Schecter Banshee - heller aber kräftiger Trash/Metal Humbucker (passiv!!)?

  • Ersteller Senchay
  • Erstellt am
Senchay
Senchay
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
01.04.24
Registriert
28.12.14
Beiträge
2.624
Kekse
7.890
Hallo :)

Ich suche einen neuen Bridge-PU für meine Schecter Banshee. Momentan sind dort (originale, also am Werk verbaute) Seymour Duncan Nazgul drinnen. Die sind mir aber irgendwie zu dumpf. Ich würde gerne mehr Richtung oldshool Trash gehen, die Nazguls hören sich irgendwie ziemlich modern an.

Es kann gerne in Richtung EMG81-Sound gehen, aber halt passiv. Mir gefällt der Sound von Death (Band) ziemlich gut, aber auch Metallica, Exodus usw. Nun weiß man ja aber nicht wieviel am Endsound nach dem spielen noch gemacht wurde, somit würde ich das ungerne vergleichen.

Ich hatte den DiMarzio X2N (den hat auch Chuck Schuldiner in seiner BC-Rich) ins Auge gefasst, bin aber unsicher wie der sich anhört, bevor er an nem Valvestate hängt und im Studia nachbearitet wurde.

Hat jemand Erfahrungen damit, in Hinsicht auf buzzwords wie "bright sound" in Verbindung mit dem X2N oder kann mir andere Empfehlungen geben?

Danke.


PS: bin mir nicht sicher wieviel die Bridge (Hipshot) hier am Sound beteiligt ist. Irgendwie hab ich manchmal das Gefühl das die zu dem dumpfen Ton etwas beiträgt, denn schon trocken kann man das irgendwie hören.

Allerdings hab ich noch ne andere Schecter mit Hipshot, die Apocalypse, mit Apocalypse Pickups. Die sind eindeutig heller. Nicht um Welten aber dennoch heller, ehr in die Richtung die ich gerne gehen würde. Es muss also im Endeffekt schon stark am Pickup hängen.

PS2: Ich arbeite über VST/IR, hab also alles mögliche an "Amps" zur Verfügung. Aber momentan muss ich bei der Gitarre immer erst mit EQ die Höhen und höheren Mitten hochdrehen bevor es nicht mehr so dumpf klingt..
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke der X2N wird sich nachher mit deinem Sentient am Hals beißen. Nazgul und Sentient sind eindeutig modern ausgelegt. Die Hipshot Bridge dürfte eigentlich nicht dein Problem sein, upgraden wird hier ohnehin schwierig. Du könntest natürlich zunächst mal andere Potiwerte versuchen, wenn dir die Gitarre insgesamt zu dumpf erscheint. DActivator von DiMarzio könnte noch eine Empfehlung für Dich sein. die gehen klanglich etwas in die "aktive-PU-Ecke" obwohl die passiv sind.
 
Danke :)

Ich denke es wäre nicht wirklich schlimm wenn sie sich arg beißen würden, den Neck-PU benutze ich so selten das man das fast ignorieren kann. Für Solos nehm ich die Apokalypse.

Poti ist auf Anschlag.

Hört sich aber schonmal gar nicht übel an, Dein Vorschlag. Allerdings wirds wohl nicht viel aussagen wenn man das auf yt vergleicht.

Ist der Dactivator denn das komprimierteste was es passiv gibt?

 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Potiwerte meinte ich, dass du z.b. mal 550k statt 500k Potis einsetzt. Das kann schon viele Probleme lösen, hinsichtlich dumpfem Sound.
 
Hast du mal die Höhe der PUs verändert (z. B. Bassbereich abgesenkt?) und/oder an den Polepieces gedreht? Damit kann man den Sound ganz ordentlich verändern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Das mit den Potis wäre allerdings eine Idee an die ich nicht (mehr) gedacht hatte. Sind die genannten Werte so benutzbar? Also weißt Du das da 500k Potis drin sind oder war das nur ein Beispiel? Falls ja, wären dann die 550k diejenigen die ich wählen sollte?

