gestimmt hat, sollte man sie auch klingen lassen!
    Wenn man beim musizieren den Spaß vernachlässigt, SPIELT man dann noch ein Instrument?

  6. #6
    Kesselmod (Drums) Avatar von Bacchus#777

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    Bacchus#777 ist gerade online
    Ja, natürlich ist das besser, vorallem, wenn man eine resonante BD hat. Aber machen tun es imho wirklich die allerwenigsten. Wie du schon sagst, das ist wirklich schwer und du kannst es auch nach Jahren nicht. Ich denke, solche Feinheiten liegen dann im Auge des Betrachters. Das muss jeder für sich selbst finden. Ich bin davon überzeugt, dass dein alter Lehrer sehr gut ist, aber ich denke, einer auf dem gleichen Stand wie er, der aber den Fuß auf dem Pedal lässt, rockt genau so heftig ab.
    Ansonsten verstehe ich deinen Post natürlich, recht hast du.

    Zitat von Drummerle
    When you mean it sounds good, it sounds good!
    Ahh, der gute Bob!
    Love dump me!



  7. #7
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    drumtheater736 ist offline
    Hi,

    man sollte auch aus der grundstellung spielen also den fuss auf dem pedal absetzen, erst wenn man das pedal spielt die ferse heben dann wieder in die ruhestellung.

    es geht dabei auch um die muskeln zu entspannen, sicher werden einige sagen, ich spüre keine anstrengung in den muskeln also wieso sollte man dann entspannen. das gegenargument ist dann, dass auch geringe belastungen,
    welche man erst garnicht wahrnimmt trotzdem belastungen sind. diese machen sich aber erst nach einem längeren zeitraum bemerkbar. wenn das konzert gespielt ist bevor diese grenze erreicht ist, naja dann ist ja alles gut.

    also es ist schwer zu sagen ob es wirklich eine belastung ist oder nicht.

    Lg

    DT
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  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von PattiF

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    PattiF ist gerade online
    soweit wurde ja schon ziemlich alles gesagt, ich möchte nur darauf hinweisen was man unbedingt vermeiden sollte, nämlich "der unbeabsichtigte Zweitschlag" wenn man den Beater im Fell lässt. Das gibt nämlich wirklich einen unschönen undefinierten Beigeschmack jeden Beats. (also kein: bumm-bop, lässt sich leider schwer beschreiben, ich hoffe ihr wisst was ich meine)

    Grüssle
    PattiF
    DRUMS: Tama SC Bubinga Elite; Sonor Force 3000; Sonor Artist Glockenbronze Snare 14 x 6, Pearl & Yamaha J.JR. Robinson Snares, Zildjian A-Custom Cymbals
    PA: Master Audio TP-2400, Tops Beyma FR12A-1, Subs Beyma BR 15LX60, Monitore Beyma 12KX in nem 10" Gehäuse, Boxen Selbstbau

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Berndrummer

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    Berndrummer ist offline
    LIebe Drumgemeinde

    Bin neu im Forum und erlaube mir, auch meinen Senf dazuzugeben. Ich habe jahrelang A-Drums gespielt und jetzt auf E-Drum gewechselt. Ich habe immer den Beater ins Fell gehauen und ihn dort gelassen. Habe aber auf Videos auch andere Techniken gesehen. Ist wohl auch ein wenig eine Frage, wie es Dir wohl ist. Beim E-Drum zumindest ist es keine Soundfrage. Ich denke halt, jeder wie er es mag und wie er es besser kann...

    LG
    Berndrummer
    Let's rock!

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