hack_meck
Lounge .&. Backstage
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Ein Instrument als Einzelstück zu verstehen - das ist schwierig, wenn's massenproduziert und in grossen Stückzahlen vom Fliessband fällt...
Es fällt vom Fließband mit einem vorgegeben Mittelwert in Einstellungen, PU Höhen usw. ... Oftmals um Nachbesserungen zu vermeiden sind diese auch noch recht defensiv. Alle X Instrumente triffst du damit auch die Position in der es das beste Potential entfaltet. Aber was glaubst du denn lässt sich noch alles raus holen, wenn man gezielt auf das Potential des Instrumentes hinarbeitet.
Mit "Gleichmacher" Einstellungen, wirst du die individuelle Stimme des Instrumentes (wahrscheinlich) nicht hören. Damit wird - aus meiner Sicht - die Chance genommen sie wirklich sauber voneinander zu unterscheiden und als individuelle Instrumente wahrzunehmen ...
Was da geht, kann man gerne hier nachlesen - billige Gitarre begeistert 4 User im MB. Ein Teil ihres "Klangvermögens" hat sie, weil ein gewisser Dean Zelinski sich einen halben Tag mit der Gitarre gegönnt hat um ihr Potential (nach meinen Geschmacksvorgaben) freizulegen.
https://www.musiker-board.de/threads/z-glide-test-an-dean-zelinsky-private-label.588109/
...die er wahrscheinlich nicht verraten hat, oder...?
Er braucht wohl bei den PU mehr als einen Anlauf und die Werte der Poti sind auch nicht ganz Fender "Default" ...
Einzelstücke ergeben sich dort durch Serienstreuung.
Richtig ... und wären sie nicht Einzelstücke, dann würden alle 16xx LesPaul der Baujahre 1958, 1959, 1060 gut klingen ...
Taten sie aber nicht
Wie gross ist der Ausschuss?
Nicht unbedeutend ... (wobei da vertretbarer Zeitaufwand in der wirtschaftlichen Betrachtung mit drin ist ...)
Gruß
Martin
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