Das mit den Polpieces kannte ich in der Tat nicht. Bzw wusste ich nicht das man da was einstellen kann. Ich kenn natürlich unterschiedliche Höhen bei meinen Stratocasters, wo jedes der 6 Teile eine andere Höhe hat.

Hab da einen Beitrag vom Seymour Duncan Blog gefunden.

Das werde ich mal ausprobieren, danke.

https://www.seymourduncan.com/blog/latest-updates/fine-tuning-the-adjustment-of-passive-humbuckers

Ob ich allerdings damit den Charakter in meine Richtung drehen kann bleibt eine andere Frage. Das es schöner geht weiß ich ja, ich hab noch 6 andere E-Gitarren und nur diese eine klingt zu dumpf, schmutzig. Die Apokalypse ist da viel gleichmäßiger und komprimierter im Soundcharakter.

Es ist auch irgendwie immer schwer da mit Worten den Sound zu beschreiben. Keine Ahnung ob dumpf das richte Wort ist. Der SOund ist einfach irgendwie zu dunkel, rörig, unkomprimiert und offen. So richtig dicke Riffs hören sich immer irgendwie falsch an. Kann mir gut vorstellen das der Sound zu Djent oder sowas passt, oder stark tiefer getunten Strings. Aber E-D ist irgendwie suboptimal.

Aber ich teste das mit den Polepieces mal.

EDIT: mir ist was eingefallen um den Sound zu beschreiben... Manchmal komm ich mir vor als würde der 3-way switch in der Mitte stehen. Bzw nicht ganz in der Mitte aber irgendwo zwischendrin. Steht er natürlich nicht, der ist schon ganz unten auf Bridge. Jedenfalls hört es sich ein wenig wie ein Middlepickup an anderen Gitarren an. Oder so wie wenn man einen 5-way switch hat und man hat ihn auf Pos2 (Brindge + Mittelpickup an einer Ibanez zb)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber mach das nicht über die Wellenform in einer DAW. M. E. entspricht das Ergebnis dann nicht dem Hörempfinden eines menschlichen Ohres. Geh einfach nach Gehör.


Zu deiner Beschreibung hab ich mal ein Video gesehen. Vielleicht hilft dir das ja?

 
In einer Gitarre mit passiven Humbuckern sind i.d.R 500k Potis verbaut. Ob der Wert wirklich 500k beträgt, kann man aber nur mit Messen herausfinden (Multimeter). Die Schwankungen können hier schon mal beträchtlich ausfallen, das kann von 300k bis 600k schwanken. Ist die Gitarre zu dumpf, können andere Potis viel bringen. Dann würde ich hier einfach mal Werte von 550k bis 590k ausprobieren, Potis sind ja auch deutlich günstiger als Pickups.
Ich teile übrigens Deine Einschätzung, dass Du die Grundcharakteristik der Seymour Duncan nicht wirklich ändern wirst, wenn Du an den Polepieces drehst. Die Banshee ist mit Ihrer Ausstattung auch eben eher auf Modern Metal und Djent ausgelegt und nicht auf Trashmetal. Verstärkerseitig spielt man hier mit vielen Mitten und wenig Bässen. Vielleicht passt Dein jetziges Setup auch gar nicht zu den Pickups.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich würde den Tone-Poti mal ganz rauswerfen und schauen, wie das dann klingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Euch :) Sorry für die späte Antwort, irgendwie hab ich hierzu keine Notifications gesehen.

Also so ein bisschen besser gehts jetzt wohl, nach dem erneuten einstellen. Aber es bleibt dieses komische quietschen abundzu, man muss so haargenau muten/anschlagen damit das nicht auftritt, ist echt anstrengend....

Hab mal paar Videos noch dazu angesehen und ich glaub der SH-6 gefällt mir noch am besten. Im Vergleich. Scheinbar gibt es einige Fälle wo der Nazgul auf jeden Fall vorne liegt aber so im Ganzen, für die Sachen die ich spiel, passt glaub der Sh-6 besser.

