MacBook; Aufnahme auf System- oder externer HDD

  • Ersteller Maskapone
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Ich auch.
(welchen davon hat ein Macbook eigentlich?)

Die kleinen (nur Macbook, nicht "Pro") haben einen 400er (bis auf eine Baureihe, wo Apple so klug war, die wegzulassen...), die größeren mittlerweile alle einen 800er.

Die günstigen Gehäuse von ICY laufen bei mir übrigens auch sehr gut.

Gruß
Sascha
 
Die kleinen (nur Macbook, nicht "Pro") haben einen 400er (bis auf eine Baureihe, wo Apple so klug war, die wegzulassen...), die größeren mittlerweile alle einen 800er.
Nein, die kleinen ohne Pro haben gar keinen FW-Anschluss mehr.
 
Nein, die kleinen ohne Pro haben gar keinen FW-Anschluss mehr.

Stimmt natürlich, hamse bei den aktuellen Modellen jetzt komplett draußen gelassen. Ein ziemlicher Flop, das. So wie alles, was bei Apple Verbindung mit externen Geräten" heißt.
Naja, dafür kostet das 13"er "Pro" (ebenfalls ein Witz...) jetzt ungefähr so viel wie vorher die Plastikkisten.

Gruß
Sascha
 
soll Apple nicht allgemein sehr in Richtung Drahtlostechnik tendieren? Dass weder Ipad noch Iphone USB oder so hatten, fand ich auch nicht toll.
Kein FW ist allerdings für ein Macbook echt peinlich...das haben ja selbst die billigen Lenovos heutzutage:D:D

Viele Grüße,
kaf
 
ich hab heute nochmal einen IT-spezialisten zu dem thema gefragt. für video-andwendungen ist auf eine hohe datenrate zu achten, für mehrspur-audio auf eine möglichst kurze zugriffszeit. es gibt gute enterprise-platten schon ab 2,5ms zugriffszeit. kosten zwar mehr als normale, aber sind been speziell für solche anwendungen gedacht. man sollte aber aufpassen was man kauft, viele professionelle platten nutzen die SAS-schnittstelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab heute nochmal einen IT-spezialisten zu dem thema gefragt. für video-andwendungen ist auf eine hohe datenrate zu achten, für mehrspur-audio auf eine möglichst kurze zugriffszeit.

Joa, wie ich schon erwähnte.
Noxch entscheidender wird die Zugriffszeit, wenn man streamende Sample Libraries (welch herrliche Anglizismen...) verwendet, da in dem Fall ja u.U. zig Stimmen die entsprechenden Samples finden müssen.

Gruß
Sascha
 
interessant was dieser hi-end-platten-hersteller zu seiner SSD-platte sagt:

"While playback performance is off the charts, Glyph continues to recommend HDD versions to achieve high recording track counts. The PortaGig 50 SSD can record up to 40 tracks of 48 KHz/24-bit audio simultaneously, while the PortaGig 50 (using a 7,200RPM HDD) can record up to 80 tracks simultaneously."

von einem bekannten weiß ich, dass zB tonmeister aus babelsberg oder detmold systeme dieses hersteller für ihre sessions verwenden.
 
Ist auch nicht verwunderlich, SSDs sind halt beim Schreiben nicht so schnell. Es müssen ja Flash-Sektoren gebrannt werden und das dauert einfach seine Zeit.

Allerdings werden die meisten hier eher selten 40 oder 80 Spuren gleichzeitig aufnehmen, aber vielleicht mal beim Mix gleichzeitig abspielen. Oder entsprechend viele Samples abrufen. Und da spielt die SSD dann ihre Vorteile aus.

Banjo
 
Eine SSD as dezidierte Sample-Platte macht mit Sicherheit den meisten Sinn, gerade eben, wenn man mit großen, streamenden Sample Libraries arbeiten möchte.
Mit Audiospuren haben ja auch normale Festplatten keine wirklichen Probleme (weder beim Aufnehmen noch beim Abspielen, vorausgesetzt, das System ist gut konfiguriert und die Platten und Controller taugen was).

Ich hatte ja, nachdem es mich echt umgehauen hat, wie schnell ein Rechner von einer SSD bootet und wie schnell Programme starten, überlegt, mir mal eine für's System zu holen, aber gerade bei einem Betriebssystem wie OSX macht das vermutlich unterm Strich dann doch nicht viel sinn, denn OSX "cachet" wirklich ziemlich heftig, gerade bei Gebrauch arbeitsspeicherhungriger Anwendungen wird viel ausgelagert (anscheinend "sicherheitshalber" oder so...), sprich, es wird andauernd auf der Platte rumgeschrieben - da sollte die schon lieber schnell sein.
Und für Sample Libraries sind die leider Gottes noch zu klein (oder viel zu teuer).

Gruß
Sascha
 
SSDs schreiben langsamer, als sie lesen, das ist so. Das Lesen ist für Flash-Speicher keine Aufgabe, da muss man ja nur den Zustand abfragen; das Schreiben geht sogar auf die Lebensdauer (aber das geht seeehr oft, also keine Sorgen).
Das holen SSDs dafür mit ihren extrem geringen Zugriffszeiten auf. Was aber vorraussetzt, dass es ein gewisses Verhältnis Speicherbereichswechsel : Datenrate gibt. Sonst wird man mit einer Festplatte schneller sein.

Viele Grüße,
kaf
 
Ja, aber SSDs schreiben immer noch (deutlich) schneller als HDDs.
 
Ja, aber SSDs schreiben immer noch (deutlich) schneller als HDDs.

Das soll laut Aussagen einiger Tests eben genau nicht so sein. Zumindest bei den erschwinglicheren Modellen nicht.
Und Glyph, ein wirklich renommierter highend Hersteller, wird ja auch nicht umsonst zu solchen Statements kommen...

Gruß
Sascha
 
:D Altklug und ohne weiteren Zusatz möchte ich klugscheisserisch darauf hinweisen :D , dass wie ich bereits weiter vorne geschrieben habe SSDs je nach Controller (und ein paar anderen Faktoren) Leistungmässig Welten auseinander liegen. Von deutlich mieser als eine HD bis deutlich besser. Gerade beim Schreiben. Intel SSDs haben z.B. eine sehr schlechte MAXIMALE Schreibrate, aber sind top beim Schrieben vieler kleinen Daten - bei anderen Controllern ists genau umgekehrt. Unterm Strich sind SSDs mit aktuellen Controllern aber eigentlich jeder 7200er HD überlegen sowohl in Zugriffszeit wie auch ein Schreibrate, ein Bremsen sehe ich nur, wenn die SSD nicht richtig "gewartet" ist und deshalb sehr häufig auf früher beschriebene Bereiche zugreift in denen sie zuerst "nullen" muss. (die "Wartung" übernehmen aktuelle SSD-COntroller aber meist selber, bei einer meiner alten SSDs muss/kann ichs manuell mit einem Tool machen) :)
 
Ja, aber SSDs schreiben immer noch (deutlich) schneller als HDDs.
Bitte keine Pauschalisierungen dieser Art. Toaster hat ja schon das meiste erklärt. Und auch bei Festplatten wirst du ja nach Situation riesige Unterschiede feststellen. Ich wette, wenn man ne Festplatte richtig schön fragmentiert und dann ganz viele kleine Daten auf einmal schreibst, wird die Datenrate auch von heutigen Platten sehr schlecht sein. Wenn man auf ne frische Platte Daten als Block schreibt, sieht das ganz anders aus.
Das sind halt die Stärken und Schwächen von Festplatten. Und da SSDs in anderen Bereichen gut sind, haben sowohl SSD ausl auch HDD ihre Berechtigung. Und das Entscheiden, wo welcher Typ besser geeignet ist, wird nicht immer leicht sein.

Viele Grüße,
kaf
 
@Toaster
Alte SSDs sind natürlich auch noch ziemlich unausgereift gewesen, da hätte ich auch keine gekauft. Da hört man jetzt auch von vielen Platten die sehr schnell gestorben sind. Aktuelle Platten mit dem Sandforce SF-1200 Controller sind aber Top.

@kaf
Entschuldigung, aber da muss ich dir leider widersprechen. Du kannst dir einfach die von mir geposteten Links anschauen (oder auch zig andere im Internet).

1. Das ist keine Pauschalisierung. Das ist einfach Fakt. (Natürlich gibt es im Leben immer Ausnahmen, aber jetzt wird es philosophisch)
2. Die Entscheidung wo welche Art eingesetzt werden soll ist auch ziemlich einfach: Systemplatte -> SSD - Datenplatte - > HDD (Wer zuviel Geld hat kann natürlich auch hier eine SSD benutzen.)
3. Die Schreibrate geht bei vielen kleinen Einzeldatein natürlich herunter, das hat aber nichts mit dem Fakt HHD vs. SSD zu tun.
 
Systemplatte -> SSD - Datenplatte - > HDD
Diese Aussage scheitert schon allein daran, dass man "Datenplatten" für alles mögliche einsetzt und daher auch ganz andere Anforderungen hat. Für daheim als Massenspeicher ist sicher eine HDD sinnvoll, aber wenn ich mal an den Mobilbereich denke, wo es nicht immer garantiert ist, dass Festplatten jeden Sturz überleben, wäre da nicht eine SSD als Datenplatte sinnvoller? (Schon allein von daher, dass einer HDD Rotationen um alle Achsen nicht egal ist, einer SSD schon).
Und ein Cache in einem Serversystem ist auch eine Datenplatte, und da werden in der Industrie sehr gerne SSDs eingesetzt, wegen den geringen Zugriffszeiten.

Man muss immer differenzieren! (Und selbst diese Aussage muss man differenziert betrachen:D)

Viele Grüße,
kaf
 
Also ich spreche hier natürlich nicht vom Mobilbereich oder von der Serverindustrie. Enterprise SSDs sind ja wieder was anderes. Und dass ich in mein Handy keine HDD einbaue ist ja sowieso klar :gruebel:

Wie auch immer, an der ursprünglichen Frage reden wir schon ewig vorbei.
 
jep, leider ja.

Aber kann man jetzt eigentlich SSDs fürs Recording empfehlen? Weil wenn die schneller schreiben, ist das ja dafür vorteilhaft und die Vibrationsbeständigkeit macht sie auch für den Mobilbereich einsatzfähig...vergesse ich irgendwas?
 

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