Klavieraufnahme für Anfänger

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo @Lärmbelästigung

nur zur Info:

Die TE möchte Ihr Klavierspiel aufnehmen und hat den Tascam empfohlen bekommen, anschliessend soll der O-Ton mit einem parallel aufgenommenen Video in DaVinci zu einem gut klingenden Video montiert werden.
Die TE ist technisch totale Anfängerin und wird zumindest erst mal keine weitere tief gehende Bearbeitung des Audios vornehmen (zumindest habe ich das so rausgelesen).
Deswegen sind, wenngleich interessant für Mitleser, Begrifflichkeiten wie LUFS, 30 Spuren etc. vermutlich eher verwirrend und auch nicht zwingend notwendig für Sie.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Besitzt der tascam auch eine xy stereo Technik? Weil die nicht extra in der Beschreibung erwähnt wird (im Gegensatz zur zoom h4?

Sind also die tascam mk 100 3 und und zoom h4 in dieser Preisklasse die besten?

Zu den line Cm4 line Mikros : wo koennte man die kaufen? Ich finde dazu nichts

Der Tascam DR-100 macht m.E. mit den internen Mikros kein XY, sondern Äquivalenzsterophonie - erkennbar daran, daß die beiden Mikrophone räumlich deutlich getrennt sind und daß das Aufnahmefeld nicht wie bei klassischem XY 270° abdeckt. AB ist es auch nicht (man sieht unter den Abdeckungen daß die Kapseln nicht parallel ausgerichtet sind) Für ORTF ist der Abstand zu klein, also irgendwas zwischen ORTF und XY.

XY kann z.B. der DR-07X, der DR-22WL oder der DR-40X.

Wenn man solche Dinge ausreizen will, würde ich eher nach einem Gerät schauen, das auch MS kann. MS ist interessant, weil es eine nachträgliche Änderung der Sereobreite zuläßt, was z.B. bei Choraufnahmen schon interessant ist. Das gibts aber glaub ich mit "internen" Mikros nur von Zoom.

Ich würde das aber alles nicht überbewerten. Abgesehen von der Möglichkeit, sehr große Aufnahmewinkel zu nutzen, ist XY nicht prinzipiell besser oder schlechter als ORTF, AB oder MS, und ggf. kann man ja externe Mikros nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen sind, wenngleich interessant für Mitleser, Begrifflichkeiten wie LUFS, 30 Spuren etc. vermutlich eher verwirrend und auch nicht zwingend notwendig für Sie.
Das sehe ich genau so. Hilfreich ist das Überfrachten mit den ganzen Detailinformationen und den Detailkenntnissen sicher nicht, jedenfalls nicht für Anfänger. Damit kann man schlimmstenfalls ein Gefühl auslösen, das teuer gekaufte Gerät sei womöglich rausgeschmissenes Geld. Was es nicht ist.

Gerade zu Beginn wäre meine Empfehlung nach wie vor, alle Zusatzfunktionen am Tascam ausgeschaltet zu lassen, auch den Limiter. Dann auf max. -6 dB an der Aussteuerungsanzeige bei ff/fff-Stellen einpegeln und gut ist es.
Dann in der DAW mit ganz grundlegenden und einfachen Mitteln die Aufnahme ausarbeiten. Am Anfang genügt dazu eigentlich nur das Einstellen des gewünschten Pegels und ggf. EQ, wenn es z.B. im Bass etwas drücken oder rumpeln sollte.
So sollte schone mit dem Tascam alleine eine gut und schön anzuhörende Aufnahme eines guten Flügels gelingen.

Viel ergiebiger ist es, mit dem Abstand und der Ausrichtung der Mikros (in dem Fall mit dem ganzen Tascam) zu experimentieren und darauf zu hören, wie es auf den Klang der Aufnahme Einfluss nimmt. Mit diesen Erfahrungen kann man nämlich gut weiter arbeiten, wenn mal zwei externe Mikrofone dazu kommen. Ohne externe Mikrofone machen auch Infos wie ORTF, EBS, XY etc. kaum Sinn, zumal eine Umsetzung in der Praxis schlicht nicht möglich ist ohne externe Mikrofone.

Einfach (und möglichst simpel) anfangen. Wenn die Wünsche und Ansprüche größer werden sollten oder die eingebauten Mikros des Tsacam irgendwann an ihre Grenzen stoßen sollten, dann kann man über weitere Schritte und weiteres Equipment nachdenken. Das kleine Tascam hat auf jeden Fall ein sehr großes Potential.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Du weisst aber schon, das die TE das Tascam bereits hat?

