Washburn RR- 12V Matsumoku

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Washburn RR- 12V Matsumoku Kann jemand was dazu sagen, ist die okay oder lieber sein lassen?

s-l1600.jpg
 
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Meiner Erinnerung sind die Washburns aus der Zeit qualitativ schon sehe ordentlich gewesen. Die Halsbefestigung ist ungewöhnlich. Aber eigentlich wurde in Japan zu der Zeit kein Schrott gebaut, anders als in USA ;-)

Das Trem sieht auf den ersten Blick nach einem hochwertigen, damals sehr teuren Kahler Standard aus (auf das z.B. Kerry King bis heute schwört). Das wäre sehr gut. Ich bin mir aber nicht sicher, ob's davon seinerzeit nicht auch Kopien in Fernost gab ...

Wie das Schätzchen insgesamt funktioniert, kann man vom Bild her schwer beurteilen ... Pickups aus der Zeit sind auch so eine (Geschmacks-)Sache. Der Steg-PU wurde offenbar mal ausgetauscht.

Letztlich ist die Frage, ob Dich die Gitarre anspricht und welches Risiko Du mit einem Kauf einzugehen bereit bist. Mit Glück bekommst Du eine seltene, authentische 80s Metal-Axt.

Ich kann Dir aber beim besten Willen nicht sagen, was für ein Presi da angemessen/zu erwarten ist.

Mich würde aber wundern, wenn die über 250,- geht. Dazu erscheint mir die Optik und Machart zu speziell. Dass alte Japan-Washburns Geheimtipps wären oder so gefragt/wertstabil wie z.B. eine Tokai oder ESP aus der Zeit, wäre mir neu.
 
Danke für dein Statement! Mehr als 150 würde ich für das Teil auch nicht ausgeben wollen.
 
Hi,

ein kleine Ergänzung zum Tremolo: Nein, ein Kahler ist das wohl nicht. Auch wenn man gerade bei schwarzen Teilen nicht alles haargenau erkennen kann, dürfte es sich bei einer Washburn aus dieser Ära um das Shift 2001 Tremolo handeln, das ursprünglich als Nachrüstteil gebaut wurde und dann aber auch unter dem Namen "Washburn Wonderbar" ab Werk montiert wurde.

Auch das war schon ein sehr ausgefuchstes Stück Hardware, man konnte nämlich hinter den Umlenkrollen, die man hier hinter den eigentlichen Saitenauflagerollen sieht, die Saitenaufnahme individuell pro Saite in der Höhe justieren und so das Maß der Verstimmung einzeln festlegen. Macht man sich die Mühe - und das dauert schon ein bisschen - kann man einen ganzen Akkord in gewissen Grenzen so verschieben (=shift, daher der Name), dass er in sich stimmig bleibt. Das hört sich dann schon fast wie eine Slidegitarre an. Steinberger hat das mit dem Transtrem - das man sogar in mehreren Stufen fixieren konnte - noch weiter getrieben, aber das Shift funktionierte für diese Zwecke nach meiner Erinnerung zumindest bis zu einer Verstimmung um 2 bis 3 Halbtöne recht gut.

Wenn ich mich richtig erinnere (es ist ja schon über 20 Jahre her), benötigte das Shift nicht einmal eine kleine Fräsung, weil die ganze Mechanik im Aufbau steckte. Allerdings baut es dadurch auch recht hoch, ist schon ein ziemliches Gerät.

Kaputtgehen darf an sowas halt nix, denn mit Ersatzteilen wirds schwierig. Andererseits war es aber so robust gebaut, dass man die bei guter Pflege nicht so schnell benötigen wird.

Gruß, bagotrix
 
Top! Siehste, es gibt hier doch meistens einen, der Halbwissen mit Wissen anreichern kann ;-)
 

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