Wie viel Watt reichen bei Combos für Proben und die Bühne aus?

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1. Ich wollte fragen viel Watt reichen bei Combos für Proben und die Bühne aus?
2. Welche Verstärker sind zu empfehlen?
 
Eigenschaft
 
kommt auf die Instrumentation deiner Band, den Musikstil und die Größe der Bühnen auf den du spielen willst an
 
Also ich spiele in ner alternative rock Band und benutze nen 100 Watt Röhrencombo bzw Topteil... bei 100 watt sind dir fast alle grenzen geöffnet, da du damit eigentlich auf jeder Bühne spielen kannst.
Ich hab einen Peavey Valve King benutzt...der hat 100 Watt ist Vollröhre, 2 Lautsprecher und der ist sau laut. Ich konnte den nie mehr als bis zur hälfte auf drehen. Kann den nur weiter empfehlen, da der auch für jede Stilrichtung zu haben ist (richtige Einstellung muss man halt finden...aber das ist ja geschmackssache ;) )
Gruß guitarsince96
 
Das kommt drauf an... Mehr wie 100 ist so eine Faustregel. Allerdings gibt es herrsteller die deutlich lauter klingen als man denkt. Roland und Trace Elliot zum Beispiel.

Weils dazu passt: Sind 2x150 Watt so laut wie 1x300 Watt? Jeweils an 2 Boxen. Unterschied is dann die Anzahl der Endstufen...
 
Die Watt haben so eigentlich nicht viel zu sagen.
Sind auch noch andere Punkte wichtig.
 
@ TheBassman:
Kann man nicht sagen ...
Neben der Leistung (wie auch immer der Hersteller sie genau definiert!!!) kommt es auf
- Frequenzgang
- Membranfläche
- Wirkungsgrad der Lautsprecher
an ...

Ein auf Mitten ausgelegter 100 Watt Amp mit guten Wirkungsgrad kann einen auf Bässe getrimmten Amp mit schlechtem Wirkungsgrad wegbügeln ...

@ Onox:
Ist nicht ganz das gleiche, aber fast ...
Kann sein, dass der 1x 300 Watt Dynamikspitzen besser ab kann. Hier hängt es aber mehr von der Qualität der Endstufe ab (wie sind Elkos etc. dimensioniert?).

Gruß
Andreas
 
Zu langsam...=D


Gruß

Finn
 
Für lautere Rock kapellen find ich als Faustregel "um und bei 300Watt" nicht verkehrt. Heutzutage gibts diese Leistungsklasse schon relativ preiswert. Ich finde nichts nerviger als am Leistungslimit zu sein. Mit 300W ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite.

Wie Siempre schon schrieb: Es kommt natürlich sehr auf die Musikrichtung bzw die Band an. In einem Jazz-Trio wird man mit 100W mehr als glücklich. In ner Metal-Kapelle kann das dann durchaus eng werden...

Die Bühnengröße finde ich dafür erstmal unerheblich. Da gilt eher: Je kleiner die Bühne, desto mehr Leistung ;) Denn je kleiner die Bühne, desto höher ist die warscheinlichkeit, das der Bass nicht abgenommen wird und du auch den Laden mit dem Amp beschallen musst. Auf großen Bühnen hat man meist auch brauchbare Monitore und braucht dann nicht wirklich die volle Leistung vom eigenen Amp.
 
@guitarsince96

Deinen 100 Watt Valveking benutzt du ja auch sicher für Gitarre oder?

Ein 100 Watt Vollröhren-Gitarren-Top is assi laut, unser Gitarrist hat auch nen 100 Watt JVM 410H und das Ding ist übel.
Fürn Bass wird man aber wohl etwas mehr benötigen, da das menschliche Gehör Bässe weniger gut wahrnimmt, und man somit mehr Leistung braucht um das auszubügeln.
Wenn man genau weis, dass der Bass eh immer abgenommen wird und man den Amp nur für sich selbst braucht, könnten 100 Watt ausreichen, ansonsten ist es immer gut ein wenig Headroom zu haben.

Gruß
Domi
 
Mh... ja ich denke 300Watt (oder 2x150Watt, ne Cad :p ) sind mehr wie genug... Wenn du bei so großen Gigsspielst das du 500Watt und mehr brauchen würdest gibts sicher ne PA-Anlage oder entsprechendes Euqipment.
 
Ich habe es gestern gerade mal wieder feststellen müssen, dass die Leistungsangaben alleine nicht aussagekräftig genug sind. (Siehe obere Postings)
Ich spielte anfangs über einen Traynor YBA mit gerade mal 200 Watt und danach über meine PreAmp-/Amp-Kombination mit 2x750 Watt. Beide Amps können sehr laut sein, ausreichend laut für Proben und kleine/mittlere Gigs.
Der Vorteil des leistungsstärkeren Amp sind die doch höheren Leistungsreserven. Die können Pegelspitzen einfach besser wegstecken.
Nicht zu verachten sind die Unterschiede bei den Boxen. Bei gleicher Amp-Kombination können Boxen mit verschiedenster Speaker-Ausstattung unterschiedlich laut klingen.
 
1. Ich wollte fragen viel Watt reichen bei Combos für Proben und die Bühne aus?
2. Welche Verstärker sind zu empfehlen?

Ohne Angabe der Musikrichtung und geplanter Raumgröße kann man die Frage nicht wirklich beantworten.

