Tonleiter auf Altblockflöte

D
Dora
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
13.09.16
Registriert
31.08.13
Beiträge
1.084
Kekse
1.297
Hallo,

da ja hier lieber mehrere Threads zu einzelnen Themen gesehen werden, als ein Thread zu verschiedenen Themen, ich immer noch in meiner unterrichtslosen Zeit und grade etwas...verwirrt bin,...mache ich mal diesen Thread hier auf:

Eine Altflöte ist eine F-Flöte. Also spiele ich darauf F-Dur, richtig? Wie spiele ich nun auf dieser Flöte G-Dur, A-Dur, usw., wie die Frau da in dem Video das tut? F-Dur ist ja eigentlich mit b und G-Dur mit #. Wie spiele ich dann auf einer F-Flöte G-Dur, wenn ich b und # in einem spielen muss?

Mag mir vielleicht jemand aufschreiben, was ich bei den verschiedenen Tonarten spielen muss? Irgendwie...bin ich grade verwirrt... .


Das Video gab es letztens irgendwann mal, aber das ist mir grade zu schnell:
 
Eigenschaft
 
Mag mir vielleicht jemand aufschreiben, was ich bei den verschiedenen Tonarten spielen muss? Irgendwie...bin ich grade verwirrt... .

Ich schlage Dir einen anderen Weg vor.
Du tastest Dich anhand einer Serie von Aufgaben an dieses Problem heran.

1. Aufgabe:
- schreibe die F-Dur-Tonleiter auf
- schreibe über jede Note den zugehörigen Griff
Das Ergebnis dann bitte hier hoch laden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Danke schon mal.
Lehrklänge, ja das ist eine Idee.
Ich glaube, ich schreib mir morgen mal die Tonarten/-leitern auf. Heute Abend klappt das vom Kopf her nicht mehr.
Da ist sicher irgendwo ein Denkfehler.
 
Wie spiele ich dann auf einer F-Flöte G-Dur, wenn ich b und # in einem spielen muss?

Du kannst doch auf der Altflöte auch ein h spielen anstatt einem b. Und anstatt eines f kannst du ein fis spielen.

Aber die Herangehensweise von Lisa ist gut. Mach die 1. Aufgabe und dann bekommst du bestimmt die nächste....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Tonartenschieber erleichtert das Finden der verschiedenen Tonleitern.
- Zeichne Dir ein gleichmäßiges Raster (z.B. auf Kästchenpapier; die Felder müssen alle gleich breit sein)
- Du benötigst 24 Felder nebeneinander
- Markiere die Kästchen nach dem Vorbild einer Klaviatur: w s w s w w s w s w s w w .....
w= weiße Taste - das Kästchen bleibt weiß
s= schwarze Taste - das Kästchen wird in eine obere und untere Hälfte aufgeteilt
- Schreibe in die Kästchen Notennamen hinein; benutze eine beschriftete Klaviatur als Vorlage; in die obere Hälfte der geteilten Kästchen schreibst Du die erhöhten Stufen, also die mit #; in die untere Hälfte der geteilten Kästchen schreibst Du die abgesenkten Stufen, also die mit b;
- Zeichne noch einmal dasselbe Raster und numeriere die weißen (ungeteilten) Felder c=1, d=2 usw. bis 8
- Falte das Blatt mit dem numerierten Raster so, dass Du die Zahlen an das Raster mit den Notennamen anlegen kannst.

Nun kannst Du die Zahlenreihe hin und her schieben. Sie zeigt Dir von jedem beliebigen Ausgangspunkt eine Dur-Tonleiter an. Wie man herausfindet, ob das b oder # gemeint ist, erkläre ich später.

Es ist für das Verstehen von entscheidender Bedeutung, dass man sich so oder ähnlich den Tonartenschieber selbst bastelt !
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
War Fehler, das kommt davon, wenn man mal eben etwas in einer kleinen Pause ins Tablet hackt.
 
