Monitoring Rack mal anders.

  • Ersteller Gitarrist 23
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Die Ambitionen, dem Tonmann ein fertiges Stereosignal zu übergeben kommen nicht von mir.

Der Hintergrund, warum ich mit SAC ähnlich arbeite ist, dass eben nicht bei jeder Mugge ein Toni da ist. Außerdem spielen wir alle direkt ins Pult und benutzen diverse VST-Plugins live über SAC. Weiterhin schleppe ich gern nur so wenig wie möglich und meine Mixe besteht mit SAC eben nur aus einem rack und im einfachsten Fall aus einem Laptop, für Remote kommt ein weitere mit.

Vorteile:
- Kosten, da ich jede menge vorhandenes weiter verwende
- es ist eine maßgeschneiderte Lösung, die mir und der Band perfekt passt
- die Geschichte ist einfach und relativ kostengünstig erweiterbar
- ich hab eine menge individueller Monitor-Mixer
- ich kann meine Lieblings-VST's live benutzen
- alle spielen direkt ins Pult und ersparen sich das Geschleppe weiteren gelumbes
- ich habe, da die Mixe auf der Bühne steht und foh lediglich der Remote ist ein quasi digitalmuco
- ich kann Szenen speichern, abrufen, hin und herschalten, gleichzeitig die Mugge auf der selben Kiste recorden, Soundchecken ohne Band machen, die pa in sauvielen wegen ohne weichen, Delays, Controllern verwalten und an die Location anpassen

Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Außer dass der Mist mich deutlich weniger als 2000 Öcken gekostet hat. Für 24/24. mit remotegain. Und dem ganzen aufgezählten Firlefanz. Was kostet das behringerdings? Was kann es?


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Der Seitenhieb auf die Mixen von behringer ist unfair. Der sollte eigentlich alle bezahlbaren digitalmixen treffen
 
Tretet ihr in der Regel als einzige Band auf oder hast du auch Erfahrungen mit dem System im Kontext einer Veranstaltung mit mehreren Bands und kurzen Umbauzeiten?
 
nein, hab ich nicht. aber der wurstwerner aus dem pa-forum hat ziemlich viel erfahrungen mit sac gemacht und auch einige tutorials zu sac bei youtube erstellt (u.a. hat er rakete mit sac gemischt). gucksdu wurst-audio.de...

mir ging es in erster linie darum, mit wenig aufwand und geschleppe ordentlich sound für die eigene band zu machen und den rohkram in guter qualität mitzuschneiden. das klappt im proberaum und live saugut. und zwar so gut, dass wir ein problem hätten, ohne das sac-rack irgendwo mugge zu machen. mein fretless-sound hängt vollkommen von dem ding ab. der klampfensound der akusitik unseres sängers auch. lediglich unser 1st klampfer hat ein line6-trampelboard für gitarren und mandoline zwischengeschnallt.

es gibt als standard-setup eine kleine mixvariante, eine mittlere und eine große. die unterscheiden sich lediglich hinsichtlich des gemixes für das schlagzeug (cajon, kleines drum, volles drum). diese einzelnen stufen sind als szenen gespeichert. umschalten dauert ca. zwei mausklicks. ich kann gern nachher mal genau zählen :)

idr machen wir solomuggen in der größenordnung "tante uschi wird 40" bis stadtfestbierparty, wobei die biergartengeschichte die übliche tour ist.

fremdbands mach ich nicht viel (hab wenig zeit, dafür 4 kinder, nen hund, garten, einen job, ne frau - das übliche halt)
 
Als gut zu wissen, dass so etwas geht. Für meine Band wäre das aktuell von keine Option (spielen immer mit Techniker). Aber grundsätzlich hat die Idee ihren Charme. Wie gesagt, was mich noch umtreibt ist, wie glücklich so ein nicht eingeweihter Tonmensch ist, wenn Du ihm den Schleppi in die Hand drückst und sagst: " So, und heute machen wir's mal anders ;)"...Aber das wäre wohl das einzige, was aus meiner Sicht noch problematisch ist, WENN das System stabil läuft...

Also Kompliment - und mein Vorurteil ist ein Stück weit widerlegt worden. Ich bleibe aber dabei: wenn ich einen Tonmeschen an Deck habe, dann sollte der immer in der Lage sein einzugreifen, und eben nicht nur die Chance haben an der Summer zu schrauben...wozu wird der denn sonst bezahlt ;) ?

Grüße

P.
 
Wenn ein Tonmann da ist, bekommt der auch die Chance, seinen Part beizutragen.

Ich hab es noch nie erlebt, dass sich jemand gegen die Laptopmische gewehrt hat. Ich hab es aber auch noch nie erlebt, dass jemand vorurteilsfrei die Sache als erstes nicht belächelt hat. Das machen grundsätzlich alle. Aber wenn sie das System erstmal rennen sehen und vor allem hören, werden sie wieder ernst. Dann kommen die ersten Fragen nach den Möglichkeiten, die das Ding so bietet. Spätestens bei den VST's kommt bei den meisten das Sabbern.

Zur Stabilität: ein SAC-System ist nur so stabil wie sein Unterbau. Ich benutze ein altes Thinkpad T400 in Verbindung mit WinXP. XP ist stark abgespeckt, schon um latenzmässig immer im grünen Bereich zu fahren. Ich hab keine latenzprobleme und keine stabilitätsprobleme


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Ach so, da das Ding bei mir nicht nur 24 Eingänge sondern auch 24 Ausgänge hat, ist es auch kein Problem, einem Toni einzelne Instrumente auszuspielen, ich hab das aber noch nie machen müssen


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