Wenn man hier genau aufpasst, haargenau bei Minute 3:43 und 3:44 hört man dieses komische Quetschen/Pfeifen ziemlich gut bei den palmmutes. Muss man halt genau hinhören weils nur diese 2 Sek so deutlich ist. Scheint eine Eigenschaft des Nazgul zu sein..... eine die mich unendlich stört allerdings.



Das geht mir echt richtig auf den Zeiger ^^ Gut das ich das Video sehe, dachte schon es liegt an der ganzen Gitarre....

Von den ganzen Vergleichsvideos die ich jetzt heute angeschaut habe, überall "gewinnt" der Nazgul in dem Kommentaren. Was ich echt faszinierend finde hehe.

Vom X2N findet man so gut wie gar nix als Vergleich, die die es gibt sind, naja, suboptimal.......

Der Witz ist auch das der Nazgul satte 120 Euro kostet..... 30-40 mehr als zb X2N. Ist der Preisunterschied irgendwie begründet oder kommt das nur weil er modern ist?


PS: wegen passendem equipment, ich spiel im Moment nur über VST und IR. Dort hab ich ziemliche Auswahl an "Equipment". Dieses Bild vom schmutzigen Sound zieht sich durch alle Amps und Cabs. Die anderen Gitarren passen aber, es ist eigentlich nur diese eine mit der ich im Sound nicht wirklich zufrieden bin.
Apocalypse (hier kosten die PUs auch 400 euro....), RG und Strats, alles gut bei denen ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
haargenau bei Minute 3:43 und 3:44 hört man dieses komische Quetschen/Pfeifen

Das ist denke ich kein Exklusivmerkmal des SD Nazgul. Falls du Zeit für sowas hast: Probier mal verschiedene Winkel mit dem Plektrum aus und schlage mal an unterschiedlichen Positionen auf der Saite an und sag mal, ob es stärker oder schwächer zu hören ist. Am stärksten sollte es bei Tremolo-Picking Sachen auf den höheren Saiten zu hören sein, wenn ich das Geräusch richtig gedeutet habe.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Danke für den Tipp.^^ Was Du sagst ist natürlich völlig richtig. Und ich werde das nochmal so testen.


Ich hab allerdings schon vieles probiert....Verschiedene picks, andere Materialien, hab mir sogar extra ein fretwrap geholt weil ich dachte das kommt durch irgend ein nachklingen von den Strings. Hab mir was unter die Federn der Saitenreiter auf der Brücke gelegt weil ich dann die Federn vermutet habe, das sie nachklingen oder sowas. Dann habe ich die Hipshotbridge selber vermutet. Hilft alles nix.

Danach hab ich durch einen Tausch mit meiner Fernandez die Apokalypse bekommen, mit im Grunde gleicher Bauart und die hat das absolut gar nicht, egal wie ich draufhämmer und egal wie alt die Saiten sind usw. Mit "das" mein ich das quetschen, knarren, das ich meine. Das was Du gesagt hast kann natürlich trotzdem sein, muss ich wirklich mal schauen.

Das Ding ist halt, ich hab wie erwähnt 6 Gitarren und alleine die eine hat dieses Verhalten. Dazu kommen noch viele Probleme mit dem Sound, wie zb das kaum mehr ein Ton rauskommt wenn 2 Saiten gleichzeitig klingen. Also nehmen wir an ich spiel die E Saite leer an, als Pedalton oder sowas. Dann spiel ich irgendeine andere Saite auf nem höheren Bund an, während Pedaltone noch klingt und dieser Anschlag wird sich kaum durchsetzen.... Der Ton ist dann brüchig und dünn und geht völlig unter. Dieses Verhalten ist durch und durch so, was es echt anstrengend macht manche Sachen zu spielen. Auch diese Sache wird im Grunde "normal" sein aber das Ausmaß ist eben bei dem Pickup, bei mir zumindest, um vielfaches höher. Und der Apocalypse pickup hat genauso viel, wenn nicht mehr output. Das alleine kann ich mir als Grund dafür kaum vorstellen.