Danke schön, für die Tipps. Ich werde am Wochenende mal Tonleitern aufmalen und gucken, ob ich rausbekomme, wo der Denkfehler (vermute ich mal) verborgen liegt. Fotos lade ich grundsätzlich nicht ins Internet hoch, aber ich werde mal sehen, in wie weit ich der Lösung auf die Spur komme.
 
@Dora

Du kannst dir hier z. B. leere Notenblätter runterladen und da die Tonleitern einzeichnen. Wenn man die Tonleiter, so in einem Notensystem sieht, ist es vielleicht einfacher zu verstehen.
 
Eine Altflöte ist eine F-Flöte. Also spiele ich darauf F-Dur, richtig?
und gucken, ob ich rausbekomme, wo der Denkfehler (vermute ich mal) verborgen liegt.
Denkfehler #1 ist schonmal:
Die barocken Flöten mit barocker(englischer) Griffweise ist eine Instrumentenfamilie, die 2 unterschiedliche Griffweisen haben, bedingt durch ihren tiefsten spielbaren Ton und den damit verbundenen unterschiedlichen Tonumfang.

Die Altflöte gehört zu der Gruppe von Flöten, die die gleichen Griffe haben und als tiefsten Ton F haben; also Sopranino, Altflöte, Bass.
Im Gegensatz dazu eben die C-Gruppe mit Garklein, Sopran, Tenor, Subbass.

Kann ich einen Vertreter aus der Instrumentenfamilie spielen, kann ich somit bis auf Anpassung an die Unterschiedliche Größe, Luft, Klappen etc. auch die anderen Instrumente der gleichen Famlie spielen. Bei einigen anderen Bläserfamilien ist das ähnlich.
Bei Streichern jedoch ganz anders, da die Töne nicht über Tonlöcher oder Klappen gegriffen werden und somit gleiche oder ähnliche Griffweisen haben, sondern jeder Ton über das Greifen auf den Saiten und deren Verkürzung. Ein Cellist kann keinen Kontrabass oder Violine spielen und umgekehrt, obwohl die einzelnen Streichinstrumente große Ähnlichkeiten haben.

Die Bezeichnung F oder C hat damit erstmal nichts mit Tonarten, Tonleitern etc. zu tun! Sondern eben nur, welches der tiefst mögliche Ton ist.

#2
Alle Blockflöten sind nicht-transponierende Instrument (Oktavierungen, chorische Notation mal abgesehen). Der notierte Ton und klingende Ton sind gleich.

#3
Blockflöten sind chromatische Instrumente, können also jeden Halbton spielen - die Griffweise und saubere Intonation sind unterschiedlich schwer zu realisieren, aber grundsätzlcih machbar.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Von Fotos war keine Rede.
Naja, aber wie soll ich sonst etwas, was ich hier auf Papier geschrieben habe, ins Forum bekommen?...und letztlich ging es mir ja vor allen Dingen ums Hochladen von meinem PC.

Du kannst dir hier z. B. leere Notenblätter runterladen und da die Tonleitern einzeichnen. Wenn man die Tonleiter, so in einem Notensystem sieht, ist es vielleicht einfacher zu verstehen.
Danke Dir. Ich hab mir vor einiger Zeit mal Notenblätter kopiert, mit Violinschlüssel vorne dran. Ich hab das eben auch gemacht mit F-Dur, G-Dur, A-Dur und B-Dur.
Ich wusste nur nicht, wie weit hoch ich spielen muss. Bis zum letztmöglichsten, höchsten Ton, den ich auf der Altflöte spielen kann oder nur eine Oktave?
...und wenn ich z.B. G-Dur habe, was ein Kreuz und damit ein fis hat. Spiele ich dann das tiefe fis auf der Altflöte auch noch oder beginne ich wirklich erst mit dem g?
Zudem habe ich zwei verschiedene Griffvarianten vom höchsten fis gefunden. ...aber gut, dass kann ich meine Dozentin fragen, sobald sie wieder da ist.
Jedenfalls habe ich es jetzt mit den 4 Tonarten versucht. Ich weiß nur noch nicht, ob ich das mit allen machen soll.

