Ist meine Plektrumhaltung falsch?

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Hi Leute

Ich spiel seit ca. 10 Monaten Gitarre und hab durch andere Threads hier im Musikerforum festgestellt das ich das Plektrum falsch halte (mit drei Fingern). Ich hab jetzt seit 2 Tagen umgestellt und muss sagen es kommt langsam. Doch, ich hab gemerkt das ich das mit dem Plektrum die Saiten gar nicht Parallel anschlag sondern mit einem kleinen Winkel. (nehme an um die 10-15 Grad) Und jetzt meine Fragen: Ist diese Plektrumhaltung falsch? Kann mich das behindern um meine Anschlagtechniken richtig auszuüben? Sollte ich das ändern?


Danke schonmal für s Antworten.

Liebe Grüsse

MetalGuitarMan
 
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Ich denke nicht, dass es hier richtig und falsch gibt, da die Plektrumhaltung doch eine sehr individuelle Sache ist und jeder anders zurecht kommt. Wenn du das Gefühl hast, dass dich die Plektrumhaltung behindert, dann solltest du etwas ändern, vorher nicht.
 
http://upload.wikimedia.org/wikiped...trumhaltung.svg/200px-Plectrumhaltung.svg.png

es heißt ja immer man soll es so halten, ich denke mann sollte das plek so halten wie es ein gut in der hand liegt.
Ich halte es mit der zeiger finger spitze und die seite an der daum spitze damit ich mein pinch harmonics machen kann, quasi daum und zeiger finger sind ca. 90grad zu einander gewinkelt

schau dir gene simmons an der hält sein pleck mit daum ring und mittel finger
 
Wie du es machst ist völlig egal so lange du klarkommst. Klar wenn du damit Probleme hast ist es sicher ratsam von jmd eine Haltung auszuprobieren aber auch unter den Profis gibt es die exotischsten Haltungen. Die Haltung bei mir hat sich oft verändert bis ich irgendwann zu der gestoßen bin mit der ich am besten klar komme. Das dauert eben :great:
 
Ich denke die für Dich richtige Haltung entwickelt sich von alleine. Das ist eine Frage der Spielerfahrung und des Probierens. Wie schon angemerkt gibt es nicht DIE richtige Haltung. Je mehr verschiedene Sounds Du erzeugen willst, mußt Du manchmal auch die Haltung mit anpassen. Ich wechsel auch während des Gigs hin und wieder ganz intuitiv, hängt auch mit der verlangten Stilistik zusammen.

Grüße Micha
 
Keine Sorge, das kommt noch. Ich hab vor zwei Wochen auch von der 3-Finger auf die Daumen-Zeigefingerhaltung gewechselt.

Die erste Woche war sehr gewöhnungsbedürftig. Ich hab die Saiten auch nicht mehr sauber getroffen und meine Anschlagstärke war nur noch gefühlte 70%. Macht aber nix, nach einer Woche ungefähr hat sich das gegeben und nun nach 2 Wochen möchte ich das Plek garnicht mehr anders halten. Du kannst wie du selber schon sagst mit der Haltung den Anschlagwinkel ziemlich flexibel gestalten sobald du dich mal an die neue Haltung gewöhnt hast.
 
Schau dir mal das Video hier von Paul Gilbert an, besonders das Ende:

http://www.youtube.com/watch?v=8YvsOKTPaks

Ist zwar Alternate Picking, ist ja aber erstmal egal und hier hält er das Plektrum auch nicht parallel zu den Saiten (wird aber allerdingst auch schnell gespielt).

Gruß
Oneside
 
Also der Winkel wie du die Saiten anschlägst ist ne Geschmackssache, aber es ist gut das du jetzt mit der Daumen-Zeigefinger Haltung spielst.

http://www.youtube.com/watch?v=XPg6wWZgreU hier sind auch einige gute Tipps zum Flatpicking, das wichtigste ist halt immer locker bleiben beim spielen.
 
Ich habe mich lange und ausführlich mit verschiedenen Picking Techniken IM Bereich Alternate Picking von u.a. Petrucci, Paul Gilbert, Michael Angelo Batio und Steve Morse beschäftigt.

