Amp Kanalsteuerung per Midi / Unterschied Engl Z7/11 Midisteuerung und Meris Midi I/O

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Hallo,

wie mein Titel jetzt dem ein oder anderem Midiguru bereits sicher verraten wird, ich habe keine Ahnung... (mein Anliegen habe ich bereits auch an den Meris Support geschrieben aber bisher noch keine Antwort) :) Da amüsiert sich sicher gerade einer über meine professional english tongue :ROFLMAO:

Problem/Idee ist folgende: Ich besitze mehrere Meris Pedale, die möchte ich gern über Midi ansteuern um sie effektiver nutzen zu können. Dazu kommt ein Amp (Victory VX The Kraken) der in dieser Ausführung kein Midi bietet. Meine "geniale" Idee wäre eigentlich zumindest die Kanalsteuerung einfach ebenfalls mit einem Tip/Ring? Kabel ins I/O zu stecken und somit auch die Kanäle über Midi mit schalten zu können (So stelle ich mir zumindest das Prinzip des Engl Z7 oder Z11 vor)

Frage: Handelt es sich beim Meris I/O um ein gleiches Interface wie bei dem Engl Z7 oder sind da generell komplett andere Ideen hinter den Geräten? Ich kann anhand der technischen Daten keinen Vergleich führen weil ich in dem Bereich einfach überhaupt keine Ahnung habe welche Teile da vorhanden sein müssen um gewisse Funktionen zu ermöglichen. Würde mich daher freuen wenn mir das ein Midi/Elektro/Technik - Auskenner hier mal "einfach" erklärt bzw eine Auskunft geben kann ob diese Geräte vergleichbar sind oder nicht.

Meris Midi I/O
Engl Z7 (Musicstore Link - habe keinen direkten bei Engl gefunden)

Vielen Dank!
 
DH-42

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So wie es aussieht können die Meris Pedale MIDI, aber über ein TRS Kabel. Das ist ungewöhnlich, normal verwendet man bei MIDI den 5-Pin DIN Stecker. Das Meris Midi I/O scheint also notwendig, damit die Kabel passen. Das reicht dann für 4 Pedals.

Für das Schalten des Amps brauchst du etwas ähnliches. Das Engl Z7 wird mit einem speziellen Kabel mit dem Amp verbunden. Für übliche Fußschalter wie beim Victory Kraken brauchst du eher etwas wie das hier:

Was dir aber noch fehlt, ist etwas, womit du die MIDI Befehle sendest. Hast du da etwas? Ansonsten gibt es viele Looper, die MIDI senden können und auch gleich Kanalumschaltung anbieten, dann sparst du dir da ein extra Gerät. So einer zum Beispiel:
Da gibt es aber Unterschiede, wie viele MIDI Befehle auf einmal gesendet werden können, du must also gucken, wieviel du am Ende wirklich schalten willst um den richtigen zu finden.
 
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Hallo DH-42,

Danke erstmal für den Input. Um meine Ahnung von Midi noch etwas zu verdeutlichen. Das letzte Mal das ich Midi genutzt habe war bei einem Engl E580 im Zusammenspiel mit einer Engl Z12. Das war Ton einstellen, Preset über Fußschalter auf kurzen Druck speichern - Fertig :ROFLMAO: Damit erschöpfen sich meine Kenntnisse auch schon. An das Z7/Z11 bin ich nicht gebunden, ich habe das nur genannt weil es eins der Teile war was ich mit Amp und midifähig machen in Erinnerung hatte.

Ich besitze auch noch kein Midi I/O aber Du hast hier den Finger drauf. Ich nenn es gern die Achillesferse von Meris, die Dinger können zwar irgendwie Midi aber man braucht so eine Kiste wie das I/O um irgendwie von dem TRS auf Midi zu kommen (und erst dann kann man wirklich mit Presets arbeiten denn die ALT Belegungen der Meris Pedale machen die Bedienung extrem undurchsichtig wenn man keine Ahnung hat wie die gerade standen)

Da so ein I/O 4 In´s hat war der gedanke einfach eine Tip-Ring?-Klinke vom Amp FS-Out mit da einzustöpseln in der Hoffnung dieser "einfache" Schaltvorgang ließe sich gleich mit midifizieren. Es geht, auch da lagst Du richtig, darum möglichst wenige zusätzliche Kisten zu kaufen denn ansonsten komme ich am Ende noch billiger und platzsparender wenn ich den großen midifähigen Bruder vom Kraken kaufe...

