Yamaha lS 16 A.R.E NT Sattel tauschen?

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Patrick bb
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Hallo Zusammen,

Heute wurde geliefert: ich habe mir die Yamaha ls 16 a.r.e nt gegönnt.
Tolle Gitarre grundsätzlich, aber als strat Spieler jucken die Finger ja grundsätzlich zum Basteln.

Ich habe auf den ersten Blick seitens Yamaha keine Angaben oder werbeversprechen zu deren Sattel/stegeinlagen Material gefunden und frage mich jetzt, wie viel Mehrwert ich von einem Tausch auf Graphtech-tusq Material erwarten könnte?

Hat hier jemand von euch diesbezüglich Erfahrungen gemacht, oder kann was über den Yamaha Kunststoff sagen?

Wie immer dankend und mit Gruß
Patrick
 
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Patrick bb
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  • Grund: erledigt
Tolle Gitarre grundsätzlich, aber als strat Spieler jucken die Finger ja grundsätzlich zum Basteln.

Hallo Patrick,

ich würde sagen was Du brauchst ist eine psychologische Beratung. Wenn die Finger jucken hat das nichts damit zu tun dass man eine Strat spielt.

Ich habe auf den ersten Blick seitens Yamaha keine Angaben oder werbeversprechen zu deren Sattel/stegeinlagen Material gefunden und frage mich jetzt, wie viel Mehrwert ich von einem Tausch auf Graphtech-tusq Material erwarten könnte?

Yamaha baut recht gute Gitarren und hat es insofern nicht nötig Werbeversprechen zu machen. Ich hatte länger keine aktuelle Gitarre von Yamaha auf der Werkbank und kann insofern nichts zu dem momentan verwendeten Material sagen, würde aber darauf vertrauen dass sie ein geeignetes Material verwenden.

Graphtech würde ich da weniger vertrauen. Deren Existenz beruht auf Werbeversprechen. Was nicht heist dass "Tusq" schlecht wäre, aber fast jeder Hersteller verwendet heute solche harten Kunststoffe nur dass sie dann nicht Tusq heißen, sondern bei Fender zum Beispiel "synthetic bone".

Wenn Du meinst Deine Gitarre könnte man optimieren dann bring sie zu jemandem der etwas davon versteht und lass das setup verbessern sofern es nicht Deinen Vorstellungen entspricht.
 
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Würde ich unterschreiben. Meine Yamaha hab ich damals zum Gitarrenbauer getragen, damit er die Saitenlage optimiert - die Sattelkerben waren recht hoch/vorsichtig gefeilt. Das Material ist geblieben. Ich hab sie ja gekauft, weil sie mir gefallen hat. Nicht, weil ich die Hoffnung hatte, dass sie mir irgendwann gefällt, wenn ich nur genug daran umbaue ;)

Ausserdem glaube ich fest daran, dass unterschiedliche Plektren-Materialen viel mehr Klangtuning können, als Steg- und Sattelmaterial. Ist auch einfacher zu tauschen. :cool:

Viel Spass mit der Neuen!
 
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Hallo Patrick,

ich würde sagen was Du brauchst ist eine psychologische Beratung. Wenn die Finger jucken hat das nichts damit zu tun dass man eine Strat spielt.



Yamaha baut recht gute Gitarren und hat es insofern nicht nötig Werbeversprechen zu machen. Ich hatte länger keine aktuelle Gitarre von Yamaha auf der Werkbank und kann insofern nichts zu dem momentan verwendeten Material sagen, würde aber darauf vertrauen dass sie ein geeignetes Material verwenden.

Graphtech würde ich da weniger vertrauen. Deren Existenz beruht auf Werbeversprechen. Was nicht heist dass "Tusq" schlecht wäre, aber fast jeder Hersteller verwendet heute solche harten Kunststoffe nur dass sie dann nicht Tusq heißen, sondern bei Fender zum Beispiel "synthetic bone".

