V-Machine = "flexibles MIDI-Expander-Modul"?

Dieses Thema im Forum "Synthesizer & Workstations" wurde erstellt von Gefühlstaster, 02.06.11.

  1. Gefühlstaster

    Gefühlstaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.11   #1
    Guten Morgen,

    kurze Vorgeschichte zur Problemstellung:
    Ich hatte wenig Geld, aber gewisse Ansprüche an meine Tasten:

    • gute Klangqualität
    • "artgerechte" Bedienung / Bestandteile, Bsp.: Hammond: Zugriegel oder ähnliches; Klavier: gewichtete Tasten
    • Klänge:
      • wichtig/gute Qualität: Hammond, Klavier, E-Pianos (auch Rhodes & Co.), "Synthi-Klänge"
      • nicht so wichtig/nicht so gute Qualität: Streicher, Brass, Choir, eventuell Bass
    • Optik nicht so wichtig
    Also überlegte ich, ging verschiedene Möglichkeiten durch, z.B. mit MIDI usw. Zufällig lief mir die V-Machine von SM Pro Audio über den Weg, sie war aber scheu und wollte mir keine Fragen beantworten;), weshalb ich nun Euch fragen muss:

    1. Kann ich sowohl gesamplete, als auch auf Physical Modeling (dazu siehe http://www.musiker-board.de/synthes...437665-klangerzeugung-sampling-modelling.html) beruhende Klänge vom PC auf die V-Machine laden, Tastatur anschließen und losspielen?
    2. Was für Klänge sind das? Welches Format? Kann ich ganz normale Software-Instrumente wie die Orgelsimulation B4 von Native Instruments verwenden?
    3. Ist das dann MIDI und die V-Machine ein "flexibles Expander-Modul"?
    4. Kann ich also wie bei Hammondorgel-Expander-Modulen mit entsprechender Software auf der V-Machine die einzelnen Bedienelemente für bestimmte Funktionen programmieren, damit ich z.B. die Fader=Schieber der MIDI-Tastatur als Zugriegel verwenden kann?
    5. Kann ich mehrere Tastaturen gleichzeitig anschließen und gleichzeitig versch. Klänge spielen, z.B. auf der einen Tastatur Klavier, auf der anderen Hammond?
    6. Gibt es Alternativen zur V-Machine? Mir ist da glaub ich alles recht nur will ich keinen PC auf der Bühne/im Proberaum haben. Optimal wäre ein "flexibles Expander-Modul", dass alles kann, was ich hier gefragt hab, ob es die V-Machine kann.

    Danke Euch im Voraus:)
    Grüße vom müden Thomas:(, der sich jetzt hinlegen und laaaange schlafen wird
     
  2. Rescue

    Rescue Registrierter Benutzer

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  3. Leef

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    Erstellt: 02.06.11   #3
  4. Gefühlstaster

    Gefühlstaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.11   #4
    Danke für die Links. Würd mich auch auf Antworten auf meine Fragen freuen, sofern möglich. Oder ist die Sache viel komplexer & meine Fragen unpassend?

    Also soweit ich das richtig verstanden hab, handelt es sich um sogenannte VST-Plugins, also Klänge/ Klangbibliotheken("Librairies"), die man auf den PC (ausm I-Net oder von woanders) & anschließend auf die V-Machine laden kann. Da aber aufgrund von (Kompabilitäts-/anderen)Problemen nicht jedes VST-Plugin funktioniert, gibt es eine geprüfte Liste der funktionierenden Plugins auf der Seite des Herstellers: http://www.smproaudio.com/index.php/...file-datenbank Soweit alles Richtig verstanden??
    Und: Kann ich VST als Format bezeichnen?


