Stücke für den Übergang Anfänger/Fortgeschritten

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Hallo erstmal,
also wie im Threadtitel schon geschrieben steht, suche ich Stücke für den Übergang zwischen den beiden "ersten Phasen".
AC/DC, Metallica , und Guns´n Roses Stücke laufen ganz gut von der Hand nach ein wenig Übung (abgesehen von den Tappingpassagen bei Metallica, da habe ich den Bogen noch nicht so raus :/......)

Langsam wird es aber langweilig immer nur die selben Stücke hoch- und runter zu nudeln. Deswegen wollte ich mal ganz nett fragen ob ihr vllt. Stücke kennt die mir den Übergang etwas schmackhafter machen könnten.

Schonmal im Vorraus vielen Dank!

P.S. : Können ruhig kleine Herrausforderungen sein, ich übe meist 2-3 Stunden am Tag
 
Eigenschaft
 
Du solltest vielleicht Musikmachen nicht als eine Art Computer Spiel ansehen, bei dem man irgendwelche Levels durchgeht und am Ende ein Häkchen macht ;).

1. Spiele das, was Du auch gerne hörst. Wenn irgendein Lied zu schwer ist, dann teile es in ganz kleine Passagen auf und mache sie dann Stück für Stück bis es klappt.
2. Spiele auch Sachen aus anderen Genres (sollte Dir aber Spaß machen) um Deinen Horizont zu erweitern.
3. Hör auf Dich auf technischen Schnickschnack zu beschränken. Beim Musikmachen geht es nämlich nicht um Technik. Hör Dir ein paar Sachen von Gary Moore, Jeff Beck, B.B. King, Santana, etc. an. Versuche Ihre Spielweise zu kopieren. Damit kannst Du Dich dann bis zum Ende Deines Lebens beschäftigen und wirst sehr viel lernen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Du auch wirklich zuhören kannst. Zuhören wie sie spielen und zuhören während DU spielst.
Wenn Du so willst, dann ist das nämlich der Übergang vom langweiligen Rummschredern zu einem interessanten Gitarristen.
 
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Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort!

zu 1. früher habe ich gern (un tue es immer noch) gern die oben genannten Bands genannt. Aber je länger ich spiele desto mehr Bands entdecke ich. Ich war damals eben einfach noch nicht geboren, kann man nichts machen.

zu 2. Guter Tipp! Danke! Hättest du vielleicht Vorschläge für Stücke? Weil im Bereich Jazz oder Blues bin ich ziemlich verloren. Ich höre hin und wieder mal Albert King und Gary Moore, ganz selten mal auch Santana, aber da endet mein Horizont leider, wie gesagt: Bin ich einfach zu Jung für!

zu 3. Das hab ich in letzter Zeit sehr intensiv mit der Spielweise von Slash beschäftigt, und ich denke ich bin schon ein Stück näher an einen besseren Rockgitarrensound herangekommen, auch Angus Young habe ich durch, ebenso wie James Hetfield (wie gesagt da fehlt es an dem Tapping). Aber Jeff Beck zum Beispiel habe ich noch nicht mal ansatzweise ähnlich geklungen, und ich glaube nicht dass das an meinen Ampsettings lag. ABer für neue Einflüsse bin ich immer! Mein neuestes Projekt ist zum Beispiel Jimmy Page, aber da bin ich auch noch sehr weit entfernt.
 
Gary Moore & B.B. King – The Thrill is gone (http://www.youtube.com/watch?v=_XAZOSrHo-c)
Gary Moore – z.B.: Still got the blues, Parisienne walkways, etc.
Joe Bonamassa – z.B.: A Place in my Heart (http://www.youtube.com/watch?v=KHQROHw90cI)
Jeff Beck – z.B.: Cause we've ended as lovers (http://www.youtube.com/watch?v=msPiKYuuRiQ)
Hendrix oder SRV – Little Wing (http://www.youtube.com/watch?v=k0zy0lqpOyc)
Santana – Europa (http://www.youtube.com/watch?v=Ii30D7r8KvY) oder Samba Pa Ti
Dire Straits – Brothers in arms
Errorhead – Northern Lights (http://www.youtube.com/v/NWNVqVZ2Whs)

Wenn Du Metal hörst, könnte Dir vielleicht das "Alex Skolnick Trio" gefallen ;).