So ein Looper oder auch eine Midiswitch-Leiste? habe ich noch nicht, die brauche ich so oder so sonst kann ich ja die Presets auch nicht abrufen, sehe ich doch richtig oder? Nur mit dem Looper den Du gepostet hast kann ich das aber auch nicht realisieren oder?

Ich versuche mein Vorhaben nochmal etwas besser zu beschreiben:
Mein Pedalboard ist atm recht übersichtlich es muss auch nicht komplett Midi getriggert sein. Da ist ein OD, ein Tuner, Reverb, Delay und ein Exp. Pedal drauf. Bei Gelegenheit noch ein weiteres Meris Pedal alles was da sonst noch drauf soll muss nicht on the fly mit einem Taster geschaltet werden. Bei Reverb und Delay wäre es aber schön wenn sich der Amp auch gleich mit in den entsprechenden Kanal schalten ließe. Diese drei Sachen auf einem Tastendruck wären klasse.
 
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Also das Meris Midi I/O kann sicher nicht de Amp schalten. Es wird das gleiche Kabel benutzt, aber die Technik ist ganz anders (Schalter beim Amp, MIDI Befehle für die Meris Pedal). Vermutlich hat sich Meris das "schlau" überlegt: Wir bauen nur ein Gerät, dass alles kann, lassen uns das MIDI dann aber doch durch das komische Pedal extra bezahlen, da es nicht jeder braucht.

Für dein Vorhaben brauchst du dann also das Meris MIDI I/O und einen MIDI Send fähigen Looper. Die Frage ist: soll der nur Reverb, Delay, PedalX an/aus schalten oder evtl. sogar Parameter steuern - das wäre evtl. sinnvoll für Reverb-Level und Dauer oder Modus... Evtl. kommt sogar noch ein Tap-Tempo Signal dazu. Da musst du dir deine Pedal genau anschauen, welche Befehle die dafür benötigen und dann einen passenden Looper suchen. Der Moen reicht dann evtl. nicht, dann käme der hier in Frage:
 
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Um noch mal ein paar Basics zu zusteuern (auch wenn sie vielleicht schon bekannt sind)...

Die Kanalumschaltung beim Kraken und vielen anderen Amps ist "analog". D.h. via TRS-Kabel wird ein Schaltstrom geleitet und der Schalter vom Amp zum Spieler verlegt.

Midi-"Steuerung" basiert auf dem Austausch von "Befehlen". Im Prinzip sind das definierte binäre Daten Codes. Im einfachsten Fall z.B sogenannte Program-Change-Codes die schlicht den Zahlen 0-127 entsprechen. Für den Midi-Schalter/Signalsender wird dann ein Code definiert und am Empfänger, was bei dessen Erhalt zu passieren hat (z.B. Midi-Leiste soll 001 senden und ein Midi-steuerbarer Verstärker "lernt", dass 001 "Schalt auf Clean-Kanal" bedeutet.
Typischerweise werden Midi Signale über 5-Pol-Din-Buchsen ausgetauscht, was aber so nicht sein muss. Es reichen theoretisch zwei Leiter, um einen Midi-Code zu übermitteln, weshalb einige Hersteller auch TRS-Stecker nehmen. Meist braucht man dann aber einen speziellen Adapter, der das wieder Din-Buchsenkompatibel macht.

Ein beliebter Stolperstein bei Midi-Kommunikation ist noch der "Midi-Kanal": Damit unterschiedliche Geräte von einem Controller/Schalter aus gesteuert werden können, gibt es 16 Midi-Kanäle. So kann man z.B. einem Delay Pedal auf Kanal 1 der PC 001 senden oder dem Reverb auf Kanal 2 ebenfalls PC001, ohne das beide Geräte reagieren. Dazu müssen die Midi Kanäle natürlich an allen Geräten entsprechend voreingestellt sein.