    Thomas
     
  5. Illidan

    Illidan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.11   #5
    Aaaalso,
    VST ist kein Dateiformat, sondern ein Plugin-Standard. Software-Instrumente (wie B4 von NI) können nicht nur Stand-Alone betrieben werden sondern auch in einen Host eingebunden werden können. Das kann im Studio ein Aufnahmeprogramm (genannt Sequenzer) sein oder für die Bühne ein Programm speziell für Live-Situationen (z.B. Brainspawn Forte oder Steinberg V-Stack). Damit diese Einbindung reibungslos funktioniert gibt es Standards, die das regeln und VST ist der weitaus gebräuchlichste, von fast allen Plugins gibt es eine VST-Version.
    Und seit einigen Jahren gibt es ein paar Hardware-Geräte, die ebenfalls Plugins einbinden können (siehe unten).
    "flexibles Expander-Modul" ist ganz einfach ein Marketing-Begriff. MIDI ist nicht das Übertragen von Plugins sondern ein ein Übertragungsstandard für Steuerinformationen. Zum Beispiel schließt du dein Keyboard an einen Expander, einen Laptop, ein anderes Keyboard etc. an und über MIDI wird dann übertragen "Taste x wird mit Anschlagsstärke y gedrückt".
    Kommt auf das Masterkeyboard und die Software an, aber prinzipiell schon.
    S.o.
    Gibt es. Den Receptor von Muse, außerdem noch verschiedenes von Open Labs, Music Computing und Lionstracs.

    Die V-Maschine hat übrigens vergleichsweise wenig Leistung und kommt mit rechenintensiven Plugins oft nicht gut zurecht. Die ersten Software-Versionen waren außerdem sehr verbuggt, ich weiß nicht inwiefern sich das seitdem verändert hat.
     
  6. Unixlover

    Unixlover Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.11   #6
    Dafür ist sie viel billiger, leichter und kleiner als die Konkurrenz.
     
  7. Mysterion

    Mysterion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.11   #7
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  8. ToS

    ToS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.11   #8
    Der verlinkte V-Machine Testbericht ist allerdings wenig aussagekräftig, weil zu dem Zeitpunkt die gesamte Software noch nicht mal Bananenstatus hatte.

    Ich bleibe dabei was ich auch schon öfters hier im Forum gesagt hab: man sollte genau wissen, wofür die V-Machine geeignet ist (Ergänzung im Tastensetup für wenige Klänge, die die Wald und Wiesen Workstation nicht in der Qualität bietet) und wofür nicht (Kerngerät des Tastensetups, großartige Layer, ressourcenfressende Plugins, Multitimbralität ohne Einschränkungen)
    Wenn man dann noch mit Lüftergeräusch, leichtem Grundrauschen und endlicher Rechenkapazität (man sollte bei jeder Konfiguration genau testen, wie sehr man den Prozessor quälen kann sonst kann es zu unschönen R2D2 Geräuschen kommen bei starkem Pedaleinsatz oder sehr stürmischen Glissandi) zurecht kommt...

    Ich bin mit meiner V-Machine hochzufrieden trotz allem Stress mit unausgereifter Software und Rumprobiererei weil sie für meinen Anwendungszweck (top Hammondsim, Sampler, VA-Sounds, Spezialsounds wie trashige C64 Klänge) ein konkurrenzloses Preis/Leistungsverhältnis bietet.
     
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  9. unifaun

    unifaun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.11   #9
    Oder aber Notebook und brainspawn forte (Testbericht hier).

    Falls noch externe MIDI-Klangerzeuger angesteuert werden sollen, käme auch noch ECHo hinzu.

    Beide Programme kann man hier zu Testzwecken herunterladen und sich selbst ein Bild machen.

    Beide zusammen sind für ca. 150 € zu haben, ein unschlagbarer Preis gegenüber Hardware.
     
  10. toeti

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    Erstellt: 09.06.11   #10
    Wenn man das Notebook schon hat.
     
  11. Tax-5

    Tax-5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.11   #11
    Wollte mir auch einen Muse Receptor kaufen.... aber nachdem ich einige Testberichte gelesen habe, muss ich sagen dass ich davon die Finger lasse.

    Was dein Problem betrifft: Wie wäre es denn mit einem Hardwaresampler? Günstig, zweckmässig und qualitativ unschlagbar da es für deinen Anwendungsbereich mehr als genug Sample CD's gibt
     
  12. gmaj7

    gmaj7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.11   #12
    Wo hast Du denn die Testberichte gelesen? Hier hat sich fast niemand zum Receptor geäußert. Es wirkt fast so, als benutzt das Teil kaum jemand in Deutschland.
     
  13. Gefühlstaster

    Gefühlstaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.11   #13
    Danke für die Antworten.
    Ich werde eventuell nen neuen Thread mit passendem Titel starten, aber erst morgen/übermorgen, hab nämlich keine Zeit.

    Ich weiß gar nicht was ein Hardwaresampler ist! Erklärung bitte!:)
     
  14. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.11   #14
    Weißt du, was ein Sampler ist?

    Sampling haben wir dir meines Wissens schon erklärt. Wie das funktioniert, was das heute für eine Bedeutung hat, daß das in den letzten 20 Jahren in bestimmt mehr als 80% aller Synthesizer und in allen Stagepianos (Ausnahme Rhodes-Klone) und Workstations verbaut wurde. Also mit den kleinen Audiodateien, die auf Tastendruck abgespielt werden (Samples).

    Ein Sampler ist an sich das Gerät, mit dem Samples aufgezeichnet, nachbearbeitet, spielbar gemacht und dann gespielt werden, hat also an sich auch analoge Audioeingänge. Seit Softwaresampler (HALion, NN-XT, Gigasampler, Kontakt usw. usf. etc. pp.) aufgekommen sind und "Softwaresampler" genannt wurden, obwohl sie nur Fertigware abspielen, wird Sampler mitunter auch verwendet für alles, wo die Samples nicht bombenfest in EPROMs gebrannt sind, sondern irgendwie auch welche reingeladen werden.

    Ein Hardwaresampler ist nun ein Sampler in Hardware. (Ja, ich weiß, offensichtlich.) Früher™ waren die mal ganz groß. E-mu Emulator, Emax, E..., Akai S..., MPC..., Roland S-760 und Konsorten, Yamaha A3000 bis A5000 und so weiter. Sie alle hatten im wesentlichen zwei Sachen gemeinsam: Zum einen konnte man Samples und damit zusammenhängende Klangprogramme reinladen (und für gewöhnlich auch selbst Samples aufnehmen und Klangprogramme draus machen). Zum anderen mußte man das auch, weil sie keinen Festspeicher und somit keine eingebauten, sofort aufrufbaren Werkssounds hatten.

    Inzwischen hat sich die Lage verändert. Zum einen waren Sampler eigentlich immer Studiogeräte, und in Studios werden Samples heutzutage praktisch ausschließlich vom Rechner abgefahren, ergo kein Platz mehr für Hardwaresampler. Zum anderen spielen sie live auch eine noch kleinere Rolle denn je, weil alle Oberklasseworkstations inzwischen einen ziemlich vollwertigen Sampler eingebaut haben, da gibt's also keinen Grund, drei Höheneinheiten mit einem dann auch noch nicht gerade leichten Akai S5000 oder einem E-mu EIV XT zu belegen, den man nach dem Einschalten erst noch mit Sounds füttern muß. Auch schon deshalb, weil vielfach die in Workstations eingebauten Sounds mindestens so gut (wenn nicht besser) sind wie das Material, das man vor 10-15 Jahren auf Sample-CDs für einige Hunderter kaufen mußte. Einzige Ausnahme: die Akai MPCs und Artverwandtes mit integriertem Sequencer, weil sich das im HipHop immer noch wacker hält (das MPC gehört zum HipHop wie der direktgetriebene Technics-Turntable und das umgedrehte Käppi auf'm Kopp des Bedieners).

    Folge: Hardwaresampler, die sonst nix können, werden heute gebraucht für Wahnsinnspreise verkauft. Den König der Sampler™, den Akai S6000, kriegt man heute für 500 Euronen und weniger, und zwar mit diversen Optionen schon eingebaut. In der Bucht, die für gewöhnlich für ihre Preistreiberei berüchtigt ist, wohlgemerkt. Wobei der S6000 nicht unbedingt was für unterwegs ist.

    In Sachen Marken gab und gibt es im wesentlichen zwei Platzhirsche: Akai und E-mu. Wenn du vor 10-15 Jahren in einem Forum gefragt hättest: "Soll ich mir einen Akai $AKTUELLES_MODELL oder einen E-mu $AKTUELLES_MODELL holen?", hättest du damit unweigerlich einen mehrtägigen Flamewar zwischen Akai- und E-mu-Fanboys angezettelt. Akai ist klanglich eher neutral, E-mu färbt mehr, im Grunde ist das Geschmackssache und eine Frage dessen, was du willst. Das Soundangebot spielt bei den neueren Geräten keine große Geige mehr. Akais Formate, insbesondere S1000, haben sich so als Standard eingeprägt, daß ein Großteil der Konkurrenz die laden kann, E-mu sowieso (irgendwie mußte man ja Akai Kunden abluchsen, ohne daß die alles neu kaufen mußten), und jüngere Akais wiederum können E-mu-Sachen laden (Grund siehe Akai-Kompatibilität bei E-mu). Das heißt, je neuer das Format, desto weniger Unterstützung durch andere Hersteller, und aufwärtskompatibel sind Sampler nie, d. h. mit Samples für Akai Z4 und Z8 wirst du dir an einem Emax oder einem S2000 die Zähne ausbeißen.

    Zum Schluß sei noch bemerkt, was Hardwaresampler gerade im Liveeinsatz noch unpraktisch macht: Irgendwoher müssen die ganzen Samples ja kommen, wenn der Sampler sie lädt. Als die großen Hardwaresampler mit ihren Rackohren ausstarben, waren SD-Cards noch gar nicht erfunden. CompactFlash auch nicht. USB 2.0 auch nicht (wobei, hatten Akais letzte Sampler Z4 und Z8 nicht USB To Host?). Nur die jüngsten Generationen haben überhaupt USB, aber nicht To Device für USB-Sticks oder USB-Festplatten, sondern nur To Host zum Rechner hin. Statt dessen hatte man damals SCSI. Aus heutiger Sicht computertechnische Steinzeit. Ist in den späten 80ern und in den 90ern bei Computern, die nicht für MS-DOS oder Windows gebaut waren (Mac, UNIX-Workstations), verwendet worden, um z. B. Drucker, Scanner oder externe Laufwerke anzuschließen, was aber verglichen mit USB extrem kompliziert war. Hotplugging ging nicht, die Peripheriegeräte mußten zwingend schon laufen, bevor der Computer bzw. der Sampler gestartet wurde, alles mußte in einer Kette hängen usw. Ohne SCSI-Laufwerke gab es genau eine Möglichkeit, Samples bzw. Programme in den Sampler zu kriegen, und das waren 3½"-Floppy Disks. Entweder HD (1,44 MB) oder bei älteren Geräten nur DD (720 kB).

    Was heißt das in der Praxis? Die beste Lösung für Leute, die mit der Computertechnik von vor 1998 wenig am Hut haben, ist, ca. 150-180 Euro hinzulegen für einen Cardreader, der anstelle des Diskettenlaufwerks in den Sampler eingebaut werden kann. Selbst dann wird man CompactFlash-Karten brauchen, eine mindestens, weil die Dinger oft keinen Slot für SD-Cards haben, ist aber trotzdem die eleganteste Lösung. Zu teuer ist das mitnichten, denn ansonsten braucht man als Festspeicher für live eine interne SCSI-Festplatte, die mit dürftiger Speicherkapazität und entsprechend hoher Laufleistung so viel kostet wie eine aktuelle, brandneue 2-TB-SATA-II-Platte. Und um die zu füttern, braucht man dann auch noch ein externes Laufwerk für Datenträger mit mehr als 1,44 MB Kapazität. CD-ROM zum Füttern mit gekauften Sample-CDs ist gut, ZIP, JAZ oder etwas in Richtung MO ist besser, weil praktisch beliebig oft beschreibbar (man zeige mir einen Sampler, der CD-RWs wiederbeschreiben kann), muß aber über ein Kabel angeschlossen und irgendwo abgelegt werden - es sei denn, man hat das Glück, auf einen Synthax Syndrive mit brauchbarer Laufwerksbestückung zu stoßen (ich hab z. B. einen mit CD-ROM und 270 MB Syquest). Überhaupt hat die ganze alte SCSI-Peripherie den Nachteil, daß sie nicht nur gebraucht ist, sondern regelrecht alt und außerdem durchweg bewegliche Teile hat. Unterm Strich ist also der Cardreader + 2-GB-CompactFlash-Karte die praktischste Lösung.


    Martman
     
  15. Duplobaustein

    Duplobaustein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.11   #15
    Welche Plugins hast du denn da am laufen?

    Die V-Machine ist ja schon recht alt. Glaubt ihr kommt da was neues nach?

    lg,
    Duplo
     
  16. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.11   #16
    Schwer zu sagen. Die V-Machine selbst ist noch nicht wirklich stabil, V-Rack, V-Rack XL und V-Pedal stehen seit Jahren auf TBA, weil sie von den vier V-Geräten nicht mal eins aus dem Betastatus rauskriegen.

    Möglichkeit 1: Sie kriegen es doch noch gebacken... irgendwann in den nächsten 5 Jahren.
    Möglichkeit 2: SM Pro Audio geht in die ewigen Jagdgründe ein, ohne die anderen Produkte zu releasen. Vielleicht auch, weil ein Konkurrent (Muse?) was Funktionierendes mit mehr Power auf aktuellerer Hardware (mehrkerniger Atom?) aufsetzt und auch nicht teurer verkauft.
    Möglichkeit 3: Sie gehen deshalb in die ewigen Jagdgründe ein, weil leistungsfähige VST-Hosts für iOS und/oder Android erscheinen und die Leute ihre VSTis auf Tablets ziehen.
    Möglichkeit 4: Sie schieben selbst eine neue Generation mit mehr Hardwareleistung nach. Unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, was es sie kosten dürfte, die V-Machine brauchbar zu machen, derweil sie wegen des schlechten Rufs nicht gerade viele verkaufen.


    Martman
     
  17. ToS

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    Erstellt: 13.06.11   #17
    VB3, Martinic Combo Model V (Vox Continental), Samplelord mit verschiedenen Soundfonts gefüttert, MinimogueVA

    Ansonsten hab ich zum rumspielen noch die Elektrostudio Synths, Mr Ray, Synth1, Chip32

    Stecken da wirklich aktuelle (mit den Firmwares is den letzten 12 Monaten) eigene oder aus erster Hand erhaltene Erfahrungswerte in der Aussage?
    In den letzten 12 Monaten lief meine V-Machine nämlich zu 100% zuverlässig.
     
  18. Duplobaustein

    Duplobaustein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.11   #18
    Sehr interessant. Vielleicht sollte ich das Teil mal auschecken. Danke! :great:
     
  19. Eduard

    Eduard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.11   #19
    Meine läuft auch absolut stabil. Der schlechte Ruf aus den Anfnagszeiten lässt nicht nach. Man darf die V-Machine als eine Komplettlösung sehen. Wenn man sie für bestimmte Sachen einsetzt ist sie echt ganz ok für das Geld. Die Preise sind ja mittlerweile schon so weit unten, dass es eigentlich ganz interessant ist. Aber ein Profigerät ist es eben nicht. Für 250 € kann man auch keine professionale Hardware erwarten.
    Ich nutze NI PRO 53; VB3; Truepianos und Saplelord mit echt klasse Rhodessamples die ich von NI Electric Piano übertragen habe und mit Effekten aufwerte. Der Sound ist echt klasse.

    Hey ToS, welche Samples nutzt du bei Samplelord? Vielleicht kann man ja Samples austauschen?
     
  20. Eduard

    Eduard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.11   #20
    Ich meine natürlich die V-Machine ist KEINE Komplettlösung. Sorry.
     

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