Das sind alles Stücke, die technisch simpel aussehen. Aber die Schwierigkeit liegt darin sie überzeugend und mit Gefühl zu spielen. Phrasing, Timing, Gefühl ist hier alles. Damit kannst Du Dich Jahrelang beschäftigen ;).
 
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Was dich darüberhinaus in deiner Entwicklung vorantreibt ist mit anderen zu musizieren. Im Idealfall zunächst mit Freunden, da die Stimmung einfach lockerer ist und man mehr aus sich rausgehen kann, als bei wildfremden Musikern. Einfach mal loslegen, o.g. Songs nachspielen und/oder losjammen, somit auch Takt-/Rhythmusgefühl ausbauen und einen eigenen Groove entwickeln, was imho wichtiger ist, als irgendwelche Tapping-Techniken auf biegen und brechen zu erlernen.
Alleine Song X zu dudeln ist eine andere Sache, als mit einem fortgeschrittenen Drummer zusammenzuspielen.

Grüße,

Jan
 
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Wenn Du den Threadtitel korrigieren würdest, solange Du ihn noch bearbeiten kannst, könnte das vielleicht noch mehr Leute ansprechen, hier einen Beitrag zu schreiben. ;)
Andernfalls könntest Du einen Mod darum bitten.
Z.B.: Stücke für den Übergang Anfänger/Fortgeschrittene
 
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@ gidarr: ups *_*. Wäre Klasse wenn ein Admin das ändern könnte!

@Milamber: Du bist klasse! Vielen dank für die Stücke, da mach ich mich erstmal ran.

@Jan_der_Pirat:Ich glaube das mit anderen musizieren habe ich schon für miche erstmal abgeschlossen. Bin schon Leadgitarrist in ner Schülerband. Ich möchte mich einfach nur verbessern. Und darin liegt der Reiz für mich. Den anderen reicht das "einfache" Zeugs von den zuerst genannten Bands, aber ich würde gerne darüber hinaus was machen.


Vielen Dank erstmal an alle die bis jetzt hier gepostet haben!!!
 
Beim Musikmachen geht es nämlich nicht um Technik
hi
nur mal zur info:
mit dem plektrum auf eine saite anschlagen ist auch schon eine "technik"
etwas weniger pathos und pauschale stammtisch (falsch) aussagen würden deine postings sicher etwas gut tun

on topic:
geht es um solo oder ritmus gitarre?
falls es um solos geht gehe ich davon aus dass du metal spielst "metallica" schau dir zbs iron maiden an, oder gar racer x!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht insgesamt um die Verbesserung meiner Fähigkeiten auf der Gitarre.
Und Metal spiele ich eher selten, Metallica sind bei mir eher die Balladen und hin und wieder mal einen Song von ihrem "klasischen" Genre.
Aber wenn ich ein Metal Stück finde das mir wirklich gefällt, bin ich auch dafür Feuer und Flamme.
 
ZZ Top mit ihrem frühen Boogie-Rock wären vielleicht nicht so verkehrt.
Von den Kompositionen J.J.Cale's hat sich nicht nur ein E.Clapton jahrelang ernährt. Ganz Laid-back. ;)
Oder von den alten Meistern zu lernen, z.B. von John Lee Hooker, hat schon vor Jahrzehnten nicht geschadet.
Neue wie Jimmie Vaughan helfen natürlich auch.
Und wenn es ganz anspruchsvoll werden soll, kannst Du es auch mal mit Frank Zappa probieren. :D
 
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Ich wiederhole es nur zu gern: Ihr seid genial!
Ich mach mich sofort ran!
 