Der von @DH-42 gezeigt Midi "Controll Switcher" ist jetzt nichts anderes als als ein Midi gesteuerter TRS-Schalter, der elektrisch letztlich das Gleiche wie ein normaler Fußschalter macht.
 
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Also das Meris Midi I/O kann sicher nicht de Amp schalten. Es wird das gleiche Kabel benutzt, aber die Technik ist ganz anders (Schalter beim Amp, MIDI Befehle für die Meris Pedal).
Das ist so ziemlich exakt das was ich zwar NICHT hören aber wissen wollte. :)

Die Frage ist: soll der nur Reverb, Delay, PedalX an/aus schalten oder evtl. sogar Parameter steuern - das wäre evtl. sinnvoll für Reverb-Level und Dauer oder Modus... Evtl. kommt sogar noch ein Tap-Tempo Signal dazu.
Einstellung der Merispedals erfolgt am Pedal selbst, es geht nur darum diese Presets dann abzuspeichern. Tap-Tempo wäre jetzt zwar ein Luxus aber dafür mal kurz aufs Pedal zu tippen ist nicht das Problem, die sind ja trotzdem auf dem Board. Also Ziel ist ganz "banal" mit dem entsprechenden Preset gleichzeitig den Kanal des Amps mit schalten zu können auf einem Drücker. Ich schätze aber generell scheint so ein Loop-Switch System die beste Wahl das alles zu realisieren.

Ich möchte eben eigentlich nicht zusätzlich drei Geräte ("Steuerbox Midi Meris" + "Steuerumwandelzwischenbox FS-Amp" + "Controllswitcher um halt steuern zu können").

Als Verständnischeck, mit dem Moen GEC bräuchte ich nur noch das Meris I/O da ich den Amp Footswitch direkt ans Moen anschließen kann? (Tuner auch, das ist gar nicht so verkehrt)

Wäre dann dies eigentlich noch eine Alternative? Disaster Area DMC6 So wie ich das lese ist für diese Option das Midi I/O nicht zwingend notwendig wenn man mit einem Mono-Kabel an die drei Multijacks die Meristeile stöpselt und dann an den FS Out den Amp? Oder sind die Pedale dann wieder nur on/off betreibbar und keine Presets möglich? Sorry wenn ich das immernoch nicht kapiert habe. Die Möglichkeiten erschlagen mich.

Um noch mal ein paar Basics zu zusteuern (auch wenn sie vielleicht schon bekannt sind)...
Ich denke, jedem der mein Geschwurbel und Erklärungsversuch liest ist klar, es ist so gut wie nichts bekannt außer das Midi irgendwo Code bedeuted und analog bzw TRS für mich irgendwie mit elektrischem schalten zu tun hat. o_O:ROFLMAO: Ich bin da so die Kategorie: "ich würde ja schon gern mal etwas Löten aber ich provoziere die kalte Lötstelle und den Kurzschluss bereits wenn ich den Lötkolben einfach nur anschaue." :rolleyes::D Also vielen Dank für die Infos!
 
