Wir

  • Ersteller Frank_de_Blijen
  • Erstellt am
Ich bin ja beeindruckt, was hier im Thread alles steht, wie weit hier die Interpretation geht.

Tatsächlich ist es nur ganz einfach gedacht. Das LI erzählt und es erzählt dem LD. Also spricht es von "wir" - gerade in der ersten Strophe.
Und "mein" LI ist kein Allwissender Erzähler, nur ein einfacher, verliebter Mensch. Am Anfang verliebt er und wird geliebt. MIt der Zeit schwindet die Liebe aus der Partnerschaft, schlägt sogar in gegenseitige Ablehnung um. So, wie es etlichen Paaren in ihrer gemeinsamen Zeit geht.

Und die Erkenntnis ist eben nur: In der Phase der Verliebtheit schaut man (hier: das LI) über Dinge beim anderen hinweg. Später werden sie Auslöser für etwas Trennendes.

Mehr ist nicht dran an diesem Text.

Das kann man natürlich als (zu) flach empfinden - Deine Vorschläge, lieber @Jongleur , sind dann auch welche, die eben nicht den Text als solchen verändern würden, sondern seinen Inhalt, seine Tiefe.

Aber auch wenn das Wort "wir" am Anfang steht, ist da keine Wir-Perspektive, es ist eine reine LI-Perspektive.
Nur beim C-Teil ist es ein Sichtwechsel, hier resümmiert das LI etwas "allwissend" als Fazit, dass das Verliebtsein leichter fällt zu Beginn einer Beziehung. Wobei es eher eine Erkenntnis auf das eigene Erlebte ist, als ein "Allwissen".

Vielen Dank auch allen anderen, die sich hier geäußert haben!
 
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