Wenn Du meinst Deine Gitarre könnte man optimieren dann bring sie zu jemandem der etwas davon versteht und lass das setup verbessern sofern es nicht Deinen Vorstellungen entspricht.
Beim doc war ich schon, der sagte auch das dieser optimierungswahn nicht normal ist und ich könne auch aufhören das teure V-Power zu tanken und statt dessen einfach nur super-plus nehmen. ;) das mit der Strat wirst du schon verstanden haben.
Aber grundsätzlich hast du recht, am einfachsten und effektivsten wird es sein, das Ding zu einem Profi (in meinem Fall zu einer Profi-Dame) zu bringen.
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Würde ich unterschreiben. Meine Yamaha hab ich damals zum Gitarrenbauer getragen, damit er die Saitenlage optimiert - die Sattelkerben waren recht hoch/vorsichtig gefeilt. Das Material ist geblieben. Ich hab sie ja gekauft, weil sie mir gefallen hat. Nicht, weil ich die Hoffnung hatte, dass sie mir irgendwann gefällt, wenn ich nur genug daran umbaue ;)

Ausserdem glaube ich fest daran, dass unterschiedliche Plektren-Materialen viel mehr Klangtuning können, als Steg- und Sattelmaterial. Ist auch einfacher zu tauschen. :cool:

Viel Spass mit der Neuen!
Hab mich auch für eine Yamaha entschieden, weil sie meiner Meinung nach für faires Geld eine Anständige Leistung bieten.
Die Saitenlage ist in meinem Fall tatsächlich echt gut gemacht, aber der Gedanke ob sie nicht noch etwas besser sein könnte, der bleibt :)
 
Das Basteln bei einer wartungsfreundlichen "Modding"-Plattform wie einer Strat-Style-Gitarre ist ja eigentlich kein Selbstzweck (auch nicht bei jedem anderen Format). Die Frage ist doch: Bin ich zufrieden, so wie es gerade ist? Falls ja, wäre es eigentlich wenig klug, diesen Zustand verändern zu wollen, weil man den Gedanken hat "ob sie nicht etwas besser sein könnte". Denn sind wir mal ganz nüchtern in der Betrachtung, dann wird bei einem System mit relativ vielen Teilen, die in Deinem Fall augenscheinlich gut und passend aufeinander abgestimmt sind, relativ schnell auch eine Gitarre, die eben nicht mehr so klingt. Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung von Deiner Perspektive aus sogar höher, als noch etwas mehr herauszukitzeln und eine Verbesserung zu erhalten.

Ich bastel auch gern an Gitarren rum aber ich hatte in den letzten knapp 35 Jahren auch Gitarren, die gut waren, wie sie kamen. Bei keiner davon kam ich auf die Idee, irgendwas zu verändern, weil ich gern bastel und Tonabnehmer ausprobiere etc. - mein Fehler war eher, die irgendwann verkauft zu haben.

Aber: Es ist halt auch Dein Instrument und es muss Dir gefallen.
 
Servus @Patrick bb!

Zum Thema Graph Tech Tusq möchte ich anmerken, dass sich das Material durch Sonneneinstrahlung (UV-Licht?) bräunlich verfärbt.
Das ist bei meiner Furch, bei der Tusq ab Werk verbaut wurde, als auch bei einer Tusq-Ersatz-Stegeinlage bei meiner 79er Ibanez so.
Es ist zwar nicht schlimm, aber Puristen könnte das evtl. stören. Auf den Fotos kommt es leider nicht wirklich gut rüber, aber man kann es erahnen.
Ich hab ein weißes Blatt dazugelegt - zum Vergleich.

20210526_080558.jpg
20210526_080611.jpg


Abgesehen von den Standardeinstellungen (Hals, Sattelkerben, Stegeinlage) würde ich an einer Steelstring nur dann etwas verändern, wenn die Komponente totaler Mist ist und mich immens stört (wie z.B. eben die Plastikstegeinlage meiner 79er Ibanez). Falls das Instrument neu vom Händler kommt, dürfte durch einen solchen Eingriff auch die Garantie "hinüber" sein.
Ich würde übrigens auch die Finger von einem Gebrauchtinstrument lassen, an dem der Vorbesitzer "rumgebastelt" hat. Was ich da schon an "Verschlimmbesserungen" gesehen hab ist schauderbar (was nicht heißt, dass ich Dir bzw. Deiner Fachfrau nicht zutrauen würde, einen Sattelwechsel korrekt durchzuführen).