Du weißt schon, daß das hier ein öffentliches Forum ist und Beiträge sich daher an ein breites Publikum und icht nur an den/die TE richten sollten=?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das sehe ich genau so. Hilfreich ist das Überfrachten mit den ganzen Detailinformationen und den Detailkenntnissen sicher nicht, jedenfalls nicht für Anfänger. Damit kann man schlimmstenfalls ein Gefühl auslösen, das teuer gekaufte Gerät sei womöglich rausgeschmissenes Geld. Was es nicht ist.

Gerade zu Beginn wäre meine Empfehlung nach wie vor, alle Zusatzfunktionen am Tascam ausgeschaltet zu lassen, auch den Limiter. Dann auf max. -6 dB an der Aussteuerungsanzeige bei ff/fff-Stellen einpegeln und gut ist es.
Dann in der DAW mit ganz grundlegenden und einfachen Mitteln die Aufnahme ausarbeiten. Am Anfang genügt dazu eigentlich nur das Einstellen des gewünschten Pegels und ggf. EQ, wenn es z.B. im Bass etwas drücken oder rumpeln sollte.
So sollte schone mit dem Tascam alleine eine gut und schön anzuhörende Aufnahme eines guten Flügels gelingen.

Viel ergiebiger ist es, mit dem Abstand und der Ausrichtung der Mikros (in dem Fall mit dem ganzen Tascam) zu experimentieren und darauf zu hören, wie es auf den Klang der Aufnahme Einfluss nimmt. Mit diesen Erfahrungen kann man nämlich gut weiter arbeiten, wenn mal zwei externe Mikrofone dazu kommen. Ohne externe Mikrofone machen auch Infos wie ORTF, EBS, XY etc. kaum Sinn, zumal eine Umsetzung in der Praxis schlicht nicht möglich ist ohne externe Mikrofone.

Einfach (und möglichst simpel) anfangen. Wenn die Wünsche und Ansprüche größer werden sollten oder die eingebauten Mikros des Tsacam irgendwann an ihre Grenzen stoßen sollten, dann kann man über weitere Schritte und weiteres Equipment nachdenken. Das kleine Tascam hat auf jeden Fall ein sehr großes Potential.


Sorry, das ist jetzt in mehrerlei Hinsicht einfach nicht richtig.

Erstens: ob ein Gerät rausgeschmissenes Geld ist, weiß man umso genauer, je mehr man über dessen Funktionalität und Einsatz weiß und beurteilen kann, wozu es taugt und wozu nicht. Das ist hier aber nicht das Thema, das Gerät ist ja bereits da und es wurde mehrfach ausdrücklich geschrieben daß das taugt. Auch von mir. Ich finds für einen Anfänger mit der Zielsetzung nur eher teuer.

Zweitens: wir sind hier nicht in einem persönlichen Coaching, sondern in einem öffentlichen Forum. Da diskutiert man Themen auch über die ursprüngliche Fragestellung hinaus, denn es gibt noch mehr Leute die mitlesen und was draus lernen wollen/können.

Drittens: Fachbegriffe kann man wenn sie unbekannt sind ggf. kurz erklären, wem das nicht reicht der kann sie nachschlagen oder nachfragen. Ich halte gar nichts davon, die zu vermeiden - damit stiftet man nur mehr Verwirrung weil man die Möglichkeit zum Nachschlagen wegnimmt.

Viertens: -6dB ist viel zu viel für den Anfang, da kriegt man ohne Limiter fast sicher Clipping weil man sich ohne Erfahrung einfach hoffnungslos verschätzen wird.
Wenn schon ohne Limiter, dann sind -12 bis -20dB bei einem Aufnahmegerät mit 24 Bit ein sinnvoller Wert, der genug Substanz läßt, um später CD-Qualität zu erhalten. Wir arbeiten ja nicht mehr mit 16 Bit DAT-Recordern.