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Wäre dann dies eigentlich noch eine Alternative? Disaster Area DMC6 So wie ich das lese ist für diese Option das Midi I/O nicht zwingend notwendig wenn man mit einem Mono-Kabel an die drei Multijacks die Meristeile stöpselt und dann an den FS Out den Amp? Oder sind die Pedale dann wieder nur on/off betreibbar und keine Presets möglich? Sorry wenn ich das immernoch nicht kapiert habe. Die Möglichkeiten erschlagen mich.
Das sieht in der Tat recht sinnvoll aus. Wie ich es lese, kann man hier Midi auf die Multi Jacks legen oder einen eben als FS konfigurieren.
Man kann hier via Midi Presets oder “Steuer-Befehle“ (Control-Change) senden. Letztere können z.B. die Pedale in ByPass schalten (eine einfache Alternative, wenn man sich nicht mit CC-Tabellen rumschlagen will, ist sich Presets mit Null Wet/Effekt-Anteil zu machen...)
Es geht also letztlich „alles“: Die Presets der Meris Pedal umschalten und Presets aufzurufen die wiederum Presets der Pedale und Amp-Kanal beinhalten.
Gedanken muss man sich hier IMO etwas über die Anzahl der Fußschalter machen. Das sieht mir danach aus, dass hier 4 Presets abgerufen werden können bzw. für weitere, eine andere „Bank“ gewählt werden muss. Ich persönlich, versuche es zu vermeiden, meine Sounds auf mehrere Banks zu verteilen. Da verliere ich sehr bald die Übersicht und hasse es, mich da durch zu steppen, bis ich endlich den richtigen Sound gefunden habe.
Eine Alternative sind da das GSC-3 oder -4 von G-Lab mit direktem Zugriff auf bis zu 10 Presets.
Praktisch ist bei G-Lab auch, weil man da frei konfigurieren kann, ob man ein Preset aufrufen oder unabhängig von laufenden Preset nur bestimme eine Aktionen auslösen möchte (z.B. ein Lautstärke Boost).
 
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Erneut danke für den Input und den Hinweis auf das GSC-3 bzw GSC-4 - Das scheint mir dann in der Tat schon in die Gigrig Richtung zu gehen nur für wesentlich schmaleres Geld. Ich werde mir diese beiden Teile auf jeden Fall mal anschauen. Am DMC bin ich erstmal wegen der Größe hängengeblieben aber es stimmt hier auch schon was du schreibst mit dem Bankwechsel. Ebenfalls gefällt mir die Option beim GSC den Tuner mit einzubinden und auch ggf noch meine Powerbank zu sparen. Ende vom Lied soll irgendwann sein, ein übersichtliches, sauber verkabeltes und nicht zu schweres Board was sich bequem nutzen lässt.

Ich schätze da wäre es für mich auch gleich nochmal sinnvoll in mich zu gehen was überhaupt drauf soll und in welcher Reihenfolge. Zwar ist man nie gefeit vor neuen Pedals aber so im Grund kann ich schon abwägen was unverzichtbar ist.... glaube ich... :ROFLMAO:
 
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Wäre dann dies eigentlich noch eine Alternative? Disaster Area DMC6 So wie ich das lese ist für diese Option das Midi I/O nicht zwingend notwendig wenn man mit einem Mono-Kabel an die drei Multijacks die Meristeile stöpselt und dann an den FS Out den Amp?
Das könnte für deine Anforderungen passen, da würdest du dir das Meris MIDI I/O sparen, könntest AMP und zwei Pedals steuern - mehr aber eben nicht.

Eine Alternative sind da das GSC-3 oder -4 von G-Lab mit direktem Zugriff auf bis zu 10 Presets.
Da wird dann aber wieder das Meris MIDI I/O gebraucht.

Looper mit MIDI gibt es viele, MIDI per TRS kenne ich sonst aber nicht. Bei mir kommt demnächst dieser Looper zum Einsatz, weil er zwei Amps gleichzeitig schalten kann:
 
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First - Sorry DH-42 Ich habe irgendwie deinen letzten Beitrag bisher irgendwie überlesen, daher heute auch erst eine Reaktion darauf. Vielen Dank für den Hinweis mit den GSC´s und dem Midi I/O.

Ich habe mir jetzt nochmal das Konzept meines Boards etwas aufgeschrieben und erkläre im folgenden kurz was ich damit eigentlich gern umsetzen möchte. Essenz schonmal vorab: Ich denke 4-6 Taster in Reihe und min 2 max 4 Bänke sind mir absolut ausreichend.

[TL;DR] : Es geht nochmal um die leidige Verständnisfrage, daher die Rückfrage an die Leute mit Ahnung bzw Loopswitchdingsi-Nutzer ob ich das Prinzip richtig verstanden habe. Diesbezüglich bitte einfach nur auf den "Mein Verständnis der Loopswitcher nachdem ich mir eure Vorschläge angeschaut habe" Bezug nehmen. Meine restlichen Ausführungen sind einfach nur Infos zu dem Aufbau meines Boards.

