Anfänger Fragen für Hardware (Synthesizer usw...)

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Hallo,
bin so ziemlich neu hier im Forum und weiß nicht so recht ob ich hier richtig bin mit meinem Thema.

Ich bin 29 Jahre und schon seit etlichen Jahren ein Musik Junkie.
Höre ziemlich viel...

Da dachte ich mir schon was länger, warum stellst nicht selber etwas auf die Beine und fängst selber an als Hobby.

Habe mir also spontan erst einmal den Musikc Maker 2015 Premium zum ausprobieren geholt.
Komme bis jetzt damit klar,aber bedenken für später. Weil ist schon ziemlich Baustein mässig und oft am abstürzen.

Cubase oder FL Studio die Demo Versionen angetestet. Laufen auf jedenfall stabiler. Wobei ich mich bei den beiden nicht entscheiden kann...

Ich höhre überwiegend Ebm,Industrial,Synthpop bzw.Futurepop,Trance.

Wie Frontline Assembly,Skinny Puppy,Neuroticfish,VNV Nation,Front 242,Depeche Mode, Assemblage 23... Usw.

Nun möchte ich aber etwas zum Anfassen haben und nicht nur über DAW Software Sounds erzeugen.

Sollte eine Mischung aus VST Plugins und erst mal ein Hardware.

Frage :
1.Welche DAW zum arbeiten? CUBASE,Fl Studio oder noch beim Music Maker bleiben?

2. Für den Anfang den Akai Rythm Wolf angedacht und Rest erst mal über VST Plugins. Anschließend den Korg MS 20 Mini. Gute Idee für blutige Anfänger?

3. Was benötige ich ansonsten noch um die Hardware am PC aufzunehmen?

4. Anfänger Lektüre? ( ein wenig über Internet schon eingelesen über VCO)

Würde mich über antworten freuen.
:)
 
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Hallo,

ich mache Musik im etwa im gleichen Genre und ich benutze Cubase 5, nicht ganz aktuelle, aber stabile Version. (aber leider nicht mehr im Handel :mad:.
Für deine Genres (v.a. Trance und Futurepop) würde ich für den Anfang eher VSTs als Hardware empfehlen z.B. Synthmaster: http://www.kv331audio.com.
Benutze ich im Moment nicht, aber die Testversion ist sehr vielversprechend!

Ich benutze die VSTs aus dem Komplete-Bundle von Native Instruments, die eigentlich für alle Genres einsetzbar sind. Wenn dir das zu viele synthies sind, reicht der Massive von NI für den Anfang.
Ein Audio-Interface spart kann man sich dann sparen (es sei denn du willst Gesang aufnehmen).

Ich hab jetzt nicht alle Fragen beantwortet, aber ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen ;)
Gruß, SilverLining
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Danke :)
Gibt schonmal ein paar Denkanstöße. Schau ich mir mal an.
 
Du könntest als DAW auch noch Reason anschauen. Das ist zwar ein geschlossenes System, aber mittlerweile gibt es schon sehr viel an Expansions dafür. Alternativ dazu ist auch Ableton Live eine Möglichkeit. Im Prinzip sind alle hier genannten, außer der Music Maker auf Augenhöhe. Nimm das, was dir am meisten zusagt.
 
Wilkommen im Forum, FlexStarpitch!


Wenn du es vorziehst, mit richtiger Hardware zu arbeiten, empfehle ich auf alle Fälle ein gescheites Audio-Interface (...eigentlich auch wenn du lieber mit MIDI Controllern und Plugins arbeiten möchtest.... die eingebauten Soundkarten sind eigentlich nur eine Notlösung.)

Bei den meisten Angeboten ist schon eine (kleine) Software-DAW mit dabei; gute und empfehlenswerte USB-Interfaces gibt es schon im Preisbereich zwischen ca. 150 und 200 Euro.

Wenn du Vocal-Aufnahmen machen möchtest, kommt noch ein (Grossmembran-)Mikrofon der Einstiegsklasse hinzu; beispielsweise das AT-2035 von Audio Technica, welches mit ca. 180 Euro zu Buche schlägt.


HTH
:hat:
 
Hi!
Meine Musik geht genremäßig in die Richtung, in die du auch gehen willst.
Den Music Maker hatte ich auch mal ausprobiert, aber der ist... naja... gibt besseres :D

Als DAW verwende ich Ableton Live 9.
Bei den Instrumenten bin ich mittlerweile wieder komplett bei Software gelandet.
Hatte mal kurze Ausflüge in Richtung Hardware und hatte mir da eine Novation UltraNova, eine Alesis Fusion 8HD und einen M-Audio Venom geholt, weil ich auch was "zum Anfassen" wollte.
Alles drei richtig gut klingende Kisten, aber ich wurde beim Wechseln zwischen den Boards immer so aus meinem Workflow gerissen.
Die Fusion und UltraNova nutze ich aber noch als Eingabekeyboards, weil die Tastaturen einfach spitze sind und für kurze "Skizze", wenn ich mal den Rechner nicht hochfahren will, aber mein eigentliches Instrument ist da mein Rechner.
Zusätzlich zu den Keyboards nutze ich noch ein Novation LaunchControl als MIDI-Controller.