Fünftens: gerade der Limiter ist eine Funktion, die Anfängern hilft. Eben weil er Schaden von der Aufnahme abwendet, wenn man sich mal verschätzt hat. Wer keine Erfahrung hat, verschätzt sich häufiger. Also sollte man den Limiter am Anfang einschalten, dafür ist er da. Was man nicht tun sollte ist, so laut aufzunehmen daß der dauernd eingreift. Und zwar egal ob mit oder ohne (ohne clippts dann halt). Im Idealfall tut der gerade so gar nichts, wenn er gefühlt jede Viertelstunde mal nen Peak rausnimmt ist das aberr auch noch kein Problem.

Also nochmal zusammengefaßt für Anfängerr:

Spitzenpegel bei fff zwischen -10 und -20dB einstellen, dann hat man genug Luft nach oben ("Headroom) falls man sich verschätzt hat und ist weit genug vom Rauschen weg.

Limiter einschalten, aber durch entsprechende Pegeleinstellung versuchen, zu vermeiden daß der wirklich eingreift.

Da die meisten MP3-Encoder ohnehin standardmäßig auf 0dBFS normalisieren, muß man wenn man nur MP3s per Mail verschicken will sonst im Prinzip schon nichts mehr tun.

In der Praxis wird man allerdings wenigstens Anfang und Ende schneiden, den Klang etwas schönen (Equalizer) und die Aufnahme mit den Default-Werten der üblichen Software normalisieren wollen. Dabei kannn auch einem Anfänger ein Dialog der von dbLU spricht entgegenleuchten und deshalb ist es sinnvoll, wenn der Anfänger vorher erklärt bekam, was das ist.

Ach ja, noch was: die Samplingrate der Aufnahme kann man für den Anfang ruhig auf 48 kHz einstellen. Man nimmt ja für Menschen auf und nicht für Fledermäuse. Höhere Samplingfrequenzen sind nur in Ausnahmefällen wirklich gut fürs Ergebnis, produzieren aber viel größere Dateien und machen damit die Bearbeitung langsam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zweitens: wir sind hier nicht in einem persönlichen Coaching, sondern in einem öffentlichen Forum. Da diskutiert man Themen auch über die ursprüngliche Fragestellung hinaus, denn es gibt noch mehr Leute die mitlesen und was draus lernen wollen/können.
Ich rede ja nicht davon, dass deine Hinweise und Tipps irgendwie falsch wären. Nein, es ist ja alles richtig, was du schreibst.

Dass die Threads von vielen anderen (mit)gelesen werden, ist auch richtig, und ich kenne das Aus- und Abschweifen auch gut und habe das selber öfter auch gemacht mit weiterführenden Beiträgen.
Aber leider habe ich dabei auch immer wieder erlebt, dass der TE sich dann zurück zog und nie mehr gesehen wurde, weil das Zuviel an Informationen abschreckend und gerade nicht mehr hilfreich war.

Deshalb halte ich mich mittlerweile mit zusätzlichen Infos mehr zurück und versuche, mehr auf den Punkt und auf das Wesentliche zu kommen.
wenn der/die TE mehr wissen will, wird er/sie schon fragen.
Dann kann man immer noch weiter in die Details gehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Aber leider habe ich dabei auch immer wieder erlebt, dass der TE sich dann zurück zog und nie mehr gesehen wurde,

Wer in einem Forum fragt, tut das, weil er sich für das Thema interessiert. Ich gehe davon aus, daß derjenige dann auch verstehen will was da passiert. Sonst wäre ein Forum das falsche Werkzeug.
Alternativ kann man sich jederzeit einen Dienstleister mieten, der liefert dann mit etwas Pech genau das wofür man bezahlt (und keinen Handschlag mehr). Ob das Ergebnis dann besser wird, sei dahingestellt.

In einem Forum gibts aber eben nicht nur die Antwort, die man sucht, sondern auch Hintergrundwissen und Zusammenhänge, die man braucht, um die Antwort zu verstehen oder im Idealfall selbst zu finden. Und möglicherweise auch sich widersprechende Meinungen, die man nur unter Kenntnis der Zusammenhänge und Begründungen einordnen kann. Es ist gegenüber dem Fragesteller deshalb einfach nur unfair, wichtige Details wegzulassen. Auch wenn sie für den konkreten Einzelfall von minderer Relevanz
(was man dann eben dazuschreibt), aber wichtig fürs Verständnis sind.

Wenn die 5 Minuten, die man braucht, um eine solche Antwort sinnentnehmend zu lesen und zu verstehen, bereits zu viel sind, dann wollte man möglicherweise in Wirklichkeit gar nichts wissen. Da wäre dann aber jede Antwort Zeitverschwendung.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Du weisst aber schon, das die TE das Tascam bereits hat?