Nun kurz zu den Möglichkeiten die es mit einem Loopswitch bieten soll:

[Nostalgie]Früher hatte ich ein Dual Amp Setup, da wäre Stereo und ein Mimic Doubler auch noch ein Faktor gewesen aber da ich umziehen musste gibt das die jetztige Neubauwohnung nicht mehr wirklich her, der zweite Amp is auch schon verkauft. Dem Sound hänge ich schon noch nach aber es spart auch einiges an Kabeln, Gear und Platz...[/Nostalgie] ... schreibe ich nur deswegen da ich ansonsten wieder keine Ahnung hätte wie ich das mit dem Loopswitch verkabeln müsste - steht so aber "zum Glück" nicht im Raum

1. Pedals vor dem Amp und der Amp selbst
Tuner, Looper, Ricochet müssen nicht über Switcher laufen das sind Dinge die eh separat bedient werden können. Kanal- und Masterumschaltung des Amps wären jedoch über den Switcher schön da es den zusätzlichen FS (bzw die 2) spart.

2. Die Midipedals im FX Loop

Delay, Reverb und Synth sollten über Midi schaltbar sein da ich sonst keinen Zugriff auf unterschiedlichen Presets der Pedals habe (Idee: 1 Schalter für alle Midipedale -> zB auf Knopfdruck Pedal 1 in Preset 2 aktivieren, gleichzeitig Pedal 2 in Preset 4 aktivieren und Pedal 3 gleichzeitig in Bypass schalten -> Das wäre so ein Befehl den ich gern mittels einem Knopdruck abrufen würde anstatt auf alle drei treten zu müssen, Tap Tempo dagegen ist erst in den Presets abgespeichert bzw das kann ich dann auch direkt am Pedal tappen, das ist kein Problem)

3. Die An/Aus Pedals im FX Loop
Ocatver und Fuzz sollten die Möglichkeit bieten simultan auf einen Tastendruck beide an und aus geschaltet zu werden (Octafuzz halt) da mir hier ein entsprechendes kombiniertes Pedal zu teuer ist (Earthquaker Devices Life Pedal).

Lofi-Pedal wäre nach gusto ist aber ohnehin ohne Presets nur der dailed in Sound.

Mein Verständnis der Loopswitcher nachdem ich mir eure Vorschläge angeschaut habe:
Wenn ich jetzt also den Sinn hinter so einem Loopswitcher richtig verstanden habe dann kann man einen Drücker quasi mit allem belegen was am Loopswitch angeschlossen ist. Die Funktion der Taster ist so programmierbar das ich mir vorher überlege was über den Knopf gerade an/aus/ inklusive welches Preset bei den Midigeräten und welche Einstellung vom Amp aktiv sein soll?! und dies dann quasi als Tasterpreset speicher. Auf Tastendruck schaltet Loopswitcher auf dann dieses eingestellte Schema?

Da würde ich das Midi I/O wohl sogar in Kauf nehmen. So hätte ich Midizugriff auf meine 2-3 Meristeile und könnte zusätzlich noch ein Bluetoohadapter anstecken mit dem ich meine Merispedals dann über Tablet oder Mobile einstellen kann?

Ich weiß ich stell hier Fragen über Fragen... würde mich dennoch freuen wenn mir das nocheinmal jemand von Euch so bestätigen kann (oder korrigieren). Ich möchte ungern zweimal kaufen.

Hier dann nochmal die eigentlichen Komponenten, ist aber FYI only:

Gitarre -> Tuner (Korg Pitchblack Custom) -> Pitchshifter(Digitech Ricochet) -> OD(Horizon Dev. Precision Drive bzw Beetronics Overhive -> AMP (Victory VX The Kraken) -> Speaker (Orange PPC212 OB)

FX Loop
-> Delay (Meris Polymoon Midi) -> Reverb (Meris Mercury7 Midi) -> Looper (Palmer Encore)
-> noch geplant Octaver (Boss OC-5), Fuzz (noch keine Ahnung sollte Richtung BuffaloFX Germanium gehen) und ggf max zwei weitere FX Pedals (eins für Lofi (Fairfield Circ. ShallowWater) und eins für Synth (Meris Enzo Midi))

-> Volume Pedal (ist aktuell ein Morley Little Alligator gefällt mir gut aber fürs Board ist mir dieses Teil eigentlich zu groß)

Beste Grüße und allen ein schönes "Rest"Ostern!
 
