Beleuchtung für Bühne in Kirche gesucht

Nitrofunk
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Hallo in die Runde!

Ich suche im Auftrag einiger Kirchengemeinden ein paar Bühnenleuchten. Das Ziel ist, dass bei kulturellen Veranstaltungen die ProtagonistInnen auf der Bühne bzw. im Altarraum nicht "absaufen". Einige Effektlichter (die für farbige Akzente an der Wand sorgen) gibt's schon. Mir schweben klassische Bühnenleuchten vor - wie die alten Arris. Kein Effektzeug; keine Farbspielereien, nur klassisches, elegantes Bühnenlicht.
Das Budget liegt bei ca. 600 Euro (ggf. noch etwas höher); die Bühnengröße bzw. Altarraumgröße liegt bei ca. 7x4 Metern - je nach Kirche. Es geht ums Ausleuchten einzelner Personen oder kleiner Ensembles mit maximal drei, vier Leuten.
Was empfehlt Ihr? Klassische Halogenstrahler (gebraucht) sind auch eine Option.
Danke!
Peter
 
Ich würde schon eher LED empfehlen, Stromverbrauch, Hitze, Haltbarkeit sind die Argumente gegen das alte Halogen, seit den ersten kleinen Kontrollpunkten in den 70ern ist die Led gut weiterentwickelt worden......
 
Klassische Halogenstrahler in Form von Theaterscheinwerfern sind eine günstige Option wenn Du auf dem gebrauchtmarkt schaust.
Du hast aber IMHO 3 Nachteile:
1. Stromverbrauch viel höher als bei LED
2. Begrenzte Lebensdauer der Leuchtmittel
3. Du brauchst ein Dimmerpack zum ansteuern der Scheinwerfer.

Ich verwende, neben den alten vorhandenen Halogenbrennern, diese Fluter:
Vorteil: Du hast auch noch Farben zur verfügung um akzente zu setzten.
Die Fluter sind aber nicht zur geziehlen beleuchtung eines Punktes geeigent sondern eher flächenstrahler. Hier täuschen die Flügeltore eine falsche tatsache vor.
u.U ware das für Dich auch interessant:
Aber die Teile kenne ich nicht.
Es geht ums Ausleuchten einzelner Personen oder kleiner Ensembles mit maximal drei, vier Leuten.
Dazu reichen 2 ... 3 der Oben genannten Fluter aus.

Alternativ dann Theaterscheinwerfer mit LED.
z,b.:

oder fokusierbar z.B.:
Davon für eure Anwendung 4 Stück. Da müsstet ihr halt das Budged noch etwas aufstocken.

Von wo bist Du? Wenn Du bei mir in der gegend bist können wir uns mal treffen und im theater (siehe meine Signatur) mal die Lampen anschauen. Dann bekommst Du ein Gefühl für die sache.
 
Wenn genug Strom und wenig Geld da ist, sind die klassischen Glühobst-Lampen mMn immer noch sehr gut geeignet. Die werden einem ja mittlerweile fast schon hinterhergeworfen. Ich hab mir z. B. vor einiger Zeit ein Pärchen 1kw-Fluter von Bron-Kobold für nicht mal 40€ incl. Versand geangelt und auch Stufenlinsen sind nicht viel teurer.
 
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Was es hier noch zu bedenken gibt:
Bin auch viel in unterschiedlichsten Kirchen unterwegs. Freue mich immer wenn ich zumindest 2 separat abgesicherte Stromkreise finde. Ja finde. in 90 % der fälle weis das anwesende Personal nämlich nichts über die Absicherung der Steckdosen.
Auch die Art der Elektrik ist von abenteuerlich mit klassischer Nullung und Schraubsicherungen bis zu modern mit FI und CEE Drehstrom anzutreffen.

Seid der Umstellung auf LED ist alles deutlich entspannter da der Anschlusswert hier deutlich niedriger ist. Bei mir kann im notfall alles über einen Stromkreis laufen.

Ansonsten wenn Du auf Halogen gehst und die Absicherungen unklar sind hat sich bei mir folgendes bewährt:
Licht zuerst aufbauen und auf 100 % leuchten lasse, dann erst den Rest aufbauen.
Wenn nach >1 h die Sicherung noch hält dann hält sie allermeist auch über den Auftritt hinweg.
 
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Klassische Halogenstrahler in Form von Theaterscheinwerfern sind eine günstige Option wenn Du auf dem gebrauchtmarkt schaust.
Du hast aber IMHO 3 Nachteile:
1. Stromverbrauch viel höher als bei LED
2. Begrenzte Lebensdauer der Leuchtmittel
3. Du brauchst ein Dimmerpack zum ansteuern der Scheinwerfer.
+ 4. Die Wärme kann schnell zum Verstimmen der Instrumente führen. (Woher ich das wohl weiß?...)
 
:D

Mal OT:
Mein Kollege hatte eine Edelstahlplatte in der Größe eines Farbfilters.
Eine PAR 64 mit 1000 W Leuchtmittel und Doppelbügel hat er dann als Grill auf der VA verwendet und Würstchen für die Crew gegrillt.

OT: Außer bei absolutem Geldmangel würde ich heutzutage bei Neuanschaffung auf LED gehen. Weniger stress mit der Stromversorgung und langlebiger. Ausserdem keine schweeren Dimmerpacks zum Mitschleppen.
 