Die Bezeichnung F oder C hat damit erstmal nichts mit Tonarten, Tonleitern etc. zu tun! Sondern eben nur, welches der tiefst mögliche Ton ist.
Ja, das ist mir jetzt auch wieder klar. Keine Ahnung, woher die Verwirrung kam. Ich konnte grade selbst mein Geschriebenes auf dem Blatt kaum spielen. Die Stücke aus dem Buch gehen dafür weiterhin. Ich hab jetzt mal Pause gemacht. Immerhin habe ich die 4 Tonleitern aufgeschrieben!!!!

Ein Cellist kann keinen Kontrabass oder Violine spielen und umgekehrt, obwohl die einzelnen Streichinstrumente große Ähnlichkeiten haben.
Wieso nicht?

Der notierte Ton und klingende Ton sind gleich.
Außer, ich spiele die zweite Notationsweise, wenn ich auf der Altflöte spiele. ...Bzw. bei der Sopranflöte wird doch auch oktaviert notiert, weil sonst die Noten weit bis in den Notenlinien-"Himmel" steigen würden.

So, genug geflötet für heute. Morgen geht es weiter!!!! :rolleyes:
 
Ich wusste nur nicht, wie weit hoch ich spielen muss. Bis zum letztmöglichsten, höchsten Ton, den ich auf der Altflöte spielen kann oder nur eine Oktave?

Ich würde mal sagen erstmal nur die erste Oktave.

...und wenn ich z.B. G-Dur habe, was ein Kreuz und damit ein fis hat. Spiele ich dann das tiefe fis auf der Altflöte auch noch oder beginne ich wirklich erst mit dem g?

Da es G-Dur ist fängst du mit g an - sonst wäre es fis-Dur (mit 6 Kreuzen - bei Blockflötenliteratur wohl eher sehr selten, wenn überhaupt, diese Tonart ist wohl eher bei Klavier zu finden). Aber aufschreiben, kannst du es ja trotzdem mal.
 
letztlich ging es mir ja vor allen Dingen ums Hochladen von meinem PC.

Das Problem verstehe ich jetzt nicht. Aber das muss ich auch nicht.
Wenn ich nicht sehe, wie Du die Aufgabe umgesetzt hast, kann ich Dir nicht gut weiterhelfen.

Ich wusste nur nicht, wie weit hoch ich spielen muss. Bis zum letztmöglichsten, höchsten Ton, den ich auf der Altflöte spielen kann oder nur eine Oktave?
...und wenn ich z.B. G-Dur habe, was ein Kreuz und damit ein fis hat. Spiele ich dann das tiefe fis auf der Altflöte auch noch oder beginne ich wirklich erst mit dem g?

Das ist eigentlich völlig egal. Du musst Dir nur darüber klar werden, welche Töne zu der jeweiligen Tonart gehören, die Du aufschreiben möchtest.
Am besten kreist Du den Grundton der Tonart ein, damit Du ihn auch dann erkennst, wenn er in der Mitte der Tonleiter liegt.

Jedenfalls habe ich es jetzt mit den 4 Tonarten versucht. Ich weiß nur noch nicht, ob ich das mit allen machen soll.
Mach es, wie Du möchtest. Letztlich geht es immer um dasselbe Prinzip.

Hier ...
Eine Altflöte ist eine F-Flöte. Also spiele ich darauf F-Dur, richtig? Wie spiele ich nun auf dieser Flöte G-Dur, A-Dur, usw., wie die Frau da in dem Video das tut? F-Dur ist ja eigentlich mit b und G-Dur mit #. Wie spiele ich dann auf einer F-Flöte G-Dur, wenn ich b und # in einem spielen muss?

Mag mir vielleicht jemand aufschreiben, was ich bei den verschiedenen Tonarten spielen muss? Irgendwie...bin ich grade verwirrt... .

... hast Du nach G-Dur, A-Dur, usw. gefragt.
Das Aufschreiben hast Du inzwischen selbst gemacht.