Hi,
was ich gerne mache ist, von Liedern die ich eigentlich so gut spielen kann, mir div. Live-Versionen von anhören, grade von Bands welche viel improvisiertes, kurzes "Gitarren-gefrickel" zw. den Gesangsabschnitten haben. Dadurch kann man ebenfalls noch viel lernen.

Ein Beispiel dafür wäre zB. Simple Man von Lynyrd Skynyrd. In der Studioversion beschränkt sich Solo-Gefrickel auf den (Haupt-) Solo, in Live-Versionen, besonders zu der Zeit als Hughie Tomasson bei Skynyrd spielte hatte er in jeder Live-Version zw. den Textzeilen (genial aber dezent) reinimprovisiert was dem Lied eine ganz besondere Würze verpasst hat. Da wir das Lied u.A. auch in der Band spielen habe ich mir zig Live-Versionen von angehört und versuche nun ebenfalls dieses "Gefrickel" in dieser Art in dem Lied mit einzuarbeiten was zum einen spielerisch recht lehreich ist, zum anderen das Lied aufpeppt und vorallem viel Spaß macht.

Wenn Du neue Herrausforderrungen suchst ist ggf. Lynyrd Skynyrd im allgemeinen was für Dich. Es sind Lieder die zunächst wirklich nur recht "Simple" klingen aber es zT. doch ganz schön in sich haben da zum einen die Rhytmusgitarren sehr sehr präzises Picking erfordern (bsp. Sweet Home Alabama, das sich abgewandelt wiederholende Intro klingt total einfach aber hat´s ganz schön in sich !!!) und auch in den Solo-Parts zT. ein sehr genaues Timing gefordert wird.
Die Solos zB. von Simple Man oder Free Bird sind spielerisch gesehen so nicht sonderlich schwer, zumindest vom den Griffbildern (einfache Pentas) und der Technik her ABER finde das Timing muß da schon absolut genau sein damit´s eben auch so klingt, grade bei Free Bird ist das auf Grund der 2-tonigen Bendings und recht moderaten Geschnindigkeit nicht unbedingt einfach. Auch das Simple Man Solo muß von den "Betonungen" her recht Punktgenau auf den Schlagzeug-Akzenten liegen. Wenn bei solchen ansonsten eher "einfach gestrickten" Solos eben das präzise Timing nicht stimmt klingt´s absolut nicht, egal wie gut es ansonsten gespielt sein sollte, was durchaus Übung erfordert bis "der Groschen fällt".

Was weiterhin eine neue Herausforderung sein kann ist ggf ein wenig Slide-Gitarre spielen (was ich grade anfangen will zu versuchen ;)), auch da hat Lynyrd Skynyrd gutes Material für in petto.

Gruß Timo
 
Also Lynyrd Skynyrd,
an sich ne gute Idee, aber wie gesagt simpel. Timingprobleme hatte im Algemeinen noch nie in meiner Gitarrenodysee (kommt vllt. daher das ich seit ich 6 war Schlagzeug spiele). Und im Vergleich zu den Soli von Lynyrd Skynyrd sind die Soli von z.B. Sweet Child o´mine oder November Rain um einiges schwerer mit dem Timing.

Tolle Idee aber leider nicht wirklich nützlich für mich. Trotzdem vielen Dank!
 
Hi,
siehst Du, so individuell kann das Empfinden sein. ;)

Hatte mal vor ein paar Jahren die beiden November Rain Soli gelernt (kann ich heute auc h nur noch bruchhaft) und fande die vom Timing einiges leichter als zB "Simple Man" oder "Free Bird". Aber zugegeben, diese "gewisse Emotion" die Slash im Spiel hat ist verdammt schwer.

Aber klar, wenn Du selbst gedrummt hast dann besitzt Du sicher ein anderes GEfühl für ein punktgenaues Betonen von Tönen.

Aber von all dem abgesehen, Allen Collins´ Free Bird Solo finde ich nun wirklich nicht grade "simple" im Gegensatz zu Slash´s kreativem Schaffen.

Gruß Timo
 
Versuch dich mal an Zakk Wylde's "Farewell Ballad". Sehr kurzer Track, aber verdammt cool.
 
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