Als VSTs verwende ich Battery 4 von NI als Drumsampler, DUNE2 von Synapse Audio und Zebra 2, Diva, Bazille und Hive von U-HE. Gelegentlich noch Kontakt von NI, wenn ich mal Natursounds brauche.
Damit deck ich alles ab, was ich brauche.
Ich habe auch das Komplete 9 Paket von NI, nutze aber die Synths wie Massive, FM8 oder Absynth nicht mehr, weil mMn. die oben genannten diese klanglich aus dem Rennen werfen.

Von einem Kauf von analoger Hardwardware wie dem MS20mini oder dem Rythm Wolf würde ich dir abraten, besonders wenn du noch blutiger Anfänger bist.
Da kommt dann halt noch dazu, dass du zwingend ein Audiointerface brauchst, um die Instrumente auch aufzunehmen und zudem weißt du ja noch gar nicht, ob diese Instrumente das liefern, was du dir erhoffst. Wenn das schief geht, dann hast du erstmal nen guten Batzen Geld verbrannt.

Mein kleiner "Geheimtipp":
Hol dir Reaper als DAW. Hat ne ähnliche Lizenzpolitik wie WinRAR, kannst also solange "testen" wie du willst und es ist eine vollwertige DAW, die auch in der 64 bit Version 32 bit Plugins verwenden kann. Wenn sie dir zusagt, dann ist die Lizenz mit knapp 60€ auch sehr günstig.
Dann holst du dir noch folgende Freeware:
Als Synths: Tyrell N6 von U-HE, Zebralette von U-HE und den TAL Noizemaker. Damit hast du zwei eher klassische Synths und einen Exoten ( Zebralette ) mit denen du schon eine ordentliche Palette an Sounds erzeugen kannst. Mit den dreien habe ich angefangen und verwende zumindest noch hin und wieder den Noizemaker.
Die beiden U-HE's hab ich durch die besseren Kauf-Versionen ersetzt. ^^
Als Drumsynth googlest du mal nach Drummatic 3, das ist ein virtuell analoger Drumsynth, der Drumsounds ähnlich dem Rythm Wolf erzeugen kann.
Dann noch von Camel Audio den CamelCrusher. Damit hast du ein nettes Compressions / Distortion Werkzeug um für EBM die nötige Rauheit erzeugen zu können.

Mit dem kleinen Software Setup kannst du schon prima in die von dir genannten Genres einsteigen und schauen, was du willst und was dir da taugt und du kannst dir ein Basiswissen in Sachen Klangsynthese aneignen und hast erstmal noch gar nix ausgeben müssen! :)


Wenn du gar nicht von der Idee von "etwas zum Anfassen" loslassen willst, dann plane auf alle Fälle einen langen Ausflug zu einem großen Musikgeschäft wie Thomann, JustMusic, MusicStore oder eben was bei dir am nähesten liegt, bei dem du die Synths ausprobieren und auf Herz und Nieren testen und dich ausführlich beraten lassen kannst.
Bei der UltraNova und beim Venom hab ich das gemacht, die Fusion war dann eher ein spontaner Schuss bei E-Bay, bei dem ich Wahnsinnig Glück hatte. ^^
Aber wie oben schon gesagt, ich würde mich als blutiger Anfänger nicht sofort in hohe Unkosten stürzen, obwohl du noch nicht genau weißt, was du willst, bzw. was du brauchst.

Soweit mal mein Senf dazu. ^^

Viele Grüße. :)
 
Du könntest als DAW auch noch Reason anschauen. Das ist zwar ein geschlossenes System, aber mittlerweile gibt es schon sehr viel an Expansions dafür. Alternativ dazu ist auch Ableton Live eine Möglichkeit. Im Prinzip sind alle hier genannten, außer der Music Maker auf Augenhöhe. Nimm das, was dir am meisten zusagt.

Reason scheint recht gut zu sein.
Ich hatte mich damals dagegen entschieden, weil man nur auf die Rackextensions limitiert ist und es damals noch nicht so viele gab. ^^
Auch wenn man jetzt ein VST finden würde, das einem gefällt, dann kann mans nicht nutzen.
Das finde ich nachwievor den größten Nachteil an Reason. Der Vorteil, der für Reason spricht ist, dass es sehr stabil laufen soll.
 
Ja außerdem kann man es ja per rewire in eine beliebige DAW routen und dort dann VSTs verwenden. Habe ich mit Cubase so gemacht. Vom Workflow hat mir Reason immer am besten gefallen für Elektro.
 

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