Boss GT-10 4Kabel-Methode: Brummschleife aufbrechen?

Reelo
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Letzten Samstag hatten wir Bandprobe, und ich bin immer noch dabei mein Setup richtig ein zu stellen, da ich mein neues Topteil (Triamp) noch nicht lange habe.
Bis jetzt hab ich mein Boss GT-10 in den Effektweg des Amps eingeschleift (Paralleler Weg, aber voll auf Wet gedreht) da ich im Moment nur die Modulationseffekte des GTs benutze um meinen Cleansound zu färben. So kann ich mit dem Stageboard des Amps die Effekte an- und ausschalten (Loop On/Off; am GT mach ich gar nix).
Ich habe aber vor meinen Top irgendwann demnächst zu midifizieren, damit ich dann die Kanäle von meinem Amp gleich mit dem GT-10 schalten kann, bzw diese in meine Patches mit einbeziehe. Somit müsste ich dann nicht mehr auf dem Stageboard Kanal wechseln UND FX-Loop on/Off um von nem trockenen Gainkanal auf nen modulierten Cleanen zu schalten.
Soweit so gut.
Eigentlich würde ich dann gerne das GT-10 mittels 4Kabel-Methode anschliessen, damit ich auch Effekte (Wah, Comp etc) vor den Preamp hängen kann. Das sieht dann im Allgemeinen so aus:

Gitarre --> GT10 Input --> GT10 Send --> Amp Input --> Amp Send --> GT10 Return --> GT10 Output --> Amp Return.

Wie man sieht hängen hier zwischen GT-10 und Amp 3 Kabel. Ich habe dieses Setup also am Samstag im Proberaum versucht und dabei ein echt unmögliches Brummen gehabt. Bei Highgain im Amp entsprechend lauter. Ich gehe mal davon aus dass ich hier ne klassische Brummschleife hergestellt habe. Unglücklicherweise benutze ich für sämtliche Signalwege 6m Kabel, damit ich auch auf grösseren Bühnen das GT-10 vorne stehen hab.

Jetzt hab ich hier schon mal was von Trenntrafos und galvanischer Trennung gelesen. Würde sowas wie das HD400 von Behringer in meinem Falle helfen? Wenn ja, wo müsste ich es genau platzieren, bzw welcher Signalweg sollte da durch laufen. So wie ich das sehe kann man da 2 Mono-Signalwege durch laufen lassen. Kann mir das mal jemand näher erläutern und sagen ob so ein Teil sinnvoll ist?

Danke.
 
Eigenschaft
 
Da wird dir niemand per Ferndiagnose sicher helfen können. Versuche mal kurze Kabel zu verwenden,oder einzelne Kabel tauschen nur zum Test, ob sich etwas ändert (qualitativ gute Kabel setze ich mal voraus). Nimm auf jeden Fall die gleiche Steckdose für Amp und GT-10. Wenn das Problem dann noch besteht, gibt es mehrere Möglichkeiten dass Einstellungen am GT-10 das Problem sind z.B. Presets mit zu hohem Pegel. Output Selector Einstellung prüfen.Zu dem HD 400 kann ich nichts sagen, kenne aber niemand der etwas in der Art zwischen Multieffekt und Amp benutzt.
 
https://www.thomann.de/de/palmer_pli01_line_isolation_box.htm

Das müsste genügen. Funktionierte bei mir prima.

Was ich nicht verstehe: müsste das GT-10 nicht anders angeschlossen werden?

Gitarre -> Amp In; Amp Send -> GT-10 In, GT-10 Out -> Amp Return; Amp Speaker Out -> Box

So hättest Du die Preampsounds des Triamp ohne AD/DA-Wandlung und die Modulationseffekte dahinter. So kenne ich das.

Und den FX-Loop (parallel) müsste man doch auf weniger als 100% stellen müssen, stattdessen aber das GT-10 auf 100% wet und die Preampstufe umgehen/bypass schalten. Ich habe kein GT-10, hatte aber nen Triamp mk II und stelle mir das so am besten vor, ES SEI DENN, man will die Preamp Models aus dem GT-10 nutzen.
Bitte klär mich auf.

In meinem Verkabelungsbeispiel müsste das Isolationsteil zwischen GT-10 Output und Amp Return. So hat's bei mir ein brummendes Rackgerät entstört.
 
Ah, grad die Sachen mit dem Wah etc. gelesen. Also dann wäre es Gitarre -> GT-10 In; GT-10 Send -> Amp In (dieser Weg für Wah etc. aus dem GT-10); Amp Send -> GT-10 Return -> GT-10 Out -> Amp Return (für die Mod.-Effekte).
Oder ist das Blödsinn?

Kann man dem GT-10 nicht sagen, welcher Effekt wo raus kommt?
 
Jap, so wie du's in deinem 2. Post sagst. Im GT10 kann man die Effektkette (zu welcher auch der S/R-Block gehört, frei hin- und her-schieben. Mit der 4Kabel-Methode (wie in deinem 2. Post) kann man also Wah, Comp, Pre-EQ und Verzerrer VOR den Preamp des Tops schalten, (die (Pre-)Amp Sims des GT10s lässt man dann weg) und dann nach dem das Signal aus dem Top wieder ins GT10 geht kommen alle Modulations- und sonstige Effekte. Dann geht's wieder raus in die Endstufe vom Top.
Ist eigentlich die allererste Wahl für maximale Soundmöglichkeiten, leider hängen somit zwischen Top und GT10 ganze 3 Klinkenkabel, was natürlich ner Brummschleife Tür und Tor öffnet. Ich denke, um ne Brummschleife effektiv zu unterbinden müssten demnach 2 Signalwege entkoppelt werden, weshalb das Behringer-Teil eigentlich ideal wäre, oder..?
 
Hi,
ich habe das GT-10 mit der 4 Kabelmethode an einem Marshall DSL100 angeschlossen. Meine Kabellänge ist ca. 9m. Bei mir ist bis dato noch keine Brummschleife aufgetreten. Kann es vielleicht sein, dass Deine Kabel nicht in Ordnung sind?:gruebel:
Ach Ja, Amp und GT-10 sind bei mir in unterschiedlichen Steckdosen.
 
Hi,
ich habe das GT-10 mit der 4 Kabelmethode an einem Marshall DSL100 angeschlossen. Meine Kabellänge ist ca. 9m. Bei mir ist bis dato noch keine Brummschleife aufgetreten. Kann es vielleicht sein, dass Deine Kabel nicht in Ordnung sind?:gruebel:
Ach Ja, Amp und GT-10 sind bei mir in unterschiedlichen Steckdosen.

Ich benutze 6m Klotz KIK Kabel. Ich weiss, nicht die teuersten, aber auch nicht sooo schlecht. Ich werde auf jeden Fall auch mal versuchen die Steckdose(n) zu wechseln.
 

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