Die Kunst des Bogenführens, Buch gesucht.

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HerrKunterbunt
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Hallo liebe mit spieler ich bin seit neuestem (5 Tage nun) auch Cellist.

Der Bogen liegt gut in der Hand und führt sich prima, ich konnte mir schon Tipps von Videos von zb.: Andre Navera anhören wie er den Bogen hält, und wie er das macht, und auch von anderen Cellisten.


Aber gibt es ein Buch was dies noch besser beschreibt? (Um sich eine persönlische perfekte Haltung zu erschaffen)
(Nach der Handlung: Je detailreicher eine Bewegung beschrieben ist umso besser geht sie von der Hand.)

Noch eine zusatz Frage: Wie oft Kolophonium an den Bogen?


Ja, ich hab nen Lehrer.


viele grüße
 
Eigenschaft
 
Habe noch nicht nach einem Buch geschaut, aber ist gibt eine ganz interessante historische Betrachtung zum Thema Bogenführung.


An dem Artikel kannst Du denke ich ganz gut feststellen, ob ein Buch über Bogenführung auch einigermaßen vollständig ist.

Ich persönlich habe in einem (Laien-)Barockorchester sehr viel zum Thema Bogenführung gelernt. Übrigens kann man daran endlos perfektonieren... alleine die Position des Daumens ermöglicht extrem viel unterschiedliche Ausdrucksweisen.

Gruß,

Reinhard
 
ich will dich jetzt nicht unterschätzen. Aber beim Cello sollte man sich eigentlich in jeden Fall einen Lehrer nehmen. So einfach das autodidakt zu leren funktioniert in den meisten Fällen nicht gut.
Grade bei der Haltung oder auch bei techniken wie spiccatto, Daumenlage,Vibrato oder auch bei den Sogenannten standartfingersätzen( die du alleine wohl eher nicht rauskriegen wirst) kann man glaube ich wenn man das ganze selbstständig lernt einiges falsch machen.
Hinzu kommen noch Sachen wie der Ausdruck der bei verschieden Stücken entsprechend einer Epoche immer ziemlich deutlich angeppasst werden muss.

Aber ich will dich nicht entmutigen Cello zu spielen. Versteh das nicht flasch. Ich denke nur, dass man grade am Anfang sich sehr viel verbauen kann. Später wenn du schon ne Weile spielst kriegst du diese Fehler dann nur mit sehr großem Aufwand wieder weg.

Um noch auf deine Frage zu Antworten:
Kolophonium kann man eigentlich in Maßen bei jedem Spiel ein wenig draufmachen. Du solltest aber nicht übertreiben ansonsten kratzts. Aber ein bischen immer drauf schaden so gut wie nie.
 
Ja, ich hab nen Lehrer.

Als Zitat von mir.

Nochmal ich habe eine Lehrerin, um genau zu sein.
Jetz verstanden?^^ (Nicht böse nehmen Lesefehler passieren jeden!)

Danke Suamor
ist nen toller Link.

Mir wurde von Francois Rabbath "The Art of Bowing" (oder so) empfohlen, find dies aber nirgends.

viele grüße und danke
 
Zuletzt bearbeitet:
http://artofthebow.com/

Zum Kolophonium: Im Prinzip stimmt das, weniger ist mehr. Gerade bei Anfängern (und auf dem Cello sicher erst recht) sollte es kratzig klingen, damit das Gefühl für den Bogenansatz sich entwickeln kann.

Gruß,

Reinhard
 
Danke Suamor für den link

, wäre auch jetz gerne so gut wie du, um in einem Barock Orchester zu spielen, aber dazu reichen nocht nich die Fähigkeiten ; (
und wo findet man diese eigentlich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt hier im Forum einen gepinnerten Link mit "Laienorchestern/Ensembles"...
 
Darf ich kurz ganz ehrlich sein? Die "üblichen" Mucker hier verweisen wir in den Flohmarkt - im Popularbereich sind Angebot und Nachfrage eine ganz andere.
Bei den Streichern haben wir Moderatoren uns auf diesen Kompromiss geeinigt, da ihr hier einfach in der absoluten Minderheit seit.
 
... das wollte ich ja nicht so verraten ;)

Ich denke aber, dass die Anzahl der "Klassiker" hier im Forum eher gering ist, bei uns Streichern allerdings überproportional hoch. Bei den Bläsern und Schlagwerkern (denn die meinst du ja wahrscheinlich) werden erheblich mehr "popular-Musiker" als "klassische Musiker" aktiv sein (vermute ich). Gleichzeitig ist die Anzahl der Streicher in klassischen Ensembles wesentlich höher als die der Bläser und Schlagwerker, so dass sich entsprechende OrSuMu dort nicht lohnen (und da wahrscheinlich zu Aufschreien der Entrüstung "Warum wird die Leitkultur der Popularkultur vorgezogen?" führen würde) wird. (Versuch mal als Querflöte in ein Uniorchester zu kommen :D).

Grüße von C&B

BT: An deiner Stelle würde ich mich vertrauensvoll an deine Lehrerin wenden ( oder zu einem Lehrer wechseln, dem ich dabei vertraue). DEINE eigenen "perfekte" Bogenhaltung wird sich dann ergebnen, wenn du die Erfahrung hast, wie es sich gut und richtig anfühlt. M.E. nach wechselt sie auch ein wenig von Bogen zu Bogen, je nach dem, wie dieser ausballanciert ist.
 
Ach Cello, das kann man so schon sagen :D Unsere Streicher sind was besonderes. Bei den Vocaleros gibt es Dinge, die auch anders gehandhabt werden als in jedem anderen Brett hier, weil wir eben auch den Spagat von der "Ich will mal Oper Studieren"-Klassikerin bis hin zum "Ich brüll nur in Bands"-Freak haben.

Bei den Bläsern sind die meisten Leute tatsächlich in BigBands (die ja inzwischen fast jeder Musikverein hat) oder Ska-Bands aktiv und haben das Problem "wie finde ich Mitspieler" so gar nicht.
 

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