Gruß
Lisa
 
Ein Cellist kann keinen Kontrabass oder Violine spielen und umgekehrt, obwohl die einzelnen Streichinstrumente große Ähnlichkeiten haben.
Ich meinte das oben gesagt im Vergleich zu den Blockflötenfamilien, oder wie bei den Saxophon- oder Klarinettenfamilien.

Der große Unterschied liegt daran, dass man die korrekte Position für einen gegriffenen Ton auf dem Griffbrett finden muss und diese Intuition gefühlsmässig erlernen muss. Anders als auf einer Gitarre, wo die Bünde die Halbtöne markieren, haben die Streichinstrumente keine Bünde (bis auf einige Lerninstrumente). Bei den kleineren Instrumenten liegen die Töne dichter beieinander, haben dann auch unterschiedliche Stimmungen. Die Position für das Streichen ist eine komplett andere. Die Dicke der Saiten unterscheidet sich auch erheblich und bedingt ein ganz anderes Spiel.

Also meine Versuche, mal auf anderen Streichnstrumenten des Orchesters zu spielen, waren genauso jämmerlich wie die Versuche der Kollegen der anderen Fraktionen auf meinem Instrument. Im Grunde muss man die anderen Instrumente komplett neu lernen.
 
Der große Unterschied liegt daran, ...

Bringt uns im Thema jetzt irgendwie nicht weiter. ;)

Die Bezeichnung F oder C hat damit erstmal nichts mit Tonarten, Tonleitern etc. zu tun! Sondern eben nur, welches der tiefst mögliche Ton ist.

:great:
Das sollte man sich als erstes klar machen, wenn man sich fragt, welche Tonleitern (eigentlich geht es hier um verschiedene Tonarten!) auf der Blockflöte gespielt werden können.

Blockflöten sind chromatische Instrumente, können also jeden Halbton spielen - die Griffweise und saubere Intonation sind unterschiedlich schwer zu realisieren, aber grundsätzlich machbar.

:great:
Das ist dann der zweite Punkt, den man sich klar machen muss.

@Dora
Die von Dir erfragten Tonleitern der verschiedenen Tonarten stellen jeweils eine Auswahl aus dem Tonvorrat der Blockflöte dar.
Der gesamte Tonvorrat ist aus der Grifftabelle ersichtlich.
Welcher Ton und somit welche Griffe zu welcher Tonart gehören, findet man etweder mit Hilfe eines Tonartenschiebers heraus (siehe oben) oder man errechnet im Kopf die Lage der Halbtonschritte und passt die Auswahl der Tonstufen entsprechend an.

Gruß
Lisa
 
Ich würde mal sagen erstmal nur die erste Oktave.
Okay.
Das erleichtert bei dem Problem mit den hohen Tönen und dem noch unklaren Griff für das megahohe fis.

Da es G-Dur ist fängst du mit g an - sonst wäre es fis-Dur (mit 6 Kreuzen - bei Blockflötenliteratur wohl eher sehr selten, wenn überhaupt, diese Tonart ist wohl eher bei Klavier zu finden). Aber aufschreiben, kannst du es ja trotzdem mal.
Okay. Ich hab erstmal das f dann weg gelassen und hab dann direkt mit dem g angefangen, auf der Notenlinie.

Das ist eigentlich völlig egal. Du musst Dir nur darüber klar werden, welche Töne zu der jeweiligen Tonart gehören, die Du aufschreiben möchtest.
Also Du meinst eine Oktave lang? Also bei der G-Dur-Tonleiter einmal von g bis zum nächsten f?

Am besten kreist Du den Grundton der Tonart ein, damit Du ihn auch dann erkennst, wenn er in der Mitte der Tonleiter liegt.
Als dann alle g´s, ja? Wozu ist das gut?

Der große Unterschied liegt daran, dass man die korrekte Position für einen gegriffenen Ton auf dem Griffbrett finden muss und diese Intuition gefühlsmässig erlernen muss.
Deswegen werde ich die Instrumente wohl auch nicht lernen.

Danke auf jeden Fall für Deine Erklärungen zu den Streichinstrumenten!!!
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben