Neue Lösung für Recording mit PC + Live-Mix ohne PC gesucht

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sunrise08
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Hallo miteinander,

ich habe zuhause einen Aufbau, der mir so nicht mehr gefällt, und den ich ändern möchte, aber ich weiß nicht wie. Und ich hoffe, Ihr könnt mir helfen.

Zur Situation:
- Ich singe und spiele dazu Keyboard, ab und zu auch Gitarre. Der Gesang braucht einen Hall.
Das gebe ich über Lautsprecher wieder.
Gleichzeitig möchte ich alles einzeln (den Gesang dann aber ohne Hall!) aber auch mit dem PC mit der DAW mitschneiden können.
Und auch der PC soll über die Lautsprecher wiedergegeben werden. Einfach zum Musikhören, zum Wiedergeben des DAW-Mixes. Und weil ich das Keyboard auch als MIDI-Keyboard für Plugins nutze.

Das mache ich bisher über ein Steinberg UR44-Audiointerface. Mit dem kann ich einen Hall auf das Micro legen, das dann nur im internen Mix zu hören ist, nicht aber im über USB an den PC weitergereichten Signalen.

Das Ganze hat aber für mich einen entscheidenden Nachteil. Zwar funktioniert der Mix mit den Effekten im UR44 auch ohne den PC. Möchte ich aber am Effektanteil etwas ändern, und das passiert immer wieder mal, dann geht das nur über die UR44-Software am PC.
Ich möchte aber auch ohne PC spontan Musik machen können und dann auch auf den Mix und den Hall direkt Zugriff haben.

Ich muss dazu sagen, dass ich von der Materie nicht viel Ahnung habe und ziemlich herummurkse. Auch Praxis fehlt mir bisher viel. Und so kann es leicht passieren, dass ich irgendwelche Dinge übersehen habe.

Auf jeden Fall muss eine andere Lösung für mein Problem her. Ein zusätzlicher Mixer mit eingebautem Effekt ist auf jeden Fall nötig. Möglichst kompakt, da ich nicht viel Platz habe.
Aber wie kommen jetzt die Signale in den Mixer (und von dort zum Verstärker) und gleichzeitig - ohne Effekt - in den PC?
Und der PC soll ja auch noch über die Lautsprecher wiedergegeben werden.

Eine Idee war, einfach Keyboard-Ausgang, Mikrokabel und Gitarrenkabel über Y-Adapter je an die Eingänge des UR44 und gleichzeitig an die Eingänge des Mixers zu leiten. Das klingt allerdings dilletantisch und wird höchstwahrscheinlich aus guten Gründen auch so nicht gemacht. Oder? Die Wackelkontakt-Chancen sind größer, die Signalpegel müssen jeweils 2 Eingänge versorgen, das könnte Probleme machen, denke ich mir so. Aber so hätte ich die geringsten Anforderungen an den Mixer. Kompakt und günstig wär dann wohl kein Problem. Nur ein brauchbares Reverb an Bord sollte er haben.

Eine andere Idee war, Subgruppen des Mixers (aber das müssten dann mindestens 3 sein, und kein kompakter Mixer dürfte das haben, ich hab jedenfalls keinen gefunden) dafür zu nutzen und deren Ausgänge auf das UR44 zu leiten. Aber dann sollten die Subgruppen Pre-Fader sein und dürfen den Hall nicht enthalten. Und weiß ich nicht, ob es sowas überhaupt gibt.

Eine dritte Idee war, Inserts des Mixers (aber das haben auch kleinere Mixer oft nicht) dafür zu nutzen, entsprechende Kabel müssste ich mir dann wohl selbst stricken. Aber auch die müssten Pre-Fader sein und dürften den Hall nicht enthalten. Außerdem haben in aller Regel nur Mono-Eingänge Inserts, sodass ich für das Keyboard dann 2 Mono-Eingänge nutzen muss, aber das ist verschmerzbar, wenn genügend da sind.

Den PC an die Lautsprecher zu schicken wär dagegen wohl kein Problem, den Ausgang des UR44 einfach an einen Stereo-Mixer-Eingang anstöpseln.

Meine Vorschläge könnten aber auch Probleme enthalten, die ich gar nicht bedacht habe.
Gibt es weitere Lösungsmöglichkeiten?

Über Hilfe würde ich mich freuen.

Gruß
sunrise08
 
Ein Digitalpult mit eingebautem Interface macht das, was du vorhast, problemlos möglich und wesentlich einfacher, als deine bisherigen Überlegungen.. Brauchst du physikalische Bedienelemente oder reicht dir eine Bedienung per Tablet/Smartphone/PC?
 
Ein zusätzlicher Mixer mit eingebautem Effekt ist auf jeden Fall nötig. Möglichst kompakt, da ich nicht viel Platz habe.

Ich habe noch nicht alle Verbindungen verstanden. Soll das Keyboard als Audio aufgenommen werden? Also z.B. Kanal 3/4 vom Keyboard (stereo), Kanal 1 Gesang, Kanal 2 Gitarre oder so ähnlich?

Das Lautstärkeverhältnis kannst du ja an den kleinen Knöpfen vom UR44 regeln. Wenn du an die Monitorausgänge vom UR44 jetzt noch einen Stereohall hängen würdest (z.B. Hall of Fame 2), könntest du einen ergänzenden Hall detailliert am Monitor regeln - allerdings nicht mehr für den Gesangskanal allein - dann nur noch auf alle gemeinsam.

Wenn das nicht in Frage kommt, würde ich auch einen Digital-Mixer empfehlen. Vielleicht würde ein Behringer Flow-8 schon genügen: Im Routing kann man einstellen, ob ein Effekt (Reverb ist Teil von FX1) auf Main oder Monitor1/2 ausgegeben wird. Und im USB-Modus lässt sich klären, ob der Mix in Stereo an den Computer geht oder alle Kanäle einzeln sowie zusätzlich ein Mix. Ich hoffe, dass ich da nichts übersehe an Bedarfen.
 
Dankeschön!
@the flix: Physische Bedienelemente sind zwingend notwendig. Vom PC möchte ich, wie oben beschrieben, in diesem Fall unabhängig sein. Auch App-Steuerung würde es nicht besser machen (zudem nutze ich solche Gerätschaften äußerst selten).
@FZiegler: Das Keyboard (ich möchte die Sounds meines MODX+8 gerne auch in einer DAW aufnehmen) oder Gitarre sowie Gesang brauch ich in der Aufnahme einzeln als Audio. (Das Keyboard nehme ich zusätzlich über die USB-Verbindung als MIDI auf.)
Den Hall brauch ich nur auf den Gesang, nicht auf das gesamte Signal. (Wenn ich allerdings eine Gitarre anschließe, wär auch für die der Hall teilweise notwendig.)
Ich versuch mich mal schlau zu machen bezüglich des Behringer Flow-8 und seinen Möglichkeiten. Vielleicht steig ich ja dahinter und kann einschätzen, ob ich damit weiterkomme. Das klingt jedenfalls ziemlich vielversprechend.
Der Teufel steckt allerdings bekanntlich im Detail. Wehe, man übersieht etwas, und wegen einer Kleinigkeit klappt es dann doch nicht. (Wie beim UR44, wo nirgendwo stand, dass im Mix 2 für die Ausgänge 3 und 4 der Ton vom PC nicht zur Verfügung steht, nur für den Mix 1, was einige bemängelt haben. Da bin ich etwas vorsichtig geworden.)
Bei Behringer bin ich etwas vorsichtig, weil ich schon Posts gelesen hab mit Problemen, wo dann Antworten kamen wie "klingt nach Behringer...." oder Rezensionen, wo es Probleme mit unzureichenden Eingangsverstärkungen von angeschlossenen Mikrofonen gab (so ein Problem hatte ich früher selbst mal mit einem Mixer, war aber ein anderer Hersteller). Aber das muss ja nicht sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe beim Flow-8 allerdings ein Problem, das nur für wenige Menschen sonst eines ist. Das Gerät bietet Bluetooth an. Und damit bekomme ich ein häufig nicht lösbares Problem, da mir persönlich wichtig ist. mit möglichst wenig Strahlung zu leben. Bluetooth nutze ich deshalb praktisch nie. Als Anleitung für das Teil konnte ich bisher nur ein Blockschaltbild und einen Quick Start Guide finden (wenn es den gibt, müsste es doch auch eine vollständige Anleitung geben, ab wo....Edit: bei manuals.plus hab ich jetzt ein Handbuch gefunden, aber nicht bei Behringer, so ein Witz....). Es ist nicht vorgesehen , das Bluetooth abzuschalten. Statt dessen sind zwei Bluetooth-Verbindungen permanent am Senden. Und dann ist das für mich leider keine Option (aber auch dann wär es möglicherweise ein Problem, da ausgeschaltetes Bluetooth nicht unbedingt immer wirklich deaktiviert ist...)
Tja, jammerschade. Tut mir leid, Eure Hilfsversuche mit dieser unpopulären Haltung zu erschweren. (Dieser Technik zu entrinnen wird immer schwieriger. Deshalb hab ich auch auf meinen neuen Wunsch-TV verzichtet. Auch hier, nicht abschaltbar.)
Aber vielleicht gibt es ja Alternativen (Vermutlich aber nicht, da es dann in völlig andere Preiskathegorien und Abmessungen geht, die für mich keine Option sind. Hier scheint das flow-8 absolut konkurrenzlos zu sein.)
 
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Das Behringer Flow wäre mir auch zuerst in den Sinn gekommen.
Bei Behringer bin ich etwas vorsichtig, weil ich schon Posts gelesen hab mit Problemen, wo dann Antworten kamen wie "klingt nach Behringer...." oder Rezensionen, wo es Probleme mit unzureichenden Eingangsverstärkungen von angeschlossenen Mikrofonen gab (so ein Problem hatte ich früher selbst mal mit einem Mixer, war aber ein anderer Hersteller). Aber das muss ja nicht sein.
nein muss nicht sein, und in der Regel ist das ein Vorurteil, das sich hartnäckig in den Kopf der Leute gebrannt hat. Nur lässt es sich sich nicht wirklich mit Fakten untermauern. Klar, besser geht immer, aber meist auch deutlich schlechter und das auch in der Regel zu einem höheren Preis.
mit möglichst wenig Strahlung zu leben. Bluetooth nutze ich deshalb praktisch nie.
Naja, wenn das so ist, dann wird es wohl eher nichts mit dem Flow, auch wenn man es, so wie ich mal die BDA überflogen habe, ganz gut per MIDI steuern kann. Aber dann brauchts wieder einen PC/ein Tablet und das willst du ja nicht. Du bist aber was von schwierig, sag ich mal ;)
Und weil das Flow nichts für dich ist, und weil die nächste Stufe eines richtige Digitalpultes, die wirklich viel Sinn machen würde, ein X32 Producer wäre, würde auch der Preis ziemlich in die Höhe gehen.
Also bleibt wieder mal ein Kompromiss. Ich habe mir die Teile mal kurz angesehen und für mich festgestellt, dass sie definitiv aus mehrerlei Gründen nix sind. Aber, und jetzt kommts, eventuell sind sie genau das, was du suchst.
Hier das kleinste Teil dieser Modellreihe
Das kostet um die hälfte mehr als das Flow 8 aber du brauchst keinen PC, kein Tablet, kein gar nichts extra um das Teil zu bedienen. Du musst zwar mit einigen Einschränkungen gegenüber dem Flow leben (EQ ist deutlich einfacher, der Hall ist auch nicht so toll, Auch beim Audio-Interface zum PC haben sie gespart) Dafür eben autark und du kannst auch wenn du willst direkt auf dem Teil selbst Mehrspurmitschnitte anlegen.
Die größeren Modelle haben aber nicht nur mehr Eingänge, sondern auch eine bessere Ausstattung, sind aber z.T auch heftig teurer. Aber schau sie dir mal an.
 
Ob man beim Flow-8 Bluetooth abschalten kann, weiß ich nicht. Aber zumindest für einige Basiseinstellungen (Volume, Hall-Anteil) lassen sich die Schieberegler am Gerät selbst verwenden - das gilt sowohl für die Kanäle des Main- wie des Monitor- oder des FX-Mixes. D.h. also, dass es sich nach einem ersten Einrichten auch ohne Smartphone nutzen lässt. Aber klar: Das Zoom sieht auch interessant aus - da kenne ich mich nur nicht aus.
 
aber nicht bei Behringer, so ein Witz
hmm?
1682965953042.png
 
@Mfk0815:
"Du bist aber was von schwierig sag ich mal ;)"
Ja, je länger ich diesen Weg gehe, desto stärker wird der Gegenwind. Aber dafür sind Überzeugungen ja da, dass sie sich davon nicht beirren lassen. Wär nur doof gewesen, ich hätte diesen Umstand gleich im Startpost dazugeschrieben. ("Vorsicht, bin ein schwieriger Zeitgenosse, da Strahlungsverweigerer" :-D ) Zudem hatte ich an dieses Thema zunächst überhaupt nicht gedacht.
Zufällig hab ich die Zoom LiveTrak L-8-Seite inzwischen schon ein zweites Mal offen und schau mir das Teil nochmal genauer an. Danke!

@FZiegler:
"Ob man beim Flow-8 Bluetooth abschalten kann, weiß ich nicht"
Da das aber erstens tatsächlich nicht möglich ist und ein 100%tiges Ausschlusskriterium meinerseits.....

@Mfk0815:
Eben! Nur der Quick Start Guide! Mit minmalen Informationen. Und die komplette Bedienungsanleitung musste ich mir von manuals.pluss holen. (Da war dann auch zu erkennen, dass es keine Abschaltmöglichkeit für Bluetooth gibt.) Wie ich oben schon beschrieben hatte.

Meine eingangs beschriebene Idee, mittels Y-Adapter mit Gesang, Keyboard und Gitarre einmal auf das UR44 und ein weiteres Mal auf einen zusätzlichen Mixer zu gehen ist komplett abwegig oder nur übersehen worden? (Allerdings hab ich noch nie einen XLR-Y-Adapter gesehen, aber auch noch nicht danach gesucht.) Das würde das Problem grundsätzlich ja ebenfalls lösen.
(Edit: ah ok, gibt es doch: https://www.amazon.de/SIENOC-Mikrof...05&sprefix=xlr+y-adapter,aps,101&sr=8-17&th=1 )
 
Zuletzt bearbeitet:
(Da war dann auch zu erkennen, dass es keine Abschaltmöglichkeit für Bluetooth gibt.)
Bluetooth beim Flow8 muss man explizit aktivieren. also pairen, ansonsten ist es abgeschaltet.
Dass auch noch zweimal. Also Mixer app und Audio stream.
Ich habe eben einen Bluetooth-scan mit meinem Phone durchgeführt. Mein Flow8 hat er nicht gefunden obwohl er 30cm neben mir sitzt.
Dafür eine grosse Liste von E-roller die auf der Strasse stehn.
edit: nee, die liegen gerade auf der Strasse. ist ja 1.Mai und die Polizei steht daneben. :weird:

für mehr Info gibt es noch diese Seite:
https://behringer.world/viewforum.php?f=40
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Y-Adapter-Kabel würde ich nur sehr selten und nur unter ganz gewissen Voraussetzungen nehmen. Denn die Ausgänge sind einfach parallel verlötet, d.h dass es da keine sog. galvanische Trennung gibt (wie auch, in den kleinen Steckern). Normalerweise nimmt man für das verteilen von einem Signal auf zwei Empfänger (Audio-Interface und Mischpult in deinem Fall) einen sog. Splitter. Speziell wenn du mit Phantomspeisung arbeiten willst, ist das sehr angebracht.
Hier ein einfaches Gerät, die gibt es auch für mehrere Signale gleichzeitig

BTW: wie du bei meinem Beitrag und auch bei den anderer Teilnehmer siehst, gibt es die Möglichkeit des Zitierens. Einfach den Text, den du zitieren willst in einem Beitrag markieren. dann sollte ein Kontext Menü auftauchen, so wie hier
1682970997208.png

Wenn du dann auf Zitieren drückst, dann erscheint der Text in dem Editor für den neuen Beitrag.

Du kannst aber auch einen beliebigen Text in deinem neuen Beitrag selbst zitieren.
Diesen Text einfach markieren und die Zitierfunktion auswählen
1682971139675.png

Und schon erkennt man leichter den Unterschied.
 
Meine eingangs beschriebene Idee, mittels Y-Adapter mit Gesang, Keyboard und Gitarre einmal auf das UR44 und ein weiteres Mal auf einen zusätzlichen Mixer zu gehen ist komplett abwegig oder nur übersehen worden?
Nicht übersehen, aber ich für meinen Teil sehe da eher eine Lösung mit nur einem Gerät, weil das unterm Strich einfacher ist als da mit weit Teilen anzufangen.
Ach noch ein Teil ist mir einfallen das eventuell Sinn ergeben kann:
Das hat eine reine analoge Bedienoberfläche, da brauchts kein Netz, WLan oder Blauzahn, und du kannst auch alle Kanäle einzeln aufnehmen. Etwas ähnliches gibt es auch von Presonus, nur das Signature finde ich etwas besser ausgestattet.
 
Bluetooth beim Flow8 muss man explizit aktivieren. also pairen, ansonsten ist es abgeschaltet.
Dass auch noch zweimal. Also Mixer app und Audio stream.
Ich habe eben einen Bluetooth-scan mit meinem Phone durchgeführt. Mein Flow8 hat er nicht gefunden obwohl er 30cm neben mir sitzt.
Das verstehe ich nicht. Es gibt beim Flow8 laut Handbuch keine Möglichkeit, Bluetooth ein- oder auszuschalten. Wenn das immer ausgeschaltet wäre, wie sollte in dem Fall das Pairing überhaupt funktionieren? Dass er nur Bluetooth empfängt und dann bei einem Bluetooth-Signal von außen selbst zu senden anfängt? Und warum hat er dann nicht reagiert, als Dein Handy den Kontakt gesucht hat? Sorry, vermutlich stelle ich dumme Fragen. Aber die sind unvermeidbar, da es sich um eine Technik handelt, die ich normalerweise meide. Auf jedem Fall hat das Flow8 keine Bluetooth-Taste o.ä.
Diese Y-Adapter-Kabel würde ich nur sehr selten und nur unter ganz gewissen Voraussetzungen nehmen. Denn die Ausgänge sind einfach parallel verlötet, d.h dass es da keine sog. galvanische Trennung gibt (wie auch, in den kleinen Steckern). Normalerweise nimmt man für das verteilen von einem Signal auf zwei Empfänger (Audio-Interface und Mischpult in deinem Fall) einen sog. Splitter. Speziell wenn du mit Phantomspeisung arbeiten willst, ist das sehr angebracht.
Sowas in der Art hatte ich vermutet. Ich wollte nur nichts unversucht lassen, weil diese Lösung für mich am überschaubarsten gewesen wäre.
BTW: wie du bei meinem Beitrag und auch bei den anderer Teilnehmer siehst, gibt es die Möglichkeit des Zitierens
Zitate kenn ich. Nur mit den Multizitaten, die ich gebraucht hätte, kannte ich mich nicht aus. Hab ich jetzt nachgeholt. Ausgesprochen komfortabel, was hier möglich ist. Danke!
Ach noch ein Teil ist mir einfallen das eventuell Sinn ergeben kann:
Schau ich mir auch mal an. Beim LiveTrack L-8 finde ich im Bonedo-Test schon die ersten "Leider..."-Einschränkungen, sehe noch nicht, wie ich das Teil für meine Zwecke nutzen könnte. Hat sowieso einige Funktionen, die ich zwar nicht brauche, aber mitbezahle.

Ich hab das große Zitat einmal für dich entfernt. Du kannst übrigens deine Postings editieren, und so das auch selber machen, falls mal etwas nicht so läuft wie es geplant war.
Ein Moderator

So, das kommt davon, wenn man sich nicht auskennt. Ich hab es doch tatsächlich geschafft, mit Eurer tollen komfortablen Multizitatfunktion meinen Post zu vermurksen. Ich wusste schon, warum ich das nicht wollte.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sunrise08: Wenn das immer ausgeschaltet wäre, wie sollte in dem Fall das Pairing überhaupt funktionieren?

Zum Pairing kommt man wenn der Menü Button gedrückt wird,
dann mit dem Select/Adjust "Pairing" ausgewählt wird,
per druckknopf App oder Audio gewählt wird.
Erst dann sendet er ein Signal dass er Paarungsbereit ist.
Das gleiche Spiel dann noch mal am Phone oder Tablet.
zu beachten ist dass Standort/ GPS auf dem Phone an sein muss.

Und warum hat er dann nicht reagiert, als Dein Handy den Kontakt gesucht hat?
Wie bereits gesagt Bluetooth beim Flow8 muss man explizit aktivieren. Es startet/sendet nicht von alleine
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, danke Dir. Das klingt tatsächlich so, als sollte ich mich mit der kleinen Kiste doch nochmal näher beschäftigen. Da bin ich aber erst mal froh.
Sollte ich mich aber dann dafür entscheiden, wird das Teil per Messgerät überprüft und zur Not wieder zurückgeschickt. Aber Soweit bin ich noch gar nicht. Erst mal abklären, ob die vorhandenen Funktionen mein Problem lösen können.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Aber ich bin immer noch auf der Suche nach dem kompletten Benutzerhandbuch. Die Anleitung von manuals.lib kann ich nicht herunterladen, warum auch immer (Aber für die Entscheidung, ob ich mit dem Mixer etwas anfangen kann, sollte es reichen). Und bei Behringer finde ich seltsamerweise nichts. Das ist ärgerlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
btw. Ich habe noch nie irgend ein BT Gerät gesehen, das munter weiterfunkt, wenn es eine Weile (unter einer Minute) nix zum Paaren gefunden hat. Vielleicht gibt es das ja, aber meine inzwischen fast unzähligen BT-Teile müssen explizit aktiviert werden bzw. gehen beim Einschalten in Bereitschaft, schalten die BT-Funktion aber auch wieder aus (oder beim Smartphone und Tablet wohl auf standby), wenn keine Paarung stattgefunden hat.
 
Mmh. Ich drücke keine Knöpfe am Flow-8, um die BT-Steuerung via Smartphone zu aktivieren. Da starte ich nur die App und entscheide welche Szene ich haben will. Anders ist das bei BT-Audio.
 
Ich drücke keine Knöpfe am Flow-8
Vielleicht kann man das auch iwie auf Dauerstandby schalten. Üblicherweise schaltet man BT aber über "Menü" "Pairing" ein und wählt dann entweder Daten oder Audio aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da Ihr ohnehin noch beim Thema Bluetooth seid, ich hab den Bose QuietComfort 35 II Noise-Cancelling-Kopfhörer. Bei dem sollte bei eingestecktem Audio-Kabel das Bluetooth abgeschaltet sein, laut Kundendienst (das Forum wurde aber eingestellt) und laut Anleitung. Tatsächlich ist das aber so, dass man den Kopfhörer einschalten und dann erst das Kabel einstecken muss. Sonst funkt es munter weiter. Das wusste aber niemand. Wenn man sowas mal erlebt, ist man in Zukunft bei jedem neuen Gerät skeptisch. Bei vielen aktuellen Fernsehgeräten kann man Bluetooth nur sehr schwierig oder gar nicht abschalten (manche lassen deshalb vom Hersteller das Bluetooth-Modul für viel Geld deaktivieren - ich bin also nicht der einzige "schwierige" Zeitgenosse!). Die X-Box funkt dauerhaft, auch wenn der Controller per Kabel eingesteckt ist.

Das Flow-8 scheint, ohne jetzt die Funktionen wirklich schon zu überblicken, auf die App-Bedienung optimiert zu sein. Es ohne App zu steuern ist mühsamer, und möglicherweise fehlen dann auch Funktionen. Klingt wenig sympatisch für mich, da eine App für mich nicht infrage kommt. Wegen der notwendigen Handy-Nutzung, aber auch wegen der Haptik. Und dabei wäre das Thema Bluetooth ja evtl. gar nicht das Problem, wenn es bei NIchtbenutzung tatsächlich still ist.

Und da Bondedo schreibt "Im Grunde ist der Flow 8 die digitale Alternative zu einem analogen Behringer Xenyx Mixer", hab ich mich da mal umgeschaut, und zwar zunächst beim typischen Kandidaten Xenyx X1204 USB.
Und laut einem Amazona-Test gibt es hier mehrere Unschönheiten. USB 1.1, das für problematische Latenzen sorgt, Effekte, die auch nach Muten des Kanals noch hörbar sind, Routing-Probleme und eine sehr lückenhafte Bedienungsanleitung (was in Rezensionen bestätigt wird, und was ich grundsätzlich verabscheue...) Auch ein Rauschen bei Mikrofonen wird beschrieben (und mein SM58 braucht höhere Verstärkungen). (Und wegen solchen Dingen bin ich bei Behringer inzwischen eben vorsichtig geworden (siehe oben) - obwohl ich auch vor vielen Jahren mal ein Rack-Effektgerät der Firma gekauft hatte, mit dem ich sehr zufrieden gewesen war.) Und damit steh ich wieder ohne Idee da. Eine ähnliche Alternative, etwas teurer, dafür ohne diese Probleme wär schön, scheint es aber nicht zu geben.
Ich bin kurz davor, einfach alles zu lassen, wie es ist und mit den Einschränkungen zu leben. Ich kann es ja nicht erzwingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn BT irgendwo funkt, leuchtet auch eine blaue LED. Jedenfalls bei allem, was bei mir so funkt.
 

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