Was genau war an "Wenn man solche Dinge ausreizen will" jetzt unverständlich?
 
Wer in einem Forum fragt, tut das, weil er sich für das Thema interessiert. Ich gehe davon aus, daß derjenige dann auch verstehen will was da passiert. Sonst wäre ein Forum das falsche Werkzeug.
Alternativ kann man sich jederzeit einen Dienstleister mieten, der liefert dann mit etwas Pech genau das wofür man bezahlt (und keinen Handschlag mehr). Ob das Ergebnis dann besser wird, sei dahingestellt.
Dieses Forum hier versteht sich als Anlaufstelle für Leute mit vielerlei Interessen. Wenn einer sein Instrument lernt und auch, aus welchen Gründen auch immer, das eigene Spiel aufnehmen will, dann sicherlich nicht vorrangig um es gleich von Anfang an einem Alan Parson oder wem auch immer gleich zu tun. Und da ist es wohl durchaus ok, wenn man, gerade als Wissender der materie, einmal den Ball ganz, ganz flach hält um nicht jemanden zu verschrecken. Willst du das gleiche Thema vertieft besprechen dann kannst du durchaus auch mal einen eigenen Thread erstellen und dort, eventuell in Form eines Workshops, darüber berichten was man alles beachten soll bzw muss um hervorragende Klavieraufnahmen zu erstellen. Ich bin mir sicher, dass sich da viele interessierte Forumsmitglieder finden, die das gerne lesen bzw darüber Gedanken austauschen würden.
Was sicher nicht gewünscht ist, da mal den Kapazunder raushängen zu lassen um dann zu sagen "Wem das nicht passt, der soll sich einen Dienstleister suchen". Das ist für die meisten in diesem Forum hier nicht der Königsweg, glaub mir.
Du hast dich gerade mal ein Monat lang hier umgesehen, und ich denke nicht dass du die volle Bandbreite der hier versammelten Menschen in all ihrem Tun schon erfahren hast. Gerade von einem, der über, so scheint es, einiges an Knowhow bezüglich Technik verfügt, würde ich doch auch denken dass der Mensch auch über etwas Empathie und Gespür für die Situation mit bringt um auch zu verstehen wie weit man in einer bestimmten Situation in die fachliche Tiefe gehen soll oder kann. Kein Mensch lernt in der ersten Stunde in der Fahrschule wie man einen Motor für die Formel 1 optimiert, denke ich mal.
Und ich habe hier schon genug Leute kennen gelernt, die auch recht unbedarft anfingen, dann aber, nach einiger Zeit immer tiefer in die Materie eingedrungen sind und heute vielen anderen wertvolle Hilfestellungen geben. Und wenn das passiert, dann ist vieles im Sinne dessen, was hier der "Geist des Forums" genannt werden kann, richtig gelaufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
In dem Zusammenhang möchte ich auch noch mal an den Titel des Threads erinnern: "Klavieraufnahme für Anfänger".
Aus den Fragen ging sowohl eine gewisse Hilflosigkeit angesichts der "geballten" technischen Möglichkeiten des Tsacam hervor, als auch Interesse und Neugierde, sich so nach und nach zu vertiefen.
Darum geht es aber meiner Meinung nach: "nach und nach", nicht "alles auf einmal".

Das Thema "Aufnahmen machen" kann sowohl simpel (einfache Handy-App) als auch höllisch Komplex (30 +++ Kanäle, Polymikrofonie, ausgefuchstes Mischen mit dutzenden PlugIns und Mastering) sein.
Da kann man meiner Meinung und Erfahrung nach nur Schritt für Schritt vorgehen und auf jeder Stufe eine neue Stufe aufbauen. So weit man eben kommen möchte (bis zu "höllisch Komplex" bin ich selber nie vorgedrungen, allenfalls bis zu "komplex", weil es nicht mein Bedarf ist).
Ich sehe das Ganze halt mehr von meinem Blickwinkel als Pädagoge.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Interesse und Neugierde, sich so nach und nach zu vertiefen.

