Notch filter

Dieses Thema im Forum "Effekte" wurde erstellt von schock, 20.03.12.

  1. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    Hallo allerseits!

    Gibt es einen durchstimmbaren Notch filter im Bodentreter Format?

    Andererseits frage ich mich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist einen Analyser und einen Notchfilter in ein Bodentreter zu packen und man schliesst kurz ein Messmikro an und kann sein Set Up kurz einmessen. Unter Umständen soger auf einen schon vorher eingestellten Frequenzgang welchen man z.B. in einer Idealen Proberaumumgebung ermittelt hat abgleichen. Immer den gleichen Sound dabei! Nie mehr an irgendeinem EQ kurbeln....

    Es gibt ja den Behringer DEQ24XXX aber irgendwie ist das schon zu viel Gerät und angeblich soll die automatische Einmessfuntion nicht der Brüller sein.

    Heutzutage müsste so was doch für 100 Euro zu kaufen sein?

    2 Stecker
    Kleines Gehäuse
    Ein Schalter für "Messen"
    Ein Schalter für "Speichern"
    Einer für "Abgleich Messung zu gespeichertes Setting"
    eine Mikrobuchse und fertig die Wurst

    Jemand ne Idee?

    Dank!
     
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  2. sKu

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    Fehlt dir da nicht irgendwo noch die "Logik" in der Kiste? Irgendwas sollte Messen, Speichern und so weiter. Und das ist nichts für nen Standard-uController... Eher was für nen ARM oder nen FPGA...
    Will sagen: Die Materialkosten werden niedrig sein, aber die "Intellectual Property", also das KnowHow und die Entwicklungszeit, sind auch was wert. Und das kostet halt. Wer darüber flucht, arbeitet wohl gerne für nen Hungerlohn...
     
  3. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    Klar die Logik habe ich nciht fergessen:
    AD Wandler
    Fourier
    Operator
    Speicher
    DA Wandler
    Aber wenn ich sehe was für digitale Kisten heute schon für Apfel un Ei zu haben sind.
    Ich würde gerne auch mehr zahlen.

    Aber nicht mehr heut abend... Gäääääähn....
     
  4. Telefunky

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    wenn du den perfekten Sound am hot spot eingemessen hast...
    wie versammelst du das gesamte Publikum auf dieser einen Stelle ? :gruebel:
    ich hab noch nie 'n Sound über EQ eingestellt - ich regel' das nur über die Saitensorte...
    so hat der Bass immer 'seinen' Ton dabei :p

    cheers, Tom
     
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  5. Rayvshimself

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    Ich glaube du bist dir nicht bewusst was es an Arbeit ist sowas zu entwickeln und zu programmieren. Nur Komponenten zusammenlöten und den dann zurufen "du bist ein Kerbfilter mit besonderer Aufnahme- und Speicherfunktion" Funktioniert leider nicht. Man müsste bestimmte Logarythmen und parameter selsbt erstellen. Das benötigt viel Zeit, Erfahrung und Referenzen.
    Das einzige was mir einfällt was die Idee mit 'etwas gespieltes (sweet-spot) aufnehmen und immer getreu wiedergeben mit richtige dynamik etc' wäre der neue Kemper profiling Amp. Dieser ist ganz bestimmt nciht für ein appl und ein ei zu bekommen.

    Weshalb es das noch nicht gibt ist wahrscheinlich auch der Grund weshalb es wenig Rack-Geräte gibt ist, dass es nciht häufig gebraucht wird. Auf der Bühne ist es schwierig zu gebrauchen da, wie du selbst schon realisiert hast, mehrere Faktoren ein neueinstellen erzwingen.
    Desweiteren wäre es nützlich im Studio. Da gibt es aber schon längere Zeit Aufnahme programme die verschiedene EQ-Möglichkeiten bieten, wodurch man in ein paar sekunden den sweet-spot für eine Kerbfilterung findet.

    Wenn du das know-how und Mittel hast, dann kannst du gerne versuchen dir ein solches Gerät selbst zu erstellen. DIY find ich immer super!

    Da bleibt dann nur ncoh eine Frage : Was hat ein notch filter mit Minecraft zu tun?

    Gruß
    -Matze
     
  6. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    also Matze... entsprechend deiner Signatur kann das nicht unkommentiert bleiben... :D

    die Rechenregeln von denen du schreibst, nennt man Algorithmen
    die muss man für den angedachten Bereich sicher nicht von Grund auf neu erstellen
    (die meisten Anbieter von Entwicklungssystem haben da etwas in ihren Bibliotheken)
    Parameter werden nie 'erstellt', das sind einfach die Elemente einer Berechnung, auf die man Zugriff braucht.

    du hast aber die Aufgabe nicht verstanden.
    Es geht nicht um die Anwendung eines Kerbfilters auf das Musik-Signal als Effekt
    das Kerbfilter sollte nur Hilfe bei der Messung leisten

    die 'geplante' Funktion ist aber (das hast du richtig erkannt) wirklich nicht ganz trivial.

    Allerdings inzwischen in so ziehmlich jedem mittelprächtigen Home-Entertainment Dingen vorhanden
    (als Raumeinmessung für die bevorzugte Hörposition)
    Dort lässt sich über den Sinn noch diskutieren - in einer live Umgebung ist das Geplante eher sinnfrei.
    (siehe oben, lokale Beschränkung des Ergebnisses) ;)

    cheers, Tom
     
  7. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    Hello again!

    Was ist da so schwierig daran zu programmieren?