Ist halt auch komischer Zufall das von den 10 Videos vom gleichen Autor dieses klingeln eigentlich nur bei dem Nazgul zu hören ist.

Aber wie gesagt, ich mach den Test den Du vorgeschlagen hast, danke :)
 
Ich weiß wie gesagt auch nicht, ob wir wirklich das gleiche meinen. Ein Quietschen höre ich in dem Video aber auch an der Stelle.



Hör die mal hier das Riff zwischen 1:05 und 1:20 an. Ist das Nebengeräusch für dich das gleiche wie bei deiner Gitarre?

Der Witz ist auch das der Nazgul satte 120 Euro kostet..... 30-40 mehr als zb X2N. Ist der Preisunterschied irgendwie begründet oder kommt das nur weil er modern ist?

Ich vermute ja mal, dass die meisten Tonabnehmer (zumindest vom gleichen Typ) so ziemlich das Gleiche in der Herstellung kosten. Es ist so oder so Wahnsinn, was "wir Gitarristen" für ein bisschen Kupferdraht mit einem Magneten ausgeben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hör die mal hier das Riff zwischen 1:05 und 1:20 an. Ist das Nebengeräusch für dich das gleiche wie bei deiner Gitarre?

In der Tat. Das ist zumindest eins der Dinge die mich an dem Soundcharakter stören. Wenn das wirklich durch die Pickhaltung beeinflussbar ist wärs ja nice. Aber da iss halt die Frage warum das dann nur bei der einen Gitarre so ins Gewicht fällt. Aber kann ja gut sein.... ich spiel meine Strat auch anders und vor allem nicht das schnelles Zeug. Wär gut möglich.

Ich teste das später mal.

ABer im Grunde hatte ich das ja auch schon erähnt, man kann es umgehen wenn man penibel aufpasst beim spielen. Ist halt anstrengend. Viel mehr als die Apocalypse. Und die andere Frage wäre ob das eben jeder PU genauso an den Amp überträgt oder nicht.

Der ein oder andere frägt sich bestimmt warum ich dann nicht einfach de Apo benutz. Weil die Banshee ein Geschenk war, das sehr seht gut gemeint war und ich sie nicht in der Ecke stehen lassen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde mich, mit meiner Laienmeinung, @ChP anschließen. MMn entsteht dieses Geräusch beim Anschlag, in dem kurzen Moment wenn das Plek die schon/noch schwingende Saite dämpft bevor sie, neu angeschlagen, wieder klingt. Die Intensität variiert dabei, abhängig vom Winkel, Plek, EQ und Gain Einstellungen etc. Der Nazgul stellt es in Zusammenspiel hier wohl deutlicher raus.
Ich glaube es im Vergleichsvideo ab 03:35 auch zu hören, es klingt nur etwas anders/unauffälliger (tieffrequenter).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Jep, macht schon Sinn so. Ich weiß halt das ich das Problem mit meiner Fernandez mit EMG81 nie hatte. Und die Apo machts auch deutlich einfacher manche Dinge zu spielen. Aber ich versuche jetzt einfach mal das mit dem Plek, vielleicht finde ich ja eine Lösung ohne Geld auszugeben. Denn:

Ich hab jetzt gerade zufällig auch ein Video gesehen wo der gute Herr eine BC Rich Stealth mit dem angepeilten X2N spielt. Und da ist genau das gleiche zu hören wie ich weiter oben erwähnt hatte (das mit dem das hohe Töne kaum raus kommen wenn gleichzeitig tiefe Saiten noch klingen). Das geht bei mir sogar noch besser als dort, da kommt ja fast gar nix mehr an (ca Minute 6:50 bis 7:04), bzw ist das was ankommt irgendwie "verschoben".
Frag mich ab und zu wie so eine Studioaufnahme tiptop sein kann wenn alle Gitarren solche Sounds im "echten Leben" haben. Hört sich echt furchtbar an in meinen Ohren.
Und in dem Fall liegt es eben nicht an der Spielweise, bei Solos gehts ja. Nur bei genau solchen Riffs ist es unerträglich. Bei ihm genauso wie bei mir. Das identische Problem. Allerdings wieder ein anderes, das hat jetzt mit dem Klingeln nix zu tun.