Kann ich nicht erkennen, wenn man schon nicht gewillt ist ins Handbuch zu schauen. Und genau deswegen ist der Thread auch mittlerweile auf Seite 4 angelangt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
In dem Zusammenhang möchte ich auch noch mal an den Titel des Threads erinnern: "Klavieraufnahme für Anfänger".
Aus den Fragen ging sowohl eine gewisse Hilflosigkeit angesichts der "geballten" technischen Möglichkeiten des Tsacam hervor, als auch Interesse und Neugierde, sich so nach und nach zu vertiefen.
Darum geht es aber meiner Meinung nach: "nach und nach", nicht "alles auf einmal".

Das Thema "Aufnahmen machen" kann sowohl simpel (einfache Handy-App) als auch höllisch Komplex (30 +++ Kanäle, Polymikrofonie, ausgefuchstes Mischen mit dutzenden PlugIns und Mastering) sein.
Da kann man meiner Meinung und Erfahrung nach nur Schritt für Schritt vorgehen und auf jeder Stufe eine neue Stufe aufbauen. So weit man eben kommen möchte (bis zu "höllisch Komplex" bin ich selber nie vorgedrungen, allenfalls bis zu "komplex", weil es nicht mein Bedarf ist).
Ich sehe das Ganze halt mehr von meinem Blickwinkel als Pädagoge.

Also wenn man bereit ist, 500 Euro für sowas in die Hand zu nehmen, dann muß ich schon davon ausgehen, daß derjenige auch ein gewisses Maß an Energie auf das Thema verwenden will. Warum sonst sollte man dafür so viel Geld ausgeben?

Abgesehen davon sehe ich nicht, wo meine Ausführungen über absolut rudimentärste Grundlagen hinausgehen. Ich sehe nur ein paar Forumsnutzer (die übrigens mit dem TE scheinbar gar nichts zu tun haben, der bzw. die hat sich da noch gar nicht zu Wort gemeldet), die anhand völlig aus dem Zusammenhang gerissener Wortfetzen-Zitate, bei denen natürlich z.B. die Hinweise daß das Detail in dem Fall nebenscählich ist gewissentlich weggelassen haben, eine Komplexität unterstellen, die überhaupt nicht vorhanden ist. Die 30 Kanäle wurden z.B. nur dahingehend erwähnt, daß wenn man so etwas tun würde das Rauschen wesentlich problematischer wäre als bei den zwei Kanälen die hier zum Einsatz kommen sollten.

Was genau ist kompliziert, unverständlich oder abschreckend daran, darauf hinzuweisen, daß bestimmte Faktoren zwar auch noch existieren, aber jetzt erstmal unwichtig sind?

Ich würde vorschlagen, daß diejenigen, die mich kritisieren, erstmal richtig lesen, was ich geschrieben habe, und nicht nur rumjammern weil mal jemand sich Zeit nimmt, mehr als 160 Zeichen zu schreiben.
 
Ich würde vorschlagen, daß diejenigen, die mich kritisieren, erstmal richtig lesen, was ich geschrieben habe, und nicht nur rumjammern
Ich empfinde deinen Ton und deine Permanenz so langsam als unangemessen, komm mal runter...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Kann ich nicht erkennen, wenn man schon nicht gewillt ist ins Handbuch zu schauen.
Da hast du auch wider recht! Wie so mancher Thread im Forum vermuten lässt, wird das Lesen von Handbüchern heute scheinbar nicht mehr in der Schule gelernt.

Was genau ist kompliziert, unverständlich oder abschreckend daran, darauf hinzuweisen, daß bestimmte Faktoren zwar auch noch existieren, aber jetzt erstmal unwichtig sind?
Da habe ich einiges gelesen, was für mich in diese Richtung geht:
- Transienten Designer für Attack (#50)
- Kuhschwanz- und Shelf-Filter (#56)
- LUFS und R128 (#60)
- MS-Stereophonie u.a. (#62), gerade das wäre für mich z.B. ein ziemlich komplexes Thema, das ohne tiefere Hintergrundkenntnisse und Einarbeitung nicht nachvollziehbar und anwendbar ist.

Ich empfinde deinen Ton und deine Permanenz so langsam als unangemessen, komm mal runter...
Dem schließe ich mich an.
 
Da habe ich einiges gelesen, was für mich in diese Richtung geht:
- Transienten Designer für Attack (#50)
- Kuhschwanz- und Shelf-Filter (#56)
- LUFS und R128 (#60)
- MS-Stereophonie u.a. (#62), gerade das wäre für mich z.B. ein ziemlich komplexes Thema, das ohne tiefere Hintergrundkenntnisse und Einarbeitung nicht nachvollziehbar und anwendbar ist


Und wieder schön aus dem Zusammenhang gerissen. Bravo.

Die MS-Stereophonie war z.B. in der Antwort auf die Frage welche Art von Stereophonie der DR-100 überhaupt kann. Die war nicht mal an die Threaderstellerin gerichtet. Und daß man eben wenn man gefragt wird wie man die Bassanhebung in ecken ausgleicht die dafür üblichen Funktionen (Kuhschwanz oder Shelf-Filter) am dafür üblichen Gerät (Equalizer) nennt ist auch nichts besonders kompliziertes. Jedenfalls ist das deutlich besser als dafür den im gerät vorhandenen Low Cut vorzuschlagen, der für diesen Zweck nun wirklich völlig ungeeignet ist und etwas ganz anderes tut.

Was LUFS sind wird in genau dem Satz in dem sie erwähnt werden auch erklärt. Man muß halt weiter wie 160 Zeichen lesen.

So kann man natürlich alles kritisieren. Nur hilfreich ist das für exakt niemanden.
 
Also wenn man bereit ist, 500 Euro für sowas in die Hand zu nehmen, dann muß ich schon davon ausgehen, daß derjenige auch ein gewisses Maß an Energie auf das Thema verwenden will.
„Müssen“ muss du nicht wirklich, aber wollen willst du scheinbar. Solche Annahmen kann man aber durch gezieltes nachfragen nicht zu Vorurteilen verkommen lassen, wenn man will.

Du bist gerade mal ein Monat hier unterwegs und das ist jetzt der zweite Thread, indem ich dich erlebe, in dem du eine Diskussionskultur an den Tag legst, der das eigentliche Thema komplett in den Hintergrund verschiebt. Und ich befürchte das @coucou dadurch komplett demotiviert und verunsichert wird. Wir haben hier schon mach einen schon erlebt, der wie du durchs Forum rumpelt, zu allem eine Senf dazu gibt, egal ob das in dem Thema etwas bringt oder nicht, und nicht einsehen will, dass er auch mal deutlich vom Gas gehen sollte. Und zeigt man das auf beginnt das „mimimimi aber ich hab doch recht, mimimi“ nur Recht zu haben ist auch nicht immer richtig. Lass es einfach mal ruhiger angehen, rate ich dir.
Nur hilfreich ist das für exakt niemanden.
Genau das ist etwas, das wir dir über einige deiner Ausführungen sagen wollen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich empfinde deinen Ton und deine Permanenz so langsam als unangemessen, komm mal runter...

Jein. Du hast Recht, daß ich gerade deutliche Worte gebraucht habe.

Unangemessen sind die allerdings in Anbetrecht von Vokabeln wie "den Kapazunder raushängen zu lasen" mir gegenüber keineswegs.
Es ist allerdings nur noch kindisch, sich darüber zu streiten, wer angefangen hat. Deshalb werde ich das jetzt auch beenden.

Ich habe schon Online-Foren genutzt, als die meisten Leute hier vermutlich noch nicht mal wußten was ein Netzwerk ist und es steht auch eine ganze Latte Zitate meiner Postings in diversen FAQs zu ein paar Themen. Daher weiß ich: diese Diskussion ist älter als das Usenet, mindestens so alt wie das Fidonetz. Es sind immer die gleichen "Argumente": irgendwer ist unzufrieden, weil er nicht ausschließlich und passgenau die Antwort in der Form auf eine Frage findet, die er gerne hätte, sondern das Thema eben in einer gewissen Breite und Verzweigungstiefe (in einem Posting oder quer durch einen Thread) diskutiert wird. Das ist jedoch der Sinn eines Forums. Da muß man einfach durch und sich die relevanten Informationen rausfiltern, ohne sie aus dem Zusammenhang zu reißen.

Ein Mindestmaß an Interesse und Energieeinsatz ist einfach Voraussetzung, um bei einem solchen Thema überhaupt was sinnvolles erreichen können. Ich hatte übrigens überhaupt nicht den Eindruck, daß die TE damit ein Problem hat, auch wenn sie sich vielleicht von der Vielzahl zu beachtender Dinge erstmal überfordert fühlen mag. Dabei hilft aber nunmal nicht, einfach die Hälfte der Information wegzulassen. Das führt nur zu Frust.