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Ich liebäugle ja mit ein paar gebrauchten Arris (650 Watt oder so),hat mir ein befreundeter Videofilmer empfohlen, der welche hat - und die ich auch schon für Fotoshootings genutzt habe. Diese Stairville Revue Leds wirken gut. Sind die vergleichbar mit klassischen Halogenstrahlern?
 
Danke @Fish jetzt schaue ich doch noch in die Truhe, ob da nicht noch etwas Grillbares liegt! 😄

@Nitrofunk Kirche(n) und Strom ist m.E. IMMER abenteuerlich. Lieber 4 kleine LED und dann auf 8 nachrüsten, als mit Stromfressenden Heizungen ranzugehen. In den Kirchen wissen die entsprechenden Küster wo die Sicherungen sind, was sie Stromkreise aber abkönnen ist eher unklar. Wir hatten im November noch die musikalische Begleitung für einen GoDi, die aber dann kurzfristig geändert werden musst, weil die "kleine" Orgel neben dem Altarraum ständig den FI schmiss. (das hatte Sie Ostern (!) noch nicht getan) Irgendwas ist halt immer.

Für die Unterstützung in Sachen Lautstärke und Verständlichkeit hatte ich bei einem anderen GoDi zusätzliche LS aufgebaut. Die wurden alle über eine "the t.racks Power MS6" einzeln erst aufgeschaltet. Bringt halt nichts die Sicherungen zu testen....

Viel Erfolg!
 
+1 für die

Varytec LED Theater Spot 100 3000K


Die sind sehr vielseitig, aufgrund Linsenoptik und Torblenden aber natürlich nicht ganz klein und nicht ganz leicht.


Ein guter Tipp, der nur in puncto Mechanik den klassischen Stufenlinsen etwas nachsteht, aber mit Helligkeit und Farbwiedergabe ebenfalls voll überzeugen kann, ist dieser hier:

Varytec LED Studio 150 2900K


Für Anwendungen aus relativ kurzer Distanz ist der Beam aber eher zu eng, auch die Torblenden sind dann eigentlich nur Deko. Wenn man die so weit schließt, dass sich überhaupt etwas tut, wird der Beam einfach nur undefiniert, "kaputt" und letztlich dunkler. Ich habe daher Diffusionsfolien in den Farbfilterrahmen gepackt (dürfte LEE 216 gewesen sein). Damit wird das Ganze deutlich praxisgerechter.

Damit sind die 150er Studio mit Diffusionsfolie meine Wahl für eher kurze Distanzen, wenn die Frontbeleuchtung nah an der Bühne sein soll, weil keine Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Die hocken bei mir auch gerne mal mittels entsprechender Befestigungshardware auf der Frontbeschallung drauf, das passt mit 1x links und 1x rechts bei kleinen Bühnen mit ca. 4m Breite gut.

Die 100er mit Zoomoptik sind ideal für mittlere und größere Entfernungen, wenn man den Beam sehr genau kontrollieren können will. Letztens konnte ich bei einer 6m breiten Bühne aufgrund der baulichen Situation z.B. sehr gut Stative ca. 5m weg von den Musikern aufstellen. Hier hätte ich mit dem quasi fixen Abstrahlwinkel der Studio-LEDs keine Chance auf gezielte und gleichzeitig noch ausreichend helle Beleuchtung gehabt. Mit den Stufenlinsen kein Thema.

Auch ganz wichtig: Die 150er haben einen Silent-Mode. Da wird natürlich die erzielbare Helligkeit begrenzt, dafür ist gewährleistet, dass der Lüfter nicht anspringt. Kirchen zählen ja auch gerne eher zu den Räumlichkeiten, wo man eine Stecknadel fallen hört, daher ist das definitiv ein Thema. Mit 4x "Monster-Föhn" im Altarraum wird keiner glücklich.


Zum Thema Gebrauchtkauf:

Ja, Halogenlicht ist schon schön und ich hatte gerade erst heute wieder ein Gespräch mit einem Kollegen, der einen Kunden (Kabarettist) hat, der ausschließlich Halogen will, wegen dem netten Red-Shift. (Ja klar, geht bei LED - simuliert - auch, aber: Wenn gut, dann nur mit richtig ordentlich €€€!)
Damit das bei Halogen zum Tragen kommt, muss aber ein Dimmer davor. Und i.d.R. ein Mehrkanaldimmer bei den Leistungen, über die wir reden. Der will auch erstmal irgendwo angeschlossen werden (CEE). Und dann geht's weiter - Lastkabel, Plugboxen...nee du. Will ich heute - grad bei der Anwendung - echt nicht mehr. Und stumpf Einstecken und auf 100% dürfte selbst bei 650ern oder 500ern für die Anwendung eher zu brachial sein, also kann man den Gedanken, sich das alles zu sparen, vergessen. Gerne sind in Kirchen zudem steinalte LS-Schalter mit H-Charakteristik verbaut, die kann man schon mit einem einzigen 1kW-ler, kalt eingesteckt, zielsicher und reproduzierbar rauskicken.

Ich glaube, mit den Varytec 150ern bist du schon goldrichtig für deine Anwendung. Ich denke, mit vier Stück kommt man schon recht weit, je nach Größe der Szenenfläche. Ich würde dir empfehlen, mal einen zum Test zu organisieren und auch gleiche eine Diffusionsfolie dazu.
 

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