Wird fraglich sein ob ich das mit nem anderen PU beheben kann... Auch so hört sich der Sound kaum unterscheidbar zu meinem jetzigen an.



Danke an allen die geantwortet hatten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beeinflussen konnte ich das schon, aber nie eliminieren. Bei mir ist es auch eine Ibanez mit EMGs, wo das am stärksten auftritt. Mit härteren Plektren, die ich lieber spiele, ist es auch stärker als mit weichen.
Ich würde auch einfach mal behaupten, dass mein Anschlag wirklich in Ordnung ist und Kraft/Winkel/Tiefe des Pleks zwischen den Saiten stimmen.

Über Interface mit VST war es auch immer am stärksten, am Amp nehme ich es kaum wahr. Ich habe aber auch keine Ahnung und mein damaliges Interface hat ohnehin einige Probleme verursacht.
Nachdem ich das Geräusch einmal wahrgenommen habe, höre ich es seit dem immer. Aufeinmal hörte ich das bei Songs die ich schon zehn Jahre lang kannte:ugly:
Du kannst eventuell mal ein Riff aufnehmen, wo du das Geräusch provozierst. Mit einem schmalen EQ Band fährst du dann den Frequenzbereich ab, bis es am stärksten ist. Da kannst du dann versuchen entweder mit dem EQ selbst bei dieser Frequenz etwas wegzunehmen oder eine IR zu nutzen, die dort vielleicht schon einen Knick hat oder einen Tonabnehmer, der in dem Bereich nicht so stark sein soll...aber ich bin da wirklich alles andere als qualifiziert.

Ich finde übrigens auch ein wenig, dass der Sound von Death etwas speziell ist. Eine Gitarre mit einem X2N an einem Valvestate klingt in diesem Kontext genial, aber das ist wirklich nicht der Sound den man sich sonst einstellt. So ähnlich ist das auch bei Dimebag. Wenn man sich einen Dimebucker reinlötet, wird man vllt. doch enttäuscht sein, dass das nicht so gut klingt wie erhofft.

Ggf. wäre es auch noch eine Variante den Nazgul zu splitten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Über Interface mit VST war es auch immer am stärksten, am Amp nehme ich es kaum wahr

Das kann natürlich auch mit einspielen, kA.... Denn meine Fernandez (mit EMG) hatte ich damals nur über Amps laufen.


Nachdem ich das Geräusch einmal wahrgenommen habe, höre ich es seit dem immer. Auf einmal hörte ich das bei Songs die ich schon zehn Jahre lang kannte:ugly:

Jep, solche Sachen kenn ich auch gut ^^


Ich finde übrigens auch ein wenig, dass der Sound von Death etwas speziell ist.

Das ist er^^ allerdings spiel ich nicht nur Valvestate (Auditory Solidus 8100). Ich hab auch Helix und benutze da ein paar andere Amps. Das Problem aus dem letzten Beitrag (was aber ein anderes als das zuerst besprochenen Klingeln ist) hab ich aber mit der Gitarre bei den anderen auch deutlich ausgeprägter als mit den anderen.
Bei meinem Kumpel auf der PRS sind die Töne absolut sauber getrennt wenn ich das selbe Riff spiel. Vielleicht ist es eine Eigenschaft von High(est)-Output-PUs.

Das mit dem EQ werd ich mal ausprobieren. Das ganze Recording Zeugs ist noch einigermaßen Neuland, was Du meinst bekomm ich aber hin.

Thanks again!
 