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Das Problem ist hier Presets und Einzelaktion nebeneinander, gleichzeitig auf der Fußleiste zu haben.
So flexibel in der Konfiguration ist G-Lab und wahrscheinlich auch das Zeug von Gig-Rig, wobei ich letzteres nicht selber in Händen hatte und das auch der Bentley unter den Looper/Swichern ist.
Von G-Lab sollte das GSC-3 alle notwendige Funktionalität haben. Das GSC-4 bietet wegen dem Display wesentlich mehr Komfort bei der Programmierung. Das ist bei G-Lab etwas der Haken. Manual und Programmierung sind nicht wirklich selbst erklärend. Da muss man sich etwas Zeit nehmen und in Ruhe probieren... aber diese Forum ist ja auch noch da ;) .

Beim Boss ES-5 und MS-3, muss man zwischen Preset- und „Stomp“-Modus wählen, bzw. sich zusätzliche Schalter besorgen und anschließen. Die Zusatzschalter lassen sich weitgehend frei belegen.

Die meisten Swicher Systeme haben einen Extra Ausgang für einen Tuner!

Fuzz und Octaver würde ich nicht in den FX-Loop hängen:gruebel:.

Wenn ich richtig gezählt habe, sollen mindesten 5 Pedale über den Switcher geschaltet werden und das in 4-Kabel Methode da der Amp FX-Loop genutzt werden soll. Das bedeutet, dass der Switcher mindesten 6 Loops haben muss (die Vorstufe vom Kraken, wird hier auch in einem Loop eingeschleift...)


Das Stereo Geraffel als Option kann man zwar auch immer noch realisieren, aber stereo in einem Switching System ist IMO sehr aufwändi. Das ist mit einem Muliteffektgerät wie den Boss-MS3 oder Helix Effects viel einfacher zu realisieren und die kosten am Ende weit weniger als die ansonsten notwendige Peripherie.
 
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Vielen Dank für die Info! Ich setze mich demnächst noch mal an ein Schema und werde mir die Signalkette mit einem GSC-4 mal aufzeichnen. GigRig fällt sowieso raus, dass war nur ein Beispiel wo ich dachte damit gehts bestimmt ist aber sowohl preislich als auch technisch für mich ein paar Nummern zu groß. Das lasse ich den Profis.

Über Fuzz und OC hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht wo die in die Signalkette gehören ergo müssen die nicht in den Loop. Stereo ist ohnehin kein Thema mehr und da glaube ich dir auch gern das es anders wesentlich besser geht ob nun Helix, QuadCortex oder was auch immer.

Geschaltet werden soll also der [Amp (Kanalumschaltung) ] - [Delay(midi)] - [Reverb(midi)] - [Synth(midi)] - [Fuzz] - [OC] - [Lofi]

Wenn ich jetzt jedes Gerät einzeln als Pedal in einen Loop stöpseln muss dann brauche ich mind 6 Loops (wenns bei Synth oder Lofi) bleibt. Danke auch für den Hinweis. Allerdings dachte ich es würde dann Ausreichen wenn die Midipedale auch nur am Midiport hängen? Die sollen ja die Befehle darüber erhalten und würden dann über das I/O via Midikabel zum Switchter laufen. Müssen die dann trotzdem noch in eine direkte Switchbuchse gestöpselt werden? Ich mals mal auf wie ich mir das gedacht habe :ugly: Wird aber etwas dauern. Hätte gern noch einen Keks dagelassen für die Geduld mit mir aber darf noch nicht wieder. Also hier nen :coffee: und einen Like.
 

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