Viel Spaß mit Deiner neuen, und wie ich finde, sehr schicken Gitarre!

LG, Anderl
 
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Mein Motto ist,

"Repariere es nicht, wenn es nicht kaputt ist." Viel Spaß mit dem neuen Instrument.

Gruß hermanson
 
Servus @Patrick bb!

Zum Thema Graph Tech Tusq möchte ich anmerken, dass sich das Material durch Sonneneinstrahlung (UV-Licht?) bräunlich verfärbt.
Das ist bei meiner Furch, bei der Tusq ab Werk verbaut wurde, als auch bei einer Tusq-Ersatz-Stegeinlage bei meiner 79er Ibanez so.
Es ist zwar nicht schlimm, aber Puristen könnte das evtl. stören. Auf den Fotos kommt es leider nicht wirklich gut rüber, aber man kann es erahnen.
Ich hab ein weißes Blatt dazugelegt - zum Vergleich.

Anhang anzeigen 801703Anhang anzeigen 801704

Abgesehen von den Standardeinstellungen (Hals, Sattelkerben, Stegeinlage) würde ich an einer Steelstring nur dann etwas verändern, wenn die Komponente totaler Mist ist und mich immens stört (wie z.B. eben die Plastikstegeinlage meiner 79er Ibanez). Falls das Instrument neu vom Händler kommt, dürfte durch einen solchen Eingriff auch die Garantie "hinüber" sein.
Ich würde übrigens auch die Finger von einem Gebrauchtinstrument lassen, an dem der Vorbesitzer "rumgebastelt" hat. Was ich da schon an "Verschlimmbesserungen" gesehen hab ist schauderbar (was nicht heißt, dass ich Dir bzw. Deiner Fachfrau nicht zutrauen würde, einen Sattelwechsel korrekt durchzuführen).

Viel Spaß mit Deiner neuen, und wie ich finde, sehr schicken Gitarre!

LG, Anderl
20210526_131500.jpg

Rein optisch wäre etwas dunkler gar nicht mal verkehrt, von Werk aus treffen hier diverse weiss Töne aufeinander.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Mein Motto ist,

"Repariere es nicht, wenn es nicht kaputt ist." Viel Spaß mit dem neuen Instrument.

Gruß
Ich denke ich leg den Gedanken erst mal bei Seite und frag mich das ganze in ein paar Wochen noch einmal.
Hab ja die gute jetzt auch wirklich noch nicht lange.

Danke an alle Einschätzungen der Lage
 
Rein optisch wäre etwas dunkler gar nicht mal verkehrt, von Werk aus treffen hier diverse weiss Töne aufeinander.

Ja, das stimmt.
Allerdings sieht man das auf den Fotos nicht so gut: Das Tusq sieht wirklich aus, als ob ich Kettenraucher und die Gitarre 40 Jahre als wäre. ;-)
 
der Gedanke ob sie nicht noch etwas besser sein könnte, der bleibt :)
Kaufe dir für wenig Geld im Kleinanzeigenmarkt eine billige xyz (oder eine neue HB) und experimentiere mit der. Erst, wenn du da zu der Meinung gekommen sein solltest, dass sich der Tausch lohnt, dann mache es. Sonst lasse das Instrument (erstmal) original. Das Billiginstrument hast du dann noch für die Gartenfete.
Nachtrag: Wenn mir ein Instrument gefällt, ist mir als Musiker egal, was da verbaut ist, ob Pappmaché, Tusq, Mondgestein oder Einhornstoßzahn. Als Nerd interessiert es mich zwar, aber das ist dann der "wissenschaftliche Erkenntnisprozess". Dafür reicht auch ein Billigteil.
 

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