In meiner Band komme ich in meinem Lieblingscafe in das ca. 45 Leute passen mit einer 100 Watt / 15" Basscombo aus. Beim letzten Auftritt in einem großen Saal hätte das nicht gereicht, aber dafür habe ich meinen D Bass mit 330 Watt Maximalleistung, der noch an die PA angeschlossen war.

.
 
@TheBassman: ich spiel in unserem Orchester locker und leicht sowohl bei Proben als auch bei Auftritten mit einem 30Watt Roland Basscube.
In der Coverband ist mein 160Watt Roland DB500 für die Probe grade so ausreichend, für Auftritte leider bereits zu schwach und ich muss über die PA spielen.

Ich hab auch schon bei OpenAirs Rockmusik mit meinem 30Watt Basscube gespielt - in die PA stöpseln und vorne raus gings dann mit 8000 Watt und gehört habe ich mich über sensationelles InEar-Monitoring (ohne Watt).

Vor meiner Roland-Zeit bin ich nur mit einer SansAmp-Vorstufe bewaffnet zur Probe und auf die Bühne gegangen - ebenfalls ohne Watt. In die PA eingestöpselt - fertig. Und der Sound war 1A!

Du siehst: it depends.

2. Welche Verstärker sind zu empfehlen?
grundsätzlich pauschal würde ich mal sagen die hier:
http://www.musik-service.de/Search-roland dbas-SECx0xI-src0de.aspx
http://www.musik-service.de/eden-dc-210-xlt-metro-prx395765319de.aspx
http://www.musik-service.de/ampeg-svt-bundle-iv-prx395769775de.aspx

Generell gibt es speziell zu DIESER Frage ca. 1.000 verschiedene Meinungen alleine hier im Board.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie waren denn deine Kriterien? Wie bist du auf diese 3 gekommen? Was war dir dabei wichtig?

Der Roland Cube 100 ist nen wirklich guter Amp und für 100W verdammt laut. Allerdings wird das im Rockbereich schonmal eng...da bräuchtest du dann die Unterstützung einer PA oder ähnliches.
 
alle 3 klingen IMHO gut, sind nicht teuer und haben einen DI-out für die PA. Also : was will man mehr? Wobei ich mir bei dem Ashdown nicht sicher bin ob er auch ein Hochtonhorn besitzt - das eventuell noch überprüfen (falls gewünscht).

Ich würde mit allen dreien spielen, der Roland wäre allerdings mein Favorit. Allein schon wegen der voreinstellbaren Sounds.
 
Vielleicht noch meine Meinung als Randnotiz:
Wenn Du Deinen Sound nicht zu basslastig (==leistungshungrig) einstellst, dann wirkt der Amp i.d.R. lauter. Wenn Du Dich im Band(frequenz)gefüge richtig einpasst, solltest Du mit weniger Leistung gut durchkommen, da Du gegen kein weiteres Instrument "ankämpfen" musst - den lauten Drummer mal ausgenommen. Deshalb lege ich bei Combos für den Proberaum Wert auf sehr gut artikulierende 15er oder viel lieber 2x10-4x10er mit gutem Wirkungsgrad.
Zusammen mit dem passenden EQing wird die (empfundene) Lautstärke, Ortbarkeit und somit auch der Gesamtsound besser und man selbst als Bassist zufriedener. Weg vom Gegeneinander, hin zum Miteinander.
Ich kling schon fast esoterisch :gruebel: HARE KRISCHNA!
 
Ich spiele in einer Rockband und es soll für kleinere und mittlere Bühnen reichen

Hat jemand Erfahrung mit dem Trace Elliot?
 
Das wurde auch an anderer Stelle schon oft genug gesagt: eine pauschale Antwort ist nicht möglich. Das hängt von zu vielen (anderen Lautstärke-) Faktoren ab. Woher sollen wir hier wissen wie laut ihr spielt???
Generell ist so ein Combo beschränkt in seinen Möglichkeiten und kann sehr schnell ans Ende kommen. Aber genau deshalb haben die ja einen DI-out. Damit kannst du alle zur Verfügung stehenden tausende Watts des Frontholzes nutzen. Oder eine aktive Zusatzbox anschließen (z.B. von Roland). Damit flattern dann auch die Hosenbeine der Zuhörer in den ersten Reihen (und du bringst jeden Toni an den Rand der Verzweiflung.....)

Suchst du gnadenlos laute Combos ohne Kompromisse und ohne dass das Gehäuse auseinanderfliegt dann hab ich dir die Links schon gegeben - siehe Post #13.
Aber auch die sind irgendwo beschränkt. Wie gesagt: weiß der Geier wie laut ihr spielt?
Und was bedeutet "mittlere Bühne"? 10x8 Meter - ist das eine mittlere Bühne? Und: benutzt ihr kein Monitoring?

Bestell halt den TE und probe mal damit oder stell ihn auf die Bühne - dann weißt du es. Mit einem TE macht man grundsätzlich mal keinen Fehlgriff - wurde ja auch schon gesagt. Das war z.B. DAS Objekt der Begierde in den 80igern.
Im Laden kann man leider keinen Livebetrieb so wie in einem vollen Schuppen testen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mal nen Trace Elliot AH350 Series 6 Amp. Das war richtig lecker und habe es später auch bereut das ich auf GK umgestiegen bin. Wechsel jetzt wieder zu Trace, zumindest was das Topteil angeht.
Wenn du ne ordentliche Box hast können bei Trace Elliot auch 100Watt für ne Probe reichen, selbes "Phänomen" wie beim Cube von Roland. Allerdings kann ich das nur von den alten Trace Sache bestätigen, die neuen habe ich bisher noch nicht gespielt oder gehört.
 

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