Hallo :)

Ich suche einen neuen Bridge-PU für meine Schecter Banshee. Momentan sind dort (originale, also am Werk verbaute) Seymour Duncan Nazgul drinnen. Die sind mir aber irgendwie zu dumpf.

Nazgul zu dumpf? Ich würde mal sagen da stimmt wo anders was nicht...

Kannst du mal deine komplette Signalkette zusammenfassen, eventuell kann man da etwas eingrenzen...

Ich habe den Thread kurz überflogen und irgendwas von "klingeln" gelesen.
Oft ist es so wenn du angedämpft spielst das die Saiten hinter dem Sattel oder der Brücke (je nach Modell, bei Hisphot aber eher nicht) mitschwingen.

Falls du es nicht bereits gemacht hast würde ich dir stark empfehlen die Saiten hinter dem Sattel zu dämpfen, das macht echt einen riesen Unterschied!

EDIT: OK, sehe du hast was das angeht alles probiert...

Der Nazgul kann schon "schrill" klingen, deswegen hat es mich auch verwundert das du
den Sound als dumpf beschrieben hast.

Ich lese gerade das du auch bereits mit der Pickup Höhe experimentiert hast, das wäre auch ein Ansatz gewesen. Was mir aber aufgefallen ist, der Nazgul reagiert was die Höhe angeht irgendwie viel sensibler als andere Pickups, eventuell ist es eine Frage der Feineinstellung.

Ach ja, wenn es dumpf klingt dann generell eher die Tiefen wegdrehen als die Mitten und Höhen aufdrehen,
vor allem Modeller und VST's mögen das nicht wenn man zu viel "EQ" drauf gibt.

Die Richtige IR muss auch gefunden sein und wenn du keine neuen Saiten drauf hast muss man gar nicht weiter diskutieren.

Was ich damit sagen will, ein "guter" Sound beinhalten sehr viele "Zutaten" und da kann man nicht direkt sagen es liegt am Tonabnehmer, oder an der Brücke.

Schecter baut schon verdammt vernünftige Gitarren, würde das also persönlich erst mal ausschließen, außer da ist irgendwas defekt...

In den Videos höre ich persönlich eher ein "Schaben" oder "Schrammen" das tritt verstärkt bei dickeren Plektren auf, aber da hast du ja auch vieles probiert wenn ich recht sehe.

Ich würde mal vorschlagen das du ein Soundbeispiel postest, da du mit VST's arbeitest sollte eine
Aufnahme ja kein Problem sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Danke für die Mühe mal vorweg :)

Dumpf an sich ist es jetzt nach der ganzen Neu-Einstellerei nicht mehr wirklich, das hat schon geholfen. Allerdings gefällt mir der Sound nach wie vor nicht wirklich, egal mit welchem VST oder IR.

"Schrill" passt schon gut, allerdings dann bei den Solos, zumindest mir Bridge-PU. Ich find es unten rum kratzig und (für mich) viel zu rau und oben rum zu schrill, ja. Ich bekomm eben einfach keinen schönen "glatten" Sound hin, für schnelle Riffs mit E-Saiten Geschrammel + Powerchords bis zum 5.ten Bund auch auf der A-Saite nicht. Im Grunde ist genau eine kleine Stelle vom Griffbrett gut klingend, das wäre der Bereich um Bund 6,7,8 rum. Drunter ist es kratzig und rau und drüber wirds schrill....

Und dieses Bild zieht sich durch alle möglichen "Amps" und Cabs. Auch von verschiedenen Herstellern.

Ich poste ein Beispiel, ja. Hatte ich schon oft vor aber irgendwas kam immer dazwischen. Musste noch auf Kabel warten aber jetzt mach ichs dann mal, heut oder morgen.

Signalkette ist "kurz". Gitarre -> Interface. Auch hier hatte ich schon 2, einmal Tascam 144mk2 und einmal Presonus Audiobox. Die unterscheiden sich zwar tatsächlich ein wenig aber im Grunde ist es mit beiden ähnlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben