VST Drums

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Moin! Da ich kein Schlagzeug spielen kann, bin ich bei den Drumspuren auf MIDI angewiesen.
Damals habe ich vom Promo Video von Groove Agent 3 überzeugen lassen - naja - das ist wohl dann nicht so dass, was ich wollte. Die Grooves sind ja ganz brauchbar, aber wenn es darum geht, selber ein Kit zusammenzusetzen und das dann zu nutzen, ist es einfach zu limitiert oder ich check es nicht.

Was ich suche ist ein VSTi, bei dem ich selber die Anzahl und Art der Becken, Toms etc... bestimmen kann. Auch eine zweite Bass Drum sollte möglich sein. Sachen wie open closed hihat, abgestoppte Becken, Bell am Ride etc... sollten auch drinne sein.

Kennt sich jemand mit Addictive Drums, EZDrummer und Konsorten aus und kann mir aus seiner persönlichen Erfahrung heraus etwas empfehlen?

Diese Testberichte hier habe ich mir angeschaut

https://www.musiker-board.de/software-rec/291074-sammlung-vst-drums-testberichten.html

was ich jetzt noch suche ist eine persönliche Meinung von Euch!
 
Eigenschaft
 
Was ich suche ist ein VSTi, bei dem ich selber die Anzahl und Art der Becken, Toms etc... bestimmen kann.

EZ Drummer: Anzahl und Typ auswählen ist nicht wirklich möglich, du kannst nur weniger toms/becken benutzen als am Set dran sind...ausserdem kannst du nur zwischen verschiedenen Becken desselben "Typs" wählen.

Bei Addictive Drums hingegen ist es möglich, den Typ zu bestimmen...mehr als 4 Toms und 3 Becken+1 Ride sind aber auch nicht möglich :)

Benutzt du das Drumkit from Hell Addon für EZ Drummer, kansnt du 5 Toms und jede Menge Becken nutzen...aber ob das wirklich nötig ist, sei dahingestellt...


Was meinst du mit 2. Bassdrum?

Bei Addictive Drums gibts eine Demo, kannst du dir mal anschauen, wie du damit zurechtkommst...bei EZ weiss ichs nicht genau.
 
Moin!
Für deinen Zweck kann ich dir den Superior Drummer und davon The Metal Foundry ans Herz legen. Ich spiele zwar selbst Schlagzeug, aber das hält mich nicht davon ab, als jemand mit nur wenigen Mikrophonen und begrenzt Platz die Trommeln aus dem Computer zu holen.
Du kannst z.B. 5 Toms, 5 Crashes, 2 Rides,2 Chinas, 2 Bassdrums und dank X-Drum sogar im Prinzip noch weitere Trommeln gleichzeitig benutzen. Zudem kannst du jede Artikulation eines Instrumentes (Closed Hat, open Hat etc.) einzeln bearbeiten. Was ich als Metalhead sehr gut finde, dass man mit einem Knopfdruck die beiden Bassdrums abwchselnd spielt, obwohl in den Noten immer die gleiche Note steht. Das spart jede Menge Bastelei.
Guck dir einfach mal Videos und Produktinfos an!
 
hmm, es muss ja nicht zwingend VST und MIDI sein, oder doch?! Vielleicht nutzt du auch die falsche Methode statt dem falcshen Plugin. Ich produziere in Abelton und Reason, da hat man eben Drum Sampler mit 16 frei belegbaren Samplespeichern. Ein Drum VST hab ic noch nie benutzt, Sidechaining geht mit VST2.4 ja auch nicht afaik. Deswegen bin ich bei Drums eher VST aversiv. Gute Drumkit samples kann du ja auch einzeln kaufen und sie dir dann auf best. Slots legen, dann hast du ach kein Problem mit 2ter Bassdrum und solchen Faxen, multigesampled gibts das auch für Reason und Abelton. Desweiteren ist es auch ne gängige Methode in Musikgenres wie DnB mit an die 10 Drumspuren Drums komplett in Audiospuren zu machen, viele arbeiten jedenfalls so und nicht mit MIDI und VST

Bieten diese Drum VSTi sonst irgendwelche Vorteile die ich nich mitbekommen hab? bessere Live Steuerungsmöglichkeiten über ein elektronisches Schlagzeugset per MIDI? Groove und dergleichen kann ich auch alles in Abelton und Reason einstellen
 
Vorteile für mich aus meiner Sicht: Ich brauche kein weiteres Programm, mit dem Noteneditor von Cubase kenne ich mich aus, ich muss nicht noch nen Sampler kennen lernen.
 
Alternativ kann man sein Plugin auch einfach 2x laden und jeweils andere Trommeln/Becken laden. Merkt man ja nicht, ob der Sound aus einem oder aus 2 Plugins gekommen ist.

Dennoch entzieht sich mir persönlich (als Drummer) der Nutzen eines so riesigen Sets, da man das ja garnicht alles gleichzeitig spielen kann :eek: :D
Zwei Kickdrums, jedenfalls für die gängigen Anwendungen (in gleicher Größe, für DB, etc) muss man garnicht simulieren, da soundlich wohl kaum ein Unterschied ist, ob ich eine Kickdrum zweimal anschlage oder zwei absolut gleich klingende Kickdrums jeweils einmal.:gruebel:
Für etwaige gewagte Aufbauten, wie z.B. damals Tool mit je 2 unterschiedlich großen Kickdrums für verschiedene Sounds siehe oben.

Ich fü meinen Teil komme mit Addictive Drums ausgezeichnet zurecht, wobei sich die guten Plugins in der Preisklasse eh nichts groß nehmen oder geben und das wohl mehr auf persönlicher Vorliebe beruht.

So Far...

Laguna
 
Ich hätte jetzt erwartet, dass es schon einen Unterschied macht, ob man DB auf 2 oder einer BD spielt? Schließlich klingen die Felle doppelt so lange aus, oder?
 
Bei einem echten Drumset natürlich, aber bei Drums aus der Dose wird ja nicht die Fellschwingung simuliert, sondern letztendlich einfach ein Sample mit der entsprechenden Lautstärke und jeweiligen Effekten abgespiel. Insofern macht es da keinen Unterschied.

So Far...

Laguna
 
Haste mal das Demo von Addictive Drums runtergeladen? Ist ja voll funktionsfähig und gibt bereits einen kleinen Eindruck von dem, was das Teil kann. Ich find's halt im Vergleich zu den anderen Kandidaten sehr rechnerfreundlich.
Ich persönlich programmiere meine Drums meist selber und benutze Battery. Wenn was gutes dabei rauskommt, speichere ich's als Apple Loop und habe so jederzeit erneut Zugriff auf den Groove, inkl. "Song sync" Vorhörfunktion.

- Gruß
Sascha
 
Ja, die Demo Version hatte ich schon mal. Aber mit der Auswahl ließ sich kein ausreichender Eindruck gewinnen

Demo Version:

* 1 Kick, 1 Snare, 1 Hi-hat, 1 Crash
 
Bei einem echten Drumset natürlich, aber bei Drums aus der Dose wird ja nicht die Fellschwingung simuliert, sondern letztendlich einfach ein Sample mit der entsprechenden Lautstärke und jeweiligen Effekten abgespiel. Insofern macht es da keinen Unterschied.

So Far...

Laguna

Naja...das ist nicht unbedingt so. Bei raffinierten Drumsamplern wird es da schon einen Unterschied geben. Genau so, wie man die HiHat nur ein mal hört, wenn man z.B. eine offene HiHat spielt und gleich danach eine geschlossene. Würde da das Sample von der offenen Hihat weiterklingen, klänge das irgendwie komisch. Ähnlich wird es wohl auch bei der Bassdrum sein. Sprich: Bei zwei schnellen Bassdrum Schlägen hinter einander, wird das erste Sample gestoppt bevor das zweite losgeht. Bei einer echten DoubleBassdrum wäre das ja anders. Ob das jetzt ein hörbarer Effekt ist sei dahingestellt...
 
also auch ich kann Addictive Drums sehr empfehlen, man kann sich für jede Trommel einen Sound suchen (2 BD gehen glaub ich nicht, macht aber auch für normale DB Geschichten nicht viel Sinn, auch ich bin übrigens Schlagzeuger und habe schon viele Bands im Studio erlebt, die sich extra fürs Studio eine DB Pedale gekauft haben, weil sie eben grade nicht mit 2 BDs einspielen wollten), die Sounds klingen sehr gut, abgestoppte Becken kein Problem, auch getretene HH nach geöffnetem Anschlag kein Thema, Ride Bell auch kein Thema, ich bin damit als Schlagzeuger sehr glücklich!
 
Bei zwei schnellen Bassdrum Schlägen hinter einander, wird das erste Sample gestoppt bevor das zweite losgeht.

Das glaube ich nicht unbedingt. Wie genau das gehandled wird, weis ich nicht, allerdings glaube ich nicht, dass das Sample komplett gestoppt wird.
Was ich mir vorstellen könnte, wäre eine gewisse Anschlagsvariation, sprich dass es für eine Trommel mehrere Sounds gibt und die immer abwechselnd gespielt werden.

So Far...

Laguna
 
Was ich mir vorstellen könnte, wäre eine gewisse Anschlagsvariation, sprich dass es für eine Trommel mehrere Sounds gibt und die immer abwechselnd gespielt werden.

So ist es. Gute Sample Libraries enthalten mittlerweile fast immer mehrere Samples desselben Instruments in derselben Lautstärke, denn bei "echten" Instrumenten klingt ein Ton halt jedes Mal anders. Im Sampler werden die dann meistens durch eine sog. "Round Robin" Funktion angesteuert, sprich, es wird bei jedem neuen MIDI-Event ein anderes der leicht unterschiedlichen Samples angetriggert. Diese Funktion lässt sich meist als Reihe eingeben (so dass bspw. 5 verschiedene Samples angetriggert werden), manchmal aber auch zufällig.
Damit vermeidet man gerne den sog. "machine gun" Effekt, dass nämlich jeder Ton gleich klingt.
Andere Optionen, einem gesampelten Drumset etwas mehr Natürlichkeit einzuhauchen sind kleine Modulationen der Tonhöhe, der Filterfrequenz, des Samplestarts, etc.

Gruß
Sascha
 
Das wird mir alles zu kompliziert :D Dann schaue ich mich mal um, ob mir jmd Addictive Drums zeigen kann, vielleicht Just Music hier in Hamburg oder so
 
Weitere alternative wäre da noch Fxpansion's BFD2. Da kann man schon richtig große Sets bauen. Klanglich richtig gut und ein Haufen von Drummern live eingespielte midi - grooves, die man auch alle schön ändern kann.

Das ganze Software Paket gibt's halt auch in verschiedenen "Ausbaustufen", die dann auch im Preis von "zart" bis "hart" gehen.

Ich arbeite seit ca. 9 Monaten damit und bin super zufrieden.

Be fxpansion kann man sich auch ein demo herunterladen. Also einfach mal ausprobieren. Irgendwann werden persönlicher Geschmack und Budget schon zusammenpassen.

Grüße an die Gemeinde
 
BFD hatte ich auch im Blick, da hat mich der Preis abgeschreckt. Dass es da auch günstige Varianten gibt, habe ich gar nicht gesehen!

Dabei fällt mir ein, dass ich auch mal schauen muss, was davon Mac kompatibel ist. Auch ein Entscheidungskriterium.
 
Ich steig bei den ganzen Toontrack Tools nicht durch. Weiß jemand, was der Superior mehr kann?
Das Angebot ist ja echt gut.
 
Ich hab mich jetzt nach vielem probieren für den Independence Drummer entschieden. Das ist ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis!
 

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