    Linearer Frequenzgang:
    Filterung nach fequenzen: FFT (Gibtsfertig braucht keiner zu programmieren!)
    Errechnung des Durchschnittpegels aller Frequenzen
    Zu jedem Frequenzband die Differenz zum Durchnittspegel hinzuaddieren/subtrahieren
    EQ entsprechend einstellen

    Abgleich mit gespeicherten Frequenzgang:
    Wie oben aber nicht vergleich zum Durchschnittspegel sondern zu den gespeicherten Werten

    Das kann kein Hexenwerk sein. Der Algorithmus ist komplett banal!

    Davor: Weisses Rauschen oder Referenzsignalausgangsbuchse mit Testsignal.

    Versucht mir mal zu erklären was daran in der heutigen Zeit kompliziert sein soll?

    Liebe Grüsse
    Der Unwissende
     
  8. Telefunky

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    da ist nix kompliziertes bis auf den Sinn der Übung... was bezweckst du damit ?
    laut eigener Hypothese willst du damit einen 'Sound' ortsunabhängig machen.
    Du misst 'zuhause' die optimale Referenz und dann unterwegs die (quasi) Antwort der 'location'
    mit dem Ergebnis wird der Frequenzgang deines Amps korrigiert

    nehmen wir an, dass funktioniert in Perfektion - dann hast du ein Ergebnis für 1 Punkt im gesamten Raum
    je nach Frequenz wird dieses Ergebnis mit der Distanz vom Messpunkt variieren.
    deswegen stellt der Typ vom Sound das ja auch (mehr oder weniger) von der Saalmitte aus ein.

    cheers, Tom
     
  9. sKu

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    Nein, Hexenwerk ist es nicht, ganz klar. Menschenmöglich ist es auf jeden Fall.

    Zu deiner eingehenden Frage: "Gibt es so etwas im Bodentreterformat"
    Nein. Warum? Weil es dafür keinen Markt gibt. Echt nicht? Nein, wirklich nicht.
    Warum gibt es live eigentlich noch Tontechniker? Die nette Bedienung hinter der Bar könnte doch mal kurz auf den Zauberknopf drücken der den Sound automatisch einstellt.... Will sagen: Irgendwo muss also doch ein Haken in der Praxis sein.
    1.) Das Teil bearbeitet nur Frequenzgänge, keine Dynamik. Also mit "immer den gleichen Sound dabei" ist schon nix
    2.) Wie willst du denn das Signal messen? Mikrofon? Dann willkommen in der Welt der Störeinflüsse. Kabelgebunden? Dann hast du die Variablen im Sound gar nicht mit in der Messung. Wenn du nix verstellst, ändert sich auch nix.

    Dein simple Anleitung die da grade schilderst stellt die Grundfunktion unter Laborbedingungen sicher. Und jetzt geh mal in die fiese, reale Welt damit...

    [edit]Für den Fall das ich mich hier gewaltig irre: Hey, da scheint eine Marktlücke weit offen zu stehen die die Welt der Livemusik revolutionieren wird! $$$
     
  10. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    Hallo sKu,

    das einzige Problem, welches ich sehe ist dass man nur den Sound an einer einzigen Stelle gemesen hat. Aber meiner Erfahrung beim entzerren von Räumen: Hat man einen Punkt entzerrt klingt es auch im übrigen Raum besser. Des weiteren könnte man an verschiedenen Stellen des Raumes messen und daraus den mittleren Frequenzgang berechnen.
    Mir geht es hauptsächlich um das wummern das auf jeder Bühne anders ist.
    Das bekommt man damit sicher in den Griff. Dreht einer am EQ um das wummern wegzubekommen steht er ja auch nur an einer Stelle des Raumes.
    Mit nem geeigneten Messmikro empfinde ich die restlichen Störeinflüsse als komplett unbedenklich.
    Ich denke auch, dass zumindest die EQ einstellungen von der Bedienung hinter der Bar eingestellt werden können sollten.

    Der Tontechniker ist schließlich nicht nur für den EQ da, sondern auch für alle anderen Bereiche, welche einen guten Mix ausmachen.

    Leider habe ich von Elektro keine Ahnung. Sonst wäre es schon gebaut.

    Vielleicht jemand hier im Forum?
     
  11. Gast17445

    Gast17445 Gesperrter Benutzer

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    Gibbets bestimmt als Äpp fürs Eifon...:D
     
  12. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    für Äpl un´n Ei...

    Kalauermodus: OFF
     
  13. elkulk

    elkulk Mod & HCA Bass/Elektronik

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    Hallo,

    na, wenn es um das Bühnenwummern geht, dann kauf Dir doch einen halbwegs guten Terzband-EQ gebraucht und mach's per Hand selbst.

    Oder eine vollparametrischen EQ.


    Gruß
    Ulrich
     
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  14. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    Hallo elkulk,

    könnte man machen. Hatte ich mir auch überlegt, aber das ist wieder ein Gerät mehr zum tragen...
    Ich bin immer noch für die Notch Filter / Autoentzerrlösung.
    Wer baut mir sowas?
    Plääääärrrrr.... dröööööhhhnn.......fiiiiiiiiieeeep
     
  15. Rayvshimself

    Rayvshimself Registrierter Benutzer

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    Meine Signatur ist einfach ein Zitat aus 'Adventure Time'

    Okay dann hab ich das absolut falsch verstanden. Da entschuldige ich mich für die Aussage! :(
     
  16. Deltafox

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  17. schock

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    Mist der Link funzt nix...
     
  18. elkulk

    elkulk Mod & HCA Bass/Elektronik

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  19. schock

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    Ahhh! Schon mal ein Schritt in dei richtige Richtung!
    Der EBS Reidmar hat auch nen Notch Filter an Bord.... So viele Möglichkeiten und so wenig Saiten...
     

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