Akkordeonengel
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Hallo!
Motto: Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand. (Isaac Newton)
In diesem Jahr, in dem das Akkordeon zum Instrument des Jahres gekürt wurde, ist alte Diskussion über die Akzeptanz des Instruments in der breiteren Musikgemeinschaft erneut entbrannt. In diesem Zusammenhang möchte ich diesen Thread "starten", in dem es um spezifische technische Besonderheiten/Fällen geht, die wahrscheinlich mit den zuvor genannten Bemühungen um seine Akzeptanz zusammenhängen.
A/ Ein Riese aus der Dallape-Werkstatt
Das wurde in diesem Forum bereits erwähnt: als legendäres Instrument Dallapè ORGANFISA 33 "La Liturgica" von 1941 (bitte Originalfaden, Foto1 und Foto2) - auf dem Gianfelice Fugazza vor dem Papst Pio XII spielte im 1942. Beim Anblick dieses monumentalen Instruments fragt man sich, ob ein solcher Versuch der einzige in der Geschichte war oder ob es noch weitere gab. Und ja, es stimmt, es gab noch weitere Versuche solcher Art und Weise, bitte:
B/ Salas Super Panarmonia
Viele Instrumente von berühmten Sammlers Ken Hopkins wurden nach seinem Tod versteigert. Unter den Instrumenten befand sich eines der ersten, das über einen eingebauten Einzelton-Bassmanual im modernen Sinne des Wortes verfügte:

Die Quelle aller Fotos ist HIER frei verfügbar.
Dieses Instrument stammt ebenfalls aus den 1940er Jahren. Im Buch Vintage Accordions wird es zusammen mit seinem Foto als eines der ältesten Instrumente mit melodischem Bass erwähnt. Leider befindet es sich in einem sehr schlechten technischen Zustand. Die Stimmplatten im Inneren des Instruments fehlen und seine Spielmechanik im Bass ist beschädigt. Man kann auch einen Schimmelbefall auf der Diskanttastatur erkennen. Andererseits verfügt seine Diskant-Tastatur über einen Tonumfang, der selbst moderne hochwertige Konzert-Pianoakkordeons übertrifft. Auch der Tonumfang des vorgelagerter dreireihigen Melodiebasses ist ebenfalls beeindruckend und breiter als der aktuelle, heutige Standard. Es muss ein schweres Instrument gewesen sein, weil es heute wiegt ohne die Stimmplatten im Inneren über 12 Kilogramm. Ich habe keine Ahnung, ob die Kiste ein Cassotto hat oder nicht, noch kenne ich die genaue Anzahl der Chöre im Diskant oder die Details der Bassteil... Trotz, ein prachtvoller und atemberaubender Torso. Echt riesiger Torso...
C/ Gola Nr. 1
Da der junge Giovanni Gola den Bau des Instruments La Liturgica miterlebte, gibt es Hinweise darauf, dass er bei Hohner auch etwas Ähnliches baute...
Mir persönlich genügt mein Instrument mit melodischem Bass vollkommen. Wobei meine Kiste nicht gerade die leichteste ist. Allerdings gehört sie mit seinem veralteten Konzept des melodischen Basses der Geschichte an. Mir gefällt aber das Gefühl, dass einige wenige "Legenden" schon lange vor meinem Instrument entstanden sind, oft von gigantischen, „dinosaurier-Ausmaßen“.
Herzliche Grüße, Vladimir
Motto: Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand. (Isaac Newton)
In diesem Jahr, in dem das Akkordeon zum Instrument des Jahres gekürt wurde, ist alte Diskussion über die Akzeptanz des Instruments in der breiteren Musikgemeinschaft erneut entbrannt. In diesem Zusammenhang möchte ich diesen Thread "starten", in dem es um spezifische technische Besonderheiten/Fällen geht, die wahrscheinlich mit den zuvor genannten Bemühungen um seine Akzeptanz zusammenhängen.
A/ Ein Riese aus der Dallape-Werkstatt
Das wurde in diesem Forum bereits erwähnt: als legendäres Instrument Dallapè ORGANFISA 33 "La Liturgica" von 1941 (bitte Originalfaden, Foto1 und Foto2) - auf dem Gianfelice Fugazza vor dem Papst Pio XII spielte im 1942. Beim Anblick dieses monumentalen Instruments fragt man sich, ob ein solcher Versuch der einzige in der Geschichte war oder ob es noch weitere gab. Und ja, es stimmt, es gab noch weitere Versuche solcher Art und Weise, bitte:
B/ Salas Super Panarmonia
Viele Instrumente von berühmten Sammlers Ken Hopkins wurden nach seinem Tod versteigert. Unter den Instrumenten befand sich eines der ersten, das über einen eingebauten Einzelton-Bassmanual im modernen Sinne des Wortes verfügte:

Die Quelle aller Fotos ist HIER frei verfügbar.
Dieses Instrument stammt ebenfalls aus den 1940er Jahren. Im Buch Vintage Accordions wird es zusammen mit seinem Foto als eines der ältesten Instrumente mit melodischem Bass erwähnt. Leider befindet es sich in einem sehr schlechten technischen Zustand. Die Stimmplatten im Inneren des Instruments fehlen und seine Spielmechanik im Bass ist beschädigt. Man kann auch einen Schimmelbefall auf der Diskanttastatur erkennen. Andererseits verfügt seine Diskant-Tastatur über einen Tonumfang, der selbst moderne hochwertige Konzert-Pianoakkordeons übertrifft. Auch der Tonumfang des vorgelagerter dreireihigen Melodiebasses ist ebenfalls beeindruckend und breiter als der aktuelle, heutige Standard. Es muss ein schweres Instrument gewesen sein, weil es heute wiegt ohne die Stimmplatten im Inneren über 12 Kilogramm. Ich habe keine Ahnung, ob die Kiste ein Cassotto hat oder nicht, noch kenne ich die genaue Anzahl der Chöre im Diskant oder die Details der Bassteil... Trotz, ein prachtvoller und atemberaubender Torso. Echt riesiger Torso...
C/ Gola Nr. 1
Da der junge Giovanni Gola den Bau des Instruments La Liturgica miterlebte, gibt es Hinweise darauf, dass er bei Hohner auch etwas Ähnliches baute...
Mir persönlich genügt mein Instrument mit melodischem Bass vollkommen. Wobei meine Kiste nicht gerade die leichteste ist. Allerdings gehört sie mit seinem veralteten Konzept des melodischen Basses der Geschichte an. Mir gefällt aber das Gefühl, dass einige wenige "Legenden" schon lange vor meinem Instrument entstanden sind, oft von gigantischen, „dinosaurier-Ausmaßen“.
Herzliche Grüße, Vladimir
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