Petrucci benutzt eher die herkömmliche Haltung und stützt den kleinen Finger zu Orientierung auf.
Paul Gilbert lässt den kleinen Finger weg. Sein Fixpunkt ist das Handgelenk, dies hat als Folge, dass er den Winkel seines Daumens ändern muss. Außerdem klingt wie ich finde der Sound immer so leicht kratzig, was PG ja sehr mag.
Michael Angelo Batio hat einen sehr unkonventionellen Stil. Er legt alle freien Finger auf und hat das Plek nur zwischen Zeige und Mittelfinger.
Steve Morse hat die für Anfänger merkwürdigste Technik, jedoch ist er wie ich finde einer der besten Alternate Picker. Steve Morse benutzt die drei Finger Technik ( aber ich glaube nicht so wie du es tust) , denn er legt das Handgelenk so seitlich auf. Klick! Des Weiteren ist sein Plek parallel zu den Saiten und er streckt die Finger. So hat er einen härteren saubereren Klang, der durch den größeren Hebel und das parallele Plek möglich ist. Quasi der genaue Kontrast zu PG.
Ich bin gerade so in der Krise mich zu entscheiden, aber da ich eh kaum sweepe ( benutze da eher Alternate Picking ), tendiere ich zu Steve Morse. Naja ich wechsel eh ca jede Woche :D

Ich denke aber dass Petruccis Haltung die flexibelste ist. Zumindest für den Anfang. Er benutzt im Prinzip die klassische zwei Finger Haltung. Ich würde übrigens auf jeden Fall einen Finger zu Orientierung aufsetzen. Das hilft einem enorm bei String Skips etc. wenn man nicht mit dem Handgelenk an die Brücke gebunden ist.

Irgendwo haben alle Picking Haltungen ihre Daseinsberechtigung und ihre Begründungen. Es gibt auch noch Ansätze wie alle Finger gegen den Zeigefinger drücken, sodass man einen stärkeren Druck auf den Daumen ausüben kann.

Welche Technik du benutzt musst du entscheiden! Jedoch würde ich mir bei egal welcher Gedanken machen, ob es so denn sinnvoll ist - von der Bewegung her, von den Möglichkeiten, der Freiheit, ob der Sound einem gefällt .

PS: Bei den zwei Finger Techniken ist das Plek meist nicht parallel, besonders nicht bei Paul Gilbert!

PPS: Was ich glaube, das viel wichtiger ist, ist das Gehirn. Üb die Sachen , die du noch nicht kannst, bzw. die dir Probleme machen. Und zwar gezielt! So wirst du automatisch besser - auch was Speed angeht.
 
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http://upload.wikimedia.org/wikiped...trumhaltung.svg/200px-Plectrumhaltung.svg.png

es heißt ja immer man soll es so halten, ich denke mann sollte das plek so halten wie es ein gut in der hand liegt.

Bin ich der einzige, der sich daran stört, daß das Pick viel zu weit unten herausschaut? Ich versuche immer, mit dem Daumen die nächsttiefere (vom Ton her) Saite zu dämpfen, daher schaut mein Pick nur ganz wenig (2mm?) unten raus.

Die grundlegende Haltung finde ich zwar richtig.
 
Bin ich der einzige, der sich daran stört, daß das Pick viel zu weit unten herausschaut? Ich versuche immer, mit dem Daumen die nächsttiefere (vom Ton her) Saite zu dämpfen, daher schaut mein Pick nur ganz wenig (2mm?) unten raus.

Die grundlegende Haltung finde ich zwar richtig.

Ja, das ist aber dann noch ahängig ob du Akkorde spielst oder single notes, zu mindest bei mir ist es so. Grundlegend finde ich aber: Je weniger das Plek herausragt nach unten hin, desto besser die bespielbarkeit. Zudem spiele ich auch wie, oben bereits angemerkt mit einem leichten Winkel von ca 20°. Ich komm damit wunderbar, auch bei schnellen Sachen und Stringskippings, klar.

Gruß
Tim
 

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