Was hilft ist, sich von vorne nach hinten durchs Thema durchzuarbeiten, bis man das gewünschte Ziellevel (das wir ja gar nicht kennen können) erreicht hat. Dabei kann mein Posting helfen. Jedenfalls wenn man es von oben nach unten und von links nach rechts sinnentnehmend liest und nicht nur irgendwelche Halbsätze ohne jeden Kontext mitten rauspickt und sich dann darüber beschwert, daß ein Fachbegriff ohne die einen Halbsatz weiter hinten stehende Erklärung unverständlich sei (was ja richtig ist, aber deshalb steht die Erklärung ja auch dabei).

Abgesehen davon ist diie Diskussion nun endgültig Off Topic, also beenden wir das jetzt besser.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
... sondern das Thema eben in einer gewissen Breite und Verzweigungstiefe (in einem Posting oder quer durch einen Thread) diskutiert wird. Das ist jedoch der Sinn eines Forums.
Da bin ich schon - ober erst? - im 6. Jahr hier dabei, jetzt habe ich erst den Sinn eines Forums verstanden. Dass mir das aber noch niemand vorher gesagt hat ...

Dabei hilft aber nunmal nicht, einfach die Hälfte der Information wegzulassen. Das führt nur zu Frust.
Ich sollte meine pädagogischen Konzepte daraufhin wohl doch noch mal überprüfen. Bis jetzt habe ich immer auch viel weg gelassen, wenn ich den Eindruck hatte, der Schüler kann das jetzt nicht aufnehmen. Nun ist das hier natürlich kein Unterricht, sondern ein Forum. Aber was hier hilfreich ist, sollte dort sicher auch passen.

Was hilft ist, sich von vorne nach hinten durchs Thema durchzuarbeiten, bis man das gewünschte Ziellevel (das wir ja gar nicht kennen können) erreicht hat. Dabei kann mein Posting helfen.
Sind deine Ausführungen unter dem Aspekt "von vorne bis hinten durchs Thema durchzuarbeiten" nicht eventuell doch noch zu abgespeckt? Nur mal so gefragt. Ich beschäftige mich jetzt seit über 20 Jahren mit Aufnahmen und Aufnahmetechnik und hatte schon etliche Geräte dazu in den Händen. Gelesen habe ich sicher mittlerweile mehr als 1000de Seiten, und immer noch habe ich das Gefühl, nein, sogar das bestimmte Gefühl, nicht ´von vorne bis hinten´ damit durch zu sein, sondern an vielen Stellen nur gerade mal an der Oberfläche zu kratzen. Die ganz Mathematik, die z.B. ein Eberhard Sengpiel auf vielen seiner Seiten so detalliert ausbreitet [http://www.sengpielaudio.com/], wird mir wohl zum größten Teil ewig ein Rätsel bleiben, auch wenn ich früher in der Schule recht gut in Mathe war. Sei´s drum, ganz ordentliche Aufnahmen und CDs konnte ich auch so bis jetzt produzieren, das meiste ist halt Praxis, und Hören.
 
Sind deine Ausführungen unter dem Aspekt "von vorne bis hinten durchs Thema durchzuarbeiten" nicht eventuell doch noch zu abgespeckt?

Du mißverstehst bewußt.

"von vorne bis hinten" heißt daß man der üblichen Leserichtung folgt, ggf. bis zum Ende des Satzes/Absatzes/Postings/Threads. Nicht daß man ein Thema abschließend bis in alle Details verarbeitet hat. Davon sind wir hier weit entfernt.

Im Übrigen wäre der TE wesentlich besser geholfen, wenn Ihr Eurer Meinung nach nicht relevante Aussagen einfach mit einer konkreten Bemerkung zitiert hättet anstatt den persönlichen Generalangriff zu suchen, der garantiert jeden zukünftigen Leser dieses Fadens weitaus mehr abschrecken wird als jedes noch so lange inhaltsbezogene Posting.
 
Hallo,

so, mir reicht's jetzt erst mal. Bevor hier gegenseitige Schuldzuweisungen eskalieren, verordne ich eine kleine Ruhepause zum Durchschnaufen und Abkühlen. Im Anschluß bitte wieder zum THEMA zurück - besten Dank!
Bei konkretem Intersse an der Sache bitte PN an mich, und der Riegel kommt wieder weg ;)

MfG.
Basselch
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben